Julia Meumann - Der Mustang unterm Himbeerbusch

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Der Mustang unterm Himbeerbusch: краткое содержание, описание и аннотация

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Auf einmal steht der kleine Mustang vor ihr unter dem Himbeerbusch. Wunderschön, anmutig und kohlrabenschwarz von den funkelnden Augen bis zu den kleinen Hufen. Nur die weiße Sprosse auf der Nase bewahrt ihn in einer mondlosen Nacht davor, ganz zu verschwinden.
Neda gibt ihm den Namen Naseweis und er schafft es nicht nur, sie vor den großen Ferien mit Inga und Ed zu bewahren. Nein, er verwickelt sie auch noch in ihr allergrößtes Abenteuer!

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„Auf dem Tisch liegt 'n Zettel von Mama. Du sollst zu Inga. Und im Kühlschrank sind Würstchen.“

Neda schnaubte: „Tiere ess' ich nicht! Dann doch lieber blöde Brüder oder so nervige Nachbarinnen wie Inga, zu denen man geschickt wird, obwohl man es überhaupt nicht will!“ Wütend stampfte sie mit dem Fuß.

„Außerdem brauch ich keinen Babysitter mehr! Ich bin schon fast neun Jahre alt! – und nenn mich nicht Streuner! Ich heiße Neeedaaa!“ Dann schlug sie ihrem Bruder die Tür vor der Nase zu.

„Streuner, Besen, Zickenstreuner ...“, hörte sie Edi von draußen rufen und drehte schnell noch den Schlüssel im Schloss.

Seit sie sich ihre langen, braunen Haare mit der Papierschere abgeschnitten hatte, sagte ihr Bruder nur noch Streuner zu ihr. Als würde es nicht schon reichen, dass sie sich deswegen ständig in der Schule prügeln musste.

Sie hasste es, wenn sich jemand über ihre Haare lustig machte oder sie wegen ihrer Sommersprossen oder wegen ihres großen Mundes ärgerte. Dabei war es wirklich sehr praktisch, einen so großen Mund zu haben!

Beim Schokokuss-Wettessen zum Beispiel war sie die Einzige, die einen Schokokuss komplett mit einem Bissen verschlingen konnte. Doch was nützte ihr das?

Sie schmiss ihre Schulmappe in die Ecke und versetzte ihr einen kräftigen Tritt.

„Verflucht!“ Jetzt würde sie die ganzen Sommerferien mit Edi und Inga verbringen. Und alles nur, weil ihre Mutter mal wieder arbeiten musste und ihr Vater einfach nicht mehr zurückkam, von da her, wo der Pfeffer wächst.

Ständig hatten ihre Eltern sich gestritten. Mal ging es um Geld, dann um Socken, um Butter oder um Toilettenpapier.

Und dann, ganz plötzlich, war ihr Vater einfach verschwunden. Auch seine ganzen Klamotten, die Zahnbürste, der Rasierschaum und die riesigen Turnschuhe, die so groß waren, dass sie kaum in den Schuhschrank gepasst hatten. All das war weg und das, was nicht weg war, hatte ihre Mutter einfach unten neben die Mülltonnen gestellt und behauptet es würde jetzt dorthin gebracht, wo der Pfeffer wächst. Dorthin wo ihr Vater jetzt war.

Irgendwann besuch' ich ihn da, überlegte Neda. Ich mag Pfeffer, auch wenn ich davon immer niesen muss.

Doch wo war jetzt Naseweis? „Naseweis?“ Neda sah sich im ganzen Zimmer um. Da entdeckte sie ihn endlich. Er stand unter ihrem Schreibtisch und versuchte, eine kleine Fliege von seiner Pobacke zu verscheuchen. Die blauen Vorhänge flatterten, der kleine Mustang scheute und streifte den prall gefüllten Papierkorb.

Wie-hie-hie-her , wieherte er erschrocken und schlug ängstlich mit den Hinterbeinen aus. Papierknäule, Locherkonfettis und ein Klebestift flogen hoch durch die Luft.

Neda seufzte. Sie kniete sich hin und hielt ihm ihre ausgestreckte Hand entgegen. „Hooo, alles gut, mein Kleiner. Komm her, komm her zu mir.“

Naseweis schnaubte, dann beschnupperte er sie von Kopf bis Fuß. Seine dünnen, fast durchsichtigen Barthaare kitzelten sie am Ohr und an der Wange. „Hey, das kitzelt!“, kicherte sie.

„Komisch, du riechst so süßlich ... nach Himbeeren! Ja genau, deswegen warst du unter den Sträuchern, du hast Himbeeren gegessen!“ Naseweis schmatzte leise vor sich hin, bei dem Gedanken an die süßen Beeren.

„Ach, du bist bestimmt sehr hungrig.“ Vorsichtig strich sie ihm über den kleinen Kopf. Dann fiel ihr etwas ein. „Warte kurz!" Sie durchwühlte ihre Schulmappe, bis sie einen halb verschrumpelten Apfel herauszog.

