Stefanie Purle - Scarlett Taylor - Mitternacht

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Die SCARLETT TAYLOR – REIHE: Eine Paranormal-Romance-Serie, voller Magie, Dämonen, Hexen und mystischer Kreaturen.
+++ Der siebte Band der «Scarlett Taylor»-Reihe +++
Das Verschwinden ihrer Mutter ist nach Scarletts Auferstehung nicht ihr einziges Problem: Die uralte Prophezeiung sucht sie heim und die magischen Wesen fordern, dass sie ihren Pflichten nachgeht.
Als Scarlett sich auf die Suche nach ihrer Mutter begibt, macht sie eine Entdeckung, die ihre gesamte Existenz infrage stellt.
Die «Scarlett Taylor»-Reihe umfasst bislang folgende Bände:
Band 1: «Scarlett Taylor – Parapsychologin wider Willen»
Band 2: «Scarlett Taylor – Hexenblut» + Novelle / Band 2.5 : «Scarlett Taylor – Parapsychologin im Weihnachtsstress»
Band 3: «Scarlett Taylor – Prophezeiung»
Band 4: «Scarlett Taylor – Wendy»
Band 5: «Scarlett Taylor – Libelle»
Band 6: «Scarlett Taylor – Hexenseele»
Band 7: «Scarlett Taylor – Mitternacht»

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Darius atmet tief ein, legt seinen Druidenstab quer über seine Oberschenkel und umfasst ihn so stark, dass seine Knöchel weiß hervortreten.

„Sinngemäß befasst sich der erste Teil mit dem, was bereits geschehen ist. Wenn die Nacht ihre dunkelste Stunde erreicht hat, wird die Mitternacht dem Tag die ewige Krone aufsetzen . Damit ist gemeint, dass Scarlett, als Tochter des schwarzen Königs, Roberta zur neuen weißen Hexenkönigin ernennt, und das für die Ewigkeit. Dieser Teil hat sich ja bereits erfüllt.“

„Die Prophezeiung geht noch weiter?“, fragt Kitty und blickt uns alle der Reihe nach an. „Wusstet ihr davon? Wusstest du davon, Scarlett?“

Ich weiche ihrem Blick aus und zucke mit den Schultern. „Darius hat so etwas angedeutet, aber genaues hat er nicht gesagt.“

„Erzähle uns vom Rest der Prophezeiung, Darius“, fordert Naomi den Druiden auf und setzt sich auf ihre Hacken, wobei sie ihre zitternden Hände mit Mischen ihrer Tarotkarten beschäftigt.

Darius´ Blick gleitet ins Nichts und seine Augen bekommen einen verträumten Ausdruck. „ Ihr Verzicht ist der Druiden Gewinn. Finsternis und Licht vereinen sich in ihr, sie ist halb Druidin, halb Hexe. Halb dunkel, halb hell .“ Er seufzt. „Danach wird alles sehr schwammig. Es ist die Rede davon, dass sie trotz ihrer druidischen Neutralität dunkle Wesen tötet und durch das Fegefeuer wandert, um wiederaufzuerstehen. Auch ihre Narbe kommt im Originaltext der Prophezeiung vor: Gezeichnet vom Vater, verlassen von der Mutter .“

Meine Fingerspitzen fahren unbewusst über meine entstellte Wange. „Verlassen von der Mutter?“, wiederhole ich seine Worte und mein Herz zieht sich zusammen.

Chris legt den Arm um meine Taille und zieht mich an seine Seite. „Bestimmt ist der Umzug gemeint, oder der Fluch des schwarzen Königs.“, versucht er mich zu beruhigen.

„Und was noch? Wie geht’s weiter?“, bohrt Kitty nach.

Ihre Tode bringen Hexenseelen Frieden, die Spuren ihrer Seele verleihen den Druiden magische Kräfte. Sie ist ein Paradoxon, weder tot noch je geboren, weder Tag noch Nacht, weder Sonne noch Mond, sie ist die Mitternacht .“

Es fühlt sich an, als hätten Darius´ Worte magische Kräfte und er hätte damit die Zeit eingefroren. Für gefühlte Minuten sagt niemand etwas, und ich glaube, ich bin nicht die einzige, die den Atem angehalten hat.

