J.B. Hagen - Insel im Zwielicht

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Die Schriftstellerin Annabel Lockhart will hinter das Geheimnis der Insel im Ärmelkanal kommen und ein Buch darüber veröffentlichen. Als Nobelhotel für die Schönen und Reichen in den 20er und 30er Jahren, als Lazarett während der Besatzungszeit, als Eliteinternat für Jungen und schließlich wiederum als Luxushotel hat das alte Herrenhaus eine bewegte Vergangenheit. Im Laufe der Jahrzehnte sind Menschen verschwunden oder ermordet worden, die später als ruhelose Geister zurückkehrten. Bei ihrer Recherche gerät Annabel mehrmals an ihre Grenzen, doch es gelingt ihr, das Puzzle größtenteils zusammenzusetzen.

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»Ich kenne sie offensichtlich nicht so gut wie Sie …« »Ach, das macht nichts. Ich werde ein gutes Wort für Sie einlegen. Was halten Sie davon, wenn wir nach dem Dinner etwas frische Luft schnappen und uns die Beine vertreten?« »Ja, warum nicht? Fürchten Sie sich nicht in der Dunkelheit?«

»Sie meinen, wegen der Gespenster? Nein, ich halte sie nicht für gefährlich. Sicher, dieser alte Haudegen von Seeräuber kann einem schon einen Schrecken einjagen, dafür ist die Nonne besonders sanftmütig.«

»Das klingt, als wären Sie den beiden schon öfter begegnet …«

»Ja, Sie nicht?«

»Ehrlich gesagt, habe ich nur einmal einen Schatten, mehr ein Schemen, gesehen. Ob es wirklich ein Geist war, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Vielleicht hält das Hotelpersonal auch nur die Legende am Leben, damit der Ort interessant bleibt.«

»Nein, das glaube ich nicht. Ich denke, die Erscheinungen sind echt. Aber Sie brauchen sich nicht zu fürchten. Es sind nur gequälte Seelen, die keine Ruhe finden.«

Annabel lachte.

»Oh, man kann mir einiges nachsagen, aber bestimmt nicht, dass ich ängstlich bin. Meine Freundinnen halten mich sogar mitunter für etwas leichtsinnig.«

»Na wunderbar, dann also heute Abend gegen halb zehn?«

»Ja, aber vorher werden wir uns doch noch beim Dinner sehen?«

»Eher nicht. Mr. Hunter, ein ganz entzückender älterer Herr hat mich zum Dinner in seine Suite eingeladen. Ganz in Ehren, natürlich.«

»Dann werden Sie vielleicht auch den späteren Abend mit ihm verbringen wollen? Unseren Spaziergang können wir auch ein andermal …«

»Nein, nein, ich weiß, was sich für eine Lady gehört. Er soll nicht glauben, dass ich … nun ja, so eine von diesen … Ach, Sie wissen doch, was ich meine. Außerdem könnte er mich begleiten, wenn er unbedingt will. Oder hätten Sie etwas dagegen?«

»Gewiss nicht. Die Rolle der Anstandsdame ist für mich zwar neu, aber durchaus nicht ohne Reiz.«

Nach dem ausgezeichneten Dinner, das aus geräucherter Entenbrust als Vorspeise, Lammfilet mit Rosmarinjus und ofenwarmem Apple Pie zum Nachtisch bestanden hatte, wartete Annabel vergeblich auf Rose Mitchell. Vielleicht war der Abend doch intimer verlaufen als erwartet, dachte Annabel und ging allein ein Stück durch den Park.

In Höhe der alten Kapelle erschrak sie heftig, als sich eine männliche Gestalt mit leuchtend weißen Schläfen aus dem Schatten des alten Gebäudes löste.

»Oh, Verzeihung, ich wollte Sie nicht erschrecken«, sagte der elegante Herr.

»Das haben Sie aber. Zuerst dachte ich, Sie seien die Nonne, die hier gelegentlich ihr Unwesen treibt.«

»Obwohl ich keine Kutte trage? Nein, ich bin durchaus aus Fleisch und Blut, wenn auch beides schon bessere Tage gesehen hat. Wenn ich mich kurz vorstellen darf: Mein Name ist Robert Hunter. Freunde nennen mich Bob.«

»Angenehm, ich bin Annabel Lockhart«, sagte Annabel, den Hinweis überhörend.

»Doch nicht etwa die berühmte Schriftstellerin?«

»Na, berühmt … nur, weil das Hotel so freundlich ist, meine Bücher in seine Bibliothek aufzunehmen …«

»Ich glaube, das nennt man Fishing for Compliments. Ich habe schon mehrere ausgezeichnete Artikel von Ihnen in der Zeitung gelesen.«

»Ja, hin und wieder leiste ich einen Beitrag, wenn man mich lässt.«

»Nun, ich hoffe, man wird Sie noch öfter lassen. Mir würden Ihre Artikel fehlen.«

»Danke, wie reizend von Ihnen.« Annabel gingen mehrere Gedanken durch den Kopf. Rose Mitchell hatte nicht übertrieben, Mr. Hunter sah nicht nur gut aus, sondern war auch ein vollendeter Gentleman. Etwas aufgeschnitten hingegen hatte sie wohl mit dem Dinner in seiner Suite. Vielleicht hatte sie es sich auch nur im letzten Moment anders überlegt und das Dinner allein in ihrem Zimmer eingenommen. Aber warum war sie dann nicht anschließend wie verabredet herunter gekommen? Seltsam.

