Kiara Borini - Weihnachten mit Kiara Borini

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Zwölf Geschichten, zum Teil bebildert, die zur Weihnachtszeit handeln. Zum Vorlesen und Selberlesen.
Natürlich spielen Katzen eine tragende Rolle.
Einige Geschichten sind bereits bekannt:
Clarence, der letzte Weihnachtskater,
Kleopatra, mein kleiner bunter Elefant,
Nellchen, der (beinahe) Bernhardiner,
PuschelHasen an Heiligabend,
Cata Shi'an.
Andere sind bisher unveröffentlicht:
Meredith & Jonathan,
Samweis, der Kirchen-Kater,
Die Krippe,
Zwei Katzen,
Doofe Weihnachten!,
Stille Nacht,
Eine gebrauchte Katze…

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Er sprang um den Tisch herum und zog an den vier Zipfeln der Reihe nach, bis er die Decke über den gesamten Tisch gezogen hatte. Und wirklich, die Flammen waren nicht mehr zu sehen. Der Zauber wirkte.

Er wartete noch eine Weile, aber da sie nicht zurückkamen, sprang er wieder aufs Sofa und beobachtete von dort aus weiter. Irgendwann wurde er jedoch müde und schlief ein.

Als seine Menschen am nächsten Morgen herunter kamen, um die Dosen für das Frühstück zu öffnen, waren sie zunächst erschrocken über die Schweinerei, die ihr Kater in der Nacht angerichtet hatte.

Die schöne neue Wolldecke! Doch als sie diese zusammenlegen wollten und den verkokelten Adventskranz darunter sahen, waren sie sehr froh, dass sie einen so tollen Rettungskater hatten. Und Nellchen und die anderen Katzen bekamen von dem Lachs, den sie zum Mittagsessen an diesem Weihnachtstag vorgesehen hatten, eine ganz große Portion ab.

Meredith & Jonathan

Meredith war eine ganz besondere Katze. Schon früh hatte sie ihre Mama verlassen müssen. Denn die Züchterin, bei der sie die ersten Wochen verbracht hatte, erhielt einen besorgniserregenden Anruf, dass ihre eigene Mutter nicht mehr alleine zurecht käme. Deshalb beschoss sie, diese zu sich zu holen. Dazu musste sie allerdings eine längere Autofahrt in das Nachbarland unternehmen. Um die älteren Katzen wollte sich die Nachbarin der Züchterin kümmern. Aber mit den jungen Katzen, das traute sie sich nicht zu.

Also kam Meredith zwei Wochen vor der Zeit zu Jonathan, denn die Züchterin hatte ein gutes Gefühl dabei. Jonathan hatte instinktiv das richtige Gespür für die kleine Meredith gezeigt. Und sie tat ihm ganz offensichtlich gut.

Jonathan war anders als seine jüngere Schwester Sophie. Bei Jonathan war die innere Welt viel größer als die äußere. Und deshalb fand er in ihr auch viel leichter Platz. Wenn er der äußeren Welt etwas mitzuteilen hatte, dann bereitete es ihm Mühe, Sätze zu bilden, die länger waren als fünf Wörter.

Sophie hingegen war ein Plappermaul. Jonathan fand das oft störend. Wenn in der äußeren Welt so viele Geräusche waren, dann dröhnten die Wände zu seiner inneren Welt. Da war es gut, dass sie inzwischen zur Schule ging und Jonathan viele Stunden allein im Haus war, ohne von ihr gestört zu werden. Da konnte er in Ruhe nachdenken.

Mit Meredith war das anders. Sie brauchte keine großen Worte, um sich verständlich zu machen. Jonathan verstand sie auch ohne Worte. Und Meredith freute sich über diese Freundschaft, die sie über den frühen Verlust ihrer Mama hinwegtröstete.

Meredith war übrigens eine Glückskatze. So nennt man die dreifarbigen Katzen weltweit. Das überwiegend schwarze Fell von ihr war durchsät mit gelb-goldenen Sprenkeln. Die Beine, der Bauch und der Hals waren weiß. Und ihr Gesicht war zweigeteilt. Etwa eine Hälfte war schwarz, die andere Hälfte war gelb-gold. Das sah sehr lustig aus. Und auch wenn die Trennlinie zwischen der gelben und der Schwarzen Gesichtshälfte nicht exakt auf der Mittellinie der Nase verlief, Jonathan war bei solchen Angelegenheiten eigentlich extrem pingelig, störte es ihn bei Meredith nicht, denn er hatte sie sehr lieb.

Dann wurde Meredith mit einem Mal immer dicker. Jonathan fand das ganz spannend, dass in ihrem Bauch kleine Katzen heranwuchsen. Obwohl Meredith selbst fast noch ein Kind war, bekam sie drei kleine, putzmuntere Babies, die fortan im Bett von Jonathan am Bauch der Mama ihre Milch bekamen. Jonathan fand das sehr spannend. Und er war sehr stolz auf seine Meredith, wie sie das alles allein gewusst hatte, was sie tun musste, ohne dass es ihr einer erzählt hatte. Sie hatte es einfach gewusst.

Über viele Monate bekamen die kleinen Katzen von Meredith ihre Milch. Auch, als sie schon größer waren als ihre Mama und längst feste Nahrung aßen. Meredith hatte nämlich einfach aufgehört zu wachsen und alle Kraft in die Pflege von ihren Babies gesteckt.

