Gernot Scholz - Das Wasser und das Böse

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Ein weltweit operierende Organisation sucht nach einem neuen Geschäftsfeld und findet es im Handel mit Wasser. Es gibt schließlich genug Wasser auf der Welt, nur ist es nicht da, wo es gebraucht wird.
Da gibt es nur noch ein kleines Problem: Wer kein Wasser hat, wer am Verdursten ist, kann meist auch den Preis für das nötige Wasser nicht bezahlen.
Sehen wir doch einmal genau hin, wie das funktionieren könnte und wer am Ende daran ganz gut verdienen wird.

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Wir sollten uns auch noch einmal um diese Organisation, die von Oberst Nedal geführt wird, kümmern. Schön wäre es, wenn wir darüber etwas mehr in Erfahrung bringen könnten. Es bleibt schwierig! Nichts dringt nach außen! Keiner spricht. Es grenzt schon an ein Wunder, dass wir der Beschlussversammlung der wenigen Getreuen um Oberst Nedal so nahe kommen konnten ... Die meisten seiner Aktivitäten laufen im Verborgenen. Nur ganz Weniges wissen wir. Von seinen Gefährten aus vergangenen Kriegstagen weiß keiner so richtig, womit Oberst Nedal seinen Unterhalt verdient. Nur, dass er gut verdient, das ist bekannt! Und keiner weiß, wo er sich gerade aufhält. Er unterstütze und berate die Regierung des neuen Staates Kurdapotanien, sagt man. Aber wen er berät, wie er das macht? Keiner kann darauf eine Antwort geben. Früher haben sie alle zusammen vom Mohnanbau gut gelebt. Eines Tages hat Oberst Nedal alle seine Freunde wissen lassen, er stehe für den Transport und die Vermarktung nicht mehr zu Verfügung. Es sei zu gefährlich! Er hatte auch allen geraten, die Opiumproduktion einzustellen und stattdessen Korn anzubauen. Einen Rat, den natürlich nur wenige ernsthaft in Erwägung zogen. Und seitdem hat ihn keiner seiner früheren Freunde je wieder gesehen. Man könnte glauben, er sei tot. Aber nein, gelegentlich hört man von ihm. Kameraden aus alten Tagen berichten sich manchmal, er habe über eine Satellitenfrequenz angerufen, sich kurz beraten oder zu einem aktuellen Ereignis gratuliert und dann ohne Rückverfolgungsmöglichkeit wieder abgeschaltet. Er weiß scheinbar immer genau, wem ein Sohn geboren wird oder wer Ärger mit welchem Nachbarn hat. Wenn einer seiner Freunde in Not gerät, unterstützt er den dann. Oberst Nedal fragt selten nach dem Grund irgendeiner persönlichen Not. Unheimlich für die Betroffenen, den Grund scheint er immer zu kennen. Er ist eben auf unheimliche Weise präsent und doch nicht wirklich da! „Ich muss vorsichtig sein“, sagt er bei den wenigen Gesprächen, „ich werde ja noch immer gesucht.“ Dann wird die Frequenz abgeschaltet und es ist nichts mehr zu machen. Oberst Nedal bleibt unerreichbar.

Natürlich würden auch wir gern mehr über ihn wissen. Es bleiben uns nämlich immer nur und dazu lückenhafte Erkenntnisse darüber, womit er sein Geld im Moment nicht mehr verdient. Nichts ist zu erfahren darüber, womit er es jetzt verdient. Ich jedenfalls, ich würde es gerne wissen. Meine Neugier ist zu groß! Zum Beispiel war es einmal das Öl, das ihm großen Reichtum brachte. Ein geschätztes Handelsgut! Das Öl ist nun alle! Über den Mohnanbau sprachen wir schon. Was bleibt denn noch übrig? Menschen? Beteiligungen vielleicht, oder etwas, was die Bedürfnisse der Menschen sicherstellt? Menschen brauchen Infrastruktur, Wohnungen, Nahrung, Wasser. Wo könnten Oberst Nedals Aktivitäten liegen? Wir werden wohl auf einen Zufallstreffer hoffen müssen, wenn wir darüber etwas erfahren wollen.

