Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse
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Da gibt es nur noch ein kleines Problem: Wer kein Wasser hat, wer am Verdursten ist, kann meist auch den Preis für das nötige Wasser nicht bezahlen.
Sehen wir doch einmal genau hin, wie das funktionieren könnte und wer am Ende daran ganz gut verdienen wird.
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Sofort drosselt der Pilot die Maschine und wartet gespannt, was kommen wird. Beide Piloten starren jetzt auf das Leuchttableau. Da, der Eingang einer neuen Mail! Alle warten gespannt auf die Entschlüsselung. Nur Sekunde, dann läuft der Schriftzug schon!
Erster Auftrag: fünf Grad Abweichung nach Osten. Bis auf Weiteres ... „Gut, machen wir.“ Nach zehn Minuten: ein pling! Nur ein Satz auf dem Bildschirm: Dem Leitstrahl folgen! „Mensch, der führt ja direkt in die Berge!“ Noch ein Satz: Positionslampen löschen! Und dann, nach drei Minuten: Drei Personen aufnehmen, eine schwer verletzt in zwei Minuten.
„Und wie finden wir die da oben in dem Berggewirr? Jetzt ist es schon völlig dunkel!“ „Das weiß ich doch nicht!“ Sie starren aus der Frontscheibe. Die Berghänge sind bedrohlich nahe. „Wenn der Leitstrahl aussetzt, müssen wir augenblicklich hochsteigen. Hier ist es ja eng wie in einer Großstadt.“ Eine Minute verstreicht ... Da, wieder dieses Pling: Auf Befeuerung unten voraus achten, steht auf dem Bildschirm. „Ja, wir sind da, dort brennt eine Flamme! Die ist aber mickerig! Hoffentlich ist ausreichend Landeplatz vorhanden.“
Die Frau ist schwer verletzt. Sie ist ohnmächtig. Der erste Pilot sieht mit einem Blick, dass sie sich beeilen müssen. Kaum ist die Trage im Rumpf verstaut, springen alle hinterher und zwei Minuten nach der Landung steigt der Heli wieder. Schneller ging es wirklich nicht! „Werden wir es noch schaffen? Es ist meine Frau. Die Soldaten haben sie so schwer verletzt. Wie lange werden wir bis Kabul fliegen? Werden wir es noch schaffen? Sie muss weiterleben!“, Mustafa presst die Fragen heraus. „Nicht so lange. Vielleicht zwanzig Minuten. Aber wir haben fast keinen Sprit mehr, deshalb werden wir nicht Vollgas fliegen können.“ „Aber wir werden es schaffen?“ „Wir werden es schaffen, wenn der Kraftstoff reicht ...“
Ein Blick auf den Leitstrahlcomputer? Der zeigt nun schon den Rückflug an: Drei Minuten in Richtung Norden zurück, dann auf den Richtungswechsel nach Westen achten. Höhe nach eigenem Ermessen fliegen. Sobald der Direktstrahl geortet wird, diesem folgen! Damit ist eine sichere Höhe programmiert! „Was würden wir wohl ohne den Leitstrahl hier in der Nacht machen?“, stellt der Funkpilot seine Gedanken in den engen Raum. Außer der hastigen Begrüßung und natürlich seinen Sorgen um seine Frau hat Mustafa bisher noch kein weiteres Wort gesprochen. Er ist noch vollkommen geschockt und sagt nur: „Sie haben ihr einfach in den Bauch gestochen. Hoffentlich muss sie nicht sterben. Wir sind doch noch so jung.“
Ein grünes Blinklicht neben dem Bildschirm signalisiert, dass sie jetzt auf dem Direktstrahl geleitet werden. „Wir sind gleich da! Dort vorne, das Leuchten am Himmel, das ist schon Kabul.“ „Hubschrauber ruft Hano.“ „Hano hört!“, klingt es fast augenblicklich aus dem Kopfhörer.
„Wo sollen wir landen?“ „Nehmen sie den offiziellen Krankenhauslandeplatz. Sie werden erwartet. Nur Pilot und Kopilot übergeben die Verletzte und dann sofort mit allen anderen an Bord wieder zum Firmengelände starten. Keiner soll aussteigen oder sich sehen lassen. Sofort wieder starten!“
„Na, da ist aber dicke Luft! Was mag denn das wieder heißen?“ „Egal, wir fliegen nur ...! Hoffentlich bekommen wir den Vogel da ohne Sprit wieder in die Luft.“
Oberst Nedal ist zufrieden. Der Umzug in das etwas außerhalb der üblichen Verkehrswege liegende Camp 2 klappte reibungslos. Der Umzug war nötig geworden, weil ein Vorkommnis die Entdeckung des Camps 3 möglich erscheinen ließ.
