Ibrahim, der Anführer, befahl dem Mädchen, ihnen die Morgensuppe zu kochen. Während Jan, der Gewalttäter, sie und die Verschnürten bewachte, durchwühlten die anderen Haus und Hof, sichteten die Beute und sonderten aus, was sie mitnehmen wollten.
Gemäß Allahs Koran hatten sie durch ihre Gewalttat rechtmäßig Eigentum an ihren neuen Sklaven erworben. Wenn ein Muslim den ungläubigen Vater erschlagen hatte, wurde er rechtmäßiger Eigentümer seiner Frau und seiner Kinder. Er durfte nun dank Allahs Gnade beliebig Gebrauch von seinen Sklaven machen, sie ebenfalls abschlachten, oder nach entsprechender Abnutzung an einen Sklavenhändler verhökern. Auswahl und Entscheidung über deren Schicksal lag fortan unangefochten bei ihm, dem Mörder eines Ungläubigen. Der Einsatz des eigenen Lebens zur Vernichtung der Nichtmuslime findet laut Koran seinen Lohn. Das Morden und Vergewaltigen von Ungläubigen ist dem Mohammedaner sein Gottesdienst vor Allah. Die Verfügungsgewalt über die Ungläubigen ist Allahs Belohnung für seinen religiösen Einsatz.
Millionen und Abermillionen Christenmenschen mussten ab 630 n.Chr. zwischen Mekka und den Pyrenäen diese böse Erfahrung machen. Sie wurden zu Ehren von Allah abgeschlachtet, vergewaltigt und versklavt. Der verzweifelte Versuch von Papst, Kirche und Abendland, diesem unmenschlichen Treiben mit Kreuzzügen Einhalt zu gebieten, misslang. Alle diese gutgemeinten Polizeiaktionen scheiterten an der religiös begründeten, kriminellen Brutalität des Islam.
Das Morden der Väter, die Vergewaltigen von Töchtern und Söhnen und ihre Versklavung, dauerten weiter. Sie halten bis in unsere Zeit an, wo immer der Islam zuschlägt. Millionen Armenier bezeugen das in den Dünen der türkischen Wüste mit ihren bleichenden Gebeinen. Hunderttausende davon stammen von ihren Kindern! Beiderlei Geschlechtes und jedes noch so geringen Alters vergewaltigt, ehe sie von der türkischen Soldateska des Islam erschlagen wurden. Das geschah im Jahre des Herrn 1915. Im Ersten Weltkrieg und vor den Augen der untätig zusehenden preußischen Offiziere des deutschen Hilfskorps in der Türkei!
Nach dem Morgenmahl kam die Lust der Männer. Zwei der Raubkrieger griffen sich die 12-jährige, lösten das Seil und rissen ihr den Kleidungsrest vom Leib. Sie zwangen sie nackt auf das Lager. Während der eine ihre Arme hinter ihren Kopf drückte, entblößte Jan sein obszön aufragendes Organ. Brutal riss er die nackten Schenkel des Mädchens auseinander und warf sich dazwischen. Doch die Vollendung der Tat blieb ihr zunächst erspart. Ihr lautes verängstigtes Kreischen lockte den Kaid des Trupps zurück. Der Anführer der Horde hatte sich gerade draußen erleichtert. Nun griff er ein.
Körperlich war Ibrahim Jan weit unterlegen. Das glich er durch Geistesgaben aus. Er wusste sehr gut seine Untergebenen zu steuern. Ebenso etwa Mitte 20, aber kleiner, schlank und wendig. Sein freundliches Gesicht sprach die Menschen an, obwohl der Erfahrene einen leicht grausamen Zug ahnen konnte. Ein Muwallad, der in sich die guten wie die bösen Gaben zweier völlig unterschiedlichen Volksgruppen vereinte. Sein Vater war Sohn eines Jemeniten Fürsten aus dem Hadramautadramaut, seine Mutter eines Gotengrafen Tochter. Zunächst also Mozaraber, war er zum Islam konvertiert und hatte den Namen Ibrahim angenommen. Rasche Auffassungsgabe und umsichtige Führungseigenschaft hatten ihn zum Kaid, zum Unterführer und Stellvertreter des Kommandanten Omar bin Merin in Urix aufsteigen lassen. Der fand solchen Gefallen an dem fähigen Jungkrieger, dass er ihn als seinen Maula adoptierte, eine Art von Stiefsohn.
In wütendem Ton brüllte er Befehle. Die zwangen den Möchtegern-Vergewaltiger von dem weinenden Mädchen herunter. Eine lautstarke Auseinandersetzung folgte. Ibrahim setzte sich durch. Seine verärgert hervorgestoßenen Argumente waren stärker. Vorsichtig versenkte er seinen Zeigefinger in ihr nun offenes, stark gerötetes und von schwarzen Löckchen umgegebenes Paradiespförtchen. Sanft tastete er drin herum. Dann verklärte ein freudiges Grinsen sein Gesicht. Er war in ihrer Spalte auf Gold gestoßen! Die Kleine war eine bisher unberührte Jungfrau. Damit war sie die wertvollste Beute des Tages.
