Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse

Здесь есть возможность читать онлайн «Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Das Wasser und das Böse: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Das Wasser und das Böse»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Ein weltweit operierende Organisation sucht nach einem neuen Geschäftsfeld und findet es im Handel mit Wasser. Es gibt schließlich genug Wasser auf der Welt, nur ist es nicht da, wo es gebraucht wird.
Da gibt es nur noch ein kleines Problem: Wer kein Wasser hat, wer am Verdursten ist, kann meist auch den Preis für das nötige Wasser nicht bezahlen.
Sehen wir doch einmal genau hin, wie das funktionieren könnte und wer am Ende daran ganz gut verdienen wird.

Das Wasser und das Böse — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Das Wasser und das Böse», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Hört, hört! Wasser wird am Aralsee gebraucht!“ „Danke für den Zwischenruf! Aber so abwegig ist das gar nicht. Der Plan ist noch in Arbeit. Allerdings könnte dabei hilfreich sein, dass in der russischen Republik Wasser im Übermaße vorhanden ist. Warum könnte es nicht in die Aralregion geleitet werden?“ „Wie soll das denn gehen? Das sind doch mindestens zweitausend Kilometer!“ „Richtig! Was uns fehlt, ist ein Wasserausgleich zwischen dem Norden und dem Süden Asiens. Wir brauchen dafür noch die Kosten-Nutzen-Analyse, ob sich ein solcher Wasserausgleich wirtschaftlich machen ließe. Die ist wiederum von dem Trassenverlauf eines möglichen Kanals abhängig. Aber wie gesagt: Daran wird noch gearbeitet. Ich folge bei diesem Gedanken aber der Forderung meines Vorredners. Er sagte ja, dass Sibirien zu viel Wasser habe.“

Dazu ist es vielleicht nützlich, sich ins Bewusstsein zu rufen, wie der Bau eines solchen Kanals (4) in den dreißiger Jahren des Zwanzigsten Jahrhunderts viel Leid über die Menschen gebracht hatte. An diesem lange zurückliegenden Projekt war nur der Grundgedanke richtig. Der Kanal! Alles andere, alles das, was damit zusammenhing, war dann ja zu einer Katastrophe geworden. Richtig scheint mir der Gedanke aber immer noch zu sein. Über einen Kanal Wasser vom Norden in den Süden zu bringen. Mit heute möglicher Planungskompetenz und unbelastet von Ideologien ist ein solches Bauwerk sicher möglich! Wie gesagt, die Uni Beirut arbeitet noch daran.“ „Fahren sie fort, Mr. Isla Turku!“ „Sollte uns der Bau eines neuen Kanals gelingen, würden wir damit Lebensraum für mehrere Hundert Millionen Menschen schaffen!“

Wir werden hier an dieser Stelle unsere Aufmerksamkeit für diese Konferenz etwas reduzieren. Und außerdem, was ist schon ein Kanal angesichts der Tatsache, dass es auf der Welt an hundert und mehr Stellen zu wenig Wasser gibt! 9 Milliarden Menschen brauchen sauberes Trinkwasser, 2 Milliarden davon haben es nicht!

Die Liste der Redner ist noch lang, die Sorgen der Völker um sauberes Trinkwasser ist fast grenzenlos, aber es nützt nichts, sich hier zu verzetteln, wir wollen die Arbeit der UN verfolgen und sehen, wie sie versucht, sich aus dem gewaltigen Aufgabenstau herauszuarbeiten. Wir erkennen, die UN sehen die Probleme und arbeiten daran.

Der Unterausschuss Welternährungssituation hat als einen der letzten Punkte die Sofortmaßnahmen für die Anrainer des Aralsee-Gebietes auf der Tagesordnung: „… 100 Millionen? Dafür könnten wir die paar Leute dort jahrelang ernähren.“ „Das widerspricht allerdings unseren Vorgaben. Die lautet eindeutig: Wir dürfen nur Hilfe zur Selbsthilfe gewähren! Wir sollten deshalb die Hilfe geben. Die Bevölkerung will einen sehr hohen Eigenanteil an Selbsthilfe erbringen. Die in dem Hilfsantrag gemachte Vorgabe lautet: 20 Millionen Dollar werden selber aufgebracht.“ „So viel? Das ist ja ungewöhnlich viel!“ „Ja, die Prüf- und Planungszahlen kommen auf das gleiche Ergebnis. 20 Millionen Dollar für das Abtragen des salzigen Flugsandes von den Kulturflächen.“ „Dann komme ich nun zur Abstimmung.“ – „Danke! Das ist die Mehrheit. Der Antrag ist angenommen.“