Der Code der Boeing-Korrespondenz war noch dort in Camp 3 neu berechnet worden. Damit lassen sich jetzt alle diese so wunderbar verschlüsselten Mails lesen, was ja eigentlich Sinn der Tag- und Nachtarbeit an der Programmierung war. Die übermittelten Daten müssen nun nur noch gewinnbringend aufbereitet werden. Für Oberst Nedal eine der leichteren Übungen ... So wie jetzt: Oberst Nedal liest die Reinschrift und beginnt bereits beim Lesen zu überlegen, was mit der Information wohl anzufangen sein könnte. Der Staat Karsarsien soll für einen Jet tatsächlich 13 Millionen Dollar mehr bezahlen als der Staat Durbey. Wenn Karsarsien den Preis, den Durbey bezahlen soll, erführe, würde diese Information wohl gut und gerne 3 Millionen Dollar Gewinn bedeuten. Das ist nicht so viel, und nicht genug, um damit das Entschlüsselungsprogramm zu amortisieren, nein, das nicht, aber wenn es sich bei dem Deal um 50 Jets handelt, wird die Sache lohnend. Jetzt muss nur noch ermittelt werden, warum Durbey weniger bezahlen soll. Ach ja, da haben wir ja schon einen Anhaltspunkt: Airbus liefert 20 Flugzeuge an den Verkehrsminister Jemina. Ich glaube, dahinter verbirgt sich eine verbotene Preisabsprache zwischen Boeing und Airbus. Also, gut, genau weiß ich es nicht. Pokern! Da will ich doch mal sehen, was Karsarsien mein Wissen wert ist. Und Airbus? Vielleicht wollen die ja auch die Preise von Boeing kennenlernen. Dann sind alle diese schönen Preisabsprachen nicht mehr viel wert. Und soll ich ihnen den niedrigen Preis für Durbey nennen? Ja, könnte sehr schön ins Geschäft passen. Aber natürlich gegen Bezahlung. Den Preis kennen die vielleicht schon ... Nein, das könnte das ganze Geschäft gefährden! Daran glaube ich aber nicht! Diese ganze Verschlüsselungsmühe, die sich die Boeing-Leute gemacht haben, muss doch einen Sinn haben? Ich bin sicher, die bezahlen ... Und Karsarsien? Die werden ganz sicher auch gerne für diese schöne Information zahlen, bei solchen hohen Forderungen an sie ... Nein, nicht so schnell, ich brauche erst noch den Preis, den der Staat Jemina an Airbus zahlt. Ich wette, der ist um 50 % zu hoch! „Mr. Laags, wen haben wir in der Airbuszentrale?“ „Es ist Monsieur Kaal, soll ich ihn kontaktieren?“ „Nein, das ist erst einmal nicht nötig.“ Und bei sich denkt Oberst Nedal: Ich werde den Finanzminister von Jemina ansprechen. Oder, noch besser, ich werde zunächst das Privatkonto des Verkehrsministers durchleuchten. Das macht weniger Mühe, zeigt den Umfang seiner Korruptionsanfälligkeit überdeutlich und ist unauffällig zu beschaffen ...
Ja, jetzt geht es Mustafa besser! Jetzt weiß er, seine Frau wird wieder gesund. Er fiebert dem Tag entgegen, an dem sie wieder aus dem Spital entlassen wird. Nun will Mustafa zurück zu seinen Feldern. Es ist jetzt die Zeit, in der alles wächst. Die Zeit, die er am meisten liebt. An sein erst vor wenigen Jahren beendetes erstes Leben, das nur aus Kämpfen, Kämpfen und immer wieder Kämpfen bestand, will er nicht mehr erinnert werden. Der Überfall auf sein Dorf war für ihn ein Trauma. Nun wohnt er bei Achmed Ohamadi im früheren Bruun. Der macht sich Sorgen um ihn und auch um dessen Freund Ali, der seit dem Vorfall neulich ebenfalls hinten im Gartenhaus wohnt. Bei Ali ist es anders. Der will natürlich auch zu seinen Feldern zurück. Dessen Sorgen sind aber wesentlich größer. Ali hat von seinem Mohnaufkäufer einen Kredit angenommen in der sicheren Gewissheit, das Geld mit der nächsten Ernte zurückzahlen zu können. Jetzt plagen ihn Existenzsorgen. Er hätte das Geld eigentlich schon im letzten Jahr zurückzahlen müssen aber Milizsoldaten verwüsteten ihm im Sommer seine Felder und danach war an eine Ernte nicht mehr zu denken. Der Mohnaufkäufer hatte Verständnis gezeigt aber für eine geringe Steigerung des Zinssatzes Stundung bis zur nächsten Ernte angeboten. Dafür wird Ali dieses Jahr alles, was er erntet, an den Aufkäufer abliefern und dann alle seine Schulden wieder los sein.
Nur, wovon er leben soll, das weiß er noch nicht. Es ist ihm auch egal. Seine Frau ist von den Soldaten ermordet worden und auf ihn allein kommt es nicht so sehr an. Seine Schulden allerdings, die will er zurückzahlen. Das ist ihm eine Frage der Ehre! Nur, dafür jetzt muss er erst einmal zurück zu seinen Feldern. Wenn er dieses Jahr wieder nicht bezahlen kann, ist Ali seinen Acker los! Dann gehört der dem Mohnaufkäufer und der schickt zum Bewirtschaften andere fremde Leute. Ali will seine kleine Wirtschaft aber doch behalten ... Achmed hört sich jeden Tag, wenn er vom Dienst zurückkommt, das Klagen seiner Einquartierung an.
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