Jochen Schmitt - Euskal Herria

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Das Buch erzählt die Geschichte von Lauro, einem jungen Basken, der bei einem brutalen Überfall auf sein Elternhaus aus seiner friedlichen Welt entrissen wird und die Leiden der Sklaverei erleben muss. Als ein Kriegssklave lernt er schnell, sich anzupassen, vergisst aber nie dabei sein Ziel. Die Rachepläne und die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit seiner Familie stärken ihn und helfen durch die Qualen. Aus einem kleinen Jungen wird ein Mann geformt, der seinen Clan gegen die Feinde zu schützen weiß.
Das Buch behandelt die geschichtlichen Ereignisse zwischen Basken und Mauren und schildert den Beginn des Prozesses zur Bildung der baskischen Nation, auch wenn es zu einer Staatsbildung nie kam.
Es handelt sich hier um den ersten Teil einer Romanserie, die die spanische Geschichte um 800 n.Chr. behandelt. Das zweite Buch «Rolands Lied» geht auf die Geschehnisse am Hof von Karl den Großen und bei der Schlacht von Roncesvalles ein.

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Des Emirs untere Befehlshaber:

Amir Amr: Stellv. Al-Dschund Abd al-Rahman: Amir der Grenzburgen Omar bin Merin: Kaid von Urix Ibrahim:sein Stellverterter Halef ibn Gossara: Kaid von Larues und Bailo Ali ibn Assad: Kaid von Sadaba Mohammed al-Merin: Kaid von Larues Idris ibn Talib: Kaid der Merin Berber Söldner

Weitere wichtiger Personen der Handlung:

Abdallah ibn Hisham: Sohn des Hadjibs, später Nachfolger des Emirs Graf Roderich: Bruder Graf Theuderichs, und sein Stellvertreter als Wali

Die Basken:

Xereos: Lehendakariak (Ratsvorsitzender) Lauro, mit Ehefrau Shähi: Hauptfiguren der Handlung Seline: Lauros Schwester Aita Evan: ihr Vater Ama Sorzie: ihre Mutter Endo: ihr Großvater Eliis: Dorfältester von Aoiz (und Vater Emmos) Emmo: Gerla-Tusagi (Kriegshäuptling) Naiara: seine Ehefrau Unai: sein Schwiegervater Bixente: Dorfältester von Sigües Velasco: Dorfältester von Urix (Emmos Spion, Vater und Schwiegervater von Ikuska und Ali, s.u.) Die Einwohner des Dorfes Lauros:die Ehepaare: Mali und Olun, Algi und Wladimir, Aroa undAndoni, Ciranousli und Aitor, Ikuska und Ali.

Einige ausgewählte Begriffe

Amir: Oberer Befehlshaber Chassa: Angehöriger eines elitären Ritterordens der Berber aus Nordafrika Diwan: Rat der Wesire, Regierungskabinett Dschund: Das Militär, das Heer Emir: Oberer Herrscher Titel, etwa Farsach: Spanisch dann „Farsange“, Längenmaß, ca. 6 km Hadjib: Regierungschef, Kanzler Ifriqiya: Arabisch: Afrika Imam: Hoher Geistlicher des Islam, gewöhnlich Chef einer Moschee Kadi: Geistlicher Religionsrichter der Scharia Kaid: mittlerer Offiziersrang, oftmals nur „Anführer“ Kalif: Höchster religiöser Herrschertitel des Islam Mudschahid: islamischer Glaubenskrieger Murabitun: Grenzschützer in der Garnison einer Qal´a Mustaribun: Mozaraber – Christen mit arabischer Kultur Qal´a: Arabische Grenz-Burg, Ursprung des spanischen Begriffes „ Alkazar“ Rastrero: Kundschafter, Spion Razzia: Eigentlich: Ghassia, schneller Raubüberfall des Beduinen Saqaliban: Arabisch für Slawen Scharia: Primitives steinzeitalterliches „Recht“ im Islam Wilayat: Teilreich, Regierungsbezirk Wesir: Minister in einer Regierung

1.Kapitel: Abenddämmerung

Über den westlichen Gebirgshängen der Pyrenäen schimmerte der Abendhimmel in Gold, und gegen Osten zu, in gleitenden Übergängen bis hin zu dunklem Rot. Der Wind hatte sich schon schlafen gelegt.

Hoch umrahmt von den senkrecht in den Himmel ragenden kahlen Steinwänden, das weite Tal dazwischen. Am Nordende, da wo sich der Gebirgsbach rauschend aus der Klamm löst, um dann gemächlich den Talgrund nach Süden zu durcheilen, duckte sich die einfache Steinhütte an den westlichen Hang. Beidseits schlichte Stallungen. Alles einfache, geschichtete Mauern aus Gesteinsbrocken, mit Steinplatten abgedeckt, und von dünnen Lehmfugen zusammengehalten. Nebenan sofort der Weinberg. Ein Hain mit Apfelbäumen dahinter. Darüber dann der Kiefernwald. Der verdünnte sich nach oben, zur Baumgrenze hin, rasch in Buschwerk, das sich alsbald an den nackten Steilwänden verlor.

