Clochard Raade - Das wundersame Leben des Justin Hoppa

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Der Waisenjunge Justin Hoppa, der zunächst glaubt, Mutterseelen allein auf der Welt zu sein, kämpft um sein Überleben und erlebt dabei Abenteuer, die jeder Beschreibung spotten.Unterernährt bis auf die Knochen, schlägt sein kleines Herz doch kräftig und widersteht allen Widrigkeiten, die ihm auf seinem Weg begegnen. Auf der Suche nach dem Glück, entdeckt er eines Tages mit Hilfe seiner Freunde die Wurzeln seines Lebens wieder. Doch vorher steht er wiederholt an der Schwelle des Todes. Eine ganze Armee Schutzengel bemüht sich um Justin, und bewahrt ihn vor dem Untergang. Eine Fülle von Zufälligen Begegnungen führt ihn schließlich in die Arme seiner seiner verloren geglaubten Familie zurück und die Geschichte nimmt doch noch ein gutes Ende für Justin Hoppa.

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"Sie ist tot", entgegnete Justin, "wage es aber nicht, über sie zu reden." Dabei wurde er feuerrot im Gesicht und um seinen Mund zuckte es verräterisch, als ob er im nächsten Augenblick losweinen müsste.

Maxwell sah dies mit Befriedigung und fuhr fort:

"Woran starb sie denn?"

"An gebrochenem Herzen, wie mir eine alte Wärterin gesagt hat",murmelte Justin vor sich hin. "Ich kann mir denken, was das heißt."

Als Maxwell eine Träne über Justins Backen rinnen sah, pfiff er ein lustiges Lied und sagte dann:

"Was bringt dich denn so zum Heulen?"

"Du nicht" entgegnete Justin, indem er rasch die Träne wegwischte. "Glaub das nur nicht."

"Was, ich nicht?" höhnte Maxwell.

"Nein, du nicht", entgegnete Justin scharf. "Nun ist es aber genug. Wenn du noch ein Wort über sie sagst, dann sollst du mal sehen."

"Na, was denn? Was soll ich sehen. Armenhäusler, du wirst frech! Und deine Mutter! Wird auch eine feine Nummer gewesen sein. Du lieber Himmel!" Maxwell rümpfte die Nase. Justin fraß seinen Ärger in sich und schwieg. Dadurch ermuntert, fuhr Maxwell im Ton spöttischen Mitleides fort:

"Du weißt, da ist nichts mehr zu ändern, auch tust du uns allen leid, aber du musst doch wissen, dass deine

Mutter eine ganz schlimme Person war, vollkommen herunter gekommen."

"Was sagst du da", fragte Justin schnell aufblickend.

"Ein ganz heruntergekommenes Frauenzimmer, Armenhäusler", entgegnete Maxwell kühl, "und es ist nur gut, dass sie auf diese Weise starb, sonst hätte sie sicher im Gefängnis oder am Galgen geendet."

Glutrot im Gesicht, sprang Justin auf und Maxwell an die Kehle, nahm dann seine ganze Kraft zusammen und schmetterte ihn mit einem Schlag zu Boden.

"Er bringt mich um!" schrie Maxwell. "Giltine! Frau Strowbarry! Hilfe, Hilfe! Justin mordet mich! Er ist verrückt geworden! Gilt...tine!"

Maxwells Hilfegeschrei wurde durch ein lautes Kreischen Giltinens,und ein noch lauteres der Meisterin erwidert. Erstere eilte durch eine Seitentür in die Küche, während Frau Strowbarry so lange auf der Treppe stehen blieb, bis sie sich überzeugt hatte, dass keine Gefahr für ihr Leben zu fürchten sei.

"Du verfluchter Lump", schrie Giltine, indem sie Justin mit kräftiger Faust packte, "du undankbarer, mörderischer, nichtswürdiger Schurke", dabei schlug sie unbarmherzig auf ihn ein. Nun stürzte auch noch Frau Strowbarry in die Küche und zerkratzte Justin das Gesicht. Diesen günstigen Stand der Angelegenheit machte sich Maxwell zunutze, er sprang auf und knuffte Justin von hinten. Als alle drei müde waren und nicht mehr weiter prügeln konnten, schleppten sie den sich wehrenden, aber keineswegs entmutigten Justin in den Keller und schlossen ihn da ein. Frau Strowbarry sank in einen Stuhl und brach in Tränen aus.

