K. Ostler - Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4)

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Die Mensch-Erklärungsformel (Teil 4): краткое содержание, описание и аннотация

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In einer an sich übererklärten und scheinbar alles durchschauenden Welt stellt die hinter dem menschlichen Wesen und Verhalten verborgene Systematik ein Mysterium dar.
>Warum (und auch wann) verhält sich und handelt der einzelne Mensch so, wie er es de facto macht?
>Von was werden das Verhalten und die Verhalten auslösenden Grundlagen (Denkweisen, Einstellungen, Weltanschauungen) ursächlich geformt?
>Weshalb gibt es so viele, z. T. höchst unterschiedliche Wesens- und Verhaltensarten?
>Wodurch entstehen die extremsten Formen, wie Mord, Folter, Sadismus, tiefer Hass, exzessive Gewalt und sexueller Missbrauch?
Ein für jedes Verhalten und für jeden Menschen gültiges Erklärungsmodell würde nicht nur viele offene Fragen elementarer Natur beantworten, sondern zudem wirkungsvolle Problemlösungen ermöglichen, und damit der Menschheit viel Elend, Leid und auch Geld ersparen.
Zentraler Punkt ist die Entschlüsselung des Geheimnisses, das sich hinter der Funktionsweise des menschlichen Verhaltens verbirgt durch die Aufstellung eines Standardmodells für das menschliche Verhalten, basierend auf einem neu formulierten Menschenbild.
Das Standardmodell dokumentiert,
>wie Verhalten originär entsteht und durch welche für alle Menschen gleichen Faktoren und Voraussetzungen es entscheidend beeinflusst, determiniert oder sogar gesteuert wird,
>zu welchen weitreichenden Konsequenzen diese Beeinflussung im täglichen Leben jedes Menschen führen,
>weswegen sehr differente Verhaltensausprägungen, wie z. B.

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Rekorde, vor allem bei Schnelligkeit, Größe (u. a. Datenvolumen, höhere Leistungsfähigkeiten, aber gleichfalls in Bezug auf wirtschaftliche Güter {Reichtum}) und Kompaktheit (u. a. Nanotechnologie, permanente Verkleinerung von Geräten), sind die besonderen Steckenpferde menschlicher Kategorisierung, Wertskalierung und Wertbeimessung. Die Kategorisierung wird zum Wert an sich.

Darüber hinaus gibt es nahezu keinen Bereich, der nicht auch einer Bewertung unterworfen ist, ob in Form von Bemessungseinheiten, Benotungen, Bestsellerlisten, Tabellen, Statistiken, Wettkämpfen, Wahlen, Ehrungen, Auszeichnungen, Orden oder sonstiger – häufig (selbst) beweihräucherungsgemäßen – Preisen.

Hier nur einige, stellvertretende und veranschaulichende Beispiele, zumal die Liste hinsichtlich ihrer Länge sonst den Rahmen sprengen würde.

Ob Schönheitskönigin, die schnellsten Sportler, das höchste Gebäude, die bestgekleidete Person, der größte Intelligenzquotient, der stärkste Motor, die am höchsten ausgezeichnete Sterne-Küche, das Volumen größte Kreuzfahrtschiff, die höchste Einschaltquote eines Fernsehfilms, der beste Studienabschluss, das meistgekaufte Buch oder CD, die teuerste Immobilie, der reichste Mensch, das höchste Einspielergebnis eines Kinofilmes, das teuerste Kunstwerk, das höchst bewertete Unternehmen der Welt, der stärkste Mensch, das höchste Jahreseinkommen, der volumengrößte Autohersteller, die schnellste Speed-Bergbesteigung, das risikoreichste Abenteuer, die mächtigste Frau bzw. der mächtigste Mann, die größte Legende, an allem müssen ein Wertmaßstab und eine Einwertung angelegt werden.

Den diesbezüglichen menschlichen Ideen - und man kann durchaus von spezieller Hybris und Paranoia sprechen, besonders sobald die damit verbundenen sozialen, gesellschaftlichen und umweltgemäßen Konsequenzen dieser Grundhaltung mit einbezogen werden - sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt.

Diese Ausrichtung ist auf „Mehr-Wert“, auf Zuwachs bzw. Steigerung von Wert angelegt und eine wesentliche Ursache für die Fokussierung der Menschen auf Wachstum.

Über wachstumsgetriebene Ersatzhandlungen – wohlgemerkt äußeres Wachstum im Sinne von immer mehr an Erfolg, Status, Aufmerksamkeit, Reichtum, Güteransammlung, etc., alle Aspekte der modernen Lebensverhältnisse – versucht der Mensch unbewusst die Befriedigung seiner ursprünglichen Bedürfnisse zu erreichen, die in der Kindheit frustriert wurden, deshalb ein Leben lang im psychischen Untergrund gegenwärtig sind und auf Satisfaktion drängen.

Wie schon im Kapitel „Definition Identität“ aufgeführt, liegt die ausschlaggebende Motivation der Wachstumsorientierung in der nachlassenden Befriedigungswirkung der Ersatzhandlungen (Defizit an Wert), die, um einen einigermaßen ausreichenden Befriedigungswert zu erlangen, in ihrem Ausmaß und Gehalt ständig bestätigt und gesteigert werden müssen.

Interne, psychische Verlangen werden mit externen Ersatzhandlungen erfüllt, wobei die psychischen Urbedürfnisse seit Jahrtausenden nahezu unverändert sind, die Art der Ersatzhandlungen sich aber den modernen Lebensverhältnissen angepasst hat und dies nach wie vor der Fall ist (laufender Prozess).

