Martin Cordemann - NICHT MASSENTAUGLICH

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Packungsbeilage:
Geschichten, Sketche, gereimtes und Ungereimtheiten, mal scharfzüngig, mal bissig, mal ehrlich, mal nicht. Kabarettstückchen und Kabinettsstückchen. Wenn man die Konstitution dafür hat, nur in kleinen Dosen einnehmen.
Warnhinweis: Nichts für ein großes Publikum, nichts für den Mainstream!

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Dr. Mabuse hat Dr. Mabuses Status kommentiert. Dr. Mabuse gefällt Dr. Mabuses Kommentar. Das waren wichtige Informationen, Dinge, die seine Anhänger, die seine Freunde dort draußen wissen wollten. Verbrechen wurden nicht mehr in der Dunkelheit der Anonymität ausgeübt, sie wurden von einem Filmteam begleitet, in Shows vorgestellt und von Jurys bewertet. In Formaten wie „Germany’s Nest Top Gangster“ und „Deutschland sucht den Superverbrecher“ würde schon bald der Nachwuchs der Unterwelt gecastet werden. Verbrechen lohnte sich wieder! Also wurde es Zeit, sein Profil zu aktualisieren. Bei „studiert“ hatte er angegeben: „die menschlichen Schwächen“, laut seinem Eintrag arbeitete er für „das Böse“ und wohnte derzeit in „der Hölle“. Lediglich die Angabe, er wäre auf der „Märchenwald Grundschule“ gewesen, stach ein wenig hervor.

Doch was saß er hier so untätig herum und überprüfte seine Freundschaftsanfragen? Er hatte Verbrechen zu planen, Menschen zu ermorden, Regierungen zu stürzen. Die Welt sollte im Chaos versinken und seine Mannen dort draußen sollten ihm dabei helfen. Das waren seine Facebook-Freunde, auf die er sich verlassen konnte, die ihm treu zur Seite standen und die ihn nie im Stich lassen würden.

Stürzen wir die Regierung , schrieb er deshalb voller Eifer.

Ich bin auch gestern gestürzt , antwortete sofort einer seiner Freunde.

Gute Besserung! schrieb jemand anders.

Hast du dir Weh getan? war eine gut gemeinte Frage.

Nicht sehr, aber das Bein ist gebrochen, beruhigte die Antwort.

Ich habe auch eben erbrochen, war daraufhin ein launiger, mit einem LOL versehener Kommentar.

Und die Regierung? wollte Mabuse seine Gemeinde auf das eigentliche Thema zurück bringen.

Bei der muss ich auch immer erbrechen, meinte ein Witzbold.

Ich könnt kotzen, wenn ich die sehe, war einer der weniger subtilen Kommentare.

Hab ich gerade, meldete sich der LOL-User von eben zurück, und: Wollt ihr mal sehen?

Dann veröffentlichte er eine Reine von Bildern, eins, das ihn beim Kotzen zeigte und zwei mit dem Resultat.

Ganz schön bröckelig, meinte jemand.

Hattest du Gummibärchen zum Frühstück? preschte jemand vor.

Mit Tomaten und Möhren? rätselte ein anderer weiter.

Und Bieeeeeer! schrieb LOL und stellte die Sounddatei eines Rülpsers online.

Dr. Mabuse verzweifelte. Das waren seine Untergebenen, seine Gehilfen, seine Helfershelfer, warum verhielten die sich wie unterbelichtete Idioten?

Die Regierung! schrieb er. Stürzen!!! mit drei Ausrufezeichen, aber ohne Emoticon.

Die stürzt doch von alleine, so wie die stolpert, schrieb jemand.

Sind nicht bald Wahlen? fragte ein anderer.

Die Wahlen sind vom Aussterben bedroht! meinte einer.

Das sind Wale, korrigierte jemand.

Wer den Wal hat, hat die Qual, meldete sich der Witzbold wieder zu Wort.

Wer den Kater hat, hat auch die Qual! kam es von LOL.

Mabuse seufzte. Das führte zu nichts. Das war nicht so wie früher. Da musste man nur ein Wort sagen und die Leute erfüllten seine Wünsche. Man hatte in seinem Namen Morde begangen, da war niemand auf die Idee gekommen, seinen Mageninhalt zur Schau zu stellen.

Weltherrschaft! schrieb er, schlicht und auf den Punkt.

Um wie viel Uhr? fragte jemand.

Schon bald! antwortete Mabuse.

Hab ich auch mal versucht, meldete sich LOL zu Wort, aber mein Abischnitt hat nicht gereicht.

Da hätt ich gar nicht die Zeit für! schrieb der Witzbold, doch Mabuse wusste, dass das eine Lüge war, denn der Kerl postete stündlich irgendwelchen Mist. Wenn einer Zeit hatte, dann der!

