Heinz Monheim - May und Jim

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Heinz Monheim, der mit seiner fünfbändigen Buchreihe: «Erlebte Kölner Stadtgeschichte», in seiner Heimatstadt und weit darüber hinaus bekannt wurde, hat mit «May und Jim» einen völlig neuen Schritt gewagt. Er beschreibt in diesem Buch die große Liebe zwischen einer jungen, farbigen Amerikanerin und einem deutschen Architekten. Eine Liebe die weder Trennung noch Rassenhass zerstören konnten.
Wie in seinen vorherigen Büchern gelingt es ihm in einfachen Worten eine vorbildliche, spannend erzählte und beeindruckende Darstellung der Verhältnisse von der Zeit des Flower Power bis in die heutige Zeit zu schildern. Eine informative wie anrührende Erzählung, die in den USA der 60er Jahre beginnt und im heutigen Köln ihr glückliches Ende findet.

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,,Ich finde diese Landschaft immer wieder herrlich, wir sind viel zu wenig hier. Wenn ich mal alt bin möchte ich immer hier leben."

,,Da hast du ja noch etwas Zeit," meinte May schmunzelnd. ,,Da bin ich ja wohl ein wenig früher an der Reihe, mir einen Alterssitz auszusuchen."

Dann kam die letzte Kehre und die ,,Clear Water Lodge" lag im strahlenden Sonneschein vor ihnen. May parkte den Leihwagen auf dem kleinen Parkplatz vor dem Empfangsgebäude. Sie schaute lange und versonnen auf die am Berghang verstreuten Häuschen, die sich in ihrer schlichten Schön­heit gut in die Landschaft einpassten.

,,Es ist für mich jedes mal, als ob ich nach hause kommen würde. Wenn ich hierher zurückkeh­re, ist es dieser erste Blick der mir so gut gefällt, und mich immer wieder auf das Neue fasziniert. Wenn man in diese Richtung schaut, so ist es der gleiche Eindruck wie ich ihn auch vor fast 20 Jahren bei meinem ersten Besuch hier hatte, alles ist völlig unverändert. Nur hier das Restaurant, und die fünf dahinter liegenden Bungalows, sind nachträglich gebaut worden. Das Restaurant war früher in dem Haus dort, wo Mom bis jetzt gelebt hat. Es war klein aber es war sehr gemütlich. Es war eigentlich Mom’s Wohnzimmer und in ihrer winzigen Küche hat sie die leckersten Mahlzeiten gekocht die man sich vorstellen kann. Als sie aus Altersgründen die Führung der Lodge an ihren Neffen Fred weitergab, hat der die Anlage vergrößert. Er baute die fünf, etwas größeren Bungalows, in denen auch Familien mit mehreren Kindern Platz haben. Dazu sein Wohnhaus, in dessen Erdgeschoss sich der Empfang und das Restaurant befinden. Da er aber den gleichen Baustil und die gleichen Baustoffe wählte, wie bei den schon vorhandenen Gebäuden, haben diese Neubauten die Schönheit der gesamten Anlage nicht beeinträchtigt."

Mit einem tiefen Seufzer beendete sie diese lange und mehr für sich selbst als für Corinna getroffene Betrachtung. Ehe Corinna darauf etwas entgegnen konnte, öffnete sich die Tür zum Restaurant und Fred Hunter und seine Frau Doris kamen auf ihr Auto zu. Fred war ein gro­ßer, breitschultriger, gut aussehender Mann. Er hatte die gleichen, blaugrauen Augen wie Mom und seine Haare waren so blond, wie Mom sie auch in ihrer Jugend gehabt hatte. Sie war seine Tante, die Schwester seines Vaters. Fred sah ihr so ähnlich, dass neue Gäste oft geglaubt hatten, die beiden wären Mutter und Sohn.

Wie er in seinem bunt karier­tem Hemd, in Jeans und einem Stetson auf dem Kopf, auf den Jeep zukam, hätte man ihn gut für einen Darsteller in einem Wild-West Film halten können. Er passte genau in diese wilde Landschaft, die er sehr liebte und in der er tief verwurzelt war. Seine Frau Doris war dunkelhaarig und von einer sanften Schönheit, die man erst auf den zweiten Blick richtig bemerkte. Sie war von einer so aufrichtigen, offenen Herzlichkeit, dass man sie gleich gern haben musste. Die beiden hatten zwei Kinder, den fünfjährigen Billy und die jetzt knapp zwei Jahr alte Ruth. Nach Ruths Geburt war Doris ein wenig mollig geblieben. Aber das stand ihr sehr gut und Fred liebte sie jetzt noch mehr.

May und Corinna stiegen schnell aus dem Wagen und eilten den beiden entgegen. Herzlich begrüßten und umarmten sie sich.

,,Wie schön euch wieder zu sehen," sagte Fred, ,,wäre es doch nur nicht so ein trauriger Anlass, die Freude wäre noch viel größer."

Doris, die mit ehrlicher Freude die Ankömmlinge begrüßte, bekräftigte die Worte ihres Mannes, in dem sie hinzufügte: ,,Am meisten würde Mom sich über euren Besuch freuen. Für sie warst du May, ja fast wie eine Tochter. Sie hat dich sehr lieb gehabt." Dann wandte sie sich Corinna zu: ,,Donnerwetter Mädchen bist du gewachsen, seit dem ich dich zum letzten Male gesehen habe. Und wie hübsch du geworden bist. Eine richtige junge Frau, fast schon so hübsch wie deine Mutter, die von Jahr zu Jahr immer schöner, anstatt älter wird."