Oberflächlich betrachtet wird in diesem Zusammenhang dann von der vorhandenen Anlage des Menschen gesprochen (Stichwort: Natur bzw. Naturell), sich stets nach Anerkennung zu bemühen, immer höher hinaus, immer mehr und immer gewinnen zu wollen oder von dem Streben nach dem Besseren, dem Größeren und dem Außergewöhnlichen, dessen Antrieb in der Natur des Menschen liegt.

Dieser Verweis auf die vermeintliche wesensgemäße Disposition für die genannten Verhaltensweisen kommt einem Freibrief gleich, da der Mensch sich durch diese Argumentationslinie von einem kritischen Hinterfragen seines Handelns entbindet und eine einfache Rechtfertigung nach der Devise „zutiefst menschlich“ präsentieren kann (Motto: „Der Mensch kann sich nicht grundlegend ändern, er ist so, wie er ist.“).

Anders formuliert: Der Mensch bemüht sich – unbewusst – seine psychischen Notwendigkeiten über materiellen Konsum und weitere gehalt- und substanzlose Verhaltensweisen zufriedenzustellen und bildet auf diese Weise lediglich eine auf Schein und Fassade basierende, in ihrer Befindlichkeit instabile, Pseudo-Identität.

Die Ausrichtung auf die Erzielung von „Mehr-Wert“ zeigt sich hauptsächlich in der Profilierung, dem Abgrenzen und dem Hervorheben der eigenen Person im Vergleich zur Umwelt, wobei diese Ausrichtung nicht nur auf einzelne Menschen zutrifft, jedoch ebenfalls Gruppen und ganze Nationen mit einbezieht und Nährboden für die Diskreditierung anderer Menschen ist.

Das bedeutendste und offensichtlichste Mittel im täglichen Leben zur Dokumentation einer Wertbeimessung ist das Geld. Geld ist in der heutigen Zeit allerdings nicht bloß ein bestimmender wirtschaftlicher Faktor und Zahlungsmittel (mit materiellem Wert), hingegen gleichwohl Synonym für Anerkennung, Akzeptanz, Annahme, Liebe, etc. (mit immateriellem Wert).

Wenn ein Mensch mehr Geld verdient, dann kann er sich nicht nur mehr oder teurere Güter leisten (die meistens wiederum mit einer angemessenen Wertigkeit/Status versehen sind), sondern desto mehr fühlt er sich – unbewusst - anerkannt und bestätigt. Diese Systematik unterliegt auch der Maxime „je mehr, desto besser“ und erklärt, warum manche Menschen – salopp ausgedrückt - den Hals nicht voll bekommen können bzw. unersättlich sind, weil die im Hintergrund bestehende Kausalität berücksichtigt werden muss.

Eine Nebenbemerkung: Die Vorstellung vom modernen Menschen ist eine weitgehende Illusion, obwohl der Geist zwar in der Regel modernen Ansprüchen genügt, aber die Seele im Kern altmodisch ist. Unter altmodisch darf in diesem Kontext nicht veraltet, rückständig und überholt verstanden werden, indessen bezieht sich der Begriff des Altmodischen auf Attribute wie echt, originär, ursächlich und der Natur entsprechend.

Der moderne Geist, der verantwortlich für die Entstehung moderner Ersatzhandlungen ist, überfordert den Menschen und seine Psyche zunehmend, am besten zu sehen am wahnwitzigen Globalisierungstempo mit seinen Veränderungs-, Rationalisierungs-, Optimierungs- und Innovationsauswüchsen.

02-Definition, Bedeutung und Funktionsweise Selbstwert, Selbstwertgefühl, Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen und Selbstbestätigung

VorabDie genaue Begriffserklärung und -abgrenzung ist aufgrund thematischer und sinngemäßer Überlappungen und des umgangssprachlichen Gebrauchs dieser Wörter ein schwieriges Unterfangen. Auch wenn die Unterschiede auf den ersten Blick nicht sehr groß sein mögen, so handelt es sich bei den Definitionen um keine spitzfinderische Wortklauberei, vielmehr im Gesamtzusammenhang um wichtige Bedeutungsdifferenzierungen.

Selbstwert und Selbstwertgefühl

Der Selbstwert stellt die Beschaffenheit der psychischen Konstitution in qualitativer und quantitativer Hinsicht dar. Er ist eine Größe, die nicht von Geburt an besteht, sondern bis auf einen gewissen anlagebedingten Grundsockel ein Entwicklungsprodukt des menschlichen Auf- und Heranwachsens ist.

Im Selbstwert sind die frühkindlichen und kindlichen Erfahrungen, Bedürfniserfüllungen und Frustrationen als substanzieller Bodensatz im Sinne einer Basis, die den statischen, festen Bereich des Selbstwerts ergibt, gebündelt und strukturiert. Diese - abstrakt formuliert - unterste Schicht beinhaltet die primäre bzw. erstrangige psychische Substanz, die hinsichtlich der Konsistenz und Qualität am stärksten und besten und folglich am wichtigsten ist.

Hinzu addiert sich die im Laufe der Zeit (spätere Kindheit, Jugend, frühe Phase des Erwachsenseins) dank der individuellen Lebenssituation (angesammelte Erfolgserlebnisse, Bestätigungen {nicht zu verwechseln mit Selbstbestätigungen} und Enttäuschungen, auch vermittelt von den weiteren Identitätsstiftern) gebildete nachrangige, sekundäre psychische Substanz, die auf der vorhandenen Basis aufbaut und als zweite Schicht zu bezeichnen ist. Dieser Bereich ist ein dynamischer, sich verändernder.

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