Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse
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Da gibt es nur noch ein kleines Problem: Wer kein Wasser hat, wer am Verdursten ist, kann meist auch den Preis für das nötige Wasser nicht bezahlen.
Sehen wir doch einmal genau hin, wie das funktionieren könnte und wer am Ende daran ganz gut verdienen wird.
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Von den internen Problemen, dem Entschlüsseln des Datensalates, an dem sich die beiden Mitarbeiter dort oben im Gebirge seit Tagen versuchen, weiß natürlich kein Außenstehender. Genauso wenig wie Außenstehende über das Datensammeln überhaupt etwas wissen. Eine leise effiziente Arbeit von hoch motivierten und wie schon gesagt, hoch bezahlten Spezialisten. Keiner der beiden indischen Mathematiker hier oben macht sich echte Sorgen, ob das Datengewirr rechtzeitig zu lösen sein wird. Ob es überhaupt zu lösen sein wird? Es wird gelöst! Es dauert eben nur etwas länger!
Der Gedanke, hier würden die Killerkommandos der terroristischen Islamisten gesteuert, erscheint abwegig. Wenn man den Betrieb hier oben beobachten könnte, käme man auf diesen Gedanken zuletzt. Aber es muss wohl etwas dran sein an der Vermutung. Hier jedenfalls regiert vor allem die Vorsicht! Zu jeder Zeit, zu jeder Stunde kann das Camp 3 aufgegeben werden. Die Rechner sind vermascht! Dann setzt dieselbe Arbeit eben Camp 5 am Rande der Arabischen Wüste fort. Wo das nun genau liegt, habe ich bisher nicht in Erfahrung bringen können. Nur durch einen Zufall erfahren wir soeben, dass Camp 3 im Grenzland von Pakistan zu Afghanistan gesucht werden muss.
Um der Neugierde der Welt etwas anzubieten, ließ Oberst Nedal kürzlich ein Video von sich drehen. Darin zu sehen ist, wie er über das Gebirge spaziert und seine Anhänger besucht. Die bedrohlichste Sequenz darin ist die, wo er mit seinem Stock in einem Mauseloch stochert. Wirklich bedrohlich daran ist nur, dass er darauf mit einiger Fantasie als Oberst Nedal erkannt werden könnte und dann gibt es noch die unterstellte Aussage, der er nicht widerspricht, dass er weitere Attentate der unfreien Islamisten nicht ausschließen will. Alle Welt ist gespannt, hinter welcher Internetseite sich sein nächstes Bekenntnis verbirgt. Es ist ein Spiel! Ein makabres Spiel! Oberst Nedal beherrscht und bestimmt die Spielregeln. Das kürzlich in einem Handelsblatt gemachte Eingeständnis, der beschriebene Datenhandel mit den amerikanischen Medien liege in arabischen Händen und der sei von allen bekannten Geschäften am einträglichsten, hat die Welt zu gleichen Teilen lachen und vor Zorn spucken lassen.
Oberst Nedals dagegen hat gegenwärtig ein anderes Problem: Er braucht dringend noch einen verlässlichen sehr guten Mathematiker. In der islamischen Welt ist der Bildungsstand nicht ausreichend hoch, einem Menschen aus der westlichen Welt, dem Kreis seiner Datenabnehmer, misstraut er wegen der offenen Denkweise und den Skrupeln der guten Leute. Sie wären nicht frei in ihrer Arbeit. Er wird doch noch einmal über das Internet versuchen, einen Inder oder Pakistani zu engagieren. Die Zeit drängt! Oberst Nadel geht derweil gänzlich unerkannt seinen ganz normalen Geschäften, seinen sozialen Engagements und Familienpflichten nach.
Grenzland zwischen Pakistan und Afghanistan: Mustafa hat keinen guten Tag. Sein Maisfeld grenzt an das des Nachbarn Ali. Genau so, wie auch unten im Dorf sein Haus an das des Nachbarn angelehnt zu sein scheint. Nicht nur, dass ihre Frauen Schwestern sind, nein, das ist bekannt, aber ihre Felder sind heuer gleichermaßen vertrocknet. In diesem Jahr gibt es noch eine weitere Gemeinsamkeit. Bisher konnten sich die Familien immer gegenseitig unterstützen. Wurde die Ernte des Einen vernichtet, gab es also keine Einnahmen für seinen Nachbarn, half das Korn von Mustafa den Verlust zu überbrücken. Das geschah so alle zwei bis drei Jahre und betraf nie das Kornfeld von Mustafa, baute er doch stets und immer nur ‚erlaubte Feldfrüchte‘ an. Er ist ein vorsichtiger und umsichtiger Mann und er ist Oberst Nedal sehr verbunden.
Natürlich war auch er viele Male von seinem Sheikh und dessen Oberst, der die kleine Miliztruppe unter den Augen des Militärs führt und ihm bei den Bauern Gehör verschafft, ermahnt worden. Er solle gefälligst genau wie die anderen auch Mohn anbauen, bisher waren den Drohungen aber keine Taten gefolgt. Im Gegenteil, seine Bohnen und Tomaten wurden von allen gern genommen. So hätte es ewig weiter gehen können.