"Himmel, sie stirbt", rief Giltine. "Schnell, liebster Maxwell, ein Glas Wasser."

"Ach, Giltine", stöhnte die Meisterin, "wir müssen Gott danken, dass wir nicht alle in unseren Betten ermordet wurden."

"Ja, der arme Maxwell war schon halbtot, als ich hinzukam."

"Armer Junge!" sagte Frau Strowbarry mitleidig. "Doch was machen wir nun? Der Meister ist nicht zu Hause, und in zehn Minuten wird Justin die Tür eingestoßen haben!"

Seine Fußtritte hörte man auch schon gegen diese donnern.

"Ich glaube, das beste wäre, man holte die Polizei" , meinte Giltine.

"Oder das Militär", fügte Herr Maxwell Clayton hinzu.

"Nein", rief Frau Strowbarry, die sich plötzlich an Justins alten Freund erinnerte, lauf zu Herrn Braun, Maxwell, und bitte ihn, er möge unverzüglich hierherkommen. Renne, eine Mütze brauchst du nicht."

Ohne Zeit zu verlieren, stürzte Maxwell fort.

Justin wehrt sich

Maxwell Clayton rannte ohne Aufenthalt zum Armenhaus, wo er atemlos ankam. Nachdem er sich einige Minuten an der Tür ausgeruht hatte, setzte er eine klägliche Miene auf und klopfte dann laut an das Pförtchen. Nachdem man ihm geöffnet hatte, schrie Maxwell in ängstlichem Tone:

"Herr Braun, Herr Braun!" Dieser eilte herbei.

"Ach, Herr Braun!" rief Maxwell, "Justin hat - - "

"Was, - doch nicht etwa weggelaufen?"

"Nein, Herr, weggelaufen ist er nicht, aber ganz bösartig ist er geworden. Er hat mich umbringen wollen, und dann wollte er auch Giltine und die Meisterin ermorden. Es war ganz schrecklich."

Maxwell fing laut zu heulen an. Der Herr mit der grünen Weste ging gerade über den Hof; er trat auf Braun zu und fragte, was mit dem Jungen los sei.

"Es ist ein Junge aus der Armenschule", entgegnete Herr Braun, "der von dem jungen Hoppa beinahe ermordet worden wäre, jawohl, Herr."

"Donnerwetter", rief der Herr, "habe ich es nicht gesagt? Ich hatte immer das Gefühl, dass Justin Hoppa mal gehängt werden würde."

"Er wollte auch die Köchin umbringen", fuhr Herr Braun bleichen Gesichts fort.

"Und die Meisterin auch", fügte Maxwell hinzu.

"Und den Meister ebenfalls -, so, sagtest du doch, Maxwell?" ergänzte Herr Braun.

"Nein, der war ausgegangen, sonst würde er ihn auch ermordet haben. Er sagte aber, er wolle -"

"So, sagte er das wirklich, er wolle", fragte der Herr mit der grünen Weste.

"Ja, Herr!" erwiderte Maxwell, "und die Meisterin wünscht zu wissen, ob Herr Braun Zeit hat, hinüberzukommen und Justin durchzuprügeln. Der Meister ist nämlich nicht zu Hause."

"Gewiss, mein Junge, gewiss!" sagte der Herr und streichelte Maxwells Kopf. "Du bist ein guter Junge. Hier hast du einen Schilling. Gehen Sie schnell mit Ihrem Stock zu Strowbarrys und schonen Sie Justin Hoppa nicht."

"Gewiss nicht, Herr", sagte Braun und holte dann seinen Hut. Er begab sich in aller Eile, soweit es sich mit seiner Würde vertrug, zur Werkstatt des Leichenbestatters. Hier hatte sich der Stand der Dinge nicht geändert. Da Justin fortfuhr, mit unverminderter Kraft gegen die Kellertür zu stoßen, daher hielt es Herr Braun für klug, erst zu verhandeln, bevor er die Tür öffnete. Er rief deshalb durchs Schlüsselloch:

"Justin!"

