Monika Starzengruber - Ich wollt, ich wär ein Schmetterling ...

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Ich wollt, ich wär ein Schmetterling ...: краткое содержание, описание и аннотация

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Die Geschichte beschreibt die erste aber unglückliche Liebe der fünfzehn Jahre alten Lea zu Fabio. Man bezeichnet sie und ihre Familie als asozial. Darum muss Lea stark sein, will sie in ihrem Umfeld nicht untergehen. Aber wie stark sie noch werden muss … erfährt sie zwangsläufig am eigenen Leib.
Jugendroman nach einer wahren Begebenheit.

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„Blödsinn.“

Ein Dackelmischling kam des Weges und ließ die Mädchen verstummen. Keuchend zog er sein Frauchen an der Leine hinterher, und je mehr er keuchte und hechelte, desto mehr zog er.

Kaum waren Hund und Hundebesitzerin um die Ecke verschwunden, fragte Lea: „Und wie läuft es mit dir und Walter inzwischen?“

Emi wurde verlegen. „Was meinst du?“

Mit spitzbübischem Augenzwinkern schubste Lea sie an.

„Ich hab bemerkt, dass du ein Auge auf ihn geworfen hast.“

„Dir entgeht wohl gar nichts, wie?“

„Und was sagt Karli dazu?“

Für ihn schwärmte Emi noch vorletzte Woche, leider ohne Erfolg. „Ach der“, meinte sie herablassend.

„Und?“ Abwartend sah Lea auf die Freundin.

Die tat, als verstünde sie nicht. „Was – und?“

„Bist du verliebt?“

„Was du wieder denkst. Er gefällt mir, weiter nichts.“

„Weiß er es?“

Emi erschrak. „Walter? Neiiin!“

„Du musst es ihm sagen.“

Das war das Letzte, was Emi machen würde. „Er ist eh viel zu alt für mich.“

„Nur ein Jahr älter als Fabio.“

„Achtzehn – und ich fünfzehn. Mein Bruder schlägt mich tot, wenn ich mit einem Achtzehnjährigen rummache.“

„Du musst ja nicht gleich rummachen mit ihm.“

Sie schwiegen eine Weile und beobachteten die Mütter mit ihren Kindern nebenan, wie sie im Sand-

kasten Kuchen formten.

„Vielleicht will er dich gar nicht.“

„Wahrscheinlich.“

Emi seufzte.

Möglicherweise lief es mit Walter genauso ab, wie es immer ablief mit ihr und den Jungs. Der, der ihr gefiel, bemerkte sie nicht, und den, dem sie gefiel, den wollte sie nicht.

Sie seufzte wieder. Wie sie Walter einschätzte, würde er sich über sie lustig machen oder noch ärger, sie auslachen, wenn er von ihrer Zuneigung für ihn erfuhr.

Lea gab sich gönnerhaft. „Wenn du willst, weihe ich ihn ein.“

Ein gutherziger Samariterdienst der Emi erschreckt von der Bank hochfahren ließ. „Bist du verrückt?!“

Ihr lautstarker Gefühlsausbruch bewirkte, dass einige Mütter im Sandkasten aufmerksam in ihre Richtung sahen. Emi war das megapeinlich. Hastig setzte sie sich auf die Bank zurück, in der Hoffnung dann nicht mehr Mittelpunkt ihrer fragenden Blicke sein zu müssen.

„Soll er blöd sterben?“, bohrte Lea ungerührt weiter.

„Ja, soll er.“

Nun fiel bei Lea der Groschen. „Du ängstigst dich vor deinem Bruder.“

„Auch“, gab Emi zu.

„Warum erlaubt dein Vater, dass dich dein Bruder so mies behandelt?“, fuhr Lea auf. Allein der Gedanke an seinen Namen – Thaddäus – brachte sie in Rage.

„Vater ist schwer herzkrank, darum.“

„Und du findest das in Ordnung.“

„Natürlich gefällt mir das nicht, aber Thaddäus ist achtundzwanzig. Ich kann mich nicht gegen ihn wehren.“

Lea verstand sie plötzlich. Ihr Bruder Bernd war zwar erst achtzehn, aber auch sie kannte das Gefühl, sich in manchen Situationen nicht gegen ihn wehren zu können.

„Tja, und deine Mutter kann als Taubstumme ohnehin nichts dagegen sagen“, brummelte Lea.

Fernes Getöse einer Werkssirene ließ sie verstummen. Nach Leas Zeitgefühl vermeldete das Signal halb fünf. Sekundenlang hielt sie den Atem an, denn ihr war bewusst geworden, dass Fabio gerade seinen Arbeitstag beendete.

Die Vorstellung, er mache auf seinem Heimweg vielleicht einen Abstecher zur Laube, brachte ihr Herz aus dem Takt. Dabei rückte der unsympathische Thaddäus automatisch in den hintersten Winkel ihres Denkens.

Erwartungsvoll blickte sie in die Richtung, woher

Fabio stets auftauchte – wenn er auftauchte.

