Martin Cordemann - NICHT MASSENTAUGLICH
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Geschichten, Sketche, gereimtes und Ungereimtheiten, mal scharfzüngig, mal bissig, mal ehrlich, mal nicht. Kabarettstückchen und Kabinettsstückchen. Wenn man die Konstitution dafür hat, nur in kleinen Dosen einnehmen.
Warnhinweis: Nichts für ein großes Publikum, nichts für den Mainstream!
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Setzen wir unseren Weg ins Stadtzentrum fort, entdecken wir sofort die Moschee Jaf Arak Bat. Sie hebt sich schon auf den ersten Blick von allen anderen Moscheen der Stadt ab, da aus ihrem Innern Rauchfahnen wehen. Grund dafür ist ein lange währender Konflikt, dank dem die Arimiten, die religiöse Minderheit Bressiniens, die Moschee ständig attackieren. (Von einem Besuch der Moschee während eines Bombenangriffes ist abzuraten – auch wenn einige Touristenführer behaupten, dies sei die einzige Möglichkeit, die bressinische Lebensweise wirklich lebensecht kennenzulernen!) Neben den wundervollen Fresken, die jetzt im Louvre hängen, den phantastischen Wandgemälden, die im Museum of Modern Art in New York zu bewundern sind und der einmaligen Statur, die die Dreieinigkeit (Gott, seinen Sohn und den Heiligen Geist) lebensecht darstellt und welche nun zur privaten Sammlung eines anonym bleiben möchtenden Kunstliebhabers gehört, bietet die Moschee kaum interessante Kunstgegenstände.
Nun biegt der Bus in eine Seitenstraße ein, die uns zu unserem Hotel führt. Biegt der Bus nicht ab, kann es mehrere Gründe dafür geben: Entweder, der Busfahrer kennt den Weg nicht, der Weg ist wegen eines geplanten oder ausgeführten Attentats gerade gesperrt, oder aber der Bus wird entführt. Ganz gleich, was der Grund ist, halten Sie auf jeden Fall Ihre Pässe oder etwas Kleingeld für Bestechungen bereit.
Hotels
Falls Sie sich nach der Ankunft ein Hotel mit Klimaanlage, Hausbar und Satellitenfernsehen erwartet haben, werden Sie sicher enttäuscht sein, denn die Hotels in Bressinien eröffnen Ihnen die einmalige Möglichkeit, direkt mit der Landesbevölkerung, ihren Sitten und Traditionen in Kontakt zu kommen. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn mitten in der Nacht maskierte Fremde in Ihr Zimmer stürmen, Sie verschleppen und Lösegeld für Sie fordern. Geiselnahme und Lösegeldforderungen sind alte Traditionen in Bressinien und wer in Bressinien nicht entführt wurde, der hat das Land nicht richtig kennengelernt.
Das Lösegeld
Bei Pauschaltouristen ist das Lösegeld bereits in der Pauschale für Hotel und Logis enthalten – sollten Sie jedoch Rucksacktourist sein, empfiehlt es sich, die Botschaft zu kontaktieren oder stets eine Menge Bargeld dabei zu haben!
Die Moscheen
Neben der Jaf Arak Bat gibt es in Bressinien noch drei weitere Moscheen:
Die Moschee U Su Pa Tor, die einst dem Staatsführer Kabdur al jakta Est geweiht wurde, besticht durch ihre stilechte Formschönheit und durch die draußen vor der Mauer aufgehängten Leichen einiger Regimegegner. (An heißen Tagen ist es aufgrund des starken Geruchs nach faulendem Fleisch nicht zu empfehlen, in ihre Nähe zu kommen!)
Bet En heißt die Moschee im Süden der Stadt, die nach Originalplänen von Gott selbst gebaut worden sein soll. Hier fühlt man sich Gott nahe, so sagte einmal Hu’ssein, der Heilige Bressiniens und ließ sich fortan verehren. Er war der Vorfahre von Hu’ssain dem Kinderschänder, der später nach Belgien auswanderte und sich Ra’far du Trous nannte.
