Talira Tal - Die Gilde der Rose -Engelsmagie-
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Auch, wenn er es wollte, war er jetzt nicht mehr in der Lage, seine Augen vor dem Horror zu verschließen. Direkt vor seinen Augen wedelte die böse Frau mit einem von Gretes Zöpfen hin und her und lachte meckernd dazu.
»Du armseliger Wicht. Es ist mir egal, ob du ein Ritterssohn oder der Sohn eines Henkers bist. Du hast einfach kein Benehmen, und ich mag keine ungezogenen Kinder. Aber da du dich ja für so schlau hältst, weißt du sicherlich, was das hier ist, nicht wahr?«
Sie drückte ihm den Zopf fest gegen seine Wange. Maximilian biss sich vor Schmerz auf die Lippe.
»Dann weißt du auch, dass du den Brief an deine Eltern schreiben wirst, sonst wird das Nächste, was ich dir von der kleinen Margret bringe, ein Ohr sein.«
»Nein! Ich will zu meiner Mama und zu meinem Vater.«
Er wimmerte. Vergessen war der Stolz eines Rittersohnes. Der Horror war zu groß. Er war zu klein, um es mit der gemeinen Frau aufzunehmen. Aber Grete schwebt in großer Gefahr! Die Gedanken in seinem Kopf schlugen Purzelbäume. Er konnte nichts greifen und ordnen. Das darf einfach nicht wahr sein. Was macht dieses garstige Weib mit Grete? Aber er wagte es auch nicht, sie danach zu fragen. Er wollte die Antwort nicht hören, weil er Angst hatte, dass sie schlimmer war als er es sich vorstellte. Stattdessen griff er mit einem tauben Gefühl den Federkiel und kritzelte das, was die Amme ihm diktierte, auf das Blatt.
Maximilian bekam nicht mit, was er schrieb. Viel zu sehr bangte er um Grete. Er wollte zu ihr, sie wegen des verlorenen Zopfes trösten. Er wusste, wie sehr seine Schwester ihre Haare liebte. Aber die Amme riss ihm das Pergament aus den Händen, kaum dass er es fertig unterschrieben hatte. Sie schlug ihn mit dem Zopf ins Gesicht und verschwand mit der leeren Schüssel und der wunderschönen Feder aus seinem Verlies.
»Wo ist Grete?«, hörte er seine eigene Stimme, die sich fremd in der ungewohnten Umgebung anhörte. Aber das schändliche Weibsbild war fort, und er war allein mit der Angst um seine geliebte Schwester.
K A P I T E L 2
Dortmund, Anno Domini 1561
Ich zitterte und meine Gedanken wirbelten wild in meinem Kopf, fanden überhaupt keinen Halt. Die Worte der Schlange, die unvermittelt aus dem Hexenkessel aufgetaucht war, prasselten unerbittlich auf mich ein. »Meine Herrin ist schon auf dem Weg zu dir!«.
Ich kannte nur eine Person, die Schlangen über alles liebte und die sogar ein Teil von ihr waren, nämlich ihre Haare, die sie immer unter der blonden Perücke verbarg. Natalja, die Medusa. Sie wollte sich an mir rächen, weil sich Michel, als wir uns auf meiner Flucht vor dem Scheiterhaufen im 21 Jahrhundert kennen und lieben lernten, für mich und nicht für sie entschieden hatte. Trotzdem hatte sie uns damals, ach ich meine in der Zukunft. Äh entschuldigt bitte, diese Zeitreisen sind wirklich kompliziert. Sie hatte mir geholfen, meine Mutter zu befreien. Dann kam alles anders, als Natalja sich vorgestellt hatte. Damit begann diese Misere, in der ich mich jetzt befand. Dass sie mich so hasste, dass sie mir sogar zurück ins Jahr 1561 folgte, um sich am mir zu rächen, konnte ich nicht begreifen. Als ihre Schlange urplötzlich, nach meiner Weihe, auftauchte und Natalja ankündigte, hatte ich von Panik getrieben, meine Urgroßmutter Hekate gewarnt. Sie fand zum Glück ohne mich mit Fragen zu Löchern, den Weg vor mir durch den Wald. Ihre Tochter, also meine Großmutter Katharina, hielt sie dabei sicher im Arm. Ich wusste auch ohne sie zu fragen, was unser Ziel sein würde.
Es war die alte Eiche, in der die Ammen meiner Großmutter lebten. An dem Baum angekommen, kam ich das erste Mal dazu, mich nach allen Seiten umzublicken. Wurden wir verfolgt?
»Ohne Eile bin ich hier, bitte öffne mir die Tür.« Die gemurmelten Worte kamen von meiner Ahnin, die, während sie den Spruch aufsagte, an der Rinde des Baumes rieb und so um Einlass für uns bat. Hoffentlich nehmen es die Waldgeister mit der Wahrheit nicht so genau, sonst müssen wir draußen stehen bleiben, unkten meine eigenen sarkastischen Gedanken. Am liebsten hätte ich gebrüllt, sie sollten endlich die Tür aufmachen. Aber ich wusste aus meiner Erfahrung, dass es kontraproduktiv war, unkontrolliert zu reagieren und andere dadurch eher zu verärgern, als sie zu Gehilfen zu gewinnen.
Ich brauchte nicht länger rumgrübeln, denn zum Glück öffnete sich der knorrige Baum einen Spalt, und eine der Dryaden streckte ihren Kopf zu uns heraus. Zuerst erkannte ich nur ihre aufgetürmte Haarpracht, die mit feinen Ästen und Moosen kunstvoll drapiert war.