Ganz anders Hano. Hano unterstützt seit Langem die UN-Universität Beirut. Dort hatte ja sein Stiefsohn Geno studieren können. Der ist heute ein angesehener wissenschaftlicher Mitarbeiter der UN mit Aussicht auf höchste Ämter. Noch heute begleitet er viele Forschungsprojekte seiner Uni-Beirut und es bleibt natürlich nicht aus, dass sich beide, Vater und Sohn, über das eine oder andere Vorhaben austauschen. Eines dieser Vorhaben, an dem Geno und dessen Studienfreund Ben Hagir schon zur Studienzeit geforscht haben ist das Projekt Aralsee. Es sind eigentlich zwei getrennte Teile. Zum einen die Verbesserung der Lebenssituation der Menschen rund um den Aralsee als Sofortmaßnahme. Und zum Anderen, die längerfristige Vorgabe, Wasser zum Aralsee zu leiten. Ben Hagir, Genos Freund, kommt von dort und ist deshalb für diese Arbeit besonders motiviert. Der erste Teil, die Verbesserung der Lebenssituation um den austrocknenden Aralsee wurde im Finanzausschuss der UN genehmigt und zur Ausführung freigegeben. Der Finanzrahmen soll 100 Millionen Dollar nicht überschreiten. Allerdings ist noch eine Eigenhilfe der dortigen Bevölkerung von ca. 20 Millionen Dollar zu erwarten. Zurzeit laufen die Ausschreibungen für die Ausrüstung und die Anwerbung des Personals. Inzwischen ist der leitende UN-Mitarbeiter Ben Hagir als Haupt-verantwortlicher für das Projekt benannt worden. Zunächst für den kleineren Teil, die UN-Sofortmaßnahmen. Er ist nicht allein. Seine Frau Fathma unterstützt ihn. Und Fathma ist die Zwillingsschwester von Fatima, und die ist Genos Frau.

Es ist ein Holzhauscamp in den Bergen. Es steht hoch über einer weiten Ebene, die langsam in die große Salzwüste übergeht. Dort sitzen zwei Männer zwischen ihren Computern und surfen im Internet. In diesem Monat ist dieses Camp hier die Kommandozentrale der Organisation, die sich mit der Bereitstellung von Wissen befasst. Es gibt noch fünf andere identische Einrichtungen auf der Welt, jede kann jederzeit die Gesamtführung übernehmen. Das Außenstehenden erklärbare Ziel der Organisation ist, der islamischen Welt die ihr zustehende Weltvormacht durch Geschäfte mit Firmenwissen zu sichern. Dies und die zunehmende Liberalisierung der ‚Islamischen Welt‘ soll eine Angleichung an westliche Normen sichern und sie konkurrenzfähig machen. Das interne Ziel der Organisation ist die Machtmaximierung und das Kapitalsammeln. Wie auch immer ...

Der geistige Kopf der Organisation, der sich Oberst Nedal nennen lässt, ist ein hochgebildeter Mann. Kein Mensch auf der Welt hätte jemals Kenntnis von ihm genommen, wären nicht einige spektakuläre Terrorakte verzweifelter Islamisten von ihm ausgewertet und über Internetseiten und unter seinem Namen an eine Reihe von Print- und Showmedien verkauft worden. Wegen der ungeklärten Urheberschaft der zum Teil grausigen Detailaufnahmen weigern sich inzwischen zwar eine Reihe von Sendern in der westlichen Welt seine Berichte zu veröffentlichen, aber alles zusammen führte nur dazu, Oberst Nedal weltweit zu suchen. Er soll für fast jeden Terrorismus zur Verantwortung gezogen werden. Die auf seinen Kopf ausgelobten Ergreifungsprämien sind hoch! Sein Einkommen aufgrund der Internetarbeit dieses und der anderen vier Camps sind aber um ein Vielfaches höher! Datenhandel eben! Seine Fachleute in der besagten Holzhaushütte, auf die er natürlich nicht verzichten kann und will, werden für ihre Datenarbeit blendend bezahlt ...

Die Hauptaufgabe der Camps besteht in der Ausforschung der über das Internet aus der ganzen Welt ausgetauschten Wirtschaftsdaten. Der Handel mit diesen Daten sichert die wirtschaftliche Basis der Organisation. Abnehmer der Daten sind hauptsächlich Firmen der westlichen Welt. Gehört, gesehen, verglichen, gespeichert, mit Wahrscheinlichkeitstheorien gefiltert, handlich präsentiert und verkauft. Ein schwunghafter Handel! Ein weltweites, ein gutes Geschäft. Zurzeit arbeiten die Computer im Camp 3 an einem Problem: Die Verschlüsselungstechnik einiger Globalplayer im Markt bereitet Verzögerungen. Es ist noch nicht gelungen, den neuesten Datensalat zu entwirren. Der Rechner arbeitet seit Stunden und liefert immer noch kein Ergebnis.

Indes wird die Organisation in keiner Weise mit dem Datenhandel in Verbindung gebracht. Von einigen Geheimdiensten allerdings wird sie als islamitisch-terroristisch eingestuft. Na, wenn die das meinen ... Kleine Killerkommandos und auch einige Einzelkämpfer wollen sich das von den Amerikanern auf Oberst Nedal ausgesetzte Kopfgeld in Höhe von zurzeit fünfzehn Millionen Dollar verdienen. Mit jeder neuen der Organisation anlastbaren Aktion, egal ob zu Recht oder Unrecht, erhöht sich die ausgesetzte Summe. Und entsprechend viele zwielichtige Abenteurer suchen in den Bergen nach seiner Spur. Bis jetzt hat ihn keiner gefunden. Und auch uns bleibt Oberst Nedal weitgehend unbekannt! Da trifft es sich gut, dass wir gelernt haben, einige seiner Aktionen richtig zu deuten.

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