Monika Starzengruber - Ich wollt, ich wär ein Schmetterling ...

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Ich wollt, ich wär ein Schmetterling ...: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Geschichte beschreibt die erste aber unglückliche Liebe der fünfzehn Jahre alten Lea zu Fabio. Man bezeichnet sie und ihre Familie als asozial. Darum muss Lea stark sein, will sie in ihrem Umfeld nicht untergehen. Aber wie stark sie noch werden muss … erfährt sie zwangsläufig am eigenen Leib.
Jugendroman nach einer wahren Begebenheit.

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Lukas war nicht allein. Ein unbekannter, schüchtern wirkender Junge trappelte hinter ihm her; scheinbar froh, Lukas nicht nur als Wegweiser, sondern auch als Schutzschild vor sich zu haben.

Im Gegensatz zu ihm schien Lukas die Selbstsicherheit pur zu sein. Breitbeinig postierte er sich vor die Mädchen und fragte: „Ihr seid schon da?“

Die Frage passt zu seiner ‚Intelligenz’, besagte Leas Gesichtsausdruck und erwiderte patzig: „Nein,

wir sind nicht da.“

Der Tischtennis spielende Junge nebenan blickte während des Spieles nach wie vor immer kurz rüber. Emi registrierte es mit Wohlgefallen. Durch sein offensichtliches Interesse an ihr rückte Walter auf den Berg der vergessenen Dinge.

„Das ist Georg“, stellte Lukas den Mitgebrachten vor, während er beiseite schritt und den Neuling hinter seinem Rücken hervorzog.

„Hallo, Georg“, grüßten Lea und Emi höflich, nicht sonderlich von ihm angetan.

Georg trippelte verlegen von einem Fuß auf den anderen, deutete mit der Hand einen Gruß an und erwiderte: „Sagt Schorsch zu mir.“

Auf den ersten Blick war an Georg nichts Besonderes. Einzustufen in Durchschnittstyp mit gekrausten, schwarzen Haaren. Den Mädchen nach keines zweiten Blickes würdig. Was sie jedoch an Georg faszinierte und aufhorchen ließ, war sein Dialekt.

„Du bist nicht von hier?“

„Ich komm aus Tirol.“

„Bist du bei Lukas zu Besuch?“

„Nein. Lukas hab ich zufällig kennengelernt. Ich mache eine Lehre in der Gärtnerei ‚Winter’, zwei Straßen von hier.“

Während seiner Erklärungen rollte das „R“ in je-

dem Satz.

Emi und Lea registrierten es amüsiert, sahen sich an und kicherten albern.

„Gefällt es dir da?“

Im Grunde war Lea es schnuppe, doch wollte sie mehr rollende „rrs“ hören und Georg mit ihrer Frage zum Weitersprechen animieren.

„Eh klar.“

Das „Eh“ brachte er kurz und abgehackt hervor; das „Klar“ bestand hörbar nur aus „rrs“. Den beiden Mädchen gefiel das so erstklassig, dass sie es selbst ausprobieren mussten.

„Eh klar“, echoten sie im selben Tiroler Dialekt.

Schorsch sah verlegen auf den Boden. Scheinbar fühlte er sich gefrotzelt. Man sah, er wusste nicht, sollte er grinsen oder nicht.

Lukas bemerkte seine Unsicherheit und mischte sich ein: „Macht mir den armen Kerl nicht gleich kopfscheu.“ Unvermittelt sah er sich um. Außer den sechs, die nebenan Tischtennis spielten, entdeckte er niemanden. „Ist Fabio nicht da?“

Leas Augen weiteten sich. „Du hast ihn gesehen?“

Lukas nickte. „Er wollt vorbeikommen.“

So wesentlich Leas Gesicht Sekunden zuvor noch frohe Erwartung ausdrückte, so sehr spiegelte es nun Enttäuschung.

„Vielleicht kommt er ja noch“, meinte Emi, mit

mitleidigem Blick auf sie, da sie erahnte, was in ihr vorging. Als sie sich nochmals nach dem Jungen mit den Pickeln im Gesicht umwandte, bewegte der sich gerade auf sie zu. Nicht damit gerechnet, brachte sie das vollkommen aus dem Häuschen. Hastig wandte sie ihm den Rücken zu und verhielt sich, als bemerke sie es nicht. Im Bemühen, eisern gleichgültig auszusehen, hoffte sie, dass er sie ansprechen würde, und schwelgte in freudiger Vorstellung, was gleich passieren könnte. Seine Schritte näherten sich … ja … er kam … und … marschierte an ihr vorbei ... aus der Halle.

Was war das denn? Irritiert und enttäuscht war Emi drauf und dran ihm zu folgen. In letzter Sekunde besann sie sich anders und fragte Lukas: „Kennst du den Typen, der eben an uns vorbei ist?“

Der sah sich um, als müsse er sich vorsichtshalber vergewissern, wer das gewesen war. Er sah aber nur mehr eine Tür, die sich schloss, worauf er die Schultern zuckte. „Sein Name ist Viktor, sonst weiß ich nichts von ihm. Warum?“

„Nur so.“

Er witzelte: „Du willst wohl seine Viktoria sein?“, nicht ahnend, dass er damit den Nagel auf den Kopf getroffen hatte.

