Brigitte H. Becker - Rufe aus Morgania

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Eine Umweltgeschichte um eine junge Elfenkönigin und das Mädchen Lara, das Meridor nach langer vergeblicher Suche für die nach Hilfe rufende Erdmutter gewinnt. Liebesgeschichten werden einbezogen und verpönte aufgedeckt, die Mischwesen wie Kontrax hervorbringen, der für den Schattenmeister spioniert, der die Elfenprinzessin entführen lassen und Chaos im Elfenreich anrichten will, damit dessen Harmonie und Freude nicht mehr an Menschen weitervermittelt werden können, die von ihrer Seele und der Natur entfremdet werden sollen. Kontrax fühlt sich im Elfenschloss, wo die Seinen einziehen, viel wohler als auf der Schattenburg. Auch aus Sympathie für die Elfenprinzessin, mit der sein Sohn sich anfreundet, gerät er immer mehr zwischen die Fronten. Dann soll er im Wasserschloss, wo er die Alptraumfabrik des Wassermanns mit Material beliefert, nach den Kindern und anderen Vermissten suchen, und muss eine Entscheidung treffen.
Meridor zieht öfter die Kristallkugel der Wald-Fee zu Rate. Die kürzlich verstorbene alte Königin greift immer wieder überraschend ein und hilft der Tochter bei Lara weiter, deren Bruder zum Opfer von Schattenwesen wird.

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Mit graziösem Schwung landete sie neben ihrer Königin. Mit zittriger Hand entrollte sie ein Pergament. Vor lauter Verlegenheit musste sie sich räuspern, bevor sie ihr Gedicht ohne aufzuschauen mit überraschend klarer Stimme vorlas.

Je älter, je mehr

haben Menschen

das Singen verlernt.

Sie kreisen um sich

und erstreben

flüchtige Mächte und Kräfte

Schatten betören die Köpfe

Zauber entzieht sich

berechnenden Blicken

im Zeitkarussell

Seelensterne verblinken

an der Nebelfront.

Betretenem Schweigen folgte leiser Beifall. Dankend bat Meridor die errötende Lyraya zu sich an den Lotustisch.

5. Das Klatschtrio

Die Birke

Schwan unter Bäumen

mädchenhaft, zart

pendeln demütig

Federzweige zur Erde

sehnsüchtig schwingen

Spitzenarme gen Himmel

Feenhaft wispern

Blättergespielen im Wind

umhüllen mit Charme

verankern die Füße

beflügeln, besänftigen

die Sinne

geleiten von außen

sanft zum Belauschen

von innen

zuraunender Stimme.

Die kleinen Blumenelfen Rosalie, Petunia und Narcissa, als Klatschtrio berühmt und berüchtigt, waren in einer Flugformation mit Ihresgleichen spät von den umliegenden Schrebergärten zum Weiher ausgeschwärmt, um sich in letzter Minute der Elfenprozession zur Lichtung anzuschließen. Sie gehörten zu denjenigen, die sich halb fliegend, halb springend zu ihrem Tisch durchschlugen.

Mit Händen und Füßen ergatterten sich die Drei noch einen Eckplatz außer Hörweite sowohl von ihren Müttern als auch der Tischvorsitzenden, was allgemeinen Unmut erregte.

Aufgebrachte Kommentare fielen wie „Unverschämte Bälger“, als sie sich dazwischen quetschten, was sie schulterzuckend ignorierten, denn daran waren sie gewöhnt.

Die Freundinnen im jugendlichen Alter steckten die Köpfe zusammen, um aufgeregt miteinander zu tuscheln, was wie Vogelgezwitscher anmutete.

„Ist um euch auch was rumgeschwirrt?“ erkundigte sich die rotblonde Rosalie bei den Anderen. Sie nickten ihr aufgewühlt zu.

„Wer konnte da nur sein?“ Die beiden schüttelten die Köpfe.

Petunia zog eine goldblonde Locke lang. „Haben die das auch bei euch gemacht?“

Die Frage wurde wie aus einem Mund bejaht. „Mir haben sie hier auch noch Beinchen gestellt“, ereiferte sich Petunia. „Seit wann können sich Kobolde unsichtbar machen?“

Die pausbackige Narcissa wiegte den strohblonden Igelkopf. „Aber die können gar nicht fliegen, und mich stieß in der Luft etwas aus der Bahn. Ich tippe auf Nachtalpen.“

Rosalie machte eine abwehrende Geste. „Wenn die kommen, ist es schon stockdunkel.“

„Es war finster im Wald“, wandte Petunia ein, „und am Rand spenden die Bäume Schatten, und auf der Lichtung tanzen viele, wenn es so ein Durcheinander gibt.“

„Da ist was dran“, sagte Narcissa nachdenklich. „Das Chaos ist ganz in ihrem Sinn.“

Rosalie, die in ihrer Mitte saß, rückte von den anderen ab und hob ihre Stimme. Diesmal war es ihr gerade recht, wenn andere mithörten. „Wisst ihr noch, wie uns Schattenbengel den Weg versperren wollten?“ Sie nickten ihr heftig zu. Narcissa ging ein Licht auf.

