"Karma?? Diese hinduistische Lehre ist mir etwas fremd. - Im übrigen, wenn Sie doch solch besondere Fähigkeiten haben, wie steht es um den Taxifahrer in unserem ehemaligen Taxi? Ist er wirklich tot?"
"Ja, hundertprozentig. Für ihn kam jede Hilfe zu spät. Es war Schicksal."
"Woher wollen Sie das so genau wissen??"
"Seine Lebensuhr war abgelaufen, es war in seinem Energiekörper, seiner Aura, zu erkennen."
"Energiekörper? Aura? Klingt recht esoterisch!"
"Ist es aber nicht, mein Herr. Jeder Mensch ist aus einer multiplen mehrdimensionalen Skalar- und Transversalwellenfunktion aufgebaut, und da gehört unser Energiekörper eben dazu. Auch wenn Sie es jetzt im Moment nicht verstehen."
"Und Sie meinen, ohne Ihre angebliche - wohl unsichtbare - Hilfe wären meine Frau Ariette und ich jetzt ebenfalls tot , wie unser Taxifahrer??" Alan merkte jetzt auf eine geradezu unheimlich-mystische Weise, daß der "Magier von Varanasi" alias Mr. Brahmanchan vollständig recht hatte. Ihm wurde jetzt schlagartig bewußt, wie knapp er und seine Ehefrau am Kelch des Todes vorbeigeschrammt waren.
Als Ariette mit dem Einräumen ihres Koffers fertig war, sah sie ebenfalls "Mr. Brahmanchan" und brach ganz plötzlich in Tränen aus.
"Da ist er wieder, dieser indische Mann , vom Fahrstuhl im Maurya Sheraton Hotel in New Delhi!! Ich glaube, er hat uns das Leben gerettet!"
"Wie kommst du darauf?" Alan nahm seine Frau Ariette in den Arm und tröstete sie. Es war einfach alles zuviel für sie.
" Ich weiß es einfach , frag doch nicht immer soviel! Hartgesottener Kriminaler! Nein, so war es nicht gemeint. - Darling, ich liebe Dich!"
"Ich dich auch, Darling. Jetzt versuche, dich etwas zu beruhigen. Die Rettungskräfte sind ja hoffentlich gleich da." glättete Alan die Wellen der Aufregung.
Das Taxi und der Transporter brannten vollkommen aus. Die Insassen des Transporters und des Lastwagens waren inzwischen in Sicherheit; sie waren rechtzeitig befreit worden und hatten leichte, aber keine lebensgefährlichen Verletzungen.
Alan ging plötzlich die Schießerei von damals in der U-Bahn-Station Río Piedras auf Puerto Rico durch den Kopf. Wie gefährlich war das damals gewesen! Und jetzt wieder knapp dem Tod von der Schippe gesprungen, diesmal mit seiner Frau zusammen! Und damals hatte er offiziell sogar Urlaub an dem Tag, wie jetzt auch...
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