Emi schlug vor: „Hast du Lust im Jugendzentrum eine Runde Tischtennis zu spielen?“

Das Jugendzentrum war gleich um die Ecke, im Keller des Pfarrhauses, wo sich sämtliche Räume der katholischen Jungschar befanden. Der Pfarrer Macadi bemühte sich schon seit einiger Zeit, Lea und Emi als Jungschar-Mitglieder zu ködern. Jedoch zeigten die beiden Mädchen bisher kein Interesse an Basteln, Singen und Lesen innerhalb einer Gruppe von Zehn- bis Dreizehnjährigen.

„Und ich werd euch doch noch kriegen“, scherzte der Pfarrer jedes Mal mit erhobenem Zeigefinger, wenn er sich abermals eine Abfuhr der Mädchen einhandelte.

„Gehen wir, oder gehen wir nicht?“, drängte Emi.

Lea hätte lieber Fabio abgepasst. Eventuell fuhr er ja mit seinem Moped an der Laube vorbei, würde sie sehen und – anhalten. Ein Ding der Unmöglichkeit, das verpassen zu wollen. Bedauerlicherweise ließ Emi nicht locker und ging schon voraus. Worauf Lea ihr widerstrebend folgte.

Die Tischtennishalle wirkte riesig mit den nur vier Tischtennistischen und den beiden Aufbewahrungskästen darin. Zwei Jungs und vier Mädchen beanspruchten gerade drei Standplätze für sich. Das Klopfen der Tischtennisbälle hallte, sobald sie auf den Platten aufschlugen, hohl von den Wänden, genauso wie die Anfeuerungen und Kommandos der Spielenden.

„Wir können“, freute sich Emi, die einen leeren Tisch erblickte. Rasch angelte sie Schläger und Bälle aus einem der seitlich stehenden Schränke, die der Pfarrer zur freien Entnahme dort für die Jungschar-Mitglieder bereithielt, und schon ging es los.

Obwohl Emi der Freundin das Spiel erst kürzlich beibrachte, beherrschte Lea es bereits vortrefflich.

„He, du wirst immer besser“, meinte Emi lachend, nachdem sie wieder nur knapp einen Satz gewonnen hatte.

„Darauf kannst du wetten“, pflichtete Lea ihr bei. Eine Zeit lang hüpfte der Ball über den Tisch hin und her ohne jeden Kommentar der beiden. Lea fiel es schwer, sich auf das Spiel zu konzentrieren. Fabio schwirrte ihr im Kopf herum und sie bereute, dass sie sich von Emi weichkochen ließ, mit ihr hier zu spielen.

Sämtliche Bälle aus ihren Jackentaschen waren verworfen und auf dem Boden gelandet. Gemeinsam sammelten sie sie auf und steckten sie wieder ein. Ein Vorrat, der das Bücken verminderte. Emi stellte sich in Position und erinnerte: „Ich gebe. Auf die Plätze, fertig, los!“Anfängergerecht, damit Lea den Ball traf, schlug sie an.

Im Normalfall wäre ihr Anschlag keine große Herausforderung für Lea gewesen. Doch wegen Fabio unkonzentriert, schlug sie derart hart zurück, dass die Kugel in weitem Bogen über Emi hinweg sprang und am anderen Ende des Saales landete.

„Du passt nicht auf“, schimpfte Emi, der das Suchen der Bälle langsam lästig wurde. Worauf Lea sich ernsthaft vornahm, Fabio für die nächste halbe Stunde aus ihrem Gedächtnis zu streichen.

Sie wollte nicht mehr daran denken, dass er vielleicht am Spielplatz vorbeifuhr, sie womöglich suchte, während sie hier mit Emi … na ja.

Ein spielender Junge nebenan fixierte die beiden Mädchen, seit sie in die Halle gekommen waren. Emi hatte es längst bemerkt und wurde zunehmend zappeliger unter seinen Blicken. Bald hielt sie es nicht mehr aus.

Sie eilte zu Lea und flüsterte ihr ins Ohr: „Der Junge mit blauer Jacke und Brille beobachtet uns schon eine ganze Weile.“

Leas Augen suchten ihn.

„Der mit den Pickeln im Gesicht?“, fragte sie nach.

„Nicht so laut!“

Wenn er nicht taub war, musste er das gehört haben! In Emi stieg es heiß auf. Am liebsten wäre sie vor Scham im Erdboden versunken. Ihr Gesicht lief rot an. Betreten wandte sie sich ab. Zum Glück rettete Lukas sie aus der Situation, indem er auftauchte und alle Aufmerksamkeit auf sich zog.

„Hallo miteinander.“ Obwohl er gebürtiger Österreicher war, reihten ihn manche wegen seines Äußeren, puncto Herkunftsland, als Südländer ein. Sein Oberlippenbärtchen ließ ihn älter aussehen als sechzehn. Er besuchte die Handelsschule, um später einmal die Autofirma seines Vaters übernehmen zu können. Manches Mädchenherz geriet bei seinem Anblick ins Schwärmen. Nur Leas und Emis nicht. Sie stuften ihn als ´nicht echt´ ein. Emi drückte es sogar noch deutlicher aus: „Bei dem piepts gewaltig.“ Kein Wunder. Nach Lea war sie das sechste Mädchen in der Gegend, das er gefragt hatte, ob sie Lust habe, seine Freundin zu werden. Meistens erhielt er auf diese direkte Frage eine direkte Abfuhr, was ihn aber nicht sonderlich zu stören schien.

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