Irgendwann schüttelte sie die Kleinen an ihrem Bauch ab und beschloss, dass es nun genug sei, mit der Milch für die inzwischen erwachsenen Katzen. Und dann kam das, was allen Mamas irgendwann passiert. Meredith stellte sich die Frage, ob da noch etwas anderes sei, als einfach Mama sein?

Und es traf sich, dass das Jahr, in dem sie anfing, diese Frage zu stellen, ein ganz besonderes Jahr war, das so nur etwa alle sieben Jahre vorkommt.

Wenn nämlich der Heilige Abend auf einen Montag fällt, dann ist der Tag davor ein Sonntag. Der Sonntag, der der vierte Advent ist. Man schläft also vom vierten Advent direkt in den Heilligen Abend. Und diese Nacht ist auf eine gewisse Weise magisch.

Und wie immer lag Meredith an Jonathan angekuschelt im Bett und träumte. Aber in dieser Nacht war es insofern besonders, als Jonathan mit Meredith zusammen träumte. Er konnte ihren Traum ganz deutlich sehen und wusste, was sie geträumt hatte. Einfach so, ohne sich anzustrengen oder irgendwelchen Lärm mühsam wegschieben zu müssen, was ihm die Gespräche in der äußeren Welt meist so unangenehm machte. Nein, Meredith war in ihrem Traum ein Teil seiner eigenen inneren Welt. Und er verstand sie ganz ohne Mühen.

Am Frühstückstisch fasste er sich ein Herz und verkündete:

"Meredith wird Circus-Katze."

Alls sahen ihn an.

"Au, ja!", fand Sophie, "Ich mache ihr einen spitzen Hut. Ihr Gesicht wirkt ja schon geschminkt. Sie wird bestimmt ein toller Harlekin."

"Nein!", antwortete Jonathan zu seiner eigenen Überraschung. "Sie wird Artistin und lernt das Springen, Klettern und Balancieren. Das ist es, was sie will."

So viele Worte hatte er bisher noch nie in einem Satz gesagt. Er war selbst überrascht, aber es ging ja auch um etwas Wichtiges.

"Man soll Frauen immer das machen lassen, was sie wollen. Makramee und Töpfern ist wohl nicht so recht etwas für Katzen. Und Yoga machen die sowieso den ganzen Tag", meinte sein Vater hinter der großen Zeitung.

Nach dem Frühstück wusste Jonathan zunächst nicht so recht, wie man Artistin wird und wie er Meredith dabei helfen könne, ihren Wunsch umzusetzen. Er setze sich auf das Sofa und Meredith kuschelte sich an ihn.

Dann sah er auf den Elefantenfuß. Das war ein Sitzkissen aus Leder, auf das man sich setzen konnte, wenn alle Sitzplätze auf dem Sofa besetzt waren. Jonathan hatte lange überlegt, ob der Elefantenfuß wirklich von einem richtigen Elefantenfuß stammte. Aber irgendwann hatte er beschlossen, dass das wohl nur ein Name war, den die anderen lustig fanden. Denn der Elefantenfuß hatte keine Zehen. Und er hatte im Zoo beobachtet, wieviel Sorgfalt die Wärter mit der Pflege der Zehennägel verbrachten. Die Zehen waren also wichtig bei einem echten Elefantenfuß Und diese Sitzgelegenheit hatte keine! Also war das wohl nur ein Name, den alle in der äußeren Welt lustig fanden.

Es gab insgesamt zwei Elefantenfüße im Wohnzimmer und Jonathan hatte eine Idee. Er stellte den zweiten neben den ersten und legte auf einen zwei Leckerlis. Wie erwartet sprang Meredith auf den ersten Elefantenfuß. Doch sie blieb dann dort auch sitzen. Sie machte keinerlei Anstalten, auf das zweite Sitzkissen zu springen. Er legte auch auf des zweite Kissen ein paar Leckerlis. Meredith aber rührte sich nicht.

So saßen sie beide eine ganz Weile im Wohnzimmer und überlegten. Dann stand Jonathan auf und schob das andere Kissen dichter heran. Als er sich wieder gesetzt hatte, sprang Meredith tatsächlich hinüber und fraß die Leckerlis.

Jonathan blickte auf das Streifenmuster vom Laminat und prägte sich den Abstand ein, den Meredith für gut befunden hatte. Dann legte er wieder ein Leckerli auf das erste Kissen. Meredith sprang nach einiger Zeit tatsächlich hinüber.

Eigentlich mochte Jonathan keinen Circus. Alles war immer wild durcheinander und die anderen bestimmten die Zeit und die Abfolge der Dinge. Der Zoo war ihm lieber. Da konnte man den ganzen Nachmittag sitzen und die Flamingos beobachten, und wenn man dann endlich das Gefühl hatte, die Flamingos verstanden zu haben, wurde der Zoo geschlossen. Der Circus war aber schon zuende, bevor man verstanden hatte, was der Clown eigentlich wollte. Und dann kamen nach den Elefanten plötzlich Tiger und Löwen. Die einen sprangen durch Reifen und die anderen nicht. Das war alles verwirrend.

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