CHRIS URAY - Der Magier von Varanasi
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Wagen Sie ein Bad im Ganges - und nebenan schwimmen gerade die Überreste der vor Gram umgekippten Schwiegermutter aus Tamil Nadu an Ihnen vorbei - keine Angst, das Wasser ist heilig aufgeladen. Die ultimative Mutprobe für Bungee-Sprung-erprobte Outdoor-Europäer, die zwar irrationalerweise im Porsche nachts mit 220 die Garmischer Autobahn entlangbrettern, aber beim Anblick der ollen Schwiegermutter, die gerade als Wasserleiche vorbeischwimmt, die absolute nackte Panik bekommen. Hilfe, nein, bloß nicht Varanasi! Nein, lieber drei Wochen Pauschalurlaub in der Dominikanischen Republik mit bewaffnetem Security Service, Abschirmung aller Armen mittels vier Meter hohem Maschendrahtzaun, alle Cocktails, Drinks und Poolbenutzung All-Inclusive, keine Störungen, alles paletti, nur das Schnarchen des Ehemanns stört. Oder der Fahrstuhl im fünften Stock, der gerade mal wieder klemmt. Nein, Urlaub darf nicht provozieren, schließlich will man oder frau ja entspannen. Und nicht das Horrorkabinett der indischen heiligen Verbrennungsplätze vor Augen haben. Obwohl die Chance für einen spirituellen Aufstieg in dieser Szenerie wahrscheinlich einen gewissen läuternden Bonusfaktor besitzt.
Shaitanya Tutrapalli aus Tiruvannamalai in Tamil Nadu, der gerade in Varanasi zu Gast war, schaute interessiert zu dem Feuerbestatter hinüber. Plötzlich wurde er Zeuge eines eigenartigen Phänomens: Ihm war, als ob er die Geister der beiden Verstorbenen immer wieder schemenhaft auftauchen und verschwinden sah. Es waren ein indischer Mann und seine Frau, beide so um die vierzig Jahre herum. Auf ihren Gesichtern sah er schwere Lepraausschläge, die teilweise fast schon geschwürartig waren. Shaitanya war es schon etwas unheimlich. Und noch dazu alles im Schummerlicht des Vollmonds! Im Hintergrund klingelten wiederholt die Pujaglocken des Brahmanen, und seine Gesänge erschallten magisch, fast schon beschwörend. Shiva war energetisch anwesend, der Zerstörer und Auflöser aller Illusionen und Konzepte, der kosmische Tanz des indischen Einser-Strahl-Gotts erfüllte die Szenerie. Hardwar, oder auch Haridwar genannt, sowie Varanasi sind beide Tempelorte Shivas. Wer die Shambala-Kraft, die man durchaus mit der Energie Shivas vergleichen könnte, mißbraucht, wird durch sie umkommen.
Alan Phoenix und seine Frau Ariette hatte sich im Reisebüro erkundigt und eine Route zusammengestellt. Varanasi wurde allerdings ausgespart. Auf dem Plan standen unter anderem das Taj Mahal, die Tempel von Hampi, die historischen Gebäude von Delhi und Jaipur und, nach einem kleinen Inlandsflug, eine Backwaters-Tour in Kerala. Für mehr würde es dann schon knapp werden, da Ariette eher nicht der Japaner-Tourist war, der einen Ort nach dem anderen durchhechelte.
"Dann geht's im Februar los!" sagte Phoenix aufgeregt.
"Ich freue mich schon auf die Elephanten, die vielen urigen Kühe und die farbenfrohen Gewänder! Und auf unser tolles Fünf-Sterne-Hotel in Delhi!"
"In Delhi sind wir nur fünf Tage. Ist vielleicht auch besser so."
"Warum denn?!"
"Ach, was da so in meinem Reiseführer drinstand..."
"War's was Schlimmes?"
"Nein. Es ging schon."
"Ich werde gleich Linda anrufen und ihr erzählen, daß wir jetzt eine Abenteuerreise machen!"
"Abenteuerreise?? Lassen wir uns überraschen..."
"An alle Passagiere mit Flügen nach New Delhi in Indien! Wir bitten um Ihre Aufmerksamkeit! - Wegen eines aktuellen Bomben-Terroranschlags im Stadtzentrum von New Delhi verzögert sich der Flug LH 313 von Philadelphia nach New Delhi um circa eine Stunde, da aus Sicherheitsgründen eventuell auf einen anderen Flughafen in Indien ausgewichen werden muß. Das Ministerium für ausländische Angelegenheiten der Vereinigten Staaten empfiehlt Ihnen, statt der Destination New Delhi nach Möglichkeit eine andere Stadt in Indien anzusteuern. Am Flughafen in New Delhi selbst besteht im Moment jedoch noch keine Gefahr. - Ihre Flughafenverwaltung. Achten Sie auch auf tägliche Berichte in der seriösen Tagespresse. Danke." tönte es aus den Lautsprechern des Flughafens.
