Martin Cordemann - NICHT MASSENTAUGLICH
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Geschichten, Sketche, gereimtes und Ungereimtheiten, mal scharfzüngig, mal bissig, mal ehrlich, mal nicht. Kabarettstückchen und Kabinettsstückchen. Wenn man die Konstitution dafür hat, nur in kleinen Dosen einnehmen.
Warnhinweis: Nichts für ein großes Publikum, nichts für den Mainstream!
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Sommer war eher der strahlende Typ. Er hatte eine trockene Art und ein sonniges Gemüt. Manche fanden ihn heiß. Aber auch an ihm konnte man sich die Finger verbrennen, wenn man nicht aufpasste.
Herbst war ein bisschen unstet. Seine Wechselhaftigkeit machte ihn zu einem unberechenbaren Gegner. Man sollte niemals mit ihm pokern, denn es ging das Wort, dass er nicht nur ein Blatt im Ärmel hatte, sondern dass bei seinem Anblick alle Blätter fielen.
Und dann war da Frühling, Steve Frühling, der eine warme Art hatte, bei dem die Leute dahinschmolzen und der sich durch seine blühende Phantasie auszeichnete. Er brachte die Menschen zum Lächeln, während Winter sie zu Hauff in den Selbstmord trieb. Gut, Winter hatte mit Cris Weihnachten einen starken Verbündeten, aber auch das half ihm nicht. Irgendwann war für ihn immer die Zeit gekommen, zu gehen – und dann trat Frühling auf den Plan.
Frühling band sein Pferd am Geländer fest und wollte gerade in den Saloon schlendern, da sah er, dass Winter sich keinen Zentimeter bewegt hatte. Er stand noch immer auf der anderen Straßenseite, vor dem Büro des Sheriffs, und sah missmutig zu ihm herüber. Frühling tippte sich an den Hut und wollte weitergehen, aber Winter blieb einfach nur da stehen und starrte ihn an. Irgendetwas stimmte nicht, dachte Frühling. Aber was? Warum verzog sich Winter nicht, so wie er es immer tat? War er plötzlich mutig geworden? Hatte er sich mit einer Bande von Unwettern zusammengetan, die sich nun gegen ihn, den Frühling, auflehnen wollten?
Und dann geschah es. Die Tür zum Büro des Sheriffs öffnete sich und eine Gestalt trat heraus. Sie war groß und freundlich und leuchtete gülden. Frühling traute seinen Augen nicht. Das war kein verwitterter Bandit, das war kein verregneter Wegelagerer, das war kein jahreszeitlicher Gauner. Es war niemand anders als Weihnachten.
Aus dem Saloon hinter ihm hörte Frühling, wie der Klavierspieler „Oh du Fröhliche“ spielte. „Oh du Fröhliche“, nicht „Oh du Frühling“! Er hatte sich geirrt. Er war zu früh gekommen!
Winter schritt jetzt langsam auf ihn zu, flankiert von Weihnachten und Neujahr. Beide waren sie Frühling nie wohl gesonnen gewesen. Alle drei kamen langsam über die Straße, die Hände in der Nähe ihrer Colts.
Frühling sah zu seinem Pferd. Er konnte hinlaufen, aufspringen, davonreiten. Würden ihn die drei ziehen lassen? Würden sie verstehen, dass es nur ein Irrtum war? Er sah auf seine Uhr. Bestimmt war sie stehen geblieben, bestimmt hatte sie ihm deswegen die falsche Zeit angezeigt. Doch nein, sie lief. Und sie zeigte den 20. März an, Frühlingsanfang, der Zeitpunkt seines Erscheinens.
Dann erinnerte er sich. Sommer hatte ihm bei ihrem letzten Aufeinandertreffen diese neue Uhr geschenkt. Er hatte gesagt, sie wäre ein Geschenk, damit er immer pünktlich kommen würde, damit niemand zu lange auf ihn warten musste.
Und dann sah er es. Gegenüber, beim Haus des Totengräbers. Einen Sarg und einen Grabstein. Auf dem Stein stand „Jo Herbst – Mögest du für immer ruhen“. Daneben ein weiterer Sarg, ein weiterer Grabstein, noch ohne Aufschrift. Und dann verstand Frühling. Das ganze war eine Falle, ein Komplott, um ihn auszuschalten. Sommer und Winter hatten sich zusammengetan, um ihre Gegner aus dem Weg zu räumen. Sie wollten die Stadt unter sich aufteilen.
Frühling stand den dreien nun gegenüber. Die Luft schien den Atem anzuhalten. Drei gegen einen, das war nicht fair. Noch bevor Frühling diesen Gedanken zu ende gebracht hatte, zogen die drei ihre Waffen und streckten ihn nieder. Frühling bekam ein bescheidenes Grab auf dem Friedhof, direkt neben Herbst, Neumond und der immer ein bisschen selbstverliebten Sonnenfinsternis. Das Quartett der Jahreszeiten war um eine weitere Karte ärmer geworden. Aber wer würde gewinnen, wenn sich im Showdown Sommer und Winter gegenüberstanden? Nun, das ist eine andere Geschichte.