Endlich sind Mustafa und Ali oben! Das Maultier wäre zu auffällig gewesen. Keuchend und schwitzend wirft Ali den Rucksack auf einen Felsvorsprung. „Na, na, sei etwas vorsichtiger, das Zeug soll doch nicht jetzt schon hochgehen.“ „Das fehlt uns gerade noch. Es war schließlich schwierig genug, daran zu kommen.“ „Und teuer war es außerdem!“ „So, nun lass uns doch mal sehen, wie wir es anstellen können.“ „Von hier aus habe ich einen guten Blick. He! Ali komme mal rüber!“ „Ja, gleich, aber von hier kann ich auch ganz gut sehen. Ich habe fünf Männer im Blickfeld! Siehst Du von dort noch mehr?“ „Ich sehe nur drei Soldaten, die sich sonnen.“ „Rechts ist noch einer hinter dem Stein. Der pinkelt. Und einer scheint zu kochen.“ „Was gibt es denn?“ „Ich gehe mal nachsehen.“ „Lasse den Blödsinn! Wenn Du Dich noch weiter vorbeugst, bist Du eher unten als Dir lieb ist.“ „Kennst Du die Uniformen? Wo kommen die her?“ „Ich habe keine Ahnung! Wie mögen diese Männer hier heraufgekommen sein? Mit einem Hubschrauber?“ „Ganz bestimmt! Die haben doch viel mehr Möglichkeiten als unsereins. Irgendwie machen die mir Angst.“ „Mir ist auch nicht wohl dabei. Müssen wir die etwa alle umbringen, wenn wir wieder an unser Wasser kommen wollen?“ „Oh, Allah, gib mir einen guten Gedanken!“

Die kühle frische Luft, die Quälerei beim Aufstieg vorhin, aber vor allem die Ratlosigkeit über das weitere Vorgehen lässt die beiden Männer sich erst einmal über ihren Proviant hermachen. „Esse nicht gleich alles auf. Wir wissen gar nicht, wie lange wir hier oben bleiben müssen.“ „Du verdirbst mir aber jeden Spaß. Ich werde doch wohl noch ein Stückchen Wurst essen dürfen.“ „Natürlich darfst Du das. Vor allem, weil Du unten im Dorf ja noch den ganzen Boden voller Schinken hängen hast. Oder etwa nicht?“ „Erinnere mich nur nicht daran, was wir morgen essen werden. Das weiß ich nämlich genau so wenig, wie eine Antwort auf die Frage, wie wir den Schutthaufen dort unten im Bachbett wegbekommen.“

Dass im Boden bei keinem von ihnen Schinken hängen, braucht hier nicht gesagt zu werden. Früher, ja, da hatten sie alle noch einige Tiere. Die Miliz hat sie mitgenommen. Mustafa argwöhnt, damit sich eine größere Bereitschaft zum Mohnanbau entwickelt. Jetzt ist fast jeder im Dorf davon abhängig. Alle gemeinsam besitzen ein einziges Maultier, ein schon sehr altes Viech. Es war ihnen vor Jahren verletzt zugelaufen. Es lahmt noch immer etwas. Wenn das Tier stirbt ... Ach, daran wollen wir jetzt noch nicht denken.

Nichts kann die Klimaerwärmung noch rückgängig machen. Es ist zu spät! Der Meeresspiegel ist fast einen Meter gestiegen. Der Kilimandscharo hat keine weiße Polkappe mehr. Alpengletscher laden im Sommer nicht mehr zum Skilaufen ein. Jetzt kommt ein neues Phänomen auf die Menschen zu: Das abschmelzende Polkappeneis der Arktis verdünnt das Meereswasser des Nordmeeres so stark, dass die Wassermassen des Golfstromes nicht mehr salzhaltig genug sind, um in die Tiefe sinken zu können, damit es zur Saragossa-Tiefsee zurückfließen kann. In Folge droht nun der Golfstrom zum Halten zu kommen. Die Warmwasserheizung Europas wird versiegen. Europa wird merklich kälter. Trotz des Klimawandels zur Warmzeit hin. Man weiß noch nicht, ob die Abkühlung ausreicht, das Abschmelzen des Nordpols zu verhindern. Das Süßwasser würde ja wieder gefrieren und der Golfstrom könnte sich abermals in Bewegung setzen. Wissenschaftler rechnen jedenfalls damit. Für die Landwirtschaft ist das dann aber zu spät. Auf Jahrzehnte ist es in Europa für Feldfrüchte zu kalt – mitten in der Klimaerwärmung. Nun hat es auch der letzte Ignorant gegriffen: Es wird ernst! Die landwirtschaftlich intensiv genutzten Flächen Nordeuropas fehlen für die Ernährung der Menschen. Die fehlenden Ernteerträge müssen die Industriestaaten nun in der ganzen Welt einkaufen. Dafür liefern sie Technik, die früher als Umwelttechnik bezeichnet wurde, Windräder, Solaranlagen, Wärmepumpen und Wasser sparende Beregnungsanlagen. Das sichert als Exportschlager in alle Welt noch ein einigermaßen sicheres Überleben.

Einzelne Staaten sind den auf sie zukommenden Problemen alleine nicht mehr gewachsen. Aber, um Hilfe rufen eigentlich alle Staaten. Welchem Staat geht es eigentlich noch so gut, dass er allen anderen helfen könnte? Die Rufe werden wohl vergeblich bleiben. Oder? Tatsache ist doch: Hier fehlt Wasser, dort ist es im Überfluss! Die Erderwärmung um ca. 3 Grad und das Ansteigen der Weltbevölkerung auf 9 Milliarden Menschen kann man dabei getrost als zwei Weltkatastrophen gleichzeitig begreifen! Das zwingt zu enormen ökonomischen und ökologischen Anstrengungen.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Das Wasser und das Böse»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Das Wasser und das Böse» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Das Wasser und das Böse»

Обсуждение, отзывы о книге «Das Wasser und das Böse» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x