Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse

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Ein weltweit operierende Organisation sucht nach einem neuen Geschäftsfeld und findet es im Handel mit Wasser. Es gibt schließlich genug Wasser auf der Welt, nur ist es nicht da, wo es gebraucht wird.
Da gibt es nur noch ein kleines Problem: Wer kein Wasser hat, wer am Verdursten ist, kann meist auch den Preis für das nötige Wasser nicht bezahlen.
Sehen wir doch einmal genau hin, wie das funktionieren könnte und wer am Ende daran ganz gut verdienen wird.

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Das Abendrot gibt letztes Licht. Drei Stunden Arbeit liegen hinter ihnen. Nun machen sich Ali und Mustafa Gedanken über den Abstieg. Der wird um zwei Rollen Draht und fünf Kilo Sprengpatronen schwerer als beim Aufstieg. Neben ihnen fließt jetzt trübe vom Schutt ihr Bach.

„Wir werden den gleichen Weg zurückgehen, so wie wir gekommen sind. Das ist ungefährlicher.“ „Gut! Suchen wir uns einen Platz für die Nacht.“

Rückkehr vom Berg: Die Nacht war kalt. Mit dem ersten Licht des Tages machen sich Mustafa und Ali an den Abstieg. Jetzt wollen sie schnell zurück. Zwei Stunden Bergarbeit werden sie für den Abstieg brauchen.

Später, kurz vor ihrem Dorf … „Jetzt könnte uns mein Hund aber schon hören.“ „Bilde Dir doch nichts ein, der schläft noch genau so wie alle anderen.“ „Da unten ist es wirklich ausgesprochen leise ...“ „Finde ich jetzt auch ...“ „Was ist hier passiert?“ „Bei Allah, der Esel ist tot! Wer hat den denn abgestochen?“ „Wer macht denn so etwas? Der Hund kommt auch nicht!“ „Was ist hier los?“ Mustafa wirft den Rucksack in den Staub, rennt los zu seinem Haus. Wirft sich gegen die Tür. Die geht nur einen Spalt auf. Etwas drückt von innen dagegen. Mit der Hand fasst er nach innen, eine furchtbare Angst, eine unaussprechliche Ahnung drückt ihm die Kehle zu! Fühlt klebrigen Stoff. Blut! Drückt mit aller Gewalt gegen die Tür, dass sie fast bricht. Schafft es, sie Millimeter für Millimeter aufzubekommen. Röchelnd liegt seine Aynur dagegen. Kann nur noch sagen: „Die Milizen wollen nicht, dass wir Korn anbauen. Schnell, geh weg! Die bringen Dich auch um! Alle anderen sind tot. Geh! Schnell! Geh, lass mich hier, für mich ist es zu spät.“

Vorsichtig schneidet Mustafa das Tuch auseinander. Die Wunde im Bauch ist riesig! Sie ist tief, blutet stark. Wie soll er ihr nur helfen? Er will nicht allein bleiben. Will nicht ohne sie leben! Er weiß sich keinen Rat. Er ist kein Arzt.

Da, ein Schuss! Wer hat geschossen? Auf wen? Mustafa hat nur noch Angst. Er zittert am ganzen Körper! Aynur flüstert mit letzter Kraft: „Sie sind noch da. Geh weg! Schnell, geh weg!“ „Ich komme gleich wieder. Ich bringe sie um.“ „Nein, geh weg, die bringen Dich sonst auch noch um!“

Er weiß nicht; wie er es machen soll, aber sein Schmerz und Zorn ist riesig. Vorsichtig lugt er um die Hausecke auf die Dorfstraße, dorthin woher der Schuss kam. Nichts! Nur sein Hund liegt da und rührt sich nicht mehr. Ein leises Knacken hinter ihm lässt ihn zusammenzucken. Ein Zischen. Das ist Ali! Mustafa kratzt zur Antwort zweimal am Holz, zieht sich zurück. Und versinkt schon wieder fast im Boden, als sich eine Hand auf seine Schulter legt. „Alle sind tot!“ „Aynur lebt noch! Sie braucht Hilfe.“ „Leise, die Soldaten wollen gerade abfahren. Uns haben sie nicht bemerkt. Ich glaube, die sind betrunken. Es sind fünf, zu viele um es mit ihnen aufzunehmen.“ „Ich bringe sie um, die haben meiner Aynur in den Bauch gestochen.“ „Wir könnten versuchen, ihr zu helfen. Komm schnell! Die Milizen entkommen uns nicht. Aynur braucht jetzt Hilfe! Komm, schnell, wir müssen versuchen wenigstens sie zu retten! Ich verbinde sie und Du wirst mit dem Brennspiegel versuchen, auf uns aufmerksam zu machen. Immer gleichmäßig, blinken! Ohne aufzuhören! Ich zeige Dir die Stelle, von wo Hilfe kommen könnte. – Dort oben ist ein Posten von Oberst Nedal. Vielleicht sehen die das Blinken.“ „Meinst Du, das klappt?“ „Ich weiß es nicht, aber wenn zurück geblinkt wird, rufe mich, ich morse dann Hilfe herbei.“ „Aynur bleibe ruhig liegen. Bewege Dich nicht. Ich drücke die Wunde jetzt zusammen.“ Sie hört es nicht mehr, sie ist ohnmächtig geworden. Nun braucht Mustafa ihr auch nicht mehr zu sagen, dass ihre Schwester tot ist.