Der Teufel und Herr Gott
(Kinderspielplatz. Gott sitzt auf einer Bank. Der Teufel kommt dazu.)
TEUFEL: Tach, Gott.
GOTT: Tach, Teufel.
TEUFEL: Und, alles klar?
GOTT: Natürlich. (ruft) Jesus, geh von der Schaukel runter.
TEUFEL: Ist der nicht etwas zu groß für den Spielplatz?
GOTT: Ach, du weißt doch wie das ist. In seiner Jugend hätte ich mich nicht genug um ihn gekümmert, er hätte keine richtige Kindheit gehabt, sein Vater wäre nie da gewesen... das will er jetzt alles nachholen.
TEUFEL: Aha.
GOTT: Welcher ist deiner?
TEUFEL: Der kleine da.
GOTT: Ist der nicht etwas haarig?
TEUFEL: Das ist sein Hund. DAS DA ist mein Junge!
GOTT: Ach ja. Süß. Er hat deine Hörner.
TEUFEL: Ja... aber er hat den Klummfuß von seiner Mutter. (ruft) Antichrist, lass den Engel in Ruhe!
GOTT: Ach wie herzig. Du hast auch mal als Engel für mich gearbeitet, oder?
TEUFEL: Ja. Bis du mich hast fallen lassen.
GOTT: Weißt du, das war mehr so ne politische Entscheidung. Eigentlich hätten wir jemand wie dich im Himmel ganz gut gebrauchen können, aber wir hatten halt n Image zu verlieren. (ruft) Jesus, komm von dem Kreuz runter. Das ist nicht zum Spielen! (zum Teufel) Weißt du, das ist so, als würdest du die ganze Zeit auf Saubermann machen und dich dann mit Koks und Nutten erwischen lassen. Mit sowas macht man sich halt unglaubwürdig.
TEUFEL: Hey, kein Problem. Ich hab mich selbständig gemacht, die Geschäfte gehen gut, kein Grund sich zu beklagen.
GOTT: Schön. Ich freu mich immer über deine Rundmails. Soll ich dich auch in meinen E-Mail-Verteiler aufnehmen?
TEUFEL: Nee, danke. Was ist eigentlich mit deinem Bart passiert?
GOTT: Abrasiert.
TEUFEL: Ah.
GOTT: Ja. Hab son neuen PR-Berater.
TEUFEL: (ruft) Antichrist, wehe du pinkelst in den Brunnen!
GOTT: Soll mein Image ein bisschen aufbessern. Und der meinte, das würde mich jünger erscheinen lassen.
TEUFEL: (ruft) Ich sag’s dir nicht nochmal!
GOTT: Ist doch ne tolle Idee. Gott soll eine jüngere Note bekommen. Der aktive, sportliche Gott. Das bin ich.
TEUFEL: Ach ja? Seit wann?
GOTT: Schon immer!
TEUFEL: Naja, vielleicht früher mal.
GOTT: Bitte?
TEUFEL: Hey, nichts für ungut, aber was hast du in letzter Zeit gemacht, hm? Was hast du geschaffen?
GOTT: Die Welt!
TEUFEL: Ja. Und seitdem?
GOTT: Viele Dinge! Die Welt... Frauen... den Regenbogen.
TEUFEL: Werd nicht kitschig!
GOTT: Ähm, ja, Tiere, Menschen, Wale...
TEUFEL: Das gehört alles zur Welt. Das ist alles im Starterpaket mit dringewesen. Und hat es seitdem ein Update gegeben? Oder eine Erweiterung? Neue Geschöpfe, neue Lebewesen? Eine Welt 2.0? Irgendwas Neues?
GOTT: Ähm... nein!
TEUFEL: Aktiver Gott, klar!
GOTT: Das... das ist doch nur so ein Image. Um mich für die Jugend attraktiv zu machen. Der sportliche Gott, er spielt Tennis, er fährt einen schnellen Sportwagen, er ist einfach ein cooler Typ! Ein Kerl, mit dem man Welten schaffen kann.
TEUFEL: Toll!
GOTT: Und allein erziehender Vater! (ruft) Jesus, nur weil Antichrist das macht, heißt das nicht, dass du das auch tun darfst!
TEUFEL: Hatte dein Sohn nicht eine Mutter? Und einen Vater? Also den, bei dem er aufgewachsen ist?
GOTT: Ja, schon, aber... weißt du, das ist gut fürs Image. Damit die Leute denken: Hey, dieser Gott, der kümmert sich um seinen Sohn. Der geht mit ihm auf den Spielplatz...
TEUFEL: Dein Sohn ist 30!!!
GOTT...der geht mit ihm ins Kino, obwohl er ein vielbeschäftigter Gott ist.
TEUFEL: Vielbeschäftigt?
GOTT: Naja, ich bin immerhin Gott!
TEUFEL: Und wer bin ich?
GOTT: Der Teufel?
TEUFEL: Ja... oder Beelzebub. Luzifer. Mephistopheles.
GOTT: Warum hast du eigentlich so viele Namen? Hat das mit Übersetzungsfehlern der Bibel zu tun?
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