Jochen Schmitt - Rolands Lied

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Das zweite Buch der Serie erzählt die Geschehnisse um die Jahre 777-778 n. Chr.
Es beginnt mit der Reise von Abdaallah ibn Hisham, dem einst der junge Lauro als Sklave gedient hat, nach Paderborn zum Reichstag, um bei den Franken unter dem Karl dem Großen die Unterstützung bei dem Aufstand gegen den Ober-Emir zu erbieten. Hier lernt er den berühmten Helden der Franken – den Markgrafen Roland – kennen.
Parallel zu der Geschichte Abdallah wird auch über Lauro berichtet. Das jetzige Oberhaupt eines Bergdorfes hat die Verantwortung für seine Leute übernommen. Die Sicherheit von Mauren-Überfallen ist gewährleistet, aber der Ruf der Franken eilt voran. Sind die Sorgen berechtigt? Ist das Volk der Basken in Gefahr?

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Da erwies es sich nun doch als sehr hilfreich, dass der Reisemarschall beim Abmarsch zwei Karren mehr in die Kolonne eingefügt hatte, als eigentlich nötig. Sehr zum damaligen Unwillen Abdallahs, der sich nur schwer von deren Nützlichkeit überzeugen ließ. Es war auch keine besondere beabsichtigt. Einfach Vorsorge, eine Reserve für eventuelle unvorhergesehene Schwierigkeiten. Außerdem beschleunigte das die Reise. Die Ladung auf mehr Karren verteilt, machte die weniger belastet. Da sie in Eile waren, konnten die Ersatzkarren Reparaturaufenthalte ersparen. Notfalls lud man einfach um, und ließ einen zusammen -gebrochenen Wagen zurück. Jetzt war eine solche unvorhergesehene Problemlage da. Und die Abhilfe auch. Die Mädchen wurden halbtags gefahren, in der anderen Zeit durften sie reiten.

Nach ein paar Tagen konnte Abdallah es sich abends nicht mehr verkneifen. Er überzeugte sich eigenäugig, im Zelt und bewacht von den Sklavinnen, vom tadellosen Zustand der nackten Mädchenpopos. Er konnte einfach nicht anders. Jeder Po wurde sanft gestreichelt und befühlt. Zart und wie erträumt, befand er bei sich selbst. Viel zu schade für die fränkischen Barbaren, diese knackigen Pos. Gerne hätte er einen nach dem anderen einige Nächte hindurch in seinem Bett weitergestreichelt. Mannhaft zügelte er seine Phantasie. Fast zu spät. Die aufrichtende Wirkung und die ihr folgende Beule waren nicht mehr zu übersehen. Überstürzt nahm er Reißaus, und fiel ersatzweise in seinem Zelt über die blonde Gotin her. Biliana musste, nicht wenig verwundert und erstaunt, seine mehrfach wiederholten orkanartigen Sturmläufe ertragen. Von da an hielt er sich vorsichtshalber von seiner „Ware“ fern.

Von der magnetischen Anziehungskraft der zierlichen Mädchen, und der von ihnen ausgehenden Versuchung wurde er 14 Tage später fast erlöst. Das Vorhandensein solch ansprechender Beute ließ sich einfach nicht verbergen. Auch andere Männer warfen ein Auge auf diese Schönheiten. Unter den auf der Fernstraße ziehenden Gruppen waren nicht nur Händler oder Bauern. Unerkannt zogen Spitzel und Informanten der jeweiligen lokalen Schurken- und Banditenbanden mit. Die gehörten damals zur Fernstraße wie die Piraten zum Meer und die Läuse zum Pelz. Bald sprach sich die interessante mögliche Beute herum. Fama eilte der Gruppe voraus. Schneller sogar, als der noch nicht vorhandene Telegraf es hätte können.

Eine wirksame Bekämpfung existierte nicht. Es gab weder Polizei noch Landreiter, weder den Sherif noch den Ranger. Nur der Zufall oder ein energischer Gaugraf konnten das steuern. Im letzteren Fall gedieh das auch nur zur Verdrängung. Die Bande wich in den ruhigeren Nachbargau, wo es nun am altrömischen Highway umso höher herging.

Südlich von Nimes hatte Abdallah, gemäß den Weisungen des bestens informierten Wesirs al-Rasa´il, seine Kolonne entlang dem Mittelmeer nach Osten geführt. Zwar weit im Binnenland, und auf der festen Römerstraße. Aber so konnten sie die stark bevölkerte Römerstadt Nimes vermeiden und direkt das Tal der Rhone erreichen. Das hinauf führte die beste Fernstraße zur Schweizer Wasserscheide, und von dort weiter zum Rhein. Diesen Weg sollte und wollte er nutzen, um das schwierige ausgedehnte französische Mittelgebirge zu umgehen.

An diesem Abend bauten sie ihr Lager wieder mal in einem Waldstück auf, an einem ruhigen Bach, der gleich darauf nahe der alten Römerfeste Arles in der Rhone verschwindet. Am nächsten Morgen wollten sie auf der dortigen kombinierten Furt- und Brückenführung die Rhone queren und jenseits Avignon zustreben.

