Heinz Monheim - May und Jim

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Heinz Monheim, der mit seiner fünfbändigen Buchreihe: «Erlebte Kölner Stadtgeschichte», in seiner Heimatstadt und weit darüber hinaus bekannt wurde, hat mit «May und Jim» einen völlig neuen Schritt gewagt. Er beschreibt in diesem Buch die große Liebe zwischen einer jungen, farbigen Amerikanerin und einem deutschen Architekten. Eine Liebe die weder Trennung noch Rassenhass zerstören konnten.
Wie in seinen vorherigen Büchern gelingt es ihm in einfachen Worten eine vorbildliche, spannend erzählte und beeindruckende Darstellung der Verhältnisse von der Zeit des Flower Power bis in die heutige Zeit zu schildern. Eine informative wie anrührende Erzählung, die in den USA der 60er Jahre beginnt und im heutigen Köln ihr glückliches Ende findet.

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May legte ihre Arme um das Mädchen und eng umschlungen saßen sie lange, stumm zusammen und ließen ihren Tränen freien Lauf. Das Klingeln des Telefons holte sie in die Wirklichkeit zurück. Es war Margret welche den Kauf der Tickets und die Abflugzeiten der Flugverbindung nach Cedar City meldete, Auch die beiden Mitarbeiter, welche May vertreten sollten, hatte sie schon erreicht und von der neuen Sachlage unterrichtet.

Corinna, die den Anruf entgegen genommen hatte, fragt erstaunt": Nur zwei Tickets? Darf ich nicht mit?"

,,Natürlich fliegst du mit. Du willst mich doch nicht alleine lassen mit meinem Schmerz?" ,,Aber was ist denn mit Edwin, fliegt der denn nicht mit?"

,,Nein mein Kleines ich möchte Edwin nicht dabei haben. Er kennt doch Mom nicht. Mom und die Zion Mountains das ist etwas wohin ich keinen anderen Mann mitnehme." Corinna sah May nachdenklich an, dann nickte sie: „Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch ein. Es stimmt, wir haben unsere Urlaube dort immer alleine verbracht. Warum eigentlich? Hat das etwas mit meinem Vater zu tun, von dem ich immer noch nichts weiß?"

,,Habe ein wenig Geduld. Nach dem Begräbnis werde ich dir in der Clear Water Lodge, dort wo alles begann, jede deiner Fragen beantworten."

Während sich das junge Mädchen mit dieser Antwort zufrieden gab, betrachtete May ihre Tochter und dachte: „Wo ist nur die Zeit geblieben? In 14 Tagen wird Corinna schon 18 Jahre, sie ist kein Kind mehr, sondern schon bald eine junge Frau. Es wird nicht mehr lange dauern, dann wird sie mich verlassen und sich eine eigene Welt aufbauen.“

Sie schaut fast auf ihr Ebenbild, denn Corinna hat die gleiche Größe und Figur wie sie. Die Ähnlichkeit ihrer Gesichtszüge war erstaunlich. Durch das jugendliche Aussehen von May würde ein Fremder nie auf den Gedanken kommen, dass sie Mutter und Tochter wären. Jeder würde May für eine ältere Schwester von Corinna halten. Doch es gab zwei markante Unterschiede. Während der eine nur dem genaueren Betrachter auf fiel , war der zweite Unterschied sofort zu erkennen. Dass die seidige Haut von Corinna einige Farbnuancen heller war als die von May, bemerkte man erst auf den zweiten Blick. Den Unterschied ihrer Augen aber sah man so gleich, er sprang im wahrsten Sinne des Wortes sofort ins Auge. Mays Augen waren dunkelbraun fast schwarz und von einer unergründlichen Tiefe. In ihnen konnten sich, wie im jetzigen Moment, Trauer und Schmerz spiegeln, aber auch Leidenschaft und Glück. Wenn man tief in sie hinein sah, glaubte man in den mondlosen Himmel einer klaren Sommernacht zu schauen, in dem versteckt die ersten Sterne funkeln. Corinnas Augen erstrahlten dagegen in einem klaren Blau-Grün, wel­ches den Farben eines Bergsees glich, in dem sich grüne Wiesen spiegeln. Dies war ein selt­samer, aber lieblicher Kontrast zu ihrer braunen Haut und den schwarzen Haaren.

Corinna wandte sich wieder an May: ,,Mom hat mich oft in den Arm genommen und hat mich Loves Eyes genannt. Einmal sagte sie": Du hast wirklich die Augen der Liebe, an dir hat sich die Sage erfüllt. Was hat sie damit gemeint? Was soll dieser Name eigentlich bedeuten?

