Kiara Borini - Alien, Mutter, Kind

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Alien, Mutter, Kind: краткое содержание, описание и аннотация

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Der dritte Teil der Chiòcciola-Trilogie:
Während die Probleme von Annika in unserer Welt gar nicht so ungewöhnlich anmuten: Studium, Berufseinstieg und gleichzeitig die Wirren von Kindererziehung und Schule, wird Denis in der anderen Welt, am ganz anderen Ende der Milchstraße, mit Problemen von Akzeptanz und Integration konfrontiert.
Nur weil man von der Erde kommt, ist man noch lange nicht willkommen! Vieles ist fremd und Freunde und Bestimmung in der neuen Welt müssen erst noch gefunden werden. Denn Ashley ist eine berufstätige Power-Frau und deswegen kaum zuhause.
Ja, das Leben der Zwillinge Annika und Dennis verläuft nach dem Abitur in völlig unterschiedlichen Bahnen. Die Beziehungen, in denen beide stecken, fordern beide in unterschiedlichem Maße.
Und dann ist da ja noch Jill, das gemeinsame Kind von Annika und Chiòcciola! Wenn es nur nicht so anders wäre, als andere Kinder! – Aber dieser Unterschied von Jill ist dann doch auch der Grund, warum am Ende dieses dritten Bandes alle wieder zusammentreffen.

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Also schlug ich irgendwann vor, nach Berlin zu fahren, denn er benötigte ja schließlich neue Klamotten, wollte er nicht mit Dreitagebart, Kostüm und Pumps beim nächsten Termin auflaufen.

“OK”, war seine Antwort und wir setzten uns ins Auto und fuhren los. - Versuchten loszufahren. Denn kaum aus unserer Siedlung herausgefahren, hieß uns ein Schild wenden, denn ein geplatztes Wasserrohr verhinderte die Weiterfahrt. Wir änderten also die Richtung und fuhren über die Feldwege durch die Kirschplantagen, für die unser Ort berühmt war. Das war schön und romantisch, aber auch zeitaufwändig, denn auf diesen schmalen Straßen konnte man nicht wirklich schnell fahren.

Doch trotz all dieser Umleitungen, die Brandenburg an diesem Tag für uns bereit hielt, irgendwann kamen wir dennoch in Steglitz an.

#

Wir parkten auf der Dachterrasse des Kaufhauses an der Schlossstraße, gingen an dem “Gourmet-”Selbstbedienungsrestaurant vorbei, das offensichtlich bei älteren Damen besonders beliebt ist, und fuhren die Rolltreppe hinunter in Richtung der diversen Konfektionsabteilungen. Rìccio steuerte ohne viele Worte sofort ein weiteres Stockwerk tiefer in die Damenabteilung. Ich versuchte zu folgen.

Als wir in der Unterwäscheabteilung vorbeikamen, stieß er einen lauten Schrei der Verzückung aus: “Genau der Blauton, den ich immer schon gesucht habe!” Und verschwand mit dem BH eines italienischen Herstellers samt Bügel in einer Umkleidekabine. Mir wurde ganz anders!

Als ich endlich die Umkleidekabinen erreicht hatte, sah ich, wie eine ältere Verkäuferin bereits zum Telefon griff und offensichtlich die Hausleitung informierte.

Kurze Zeit später hörte ich aus den Lautsprechern eine Ansage, etwa in der Art:

“23. Bitte 4-4-3. 23 bitte.”

Offensichtlich wussten die Mitarbeiter, wer gemeint war. Es erschien ein unscheinbarer älterer Mann, der wohl nicht mehr sonderlich viele Arbeitswochen bis zu seiner Pensionierung benötigte. Er trug einen grauen Anzug, der offensichtlich ebenfalls am Einsatzende angelangt war. Und ein überaus leger gekleideter Mann in den mittleren Jahren; ‘leger’, wenn man seinen Kleidungsstil höflich kommentieren wollte. Der Pflegezustand seiner Haare verdiente zumindest den Begriff Frisur nicht. Wenn er nicht der Kaufhausdetektiv gewesen wäre, hätte man ihn bestimmt vor die Tür gesetzt, überlegte ich.

Der ältere war wohl der Geschäftsführer? Nein, er wirkte wie zweite Garde. Bestimmt stellvertretender Geschäftsführer. Oder Abteilungsleiter? Er schien wichtig genug, uns Ärger bereiten zu können, aber im Großen und Ganzen verzichtbar für das Kaufhaus. Auch keine schöne Vorstellung kurz vor dem Ruhestand, oder?

Dann waren da noch die ältere Verkäuferin und eine deutlich jüngere, vielleicht eine Praktikantin. Sie alle hatten sich vor dem Vorhang aufgebaut, hinter dem Rìccio verschwunden war.

“Kennen Sie den Mann?”, fragte der ältere Herr.

“Welchen Mann?”, entgegnete ich, auch um Zeit zu gewinnen.

Der Detektiv wollte sich nicht mit Konversation aufhalten lassen und es schien ihm eine willkommene Gelegenheit, endlich die Tatkraft unter Beweis stellen zu können, die ihm seine Vorgesetzten wiederholt in Frage gestellt hatten.

“Kommen Sie bitte heraus, sonst wird es für alle Beteiligten noch unangenehmer!”

Keine Reaktion.

“Können wir das nicht bitte mit weniger Aufmerksamkeit lösen?”, flehte der Mann im grauen Anzug.