Mustafa schnell, dort oben sind wirklich Leute. Die blinken zurück. Die blinken genau so, wie Du es mir gesagt hast, immer nur einmal.

Mustafa rennt nach draußen, nimmt den Spiegel und morst sein Unglück nach oben zum Berg. Er morst mit atemberaubendem Tempo. Kurze Unterbrechung für eine Antwort. Es kommt nur ein: Verstanden, bitte warten! Warten? Wie soll ich warten? Dann, nach unendlichen 10 Minuten: „Der Heli kommt um 5 Uhr. Wie viele Personen müssen aufgenommen werden? Zum Landeanflug bitte ein Signal setzen! Der Leitstrahl wird von der Organisation programmiert!“ „Allah sei Dank, wir sind außer der Kranken noch zwei Mann. Wir werden warten!“

Heute ist die Entscheidung für Sofortmaßnahmen gefallen! Mr. Gatti ist fast aus dem Häuschen vor Freude und ruft sofort Geno an: „In einer Sitzung des Welternährungsrates der UN in New York heute unter meiner Leitung wurden Sofortmaßnahmen für eine Reihe von Sanierungsgebieten beschlossen. Unter anderen wurde wegen der lebensbedrohlichen Zustände rund um den früheren Aralsee entschieden, die gemäß der ersten Stufe der Sanierungsvorschläge gemachten Hilfsvorschläge sofort in Angriff zu nehmen. Genau so!“

„Das ist ja wunderbar!“, freut sich Geno. „Können wir nun Ben Hagir zum Leiter der UN-Aktionen vor Ort ernennen?“ „Das ist nicht mehr nötig! Das haben wir gleich mit erledigt! Weil er doch auch schon früher Untersuchungen in der Gegend vorgenommen hat und auch von dort stammt.“

„Herzlichen Glückwunsch! Dann werde ich die Planungen für den großen Kanal auch so schnell wie möglich vorlegen.“ „Machen Sie das. Der wird wirklich gebraucht!“ „Und mir fällt dazu ein, das Gebiet um den Aralsee zum Versuchsgebiet für eine Wiederansiedlung zu erheben! Wenn wirklich ein Kanal Wasser zum Aral bringt, werden auch Menschen dorthin kommen. Deren Ansiedlung muss genauso genau geplant werden, wie der zu bauende Kanal!“

In das von Oberst Nedal eingerichtete Internet-Überwachungscamp 3 kehrt allmählich wieder die Routine ein. Wenigstens wurde das Warten auf die Entschlüsselung des Boeing-Codes etwas unterbrochen. „Ich weiß gar nicht, warum ich dort hinunter ins Tal gesehen habe?“ „Das weißt Du doch nie. Du hast einfach geträumt und das Glück gehabt, etwas zu sehen.“ „Weißt Du, was ich mich frage, woher wusste der Bauer da unten so genau, wohin er blinken muss?“ „Frag ihn doch! Jedenfalls hatte der ein unglaubliches Morsetempo drauf. Seine Wünsche waren ganz genau formuliert. Und wen wir informieren sollten, wusste er auch genau.“ „Dann war es wohl kein Bauer.“ „Kann doch sein!“ „Hat dann ja wohl auch alles geklappt. Es kam ein Hubschrauber. Nur, ich habe das Fluggerät nicht gesehen, ich habe es nicht gehört, ich hatte nur den Leitstrahl auf meinem Ortungscomputer. Genial, genial, wie die ganze Anlage hier. Ich glaube, der Mann da unten ist ein ganz Wichtiger in der Organisation. Wie schnell der Hilfe bekam ...“ „Wenn Du in Not bist, bekommst Du die auch sofort!“

Jetzt meldet sich erst einmal das Entschlüsselungsprogramm und unterbricht damit die Gedanken der Besatzung von Camp 3 mit der Leuchtschrift: Code ermittelt! Speichern? „Hurra! Natürlich, sonst hätten wir ja völlig umsonst einen ganzen Tag darauf gewartet ...“ Speichern in Datei Boeing, USA! Code, gespeichert! Fertig! „Wollen wir Boeing einen Brief mit der Klarschrift ihrer Vereinbarung zuschicken?“ „So etwas solltest Du nicht einmal leise denken. Es wäre Dein Ende!“

Hanos Hubschrauber ist noch in der Luft, der am Morgen erteilte Auftrag aber schon ausgeführt. Die Piloten freuen sich auf den nahen Feierabend. „Hano ruft Helikopter.“ „Wir hören.“ „Welche Kraftstoffmenge benötigen sie noch für den Heimflug? Könnten sie hundert Meilen zusätzlich zurücklegen?“ „Ja, bei gedrosselter Turbine gehen auch zweihundert Meilen.“ „Gut, sie bekommen gleich über Leitstrahl verschlüsselte Koordinaten. Ein Notfall! Wegen der aufzunehmenden Last wird sich drosseln wohl nicht machen lassen. Informationen nur über Schlüsselfunk. Ende!“

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