»Gefahr«, hörte ich Hekate, und ehe ich mich fragen konnte, wie wir denn überhaupt alle in den Baum passen sollten, zerrte Hekate mich durch den schmalen Spalt.
Ich warf einen Blick über meine Schulter und beobachtete, wie sich der Baum hinter uns wie von Geisterhand schloss.
»Kommt«, hörte ich die singende Stimme der Dryade.
Weiter , trieb ich mich selbst an, und zu meiner Verwunderung stellte ich fest, dass wir uns am Eingang einer großen Höhle befanden.
»Aber das kann doch gar nicht …«
Wie war das möglich? Die alte Eiche, in der wir uns aufhielten, die den Dryaden als Heim diente, stand frei im Wald. Von einer sichtbaren Höhle fehlte draußen jede Spur. Deshalb gab es für mich nur eine logische Erklärung: Es muss sich um Magie handeln.
Ich ließ meinen Blick durch die vor mir liegende Höhle schweifen und war überwältigt von dieser Pracht. Überall schimmerten zigtausende kleine Kristalle in allen erdenklichen Farben des Regenbogens. Die Höhle war im oberen Teil in einen satten Grünton getaucht. Der untere Bereich, in dem wir uns aufhielten, schimmerte in einem hellen Rosaton. Hier funkelten die Kristalle größer als im oberen Areal. Ich konnte einen angenehmen Geruch von Moos und frischen Waldblaubeeren wahrnehmen.
»Freyja, kommst du? «, riss Hekate mich aus meinem Verzücken.
Ich lenkte meine Konzentration wieder auf unser aktuelles Problem. Wir waren in großer Gefahr, wenn die Medusa, wie es mir die Schlange versichert hatte, hier war, um sich an mir zu rächen. Natalja und ich waren noch nie Freundinnen gewesen, aber ich wusste, dass sie mich hasste, weil Michel sich für mich und nicht für sie entschieden hatte. Das würde sie mir wahrscheinlich nie verzeihen. Aber dass sie mir selbst ins Jahr 1561 folgte, war trotzdem eine Tatsache, die ich kaum begreifen konnte. Sie musste mich unvorstellbar hassen, wenn sie so etwas tat, das konnte ich mir nicht schönreden.
Ich lief hinter meiner Urgroßmutter und der Dryade her und hielt an, als diese in einer noch größeren Halle stoppten. Hier sah es ähnlich wie in der ersten Höhle aus, aber es verliefen Wurzeln, die in einem metallischen Grünton schimmerten, quer durch den Raum. Erst beim zweiten Blick erkannte ich, was dieses Wurzelgeflecht, das mit dickem Moos bewachsen war, darstellen sollte. Betten, es waren Betten. Mit der Erkenntnis trat mit einem Schlag eine bleierne Müdigkeit in meine Knochen, und ich sehnte mich nach Schlaf.
Die Dryade lächelte mich an, als wüsste sie, was in mir vorging, und deutete auf eine der Wurzeln, die mir als Nächstes waren. »Bette dich ruhig«, lud sie mich in dem typischen Singsang ein, den die Dryaden beim Sprechen nutzten. Ich dankte ihr mit einem Lächeln, dass ich so gerade eben noch über die Lippen bekam, und ließ mich auf dem Lager nieder. Es war noch weicher als in meiner Vorstellung. Ich zog die Beine an, warf einen Blick zu Hekate, die es sich ebenfalls mit Katharina auf einer anderen Baumwurzel, nicht weit von mir entfernt, gemütlich gemacht hatte, dann fiel ich auch schon in einen tiefen Schlaf.
Ich stand an dem Waldrand, den ich nicht nur aus der Form des Wachzustandes, sondern auch aus meinen Träumen kannte. An dieser Stelle hatte ich Michel und Tesfrail, den Engel, der für mich bestimmt war, bereits einige Male getroffen. Beide Männer waren spurlos aus meinem Leben verschwunden. Wo mochten sie nur stecken? Ich hoffte, ihnen endlich in diesem Traum zu begegnen. Aber wie auch in den vergangenen Träumen war ich allein an diesem Ort. Ein feiner Wind wehte, und er kitzelte meine Haut, die durch mein kurzes Nachthemd, welches ich trug, nur spärlich bedeckt war. Ich sah mich um. Vor mir war der dunkle Wald, jedenfalls wirkte er dunkel und bedrohlich auf mich. Wahrscheinlich lag es daran, weil ich nicht hineinschauen konnte. Bereits am Anfang der Baumreihe lauerte die Finsternis, sodass man seine Hand nicht vor Augen erkennen konnte. Es schauderte mich, und ich rieb mir fröstelnd über meine nackten Arme. Vor dem Wald lag ein umgefallener Baumstamm, der mich zum Sitzen einlud. Etwas in mir hielt mich davon ab, mich auf den Stamm zu setzen. Vielleicht war es der Wald, der mir Angst bereitete. Auf keinen Fall wollte ich ihm den Rücken zukehren. Ich stellte mich seitlich, sodass ich den Wald im Blick hatte, mich aber auch in die andere Richtung orientieren konnte. Warum bin ich hier? Das muss doch einen Sinn haben. Dann spürte ich es. Die Angst, die wie eine kalte Schlange an mir heraufkroch und eine Lähmung meiner Gliedmaßen verursachte. Was ist das? Am liebsten wäre ich losgerannt, hätte alles hinter mir gelassen und wäre geflüchtet. Aber meine Beine versagten mir den Dienst. Ich konnte mir noch so sehr wünschen, dass ich fortlief, dennoch blieb ich wie angewurzelt auf der Stelle stehen und schaute ängstlich Richtung Wald, aus dem ich die große Gefahr vermutete.
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