„Na bitte! Hier Naseweis, der ist genau richtig für dich.“

Gierig biss er sich durch den runzeligen Apfel und kaute und schmatzte. Der Saft spritzte zu allen Seiten. Neda musste den Apfel ganz fest halten, damit er ihr nicht aus der Hand gerissen wurde.

„Ja, du hast wirklich Hunger.“

Sie strich ihm die Mähne zur Seite und kraulte seine kleine Stirn an der Stelle, an der das Fell sich einmal im Kreis drehte. „Und dein Fell ist so unglaublich schwarz. Nachts bist du bestimmt ganz und gar unsichtbar.“

Sie lächelte, „außer der weißen Sprosse auf deiner Nase natürlich.“ Naseweis nickte, schnaubte und fraß sich weiter gierig durch den Apfel.

Klein wie ein Mustang Nachdenklich betrachtete Neda ihr bunt - фото 4

..•. Klein wie ein Mustang .•..

Nachdenklich betrachtete Neda ihr bunt geschmücktes Fenster. „Weißt du, Naseweis, ich liebe Blumen und Schmetterlinge. Nur schade, dass ich so groß bin und nicht auf dir reiten kann! Wir könnten tolle Ausflüge machen. Wir beide, das wäre zu schön.“

Da bemerkte sie, dass sich bei dem kleinen Pferdchen etwas veränderte: „Hm, deine Augen funkeln so seltsam. Ein bisschen, wie nasse Kohle oder angelutschte Lakritzbonbons!"

Naseweis stieg auf die Hinterbeine, wieherte schrill und Blitze durchzuckten seine Augen. Schützend hielt Neda sich die Arme vor das Gesicht. Da drehte Naseweis sich im Kreis, stampfte mit den kleinen Hufen und schnaubte dreimal so kräftig, dass sie ganz nass wurde.

„Also Naseweis, was ist nur los mit dir? Und mit mir?“, schrie Neda. Stockdunkel wurde es plötzlich um sie herum und schrecklich stickig, sie steckte fest!

„Naseweis? Wo bist du? Und wo bin ich?“ Sie strampelte und schlug um sich, bis sie endlich wieder etwas sehen konnte. Doch was sie da sah, war einfach unglaublich: Vor ihr stand ein riesiges, tiefschwarzes Pferd mit einer weißen Sprosse auf der Nase.

„Naseweis? Bist du das?“

Naseweis wieherte leise.

„Sag mal, lachst du mich etwa aus?“ Neda sah an sich herunter und stellte mit Entsetzen fest, dass sie ganz nackt war! Ihre Hose und ihr T-Shirt lagen um sie herum, auf dem Boden verteilt, und glichen eher zwei zusammengesunkenen Zelten als ihrer Kleidung!

Nur langsam verstand sie, was passiert war. Sie blickte hoch zum Fenster, zu Naseweis, dann wieder auf ihre nackten Füße. – Nein, nicht Naseweis hatte sich verändert. Nur sie selbst war plötzlich nicht mehr größer als ihre geliebte Schmusesuse, der Kuschelhase, der sie jetzt ratlos, mit riesigen, angenähten Knopfaugen vom Bett herab anstarrte.

„Zuckerhagel und Windbeutel, Naseweis! Wie kann das sein?“

Naseweis schnaubte und schüttelte den Kopf, dass die lange Mähne aufflog wie ein ganzer Schwarm Krähen. Neda reichte ihm jetzt gerade noch bis zur Schulter. Zufrieden blies er ihr seinen warmen Atem in den Nacken.

Neda strich sich die strubbeligen Haare aus den Augen und kletterte umständlich über den Holzrahmen bis auf ihr Bett hinauf. So etwas Verrücktes. Das war doch unmöglich. Vielleicht träumte sie nur?

„Au!“, nein der Schmerz an ihrem Schienbein war zu echt, als sie an der Holzkante abrutschte. Sie wankte weiter, über die weiche Matratze bis hin zu dem Stoffhasen, der sie jetzt um mindestens eine Ohrenlänge überragte.

„So, meine kleine Schmusesuse. Nicht böse sein, ist nur geliehen!“ Sie zog und zerrte an dem Hasen. Die Knöpfe der Jeanslatzhose klemmten ein wenig und das orangefarbene T-Shirt ließ sich nur schwer über den großen Plüschkopf ziehen. Aber ihr selbst passten die Sachen wie angegossen.

„Tadaaa, nur noch die Träger über die Schultern und… Passt!“ Zufrieden hüpfte sie auf ihrem Bett auf und ab.

Allerdings, gerade als sie sich wieder an den Abstieg machen wollte, da kam Naseweis angetrabt und stupste ihr auffordernd in die Seite.

„Oh Naseweis, meinst du wirklich? Hab ich dir eigentlich schon gesagt, dass ich noch nie zuvor, in meinem ganzen Leben, also wirklich noch nie – niemals auf einem Pferd gesessen habe? Und d- du bist plötzlich so groß!“

Aber Naseweis war das herzlich egal. Wollte das Mädchen mit den lustigen Punkten im Gesicht nun reiten oder nicht? Ungeduldig zupfte er an ihrem Hosenbein, wieherte und schnaubte.

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