Kiara Borini - Weihnachten mit Kiara Borini

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Zwölf Geschichten, zum Teil bebildert, die zur Weihnachtszeit handeln. Zum Vorlesen und Selberlesen.
Natürlich spielen Katzen eine tragende Rolle.
Einige Geschichten sind bereits bekannt:
Clarence, der letzte Weihnachtskater,
Kleopatra, mein kleiner bunter Elefant,
Nellchen, der (beinahe) Bernhardiner,
PuschelHasen an Heiligabend,
Cata Shi'an.
Andere sind bisher unveröffentlicht:
Meredith & Jonathan,
Samweis, der Kirchen-Kater,
Die Krippe,
Zwei Katzen,
Doofe Weihnachten!,
Stille Nacht,
Eine gebrauchte Katze…

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Aber er hatte eines verstanden: Es war immer jemand da, der den Tieren sagte, was sie tun sollten.

Er schnappte sich die Angel, ein Spielzeug an deren Ende ein paar Federn befestigt waren, und hielt sie zwischen den Sitzkissen in die Höhe.

Und tatsächlich: Meredith sprang von einem Kissen in die Höhe und versuchte die Feder zu erwischen. Dabei drehte sie sich in der Luft und landete auf dem anderen Kissen. Das sah schon recht beeindruckend aus, wie Jonathan fand. Sie übten es noch den ganzen Nachmittag. Dann war Bescherung und es gab etwas Leckeres zu essen.

Als Meredith in seinen Armen einschlief, hatte Jonathan das Gefühl, dass es ein schöner Tag für sie gewesen war.

Am nächsten Tag wollte Jonathan mit Meredith das Balancieren üben. Er erinnerte sich, dass im Bastelkeller noch etwas von der Holzleiste liegen musste, die sein Vater montiert hatte, als er das Laminat im Wohnzimmer verlegt hatte. Das war inzwischen einige Jahre her, aber Jonathan vergaß solche Dinge nie. Er wusste auch, wo sein Vater die übrig gebliebenen Leisten hingelegt hatte. Nur, er mochte den Bastelkeller nicht. Alles war so durcheinander! Überall standen Dinge und man konnte gar nicht so recht sagen, warum sie dort standen. Anders als in der Küche schien nichts einen festen Platz zu haben. Wenn man das nächste Mal in den Keller kam, standen die Dinge plötzlich an ganz anderen Stellen. Es war ein noch ungeordneterer Teil der äußeren Welt, als sonst im Haus.

Aber es war für seine geliebte Meredith. Er fasste sich ein Herz und ging hinunter in die gehasste Unordnung. Glücklicherweise standen die Leisten noch immer in die Ecke gelehnt, wo sein Vater sie vor Jahren abgelegt hatte.

Er war froh, als er wieder nach oben kam. Dann schnappte er sich zwei Stühle und legte die Leiste, die er mit nach oben gebracht hatte, quer über die Sitzflächen.

Meredith begriff schnell. Sie balancierte über die Leiste und forderte, auf dem anderen Stuhl angekommen, ihr Leckerli.

Irgendwann steuerte Sophie noch einen Hula-Hoop-Reifen bei, der eigentlich einer ihrer Puppen gehörte.

Jonathan und Meredith übten. Sie verbrachten nicht nur die Weihnachtstage damit, sondern übten auch die Tage danach ohne Unterlass. Das Programm, dass sie dabei entwickelten, war durchaus ansehnlich. Meredith konnte nicht nur zwischen den Elefantenfüßen springen und in der Luft Pirouetten drehen, sie sprang auch durch den Reifen und balancierte auf der Fußbodenleiste, die Jonathan immer höher platzierte. Selbst, als sie bereits auf den Stuhllehnen lag, hatte Meredith keine Probleme damit.

Dann kam der Tag, den Jonathan mehr hasste als alle anderen im Jahr. Es wurde draußen laut geknallt und seine Eltern luden Nachbarn und Freunde ein, die alle laut lachten und feierten. Und zu essen gab es Dinge, die man selber kochen musste, indem man sie in heißes Öl tauchte. Und weil das Öl zu heiß war, durfte er dann doch nicht selber kochen. Das war alles sehr verwirrend und störte ihn mächtig in seiner inneren Welt. Es gab wenige Tage, in denen die äußere Welt so massiv in seinen inneren Wohlfühlbereich eindrang, wie an diesem Tag im Jahr.

Da saß er nun am Abendbrottisch, alle hatten lange spitze Gabeln, mit denen sie Fleisch in das heiße Öl tauchten und Mama streifte ein paar Stücken auf seinem Teller ab, die sie für ihn bereits gebraten hatte. Dann goss sie Ketchup auf seinen Teller.

Auf seinem Schoß saß Meredith und blickte ihn an. Und dann hörte Jonathan sich auf einmal sagen:

"Meredith und ich wollen nachher noch ein paar Circus-Kunststücke vorführen." Nun war es raus. Alle blickten ihn an. Es war eine Überraschung, mit der keiner gerechnet hatte. Und es waren viel mehr Worte, als er sonst sprach. Und dann noch dazu vor den Gästen und Nachbarn.