Der Mann saß lässig vor seinem Haus auf der Steinbank. Nicht sehr groß, aber von einer ausgesprochen kraftvollen Figur, wie alle Basken. Muskulöse Oberarme zeugten von hartem Arbeitstraining in Feld und Wald, auf dem Acker und mit dem Vieh. Das schwarze, wie ein Filz wirkendes Haardach zeigte weder eine Lücke noch ein erstes graues Haar. 30 Sommer mochte erzählen. Zufrieden lehnte er den müden Rücken an die Wand. Sein Blick streifte über die abgeernteten Felder und die abgeheuten Wiesen unter ihm, im Talgrund. Der Wein war im Fass. Das Korn schon gedroschen. Die Korntruhe voll gefüllt. Ein mächtiger Heuberg an der Stallwand würde bis weit ins nächste Jahr die Fütterung des Viehs sichern. Basajaun,der Gott des Ackerbaues und der Wälder, hatte ihn gesegnet.

Sein Blick wanderte nach oben, musterte den Himmel. Das Wetter wird halten, befand er mit sicherem Gespür. Auch Gott Botzi war auf seiner Seite. Morgen also wieder einer dieser wundervollen Herbsttage. Zeit, die beiden Esel vor den Pflug zu spannen. Der ausgedehnte Stoppelacker des Kornfeldes, halb-wegs zum Wiesengrün im Talgrund, musste noch für den Winter umgebrochen werden. Die kleine Schafsherde hatte bisher die Stoppeln abgegrast und gedüngt. Er würde das Pflügen Lauro allein übertragen. Das wird das Selbstwertgefühl des heranwachsenden Jungmannes sicher stärken, dachte er leise vor sich hin. Besonders, wenn er selbst im Wald Holz einhauen ging, als ob der Sohn keiner Aufsicht mehr bedürfe.

Mit leisem und sehr liebevollem Lächeln folgte sein Blick Sohn und Tochter, die seine kleine Schafherde zum Hause trieben. Hell klangen aufmunternde Rufe zu ihm herauf. Die beiden hatten es eiliger, als die satten Tiere. Die mussten jetzt noch gemolken werden! Danach erst wurde die Abendsuppe aufgetragen. Erst kam das Vieh, die Grundlage ihrer Existenz. Deren Nutznießer nahmen den zweiten Rang ein. Dies war der kategorische Imperativ einer autarken Familie des Bergvolkes, sofern sie, abgeschieden von der Sippe, auf sich allein gestellt überleben wollte. Sein Blick fiel auf die nebenan im Pferch grunzende Schweinesippe. Freude stieg in ihm auf. Jetzt, im späten Herbst, neigte sich ein ebenso arbeitsreiches wie gesegnetes Jahr. Der raue Gebirgswinter durfte kommen.

Seine Gedanken liefen unwillkürlich zurück ins Heimattal im fernen Osten. In das Dorf seines Clans der Euskara, und in die Vergangenheit. Dort, jenseits der unüberwindlich aufragenden Ostwand, war er in die Welt geholt worden. Dort war er aufgewachsen, in der uralten Kultur der Bergmenschen, der Freien, die von den römischen Herrschern Spaniens „Basken“ genannt wurden.

Sie erhielten sich ihre Freiheit. Die Römer wurden so wenig ihre Herren, wie vor ihnen die Phönizier samt Karthagos Hannibal. Ebenso nicht die ihnen folgenden Alemanieros: Vandalen, Sueben, Sarmaten, Westgoten, und nun auch die Moros nicht!

Sein Verhängnis war die Liebe zu seiner Base, die erwidert wurde, und somit die vorhersehbare Folge hatte. Die beiden kamen der ihnen nur zu gut bekannten Clanregel zuvor. Sie flohen rechtzeitig, bevor das Geschehene erkannt, und die Schwangere getötet wurde. Ehen unter nahen Verwandten waren tabu. Wer der Erzeuger eines neuen Lebens war, ließ sich in ihrer kleinen Gemeinschaft nicht verbergen.

Das erlaubte ihnen, des Nachts einige Schafe aus der elterlichen Herde wegzutreiben. Zwei Esel, beladen mit dem Nötigsten, kamen auch mit. Fünf Tage dauerte die Flucht. Sie wollten absolut sicher entkommen sein. Erst das heimatliche Tal hinunter. An fünf Talmündungen vorbei um 10 Meilen nach Westen. Dann von Urix aus das unwirtliche und bis dahin unbewohnte Flusstal nach Norden, bergauf ins Gebirge.

Aus der ersten Notunterkunft wurde später das Steinhaus.

Gemeinsam wurde der Sohn in die Welt geholt, 2 Jahre später die Tochter. Jahre harter Arbeit: roden, säen, ernten und das Vieh vermehren. Selbstzufrieden verbuchte er im Geiste den Erfolg. Sie hatten alles richtig gemacht. Längst war er in der Lage, in jedem Herbst Tiere und einen Teil der Ernte auf den Markt im fernen Taldorf im Süden, nahe der unmarkierten Grenze zum Reich der Mauren, zu verkaufen bzw. einzutauschen. Sie lebten glücklich und zufrieden in pastoraler Einsamkeit. Schon zu Lebzeiten in gefühlter Nähe zum bukolischer Arkadien, von dem sie als Heiden keine Ahnung hatten. Täglich dankten sie dankbar den Naturgöttern der Euskara für deren nachsichtigen Schutz.

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