May schaute einige Sekunden sinnend aus dem Fenster, dann wendete sie sich wieder ihrer Tochter zu: „Das ist ein Navajo Begriff und stammt aus einer ihrer alten Erzählungen und Sagen. Ich ken­ne die Geschichte nicht so ganz genau, aber sie hat ungefähr folgenden Inhalt: Da war einmal ein junges Paar, das sich aufrichtig liebte. Sie waren Kinder von Stammesführern zweier verfeindeter Stämme. Deshalb konnten sie sich nur heimlich und unter großen Gefahren treffen. Der junge Häuptlingssohn unterschied sich von allen seinen Stammesbrüdern da­durch, dass er blaue Augen hatte. Er bekam den Kriegsnamen ,,Bluewater Eye". Bevor sie vermählt waren, wurde ihr heimlicher Bräutigam bei einem Kampf getötet. Die Prinzessin bekam ein Baby von ihm. Die Augen dieses Babys, es war ein Junge, strahlten im gleichen Blau wie die seines Vaters. Die Mutter gab ihm den Namen ,,Loves Eye" (Liebes Auge). Er wurde später ein großer Häuptling welcher die beiden Stämme in Frieden vereinte. Von dieser alten Überlie­ferung ausgehend, glauben die Navajos auch heute noch folgendes: Wenn sich ein Paar, welches sich sehr liebt, unter Zwang trennen muss und die allein gebliebene Frau bekommt ein Kind, so nennen die Indianer es „Loves Eye. Nach ihrer alten Sage, soll dann aus den Augen des Kindes, die Liebe des Vaters wieder heraus strahlen.

,,Mein Gott, ist das romantisch. Bin auch ich ein solches ,,Loves Eye?" Hatte mein Vater auch solche hellen Augen wie ich sie habe?"

,,Bitte Corinna, hör auf mich zu drängen. Ich verspreche dir, dass ich dir diese Fragen im Zionpark beantworten werde. Aber jetzt müssen wir erst mal für unsere morgige Reise planen und packen. Das heißt zu aller erst müssen wir Edwin anrufen und ihm absagen."

,,Das ist zu spät, er fährt gerade vor," sagte Corinna, die zum Fenster gegangen war als sie die Geräusche eines anfahrenden Autos hörte.

Edwin, in salopper Freizeitkleidung, betrat gutgelaunt mit einer großen Pralinenschachtel in der Hand, das Haus. Er schwenkte die Schachtel und rief fröhlich: „Hier an Stelle von Blumen, denn wir fahren ja sowie so gleich los.“ Sein strahlendes Lächeln erlosch sehr schnell als er die verweinten Gesichter der beiden Frauen sah.

,,Was ist denn hier passiert? Was hat denn eure kleine Welt nach meinem Anruf vor einer Stunde so verändert?" fragte er erstaunt und beunruhigt. May gab ihm das Telegramm und klärte ihn über ihre Reisepläne auf.

Edwin konnte seine Enttäuschung nur schlecht verbergen. ,,Soll ich euch begleiten?"

"Nein danke Edwin, wir beiden Frauen fahren alleine. Da können wir uns gegenseitig trösten. Wir melden uns gleich wieder bei dir, wenn wir zurückkommen, spätestens am Dienstag."

,,Ich kann euch ja verstehen und spreche euch mein Beileid aus, aber ihr müsst auch verstehen, dass ich jetzt unserem gemeinsamen Wochenende nachtrauere. Jetzt sind wir alle drei in Trau­er. Aber ein kleines Trostpflaster müsst ihr mir noch geben und mit mir heute Abend Essen gehen. So dass ich wenigstens etwas von euch habe."

May wollte absagen. Sie nannte dafür gleich mehrere Gründe. Weil sie zu traurig wäre, keinen Appetit verspüren würde und wegen des frühen Reisetermins am nächsten Tage. Sie ließ sich aber dann doch von Corinna und Edwin umstimmen. Edwin bestellte einen Tisch in einem guten Steakhaus. Während die Frauen ihre Koffer für die Reise packten, sah sich Edwin ein Football Spiel im Fernsehen an. Gegen 18:oo Uhr verließen sie das Haus. Als Edwin May und Corinna gegen 23:oo Uhr wieder zurück brachte, hatten sie trotz allem einen schönen Abend zusammen verbracht. Edwin hatte sich bereit erklärt die beiden am anderen Morgen zum Flugplatz zu fahren. Damit es einfacher für ihn wurde und er sich die Heimfahrt und die morgendliche Anfahrt sparen konnte, blieb er über Nacht. Er akzeptierte ohne zu murren Mays Wunsch, die alleine schlafen wollte und schlief im Gästezimmer.

*

Sicher steuerte May den schweren Jeep die Serpentinen zur Clear Water Lodge hinauf Sie hatten nach ruhigem Flug, in knapp vier Stunden Dallas erreicht. Dort mussten sie in eine andere Maschine Umsteigen. Auch dieser Flug verlief ohne Probleme und nach knapp ein und einer halben Stunde landeten sie sicher in Cedar City. Margret hatte gute Vorarbeit geleistet und so stand ein fast neuer Jeep für sie am Leihwagen - Terminal bereit. Jetzt, nach weiteren zwei Autostunden durch die wilde Bergwelt Utahs, hatten sie den Zion Nationalpark erreicht und fuhren die letzten Kilometer hinauf zu ihrem Ziel. Während May sich voll darauf konzentrieren musste, den Wagen sicher über die schmale Bergstraße zu bringen, bewunderte Corinna die überwältigende Szenerie die sie umgab. Nach jeder Kehre oder Kurve öffneten sich ihr neue, grandiose Ausblicke in die sie umgebende Bergwelt.

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