»Ich muss Ihnen ein Geständnis machen«, beantwortete Robert Hunter Annabels Fragen. »Ich bin nicht zufällig hier. Als Mrs. Mitchell mich einlud, Ihnen bei Ihrem Spaziergang Gesellschaft zu leisten, konnte ich der Versuchung, Sie persönlich kennenzulernen, nicht widerstehen.«

»Aber wo ist sie dann, die Gute?«

»Sie hat sich nach dem Dinner recht schnell verabschiedet, weil sie Kopfschmerzen plagten. Ich meine, sie hätte geäußert, Ihnen absagen zu wollen.«

»Das hat sie nicht getan, aber ich war auch nur kurz auf dem Zimmer, um meinen Mantel zu holen.«

»Wenn ich ehrlich bin, ist es mir beinahe lieber, Sie allein getroffen zu haben. Nichts gegen Mrs. Mitchell, aber wie heißt es so schön? Drei sind mitunter einer zu viel.«

Da geht aber einer ran, dachte Annabel und fühlte sich umgehend verpflichtet, ihn etwas zu bremsen.

»Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber ich bin nicht hier, um ein Abenteuer zu suchen. Ich lebe schon sehr lange allein und gehöre zu denen, die darunter nicht leiden.«

»Verzeihen Sie, ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Ich bin nicht auf Brautschau, auch wenn ich die Gesellschaft kultivierter Ladys genieße. Ich habe Mrs. Mitchell nicht in meine Suite eingeladen, um sie zu verführen. Bei Männern in meinem Alter ist da der Wunsch oft Vater des Gedankens. Ich schätze viel mehr geistreiche Gespräche und eine tief empfundene Freundschaft als eine flüchtige Eroberung.«

Mr. Hunters Gesicht überzogen viele kleine Lachfältchen, aber seine Augen widersprachen seiner Aussage.

Annabel fühlte sich auf seltsame Weise berührt. Sie spürte, wie sie eine heiße Welle durchzog. Bestimmt war sie puterrot im Gesicht, dachte sie beschämt. Dieser ältere Herr konnte einer Lady ihres Alters durchaus gefährlich werden, auch wenn sie solcherlei Gedanken stets erfolgreich verdrängt hatte.

»Wir sollten ein paar Schritte gehen, nachdem wir alle Missverständnisse ausgeräumt haben«, sagte Robert und überspielte damit die etwas peinliche Situation.

Ja, ein kühler Luftzug wird meinem erhitzten Gesicht gut tun, dachte Annabel, sprach es aber nicht aus.

»Rose meinte, Sie recherchieren für einen neuen Roman. Leider wollte sie nicht verraten, worum es geht.«

»Um diese Insel. Genauer gesagt, um dieses Haus mit seiner wechselvollen Geschichte. Mrs. Mitchell meinte, die Hausdame, Mrs. Graham, könnte mir dabei behilflich sein. Meine Recherche im Internet hat nicht viel gebracht. Ich habe jedenfalls nichts Neues erfahren.«

»Vielleicht kann ich etwas dazu beitragen. Mein Großvater gehörte in den zwanziger und dreißiger Jahren zu den Gästen des Hauses, als es noch unter anderer Leitung war.«

»Wie interessant. Hat er von seinen Erlebnissen berichtet?«

»Mir gegenüber natürlich nicht, ich war noch zu jung, aber wenn er zu meinen Eltern davon sprach, habe ich stets lange Ohren gemacht, wie man so treffend sagt. Er hat es damals sehr bedauert, als das Hotel nach dem Krieg zu Ferienwohnungen verkommen ist.«

»Ich schätze, der Umstand, dass es zwischenzeitlich als Lazarett genutzt wurde, hat dazu beigetragen. Von der alten Pracht dürfte nicht mehr viel übrig gewesen sein.«

»Das dachte er wohl auch. Jedenfalls ist er nie hierher zurückgekehrt, um sich eine Enttäuschung zu ersparen. Nachdem es dann lange Zeit als Internat genutzt wurde, hat er gänzlich das Interesse verloren. Den Umbau und die prachtvolle Wiedereröffnung als Hotel hat er leider nicht mehr erlebt. Sie hätten ihn hören sollen, wie er von jenen Jahren geschwärmt hat. Allerdings wurde in den Zeitungen von Dingen berichtet, die den Ruf des Hauses gefährdeten. Von ausschweifenden Partys war die Rede und von Gästen, die unbekleidet auf der Insel picknickten. Nun, es war eben eine ganz andere Zeit.«

»Darüber habe ich auch gelesen. Aber wenn das alles war …«

»Nicht ganz. Es sind auch mehrere Morde geschehen, die man versuchte, weitgehend zu vertuschen. Da gab es zum Beispiel das mysteriöse Verschwinden dreier junger Männer. Womöglich eine Eifersuchtstragödie. Die Leichen wurden jedoch nie gefunden. Anfang der Dreißigerjahre kam ein Starlet unter ungeklärten Umständen ums Leben. Der mutmaßliche Täter entging seiner Bestrafung, indem er sich selbst richtete.«

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