„Und Walter?“, mahnte Lea. Sie verstand die Freundin nicht. Wie konnte sie so wankelmütig sein?

Emi erschrak. „Sei still!“

Lukas horchte auf. „Was ist mit Walter?“

„Ich weiß nicht, was sie meint“, stellte Emi sich dumm.

Infolgedessen beschloss Lea lieber stumm zu bleiben. Gedanklich war sie ohnehin mehr bei Fabio als sonst wo. Immer noch hoffend, dass er auftauchen würde. Null Ahnung warum. Im Grunde entsprach er in keinster Weise ihren Vorstellungen von einem attraktiven Jungen. Seine schmalen Lippen verschwanden fast durch seine übergroße Nase. Die Haare trug er so kurz geschoren, dass sie ihm igelig vom Kopf standen. Ständig kam er in dieser unmöglichen grauen Knickerbockerhose und roten Kniestrümpfen, dazu Latschen von Schuhen an.

„Kommst du mit?“, fragte Emi. Keine zehn Pferde konnten sie mehr zurückhalten, herauszufinden, ob Viktor gewillt war zurückzukommen. Doch Lea zog es vor zu bleiben. Ein Entschluss, den Emi nicht gelten ließ. Sie packte Lea am Arm und zischte: „Jetzt komm schon!“, und zog sie mit.

Lea sträubte sich wie ein bockiger Esel, die ganze Halle hindurch; und was sie sonst von der unsanften Methode der Freundin hielt, bekundete sie lautstark mit: „Spinnst du?“

Lukas machte sich seinen eigenen Reim, von der Art, wie die Mädchen sich aufführten und schüttelte

den Kopf. Schorsch ging es ähnlich.

Außerhalb der Halle angekommen zischte Lea: „Bist du verrückt geworden? Wieso ziehst du mich wie einen Sack durch die Gegend?“

Worauf Emi betreten wirkte und sich entschuldigte. „Es ist nur … ich muss kurz allein mit dir reden.“

„Auf eine Liebeserklärung von dir kann ich verzichten“, spottete Lea, noch immer verärgert.

„Erzähl niemandem von Walter ... ich geniere mich sonst vor ihm. Zum Schluss denkt er, ich würde mich ihm an den Hals werfen wollen. Wenn das Thaddäus erfährt … nicht auszudenken.“

Während ihrer Bitte und Erklärung durchstreiften ihre Blicke den Gang, wo nichts war, außer montierte Garderobenhaken an der Wand und die Treppe nach oben, die zum Ausgang auf die Straße führte.

Irritiert folgte Lea ihrem Rundblick. „Suchst du was?“

„Nicht was – wen!“

Lea verstand nur Bahnhof. „Ja, und wen suchst du?“

Plötzliches Schuhgetrappel, von oben nach unten hallend, übertönten Leas zuletzt gesagte Wortsilben. Männliche Laute, unterbrochen von Gelächter, echoten durch den kahlen Stiegenaufgang in einer Weise, dass keines der Worte zu verstehen war. Aber den Stimmen nach erkannte Lea einwandfrei, dass es sich um Naz und Erik handelte. Die Treppe hinter sich gebracht, im Blickfeld der Mädchen angekommen, begrüßten sie sich. Im Anschluss fragten die Jungs: „Ihr wollt gehen?“

„Wie kommst du darauf?“, erwiderte Lea lahm.

„Dann spielen wir doch eine runde ‚Vierer’ zusammen“, meinte Erik erfreut.

Ein Vorschlag, der Lea nicht begeisterte, wo sie vorhin schon nur wegen Emi gespielt hatte. Zum Glück fiel ihr ein, dass Lukas und Schorsch Minuten vorher den letzten Tisch ‚besetzten’ und erwähnte es.

„Außerdem schmerzt unser Handgelenk schon, nicht wahr, Lea?“, setzte Emi drauf, die im Moment lieber nach Viktor suchte. Ein abwartender Blick … und als Lea nicht wie gewünscht reagierte, ein sanfter Stoß. Lea verstand den Wink dennoch nicht und antwortete ehrlich: „So lang haben wir auch wieder nicht ...“

„Pschscht!“

Schlagartig verstummte sie. Obgleich sie nach wie vor nichts begriff, was ihr fragender Blick auf Emi deutlich zeigte. Letztendlich tat sie ihr aber den Gefallen und schüttelte übertrieben, mit schmerzverzerrtem Gesicht, ihren rechten Arm.

Erik und Naz begaben sich lachend in die Halle. Die beiden waren sich einig: Die Mädchen hatten einen Vogel.

Als Viktor unverhofft um die Ecke schoss, schleuderte das Emi für Sekunden aus ihrem selbstbewussten Takt. Wieder stieg es heiß in ihr auf. Scheinbar aus dem WC gekommen, putzte er mit einem Papiertaschentuch bedächtig rubbelnd seine Brille in der Hand. Vertieft in seinem Tun, schritt er an den beiden Mädchen vorbei, in die Halle zurück. Emi starrte ihm nach. Hatte es getäuscht oder war sein Gesicht gerötet gewesen?

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