Ich erwarte eure Hilfe! lautete Mabuses Aufruf an seine Handlanger.

Ich erwarte den Pizzadienst, schrieb LOL.

Ich erwarte ein Kind, schrieb eine Userin aus Bayern.

Ich erwarte dich in der Dusche, schrieb ein bekannter Gewalttäter aus Zellenblock 6 und Mabuse wurde ein bisschen unwohl zumute. Das hatte er sich alles ein bisschen anders vorgestellt. Seine Facebook-Freunde hatten ihm helfen sollen, doch sie waren nutzlos. Er wollte Chaos. Er wollte Verwirrung. Er wollte Wege, die Polizei abzulenken und zu beschäftigen, während er seine teuflischen Pläne ausführte. Und dann hatte er es. Er lächelte böse vor sich hin, während er an seinem Plan tüftelte, einem Coup, der nicht Fehl schlagen konnte.

Erleben Sie das genialste Verbrechen des Jahrhunderts in:

Die Facebook-Party des Dr. Mabuse

Im Regen eines lauen Wintermonats

Von einem kleinen Café ging ich in ein größeres, um mir dort einen Kaffee zu bestellen, aber als ich zurückkehrte, war mein Tisch verschwunden und man hatte eine Überlandstraße durch mein Auto gebaut. Ich nahm den 10 Uhr Tee nach Hause und kam zu spät, um noch zu sehen, wie meine Frau mit den Sicherungen durchbrannte. Aus Deprimation legte ich einen Zahn zu, als ich beim Dentisten war und wurde zu einem medizinischen Wunder erklärt, das einen Punkt hatte, den man bekämpfen musste. Das passte mir wie die Faust auf meinem Auge und bevor die Rosen den Dorn aus dem Stein im Brett ziehen konnten, erbrach sich die Dämmerung über mir und alles wurde verzehrt von einem Schwarm Fische auf ihrem mitternächtlichen Kreuzzug durch Soho. Sie schleppten mich in ein Kino, wo ich süchtig gemacht wurde nach Filmen ohne Happyend und mit Werbeunterbrechungen, um aufs Klo zu gehen, aber da saß ein riesiger Gorilla und wollte über Dramen diskutieren. Während seine Darmtätigkeiten noch in aller Munde waren, schwamm ich durch die Themse, um einen U-Bahnschacht zu finden, in dem Gold war. Die Riesenechsen, die sich seit Jahren unter der Stadt befanden, schrubbten die Kanalisation und ließen mir passieren, was immer mich passieren würde. Mühsam erstieg ich den Berg der Weißheit und wurde von Schnee bedeckt. Eine Torte erblühte in hellem Sonnenschein und verbarg ihr Antlitz vor dem Werbeblock. Wieder zurück in London suchte ich ein Miederwarengeschäft auf und zu und war wieder draußen, bevor der Wachmann kam. Jetzt sangen die himmlischen Chöre ihre Choräle und jauchzten vor Glück und Befriedigung über den Weltfrieden, den sie dank ihrer Dröhnung mit Marihuana nicht nicht sehen konnten. Alles war stark, alles war verschwommen, alles war groovy, Brüder. Gott schlenderte vorbei und erschuf eine neue Welt, wog sie gegen die alte ab und ging sich dann besaufen. Die Schöpfung war da, aber die Garantie war abgelaufen. Er konnte sie nicht mehr zurückgeben. Endlich erreichte ich mein Heim und mein Castle und noch bevor die Geschichte ihren Anfang nehmen konnte, war ich da und nichts war passiert.

Als der Frühling kam

Der Frühling ritt in die Stadt und hielt sein Pferd vor dem Saloon an. Ed Winter, der Sheriff von Seasons Welch, wich vor ihm zurück. Die beiden hatten schon immer ein gespanntes Verhältnis gehabt.

„Diese Stadt ist nicht groß genug für uns beide“, hatte der Frühling gesagt, als sie sich das erste Mal begegnet waren. Und er hatte Recht behalten. Immer, wenn Frühling in die Stadt kam, zog sich Winter zurück.

Auch Ron Sommer und Jo Herbst ließen sich nie blicken, wenn einer von den anderen in der Stadt war. Es war, als würden sie einander bewusst aus dem Weg gehen. Sie waren alle ebenbürtige Gegner, aber es wäre fatal gewesen, wenn sie sich gleichzeitig am selben Ort aufhalten würden.

Winter war ein kaltblütiger Hund. Er hatte schneeweiße Haare und man sagte, durch seine Venen würde Eiswasser fließen. Schon viele hatte er mit seiner Kälte in den Tod getrieben.

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