Natürlich wollten alle die Kunststücke sehen, die Meredith und er trainiert hatten. Und schon bald nach dem Abendessen versammelten sich alle im Wohnzimmer. Einige mussten sogar stehen, denn die Sitzkissen und zwei der Stühle wurden ja gebraucht.

Es war eine sehr beeindruckende Vorstellung. Alle waren begeistert und beglückwünschten beide zu dem großen Erfolg. Meredith schien das richtig gut zu tun. Und Jonathan freute sich, dass er seiner Lieblingskatze diesen Erfolg ermöglicht hatte.

Als sie dann abends im Bett lagen, bekam Jonathan dann doch etwas Angst.

"Wirst du mich nun verlassen und zu einem richtigen Circus gehen?", fragte er ängstlich.

Meredith sah ihn an.

"Dich verlassen? Nie! Ich gehe nicht zum Circus. Wir holen uns das Publikum hierher."

Diese Lösung gefiel Jonathan richtig gut.

Samweis, der Kirchenkater

Samweis war ein Manager-Typ; strebsam und zielgerichtet. Schon nach der Geburt schob er seine beiden älteren Schwestern beiseite und sicherte sich bei seiner Mama den besten Platz. Er war der erste, der die Sache mit dem Klo verstand. Und er war zurecht stolz darauf. Mit anderen Worten, er war ein ganz besonderer Kater!

Rotblond getigert, die beste Fellfarbe, wie er fand. Denn Samweis war sehr selbstbewusst. Und trotzdem, so musste man zugeben, war er ausgesprochen liebenswürdig. Seinen aufmerksamen Augen entging nichts: Keine Maus, aber auch keine Träne, denn er hatte das Talent, die Stimmungen der Menschen um ihn herum stets richtig einzuschätzen. Und weil die Menschen um ihn herum ihm auch immer wichtig waren, spendete er Trost, wenn es notwendig war, munterte bei Bedarf auf, oder leistete ganz einfach Gesellschaft, sofern es ihm sinnvoll erschien.

Während der dunklen Jahreszeit las seine Familie oft und gern im Herrn der Ringe, und Samweis freute sich jedesmal, dass dort eine so gescheite Figur mitspielte, die seinen Namen trug.

Hatte ich schon erwähnt, dass Samweis ein guter Jäger war? Nein? Das ist aber wichtig, um die Geschichte zu verstehen. Keine Maus war vor ihm sicher. Meist zeigte er sich unbeteiligt und dann mit einem einzigen Hieb seiner kleinen Pranke, hatte er sie auch schon erwischt. Und obwohl er gut und häufig gefüttert wurde, verspeiste er sie meist auch unmittelbar nach dem Fang. Laut schmatzend fand man ihn dann oft auch in der Kirche, die auf dem Nachbargrundstück lag. Der Pastorin dort war das ganz recht, denn so hielten die kostbaren Altartischdecken länger, die ansonsten oft von den Mäusen angeknabbert worden waren. Die Kirche war, seitdem Samweis sie regelmäßig besuchte, praktisch mäusefei.

Und Samweis war ein regelmäßiger Kirchgänger. Nicht nur außerhalb der Gottesdienste, sondern auch während der Gottesdienste fand man ihn in der Kirche. Meist saß er auf der letzen Bank und lauschte der Orgelmusik. Es ist wohl anzunehmen, dass er der Predigt meist weniger Aufmerksamkeit schenkte. Die Stimme der Pastorin jedenfalls mochte er.

So war es auch an diesem speziellen Weihnachtsgottesdienst. Samweis saß in der letzten Bank und wunderte sich, wie wenig sich die übrigen Gottesdienstbesucher mit der Liturgie auskannten. Keiner wusste so recht, wann er aufstehen musste, und wann er sich wieder zu setzen hatte. Sie waren wohl viel zu selten im Gottesdienst, wie er fand. Viele der Gesichter hatte er noch nie gesehen, manche seit dem letzten Weihnachtsfest nicht mehr. So jedenfalls konnte das nichts werden mit der Liturgie. Sie hätten einfach auf ihn achten müssen. Sollte er sich im nächsten Jahr vorne in die Bank setzen?

Während er noch so überlegte, hörte er plötzlich einen lauten Schrei. "Iiiiiiih, eine Maus!", schrie eine ältere Dame, zwei Reihen vor ihm. Samweis wirkte irritiert. Schreien in der Kirche schien ihm deplatziert. Und während die Orgel spielte, fand er es noch schlimmer als bei der Predigt. Und überhaupt: Mäuse sollte es hier wirklich nicht geben. Er hatte am Nachmittag extra noch einmal kontrolliert.

"Iiiiih!", hörte er nun auch eine andere Dame schreien. Es gab wohl wirklich Handlungsbedarf.

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