„Das war doch in der Dämmerung. Vielleicht haben sie sich umgestellt.“

„Die haben nicht damit gerechnet, dass wir Haken schlagen können.“ Petunia rief laut aus: „Die wollen Elfen einen Schreck einjagen. Aber nicht mit uns!“

„Sollten es wieder versuchen…“ Auf Rosalies auffordernden Blick stimmten die anderen ein. „Werden wir es ihnen zeigen!“

Narcissas Einwand „Und wenn die nicht zu sehen sind…“, wurde ignoriert.

Die Freundinnen hörten den Danksagungen der Elfenkönigin nur mit halbem Ohr zu und schauten sich lieber um, wer mit wem zusammen saß, bis das Essen kam.

Heißhungrig stürzten sich darauf. Während sie sich die köstlichen Speisen schmecken ließen, lästerten sie ungeniert über Festgäste, die ihnen aufgefallen waren.

„Habt ihr Lyraya neben der alten Wald Hexe gesehen?“, fragte Rosalie mit vollem Mund.

Drei Augenpaare wanderten zum Tisch der Wald Elfen.

„Die gehört doch gar nicht dazu“, ereiferte sich Petunia und wandte sich angewidert ab.

„Die wirkt ja unter denen ja fast wie ein Menschengeist!“

Berauscht vom ungewohnten Brombeerwein, den sie beim Essen reichlich tranken, war es den Dreien einerlei, dass sie Blicke auf sich zogen und man über sie die Köpfe schüttelte.

Rosalie schlug sich lachend auf die Knie. „Ja, ja die Sehnsucht! Wisst ihr schon das Neuste? Ihre Muse ist vor kurzem bei der Alten eingezogen.“

Die Anderen starrten sich entgeistert an. Petunia schlug die Hände über dem Kopf zusammen. „Woher weißt du das schon wieder? Das setzt dem ja die Krone auf!“

Rosalie erwiderte verschmitzt. „Hab mich mal bei den Wald Elfen umgehört. Ist eins ihrer Lieblingsthemen.“ Petunia lachte schallend auf. „Kein Wunder! Habt ihr gesehen, wie sich die beiden anhimmeln? Als wollten sie aller Welt beweisen, dass sie zusammengehören.“

„Wo die Liebe hinfällt.“ Narcissa wurde lebhaft. „Würde so ein zart besaitetes Wesen sonst zu einem potthässlichen Drachen in die Höhle ziehen?“ Sich vorbeugend senkte sie die Stimme. „Hat die je einen Freund gehabt?“

Petunia griente breit. „Nicht dass ich wüsste. Gilt als Eigenbrötlerin, hat früher mal im Schloss mitgekocht, durchs Dichten aber zu bummeln angefangen und ist gekegelt worden. Als Meridor Königin wurde, wurde sie ins Dichter Häuschen verfrachtet. Das liegt auch ziemlich außerhalb, und Lyraya hat da ganz allein gewohnt.“

Rosalie winkte ab. „Aber es ist nicht weit zum Schloss, kaum vergleichbar mit Eliodors Hütte mitten im finsteren Wald. Die Alte soll schon immer ne richtige Einsiedlerin gewesen sein und bequemt sich nur aus ihrem Loch heraus, wenn es unbedingt sein muss.“

Petunia wartete, bis der Hauptgang abgeräumt war. Dann sprang sie auf die Bank, um wie wild auf einem Bein zu hüpfen. „Und wenn sie der Hafer sticht, saust sie kreuz und quer auf ihrem Besen durch den Wald und kommandiert ihre Wald Elfen aus der Luft herum.“

Narcissa lachte schallend. „Hatte die alte Hexe nicht schon immer eine Schwäche für junge Dinger? Da hat sie ja einen feinen Fisch an der Angel. Lyrayas Kochkünste sind ja legendär!“ Rosalie flötete „Verschlagen wie Alte ist, wird sie sich von vorne bis hinten von ihr bedienen lassen. Mit so einer kann man es ja machen."

Petunia rümpfte die Nase. „Und nach dem Essen lässt sie sich aus ihren Werken vorlesen.“ „Und lobt sie in den Himmel, und sie hält sich für eine große Dichterin“, trällerte Narcissa,

„Die wird schon was davon haben“, meinte Petunia gespitztem Herzmündchen. „Förderung ist ihr gewiss. Eliodor gilt als die größte Bewunderin ihrer Kunst.“

Das allgemeine Schweigen beim Nachtisch stoppte den Redefluss der Freundinnen.

Vom Thema abgekommen verhielten sie sich bis zur Sonnenwende ungewöhnlich still, und jede hing ihren Gedanken nach.

Dem Geschehen am Himmel zuzuschauen faszinierte die Drei so sehr wie es sie entspannte. Begeistert winkten sie mit den anderen den Sternkindern zu, hüpften und sprangen, sich an den Händen haltend, ausgelassen im Kreis herum, während sie sich bei der Ansprache der Elfenkönigin hinter vorgehaltener Hand zu gähnten.

Bei Rosalie war es gespielt. Als Anführerin blieb sie auf der Hut, um ja nichts zu verpassen. Etwas lag in der Luft, und ihr Instinkt hatte sie noch nie getrogen.

Als Meridor ein Redepause einlegte, puffte sie die Anderen an, die einzuschlafen drohten.

Wie gedacht ließ die neue Königin zum Schluss die Bombe platzen, die sie im Ärmel hielt.

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