Wer sich für religiöse Fundstücke aus aller Welt und allen Religionen interessiert, sollte einen Blick in die Moschee Mu E Zin werfen, in der zum Beispiel Splitter vom Kreuze Jesu, sowie Nägel und Hämmer desselben zu finden sind. Gegen Aufpreis erzählt Ihnen ein Führer, wie man ein Kreuz baut und zeigt an einem einfachen Beispiel, wie lange es dauert, bis jemand auf diese Weise stirbt. (Bitte nicht zu Hause nachmachen!) Wenn Sie die Moschee wieder verlassen, haben Sie die Möglichkeit, einige kleine Stücke für Sammler, darunter auch eine Sandale Hu’sseins, käuflich – und gegen geringen Aufpreis auch mit Fuß! – zu erwerben.
Religion
Die Bewohner Bressiniens sind in zwei religiöse Lager aufgeteilt: Hu’sseinitien und Arimiten. Zurück geht diese Trennung auf ein Ereignis vor vielen, vielen Jahren, als Kebir Bak Shish beim Kartenspielen mit Ari Miet sein letztes Hemd verlor. Nachdem er gedemütigt und nackt nach Hause gelaufen war, ließ er am nächsten Tag verkünden, Ari Miet sei ein Falschspieler. Da die Kultur Bressiniens seit der Besetzung durch die Heerscharen von Ta’rot im 13. Jahrhundert v. Chr. auf dem Kartenspiel begründet war, wurden aus Nachbarn und Ehepaaren über Nacht erbitterte Feinde. Soziologen halten ein solches Verhalten von Menschen heutzutage für völlig unmöglich. Seit jener Zeit wird die religiöse Minderheit der Arimiten gejagt und wenn sie erwischt wird grausam gefoltert.
Die Folter
Ein sehr beliebter Zeitvertreib in Bressinien ist die Folter. Von den Lehren der alten, also den traditionellen Foltermethoden wie Hautabziehen, Verbrennen und der Anwendung des Rades, bis hin zu modernen Methoden wie Castingsendungen, Dauerunterhaltungsgewinnshows und Handyklingeltonwerbung ist jede nur erdenkliche Foltermethode vertreten. Da die Bressinier ein sehr offenes Volk sind, lässt man Sie auch gerne an der Folterung teilnehmen. Und es sei nicht zuviel versprochen, wenn wir sagen: Für viele westliche Touristen ist das der letzte Schrei!
Unser Fazit: Besuchen Sie Bressinien. Wagen Sie den Schritt vom Massentourismus zum Kleingruppenterrorismus!
Job mit Zukunft
Haben Sie es schon gesehen?
In den Anzeigen da stehen
Bei den Stellen tolle Sachen
Die jetzt wieder Arbeit machen!
Ein neuer Beruf ist da
Mit Ausbildung, das ist ja klar
Der bietet weltweit Arbeitsplätze
Solche Jobs sind ja wie Schätze
„Ein Job mit Zukunft“, klingt phantastisch
Arbeitszeiten sind elastisch
Aufregend und spannend auch
Ein Job, so wie ich ihn jetzt brauch!
Man wird, so heißt es, später mal
Reichlich belohnt, ist doch genial
Und, das ist wohl keine Ente:
Kein Problem mehr mit der Rente!
Doch was genau macht man da nun?
Mit Menschen hat man viel zu tun
Und man lässt es richtig krachen
Das klingt echt nach tollen Sachen!
Ja, das ist doch wirklich klasse!
Zu was ich mich da bilden lasse...?
Zu was werd ich denn da nun später?
Oh... zum Selbstmordattentäter!
Der Banküberfall, Teil 1
RÄUBER: Das ist ein Überfall
BÄNKER: (sieht auf) Ah. Haben Sie denn einen Termin?
RÄUBER: Termin?
BÄNKER: Nun, Sie sagen, Sie möchten unsere Bank überfallen. Da versteht es sich doch von selbst, dass man für sowas vorher einen Termin vereinbart.
RÄUBER: Das… das hab ich wohl vergessen.