Mit besorgter Miene kam der Unteroffizier Gregor zu Abdallah. Niemand kannte sein Alter, auch er selbst nicht. Vom Aussehen her, bärtig, zottelig, und durchweg grau, glich er eher einem uralten Pyrenäenbär. Der Iberer war wohl der älteste und erfahrenste der Legionäre:

„Sihdi, wir sind heute ein und derselben Zigeuner-Gruppe mehrfach begegnet. Sie haben uns überholt, dann am Rande der Straße gelagert, bis wir wieder vor ihnen lagen. Unseren Vorbeimarsch haben sie jedes Mal neugierig schielend, aber nach meiner Meinung auch spionierend, intensiv gemustert. Danach haben sie das noch zweimal so gemacht. Dadurch fiel mir auf, dass unerklärlich viele junge Männer, kaum Frauen und Kinder, vor allem aber keine Alten dabei waren. Seither habe ich sie nicht mehr gesehen. Ihr habt sie wahrscheinlich gar nicht beachtet. Ich jedoch sehr genau, und nun habe ich Bauchschmerzen. Nur ein ungutes Gefühl, mehr ist es nicht. Aber mein alter Soldatenspürsinn gibt keine Ruhe. Da ist was im Busch! Wir sollten uns vorsehen!“

Abdallahs Chassa-Hochmut nahm das auf die leichte Schulter. Er lächelte nachsichtig:

„Und? Was schlägt dein Bauch deinem alter Soldatenspürsinn als Lösung deines Problems vor?“

„Sihdi, verspottet mich nicht! Gestern hattet ihr mich mit Eris und einem Karren ins Dorf gesandt um Lebensmittel aufzukaufen. Die Bauern warnten uns und erzählten, dass seit längerem eine nicht bekannte Räuberbande aktiv ist. Sie lassen die Dörfer unbeachtet. Aber mehrfach wurden kleinere Handelskolonnen des Nachts überfallen. Es gab nie Überlebende. Man findet nur Leichen! Den vermutlich Überraschten und Gefangenen wurden ohne Ausnahme die Hälse durchgeschnitten. Nichts mehr fand sich vom Handelsgut, von den Tieren oder Karren.

Hier in der Gegend, im Mündungsgebiet der Rhone gibt es unzählige Sandmarschen mit Inseln. Die haben sumpfige Buschzonen, und bieten reichlich verborgene Schlupfwinkel! Die vielen Zigeunerbanden, scheinbar auf der Wanderschaft, sind ein täglicher Anblick. Es könnte sein, dass wir heute Nacht die Zigeuner unerwartet wiedersehen. Das möchte ich gern vermeiden und meinen Kopf behalten. Die Köpfe aller anderen auch. Die Mädchen werden nichts erleiden müssen! Nur das, was sie ohnehin erwartet. Ihr, Sihdi, selbst wenn ihr überlebt, stündet aber ohne sie recht dumm da! Ich bitte euch: Ruft die Männer zusammen und lasst uns vorbeugen!“

Nun war es ihm gelungen. Abdallahs Argwohn war geweckt. Sein Lächeln erlosch. Nachdenklich sah er dem Graubart in die Augen. Was er sah, war Besorgnis. Er erinnerte sich jäh all seiner bösen Erfahrungen. So manches Mal hatte er deren Erwerb teuer bezahlt. Inzwischen hatte er gelernt, dass Denken vor Handeln kam. Er rief alle männlichen Anwesenden zum Rand der Lichtung. Abseits von den Frauen ließ er den alten Veteranen vieler Kämpfe und Razzien dessen Ahnung ausbreiten. Dann wandte er sich an seine zwei jungen Offiziere:

„Was denkt ihr dazu?“

„Endlich mal Abwechslung. Ich dachte schon, die Langeweile bleibt unser Reisegefährte! Ein Chassa geht keinem Kampf aus dem Weg. Wachen ausstellen, kommen lassen, niedermachen!“

Hassan jubelte und hüpfte in Vorfreude. Sein Freund Aron wartete gar nicht ab:

„Jawohl, Hackfleisch und Blutwurst machen wir aus denen!“ krähte er begeistert hinterher.

In Abdallahs Gesicht zuckte es. Man konnte das fast für Schmunzeln halten. Genauso hätte er vor 5 Jahren auch noch reagiert, damals, als er auf seiner ersten Razzia mit ins Frankenland reiten durfte. Inzwischen hatte er dazugelernt.

„Was hältst du davon, Elim, und was rätst du uns?“

Der zauderte nicht lange mit der Antwort:

„Mit unseren 5 Karren bekommen wir keine Wagenburg zusammen. Sie sind ohnehin immer nur in einem Halbkreis um die Zelte aufgebaut. Sonderlich hilfreich ist das nicht. Ein harter Kampf könnte uns mehr kosten, als uns lieb ist. Wir sind hier nicht auf einer Razzia unterwegs, wir haben eine Mission zu erfüllen. Vorsicht ist die Mutter aller Erfolge, und Klugheit ist die bessere Schwester der Tapferkeit! Falscher Stolz könnte uns das Leben kosten! Auf jeden Fall riskieren wir den Erfolg der Mission! Mein Rat: Lager abbrechen und sofort hinunter nach Arles. Im Schutz der Mauern des ehemaligen Römerstädtchens dürften wir für diese Nacht sicher sein!“

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