Corinna umarmte Doris noch einmal und sagte: ,,Danke, für das schöne Kompliment, aber so schön wie Mama zu werden das schaffe ich nie."

May lachte ein wenig verlegen, dann sagte sie: „ Jetzt hört mit euren Komplimenten auf, nachher werde ich noch eitel. Ihr beiden seht aber auch gut aus. Fred, wenn hier mal ein Hollywood Regisseur Urlaub macht bekommst du bestimmt einen Vertrag als Filmschauspieler, und Doris, du bist nach Ruths Geburt noch schöner geworden."

Doris wurde rot und winkte verlegen ab": Von wegen schöner, dicker bin ich geworden, richtig fett. Aber das bekomme ich wieder herunter, das hungere ich mir wieder ab."

,,Das wirst du schön bleiben lassen. Jetzt bin ich noch mehr in dich verliebt. Da ist jedes Pfund schöner als das andere, da möchte ich kein Gramm mehr von vermissen", sagte Fred lachend. Dann nahm die noch verlegener gewordene Doris in den Arm und verhinderte ihren Protest mit einem Kuss. Anschließend wandte er sich wieder May und Corinna zu: „Kommt, ich helfe euch das Gepäck in die Hütte zu bringen. Dann könnt ihr euch nach der langen Reise ein wenig frisch machen. Doris wird in der Zeit etwas Gutes auf den Tisch bringen, denn ihr habt bestimmt einen gewaltigen Hunger. Wir haben euch natürlich die Hütte Nummer 5 fertig gemacht, so wie jedes mal bei euren Besuchen."

,,Vielen Dank euch beiden, dass ist sehr schön und freut uns sehr. Wir beeilen uns und sind bald wieder bei euch hier unten, denn ich habe wirklich mächtigen Hunger," sagte May. Dann trug sie zusammen mit Corinna und Fred das Gepäck hinauf vom Parkplatz zum Bungalow. Nach dem die Gepäckstücke auf die Veranda von Hütte 5 abgestellt waren, ging Fred wieder hinunter zum Restaurant.

May war vor dem Gebäude stehen geblieben und schaut auf das vor ihr liegende, im Stil einer Schweizer Berghütte, erbaute Häuschen. Nichts schien sich da im Laufe der Jahre verändert zu haben, es sah noch genau so aus, wie sie es damals, zusammen mit Jim, vorgefunden hatte. Nur die Zedern, die schützend ihre Äste über das Haus ausbreiteten und nur die Sonnenseite mit grandiosem Blick auf die Berge, freigaben, waren noch mächtiger geworden. May folgte Corinna, die begonnen hatte die Koffer und Taschen in das Haus zu tragen. Im Haus stellte sie sich neben Corinna, legte ihren Arm um deren Schulter und ließ den Blick durch die gemütlich wirkenden Räumlichkeiten schweifen. Auch hier schien alles unverändert. Die bequemen Möbel, aus natur belassenen Bergkiefernholz gezimmert und mit bunten Kissen bedeckt. Der offene Kamin und das mit indianischen Motiven verzierte, rustikale Geschirr auf den Wandregalen. Selbst die Flickenteppiche auf dem Boden, die von Squaws aus dem Navajoreservat ebenso hergestellt waren wie die kunstvolle Patch­workdecke auf dem breiten Bett im Schlafraum - alles schien genau noch so zu sein wie damals. Es fiel May schwer zu glauben, dass diese schöne Zeit schon so lange zurück lag. Für einen winzigen Augenblick war es ihr, als ob gleich die Tür aufgehen würde und Jim hinter sie treten würde und seinen Arm so um ihre Schultern zulegen wie sie es gerade bei Corinna tat. Mit einem energischen Kopfschütteln riss sie sich aus der Stimmung in die sie fast abgeglitten wäre. Es war schon genug Traurigkeit durch den Tod von Mom in ihr, da brauchte sie die Sehnsucht der Vergangenheit nicht auch noch dazu. Sie befreite sich endgültig von ihren schwermütigen Gedanken und sagte halblaut, mehr zu sich selbst: ,,Es ist vorbei, es ist schon so unsäglich lange vorbei." Dann schaute sie zu Corinna und fuhr fort: ,,Ja ein Leben lang ist es vorbei, DEIN ganzes Leben lang." Sie drückte ihre Tochter noch einmal fest an sich. Co­rinna erwiderte stumm diese Umarmung, sie wusste, dass jetzt Worte fehl am Platze waren. Dann begannen beide ihre Sachen in die Schränke zu räumen.

*

Ein strahlend blauer Himmel lag über den Zionmountains. Die Sonne ließ die herbstlich bunt-gefärbten Blätter in den herrlichsten Farben erstrahlen. Es war die schöne Zeit des Indianersommers. Aber der Herbst war nicht mehr weit. Am Morgen waren die höher gelegenen Almen mit Reif bedeckt und die Sonne brauchte schon einige Zeit bis sie die Kühle und den Nebel ver­trieben hatte.

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