"lassen Sie mich raus", erwiderte dieser von innen.

"Kennst du meine Stimme?" fragte Herr Braun.

"Und du fürchtest dich nicht, Junge? Zitterst nicht?"

"Nein!"

Eine solche Antwort hatte Herr Braun nicht erwartet. Er war baff.

"Wissen Sie, Herr Braun sagte Frau Strowbarry, der Junge muss verrückt sein, sonst würde er es nicht wagen, so mit Ihnen zu sprechen."

"Das ist nicht Verrücktheit", entgegnete Herr Braun nach einigen Augenblicken tiefen Nachdenkens, "das ist das Fleisch."

"Was für Fleisch?" fragte die Meisterin.

"Jawohl, das Fleisch. Sie haben ihn überfüttert. Daher kommt diese störrische Seele und der Geist des Widerspruchs, die für einen Menschen in seiner Lage nicht passen. Was haben überhaupt Arme mit Seele und Geist zu schaffen. Es ist genug, dass wir ihren Körper leben lassen. Hätten Sie dem Bengel nichts als Haferschleim gegeben, so wäre so etwas nie vorgefallen." In diesem Augenblick kam Herr Strowbarry nach Hause, und man erzählte ihm Justins Verbrechen mit so viel Übertreibungen, dass er in einen mächtigen Zorn geriet. Er schloss die Kellertür im Nu auf und packte Justin beim Kragen.

"Du bist mir ja ein nettes Bürschchen", brüllte der Meister und gab ihm ein paar Ohrfeigen.

"Maxwell beleidigte meine Mutter", erwiderte Justin trotzig.

"Wenn schon, du Strolch", schrie die Meisterin. "Sie. Hat es verdient und noch viel mehr."

"Sie hat es nicht verdient", entgegnete Justin.

"Doch", geiferte Frau Strowbarry.

"Das ist eine Lüge", schrie der Junge.

Frau Strowbarry brach in einen Strom von Tränen aus, und dies ließ dem Meister keine Wahl. Er musste seine teure Gattin zufriedenstellen, und so prügelte er denn, wenn auch ungern, den armen Jungen in einer Weise durch, die Herrn Brauns nachträgliche Anwendung des Amtsstockes eigentlich unnötig machte. Dann wurde Justin bei Wasser und Brot wieder eingeschlossen und durfte spät am Abend unter den Sticheleien Maxwells und Giltines sein trauriges Bett bei den Särgen aufsuchen.Als Justin in der düsteren Werkstätte allein war, ließ er seinen Gefühlen freien Lauf. Er hatte die Schmähungen mit Verachtung angehört und jede Misshandlung ohne einen Schmerzenslaut hingenommen. Hier aber, wo ihn niemand sehen konnte, fiel er auf die Knie, verbarg sein Gesicht in den Händen und weinte heiße Tränen. Lange blieb Justin in dieser Stellung. Als er wieder aufstand, war das Licht fast heruntergebrannt. Er horchte und entfernte dann leise die Riegel von der Tür. Er sah hinaus. Es war eine kalte, finstere Nacht. Kein Lüftchen wehte. Er schloss leise wieder die Tür, dann band er seine wenigen Kleidungsstücke mit einem Taschentuch zusammen und erwartete den Morgen auf einer Bank. Als die Sonne aufging, öffnete er aufs neue die Tür, sah sich scheu um und drückte sie dann hinter sich ins schloss. Auf der Straße sah er sich nach rechts und links um, unschlüssig, wohin er fliehen sollte. Schließlich nahm er den Weg, der bergan führte, und bemerkte nach kurzer Zeit, dass er ganz nahe der Anstalt war, wo er seine ersten Kinderjahre zugebracht hatte. Er langte bei dem Hause an. Niemand schien zu dieser frühen Stunde in demselben wach zu sein. Justin blieb stehen und guckte durch das Gartengitter. Ein Kind jätete eben auf einem Beete Unkraut aus. Als es sein blasses Gesicht erhob, erkannte Justin die Züge eines seiner früheren Kameraden.

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