BÄNKER: Tut mir leid, aber wir haben mit Bankräubern leider ganz schlechte Erfahrungen gemacht. Außerdem haben wir viele Anfragen und sind in Sachen Überfall auch inzwischen bis März völlig ausgebucht. Nein, da sehe ich keine Chance, Sie da irgendwo dazwischen zu schieben.
RÄUBER: Und… was soll ich jetzt machen?
BÄNKER: Machen Sie mit meiner Sekretärin einen Termin – und dann sehen wir weiter!
Eine Geschichte ohne…
… einen bestimmten oder spezifischen Namen
Der ruhige Nebel ruhte sich ein paar Minuten auf der Fensterbank aus, bevor er ins Tal runter marschierte. Düsternis breitete sich aus und die Einsamkeit betrat ohne anzuklopfen das kleine Zimmer der Pension. Ein Frage-und-Antwort-Spiel fand sein Ende, die Untertasse zerschellte am Unterkiefer des Untertanen. Gallertartige Substanzen überschwemmten den Fußboden und der Pilot setzte zur Landung an. Willfährige Gestalten aus Tausend und drei Nächten gähnten in einem ohrenbetäubenden Crescendo. Marmeladenförmige Geschöpfe aus der Unterwelt hoben die Gullydeckel hoch und schlenderten in die Innenstadt. Monströse Geschöpfe, wie sich kein Mensch sie erdenken konnten, konnten von keinem Menschen erdacht werden. Siegfried machte einen Spaziergang über den Kurfürstendamm, Peterchens Mondfahrt ging in Cap Kennedy zuende. Geruhsame Maschinenprediger sangen das Lied des Schweigens, um sich Gehör zu verschaffen. Lustlos tuckerte der Kahn durch die Gassen der Vorstadt. Im Rauschen der Dusche huschten kleine Gestalten durch das Kaminsims und übergaben sich auf den Teppich. Der Landeanflug der Maschine endete mit dem Abheben. In ungeahnter Nähe fühlte man sich von allem viel weiter entfernt. Die Erinnerung konnte trügen, die Pflanzen wurden nicht gegossen. Siebenblättrige Kleeblätter tauchten in archeounlogischen Pfunden der Bank of Scotland auf. Ein kleiner Junge verlor seinen Ball auf einer Tombola. Herzempfänger mussten sich hinten anstellen. Eine Transplantation nach der anderen versank im Meer. Eine Überschallmaschine rollte durch eine Tiefgarage. Obergärige Milchsubstanzen tanzten Samba in einem amerikanischen Trendfilm. Kleine weiße Dinger mit Noppen und Saugnäpfen wurden bis auf weiteres von der Regierung gegessen. Ein Dinosaurier erschien in einer Talkshow und erinnerte sich daran, warum er ausgestorben war. Niemand glaubte dem Mann auf der Straße, als dieser von einem Lastwagen überrollt wurde. Die Existenz der Existenz blieb existenziell. Kleinwagen von Großhändlern schienen mittelmäßig. Ein Exzempel wurde statuiert und im Louvre ausgestellt, es war das Exzempel von Milo. Rasches Fliegen verhinderte das Auslaufen niedlicher Substanzen mit Charakterrollen im modernen Theater. Der Vorhang fiel und erschlug drei Zeugen Jehovas, die darauf warteten, vor Gericht ihre Aussagen machen zu können. In der U-Bahn tauchte ein U-Boot auf und torpedierte die Grand Central Station. Organspender legten ihre Organe in das Körbchen, das in der Kirche herumgereicht wurde. Ohne Zustimmung des Verrats verabschiedete der Senat ein neues Gesetz und dann sich selbst. Jehova wurde zu drei Jahren verschärfter Polithaft im Kabinett verurteilt. Der Mantel des Schweigens legte sich über alles, aber es fehlte ein Knopf, den die Hausfrau annähen musste. Sie war Emanzipistin und erschoss fortan täglich ihren Mann. Mit Lichtgeschwindigkeit sauste Einstein in der Vorlesung durch eine relative Theorie, um rechtzeitig zur Sportschau zu Hause zu sein. Der Nebel kam im Tal an, klopfte, doch niemand öffnete ihm, also breitete er sich aus und wenn er nicht verdunstet ist, dann ist die Geschichte hiermit zuende!
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