“Ich öffne jetzt den Vorhang!”, erregte sich der durch seine Aufgebrachtheit noch unappetitlicher wirkende Detektiv. Sein Gebaren hatte nun dazu geführt, dass aus den anderen Kabinen mehrere Damenköpfe hervorlugten. Einige Frauen standen mit Dingen, die sie eigentlich anprobieren wollten, im Gang und fanden das Schauspiel offensichtlich weitaus spannender, als die Garderobe in den Farben der Saison, die auf Bügeln über ihren Armen baumelte.

Und ohne auch nur eine angemessene Reaktionszeit abzuwarten, riss der auf einen Karrieresprung hoffende Detektiv den Vorhang beiseite.

Chiòcciola war gerade dabei, die Haken eines ganz offensichtlich zu klein geratenen BHs mit nach hinten verschränkten Armen wieder zu öffnen, als mehr als ein Dutzend Augenpaare sie anstarrten.

Die ältere Verkäuferin fasste sich zuerst und meinte nach einigen Atemzügen:

“Ich denke, wir sollten den in einer anderen Körbchengröße probieren. Warten Sie bitte, ich hole ihnen das passende Modell” und verschwand.

Die beiden Herren absolvierten derweil einen Wettbewerb in Schnappatmung. Wenn Blicke töten könnten, wäre der Detektiv unter dem Blickkontakt des älteren Herrn verdampft. Statt ihn zu vaporisieren sagte er jedoch: “Meine Damen, bei der Gelegenheit darf ich sie darauf hinweisen, dass wir heute auf alle italienischen Dessous einen einmaligen Rabatt von 25% gewähren. Bitte zögern sie nicht zu lange, wir haben wunderschöne frische Farben, wie sie hier sehen können.”

Und zu Chiòcciola gewandt meinte er: “Ihnen werden wir die gewünschten Modelle natürlich nicht in Rechnung stellen, nach ihrer unfreiwilligen Modenschau. Ich hoffe, Sie akzeptieren diese kleine Geste unserer Entschuldigung.”

Die Verkäuferin hatte ein geübtes Auge. Sie kam mit einer Variante mit größerer Körbchengröße und einer mit kürzerem Unterbrustband und noch größerem Körbchen zurück. Die letzte Variante schien der veränderten Situation zu Chiòcciolas und meiner Überraschung besser gerecht zu werden. Ich war froh, dass sich die Situation wieder geklärt hatte, sowohl die in der Umkleidekabine, als auch die Schwiegersohn-/Schwiegertochter-Thematik künftig am Frühstückstisch.

Was mich aber dennoch wurmte, zumindest ein wenig, war, dass ich keine Gelegenheit gehabt hatte, mit Rìccio ein paar Worte zu wechseln. Schon damals hatte sich mein geliebtes Alien als Mann sehr wortkarg erwiesen.

Dafür redete Chiòcciola auf dem Rückweg wie ein Wasserfall. Von den drei BHs, die sie in verschiedenen Farben so überraschend günstig erstanden hatte. Darüber, dass sie nicht im Entferntesten daran gedacht hatte, dass ihr diese BH-Größe überhaupt passen würde! Was ich ganz allgemein von ‘Bra-Fitting’ hielte, da ginge der Trend ja auch zu kleinerer Unterbrustbandweite und größerem Körbchen! Oder ob sie wohl zugenommen hätte? Und ob sie jemals wieder einen Übersetzungsauftrag in arabischer Sprache annehmen solle?

Ich kam natürlich nicht dazu ihr zu antworten. Ihr zu sagen, dass ich mein Examen so gut gemacht hätte, dass ich von Stefan gefragt wurde, ob ich promovieren möchte. Dass ich schon fand, dass sie oben rum kurviger war, seit sie wieder Chiòcciola war. Dass sie aber nur dort runder war. Und dass ich ganz, ganz froh war, sie wieder zu haben, weil ich sie doch ganz doll lieb habe.

Aber ich kam nicht dazu, denn sie redete ununterbrochen weiter.

Was das ‘Bra-Fitting’ anbelangte, überlegte ich, sei es bei jemandem, der seinen Körper so ideal dem BH anpassen konnte, wie es Chiòcciola gerade bewiesen hatte, eigentlich völlig unnötig. Was sollte man da extra aufwändig vermessen, wenn Chiòcciola das gewünschte Modell einfach und verführerisch ausfüllen konnte. Einfach so!

‘Das ist schön, dass du das so siehst. Verführerisch! Das höre ich wirklich gern von dir.’

Mist! Sie hatte das seit Jahren nicht mehr getan. Sie hatte sich so auf unsere gesprochenen Sprachen konzentriert, dass ich völlig vergessen hatte, dass sie problemlos in meinem Gedankenflur wildern konnte.

‘Ich habe es wohl auch selbst ein wenig verlernt. Wenn ich meine Fähigkeiten benutzt hätte, wäre ich am Freitag ja nie in Bedrängnis gekommen, weil ich es vorher erkannt hätte.’

#

Am Sonntagmorgen wurde ich durch Gedanken geweckt: ‘Es tut mir leid, dass ich dir deinen Freitagabend verdorben habe. Ich war einfach nur mit mir beschäftigt. Die Nord-West-Afrikaner haben mich total überrumpelt und dann habe ich einfach nur noch reagiert. Für dich war dann keine Kapazität mehr da. Das tut mir leid, weil ich sehr stolz auf dich bin, was du in den letzten sechs Jahren geleistet hast. Mit Jill und mit deinem Studium. Und was du mir an Freiheiten ermöglicht hast, eure Sprachen und Kulturen zu lernen und zu verstehen. Ich bin stolz auf dich!’

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