In diesem Jahr wurde das Nachbarfeld nicht von den Soldaten verwüstet. Sie hatten eine andere, eine neue Strategie entwickelt und angewandt. Wirkungsvoller und viel weniger aufwendig als das Zerstören einzelner Feldern voller üppiger Mohnpflanzen. Oben am Taleingang war der kleine Bach, der hier bisher das Leben im Tal möglich machte, abgegraben worden. Sein Wasser fließt nun in das unbewohnte Nachbartal und wird dort in der Hochebene bald einen kleinen See bilden.
„Ich habe versucht, von unten her bis zum Damm zu kommen. Ich wollte ihn durchstechen. Ich fürchte aber, man kann mich von oben sehen und dann wird sicher sofort scharf geschossen. Wir müssten es vom Bergrücken her versuchen. Wir brauchen doch das Wasser. Die Soldaten können ja auch nicht ewig da oben ausharren. Und wir brauchen Sprengstoff, damit es schnell geht!“
Krisensitzungen im New Yorker UN-Hauptquartier: Der Unterausschuss Welternährungssituation nimmt von den Delegierten die Wasserberichte zur Kenntnis. Generalsekretär Hage Smith ist als Gast anwesend. Die Gesprächssituation ist angespannt. Einzelne Delegierte drohen mit Krieg, wenn ihrem Land nicht mehr Wasser zugestanden wird. Andere Delegierte drohen mit dem Zurückbehalten ihrer UN-Mitgliedsbeiträge, wenn ihnen nicht Baumaßnahmen gegen das Wasser zugestanden werden, das soll heißen, von den UN bezahlt werden.
Den Vorsitz führt Mr. Gatti, Kommissar für Welternährungsfragen. Vor der Sitzung hatte er sich mit Mr. Smith darüber verständigt, keiner Forderung direkt nachzugeben. Zu weit auseinander liegen die Meinungen darüber, was die UN zur Bewältigung der Wassernöte leisten können. Unbestritten ist, dass die Klimaerwärmung der letzten Jahrzehnte einigen Staaten ihre Existenz genommen hat. Andere Staaten erleben plötzlich Regenmengen, mit denen sie seit hundert Jahren nicht mehr rechnen konnten. Vieh und Ernten ertrinken im Wasser der überquellenden Flüsse. Der Meeresspiegel ist inzwischen so hoch angestiegen, dass tief liegende Landflächen eingedeicht oder aufgegeben werden müssen. Nicht alle Staaten können sich eindeichen leisten! Das ist das Szenario, vor dem die Sitzung abläuft. Jetzt sind wir mitten in den Wortmeldungen: Soeben beschreibt der Delegierte Russlands die Situation in der sibirischen Tiefebene: „... und, wenn die Herbststürme eher kommen als der Frost, eher kommen, als sich die Eisbarrieren der Flüsse gegen das Nordmeer bilden konnten, strömt über die Flussmündungen von Ob und Tas Salzwasser ein und vergiftet die tief liegenden Landstriche. Stürme im Sommer sind auch zu befürchten, bringen aber nicht ganz so hohes Wasser. Wir benötigen ein Sperrwerk, das den natürlichen ungehinderten Abfluss des Wassers aus den Flüssen in das Nordmeer zulässt, gegen Hochwasser aber schützt. Die von der Wasserbauversuchsanstalt in Moskau überschlagenen Kosten dieses Projektes sind mit mindestens vier Milliarden Dollar ermittelt worden. Dieses Vorhaben bitte ich, bittet die Russische Republik, in die Liste des weltweit dringendsten Bedarfes aufzunehmen.“ „Danke, Mr. Lugowoj, darf ich um die nächste Wortmeldung bitten?“
„Mr. Isla Turku, Republik Karsarsien, sie haben das Wort.“ „... seit wir im Jahre 2006 den Zufluss (1) für den kleinen Aral wieder hergerichtet haben, scheint auf einer kleinen Fläche von ca. 3600 qkm der See wieder lebensfähig zu sein. Das gilt aber nicht für den größeren Teil des Sees, der auch unser Territorium berührt. Immerhin war der ganze Aralsee einmal 60 000 qkm groß! Dort, wo heute das Wasser fehlt, breitet sich die Salzwüste ungehemmt aus. Stürme treiben das Salz über das Land. Nichts kann mehr in der umliegenden Steppe wachsen. Wir brauchen eine Entscheidung, den schon fertigen Plan der Uni Beirut zur Bewässerung des Landes um den Aralsee ausführen zu können! Es ist auch nicht damit getan, zu fordern, den Aralsee in Gänze wieder zu füllen, dazu fehlt den historischen Zuflüssen ohnehin das Wasser. Entscheidend muss sein, für den See wieder Wasser aus neuen Zuströmen zu finden. Der Wasserhaushalt der gesamten Region muss also stabilisiert werden.“
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