„Virgo intacta!“ nickte er Jan zu, „weder Bruder noch Vater haben sie bisher besprungen, obwohl das Baskensitte sein soll!“
Dieser bösartige Scherz sollte die Spannung auflösen und seine Männer belustigen. Das tat er. Laut lachten sie los.
„Die wird in diesem Zustand unserem Kaid zugeführt!“ hängte er nun an. Der wird entscheiden, ob sie leicht abgenutzt für wenige Silber-Dirham, oder unbeschädigt für viele Silberlinge auf den Markt kommt. Sie wird auf jeden Fall auf dem Sklavenmarkt von Saragossa versteigert.“
Ihr Schicksal war ihr gewiss, und für den Augenblick nur aufgeschoben! Ihre Unschuld war jetzt ein Handelsobjekt. Hoch begehrt bei alten Muslimen, die sich den Kaufpreis leisten konnten. Ihre Zukunft schien nun eindeutig: Sie war zum gierig konsumierten Opfer des dafür zahlbereiten Käufers bestimmt.
Einige weitere Befehle erfolgten. Seline wurde fluchtfest verschnürt und zusammen mit ihrem ebenso gefesselten Bruder Lauro in die Scheune getragen. Zusätzlich mit den Beinen an einen Pfosten geschnallt blieben sie zurück. Eine dicke Strohschütte diente ihnen als weiches Lager. Eine weitere als Deckbett. Sie konnten miteinander reden. Fliehen war nicht möglich. Die Fürsorge entsprang nicht christlicher Nächstenliebe. Die gnädige Behandlung galt der Beute. Junge Ware erzielte Spitzenpreise auf dem Sklavenmarkt. Aber nur, wenn gesund und unbeschädigt angeboten. Für zerbrochene Krüge gab es kein Geld.
„Wir bleiben heute hier und feiern“, erklärte Ibrahim seinen sechs Glaubenskriegern. „Ali und Faruk schlachten sofort einen fetten jungen Hammel. Josip startet die Grillglut. Inzwischen bespringt ihr anderen drei reihum die Mutter. Die ist noch im gebärfähigen Alter. Ich schätze sie auf 30. Der Junge mag 14, das Mädchen 12 Sommer gesehen haben. Danach nichts mehr. Demnach kann es der Alte nicht mehr. Die Frau wird euch dankbar sein, mal wieder richtige Männer zu erleben. Macht sicher, dass wir sie geschwängert zurück lassen. Wenn wir wieder mal vorbei kommen, muss was Neues zum Mitnehmen da sein! Wenn ihr nicht mehr könnt, bratet ihr draußen den Hammel am Spieß. Ali, Faruk und Josip unterhalten dann die Frau und belustigen sie weiter. Wenn die ihre Kraft verschossen haben, kommt ab und zu einer von euch zurück. Ihr bedient das Weib weiter, auch die Nacht hindurch, bis keiner mehr einen hoch kriegt – verstanden Männer? Und missversteht mich bitte richtig! Wem das nicht zusagt, der darf sich draußen bei den Ziegen und Schafen bedienen!“
Grölendes Gelächter löste die letzte noch vorhandene Spannung. Er hatte seine Truppe im Griff. Kein Wunder, dass der Kaid ihn zum Anführer der Razzia ernannt hatte. Johlend und schmutzige Witze reißend machten sich seine Männer an die zugewiesenen Aufgaben.
Kurz blökte der Hammel, dann zappelte er mit durchgeschnittener Kehle Blut und Leben aus. Auch die Frau schrie nur kurz und wehrte sich, dann schrie sie nur noch, und dann auch das nicht mehr. Sie ergab sich den Männern, die sie mit überlegener Kraft auf ihr Lager zwangen, und sie für die folgenden 24 Stunden nackt und gebrauchsbereit darauf festbanden. Direkt neben ihrem Mann, der nun für 24 Stunden Hass triefend ihre Peiniger verfluchte. Die lachten belustigt und sorgten dafür, dass der machtlose gedemütigt genau dem Geschehen folgen konnte. Sie bestiegen seine Frau, grinsten ihn an, während sie aktiv waren, und zeigten ihm ab und zu übermütig ihre Zungen. Jeder gab sich besondere Mühe, dem Mann lauthals den Lusterfolg ins Gesicht zu stöhnen.
Jan stieg als erster von ihr herunter, steckte seinen Schlaffi ins Gewand, beugte sich nach Südosten und rief „Allahu akbar – dank sei Allah für diese gnädige Gabe!“ Das war eher Blasphemie, und war als ironischer Spaß gemeint. Eine Veräppelung seine islamischen Gefährten. Er hing eisern seinen slawischen Göttern an und verehrte noch immer Svarog. Nach Jans kultureller Ausprägung war nur sein Slawengott der echte Herr der Schöpfung. Flugs stellte er sich für den nächsten Durchgang hinten an.
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