"Das geht ja schon mal gut los!" meinte Alan ironisch. "Das mit dem internationalen Terrorismus greift immer mehr um sich. Leider." fuhr er fort.
"Wem sagst du das. Ethik und Anstand auf der Welt werden immer weniger, und den Menschen mangelt es an Werten. - Sollen wir den Flug auf eine andere Stadt umbuchen lassen?" fragte Ariette.
"Nein. Wir haben unser Hotel in Delhi ja bereits gebucht. Und gemäß der göttlichen Vorsehung erwischt es die, denen es zusteht. Aber in Bezug auf uns sehe ich im Moment keine Gefahr. Außerdem kannst du auch vor der eigenen Haustür überfahren werden oder durch einen unvorhergesehenen Tornado umkommen. Absolute Sicherheit gibt es sowieso nicht!"
"Jawohl, Captain. Aber man muß es ja nicht mit Gewalt herausfordern. - Also bleibt alles wie gehabt?"
"Sofern sie uns nicht doch auf einen anderen Flughafen umleiten."
Nach circa eineinhalb Stunden kam eine erneute Durchsage: "Die Lufthansa hat sich aus Sicherheitsgründen doch entschlossen, den aktuellen Flug LH 313 nach Dehra Dun oder Varanasi umzuleiten. Ein weiterer Anschlag in New Delhi kann nicht ausgeschlossen werden. Sie bekommen den späteren Inlands-Anschlußflug nach New Delhi natürlich kostenfrei. Die weitere politische Lage in Indien muß abgewartet werden. - Weitere Fragen, insbesondere von Geschäftsreisenden, werden am Infoschalter beantwortet. Bitte begeben Sie sich innerhalb der nächsten zwanzig Minuten an Gate 22 zum Einchecken des Flugs LH 313. - Wir bitten Sie, diese Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Danke für Ihre Aufmerksamkeit."
"Oh je! Jetzt leiten die uns womöglich über Varanasi um! Ach du Schande!"
"Man bekommt immer das, was man nicht will! Aber da steigen wir ja bloß um! Keine Angst, am Flughafen werden keine Leichen vor deinen Augen verbrannt!" witzelte Alan herum.
"Na hoffentlich! Auf jeden Fall gehe ich da keinen Meter aus dem Flughafengelände weg, daß du's weißt!"
"O.K., Darling. Habe schon verstanden. - Hier, unser Reiseführer. Kannst ja was drin lesen. Ich geh mal schnell zum Infoschalter, ein paar Fragen stellen wegen der Sicherheit der Hotels in New Delhi."
"O.K. Ich warte hier."
Als Ariette in dem Reiseführer blätterte, stieß sie auf Warnungen von Leprakranken und ähnlichen armen Gestalten in den Großstädten Indiens, die zum Teil recht aufdringlich betteln würden und sogar ihre Hände in die offenen Scheiben von Taxis stecken würden.
dachte Alans Ehefrau. Sie war stolz auf ihren Mann.
Über der beigen Wüste der ehemaligen Maharadschas von Rajasthan brummte laut und monoton ein älteres, aber sehr robust gebautes russisches Transportflugzeug durch die Lüfte. Emilio Zappatoni war wieder da! Was das genau bedeutete, erschloß sich natürlich nur den Lesern oder Leserinnen der ganzen "Vorgeschichte".
Diesmal hatte er sogar eine offizielle Landeerlaubnis, wie in alten Zeiten. Hinten im Laderaum stapelten sich Kisten mit ganz spezieller Industrieelektronik, kleine graue Kästchen mit der Aufschrift "Made in Japan", "Made in Germany", oder auch gänzlich ohne Aufdruck. Der Deal war über Strohmänner in Mexiko eingefädelt worden, und das Landeziel war - der Hauptflughafen von New Delhi!
Diesmal flog auch ein Copilot mit.
"Ganz schön heiß hier, das ist ja wie in Sicilia! Und da unten reiten die indischen Fürsten auf ihren Tigern! Wow!" meinte Emilio im Scherz.
"Wo sind da Tiger?? Ich sehe keine!" fragte der Copilot Steve Roogers.
"Ragazzo, das war doch nur ein Scherz! Die Tiger sind in Indien so gut wie ausgestorben. Vielleicht gibt's noch ein paar in den Nationalparks, oder im Zoo."
"Schieb mal 'ne CD in den Player!" forderte ihn Steve auf. "Die mit den indischen Hits, die ist doch ganz nett!"
"O.K." antwortete Emilio.
Beschwingt und ohrwurmmäßig besang Anil Singh seine schöne Liebe "Maichyang", während die schwere Maschine über die Wüste glitt. Zwischendurch tauchten immer wieder bewässerte Felder und improvisierte Minidörfchen aus einigen Buden und etwas abgewrackt wirkenden Bussen samt deren exotisch-traditionell gekleideten aussehenden Insassen auf, von Palmen umsäumt.
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