„Was soll das heißen, weder tot noch je geboren ?“, durchbricht Chris als erster die Stille. „Ist ihr Leben in Gefahr? Oder was willst du damit sagen?“

Der Druide hebt die Hände. „Ich sage gar nichts, ich habe euch lediglich die gesamte Prophezeiung vorgetragen.“

Chris´ Griff um meine Mitte verstärkt sich. „Weder tot noch je geboren? Also existiert Scarlett gar nicht, oder was deutet die scheiß Prophezeiung damit an?“

Ich lege den Arm um Chris´ Bauch und blicke zu ihm hoch. „Ich bin doch hier“, sage ich mit Nachdruck. „Ich bin hier, nicht tot und offensichtlich doch geboren, oder etwa nicht? Sonst wäre ich doch nicht hier! Aber ich bin hier!“

Meine Beruhigungsversuche scheinen zu funktionieren, auch wenn meine Worte für mich selbst überhaupt keinen Sinn ergeben. Chris´ Herzschlag beruhigt sich und seine angespannten Muskeln lassen ein wenig locker.

„Ein Paradoxon“, sagt Darius und zuckt unbeteiligt mit den Schultern.

„Das ergibt doch alles gar keinen Sinn“, bemerkt Kitty und wirft die Arme in die Luft. „Wer nie gelebt hat, kann auch nicht sterben. Und trotzdem heißt es in eurer Prophezeiung, dass ihre Tode den Hexenseelen Frieden bringen. Wie soll das gehen, wenn sie nie geboren wurde? Was für ein Quatsch!“

„Und was wäre, wenn sie irgendwie in einer Dimension landet, in der sie wirklich nie geboren wurde?“, versucht Naomi auf ihre Art das Rätsel zu lösen.

„Also ich bin immer noch in derselben Dimension, in der ich schon immer war!“, stellt Kitty fest und stemmt die Hände in ihre schmale Taille. „Und da Scarlett hier vor uns steht, gehe ich davon aus, dass dasselbe auch für sie gilt. Außerdem…“, sie unterbricht ihren Satz, um ein Lachen dazwischen zu schieben. „Wir können ja mal ihre Mutter fragen, was die dazu sagt, dass sie damals, vor knapp dreißig Jahren, gar kein Kind zur Welt gebracht hat!“

Keiner stimmt in ihr Lachen ein, jeder ist mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt und versucht die Prophezeiung für sich selbst zu entschlüsseln. Das Kitty meine Mutter erwähnt hat, bringt mich wieder gedanklich zu meinem eigentlichen Problem zurück: Das Verschwinden meiner Mutter!

Es ist mir egal, was die Prophezeiung sagt und was das eventuell für mich bedeuten könnte. Darius und die anderen Druiden werden warten müssen, bis sich ihre Prophezeiung erfüllt. Sie warten schon hunderte von Jahren, da werden ein paar weitere Tage wohl nicht allzu schlimm sein.

„Apropos meine Mutter“, beginne ich und erzähle ihnen davon, wie ich sie im Kerker der Libelle in einer Zelle habe hocken sehen. „Sie war es, ich bin mir zu einhundert Prozent sicher! Und heute Morgen rief mich dann Elvira an und teilte mir mit, dass meine Mama verschwunden sei.“

Naomi legt die Hände vor ihren Mund und sieht mich aus großen, besorgten Augen heraus an. „Oh nein!“

Kitty zieht die Stirn kraus und ihrem Blick ist zu entnehmen, dass sie medial ins Reich der Geister abtaucht, um nach der Seele meiner Mutter Ausschau zu halten. Darius wirkt nachdenklich und zieht die ledrige Stirn in tiefe Falten.

„Ich habe sie gependelt, doch mein Pendel schlägt nur ganz leicht über einem kleinen Ort in Frankreich aus. Das ist die einzige Spur, die ich habe. Wir müssen da hin und nach ihr suchen.“

Chris reibt über meinen Rücken und küsst meinen Scheitel, als ein Rumpeln von Oben uns kurz zusammenzucken lässt.

„Guten Morgen?“, hallt Falks Stimme oben über den Flur. „Können wir runterkommen?“

Falk und Dahlia. Die beiden hätte ich beinahe vergessen. „Ja, natürlich“, rufe ich zurück und räuspere mich.

Naomi schaut mich fragend an und linst hinüber zur Treppe. „Das sind Falk und Dahlia, wir haben sie gestern aus der Libelle befreit und sie haben die Nacht bei uns verbracht“, erkläre ich ihr knapp und beginne aufgrund leichter Überforderung meine Stirn zu reiben.

Chris, der meine Körpersprache besser lesen kann als jeder andere, seilt sich von uns ab und übernimmt unsere Gäste, die im Morgenmantel bekleidet und ein wenig schüchtern den Fuß der Treppe erreichen. „Guten Morgen, ihr Beiden! Ich hoffe, ihr habt gut geschlafen“, begrüßt er sie fröhlich und lenkt sie mit ausgebreitetem Arm in die Küche. „Habt ihr Hunger? Wir haben frisches Brot, Haferflocken und Eier. Und wie wäre es mit Kaffee?“

Dankbar, dass er sich um die beiden kümmert, wende ich mich wieder Naomi, Kitty und Darius zu.

„Soll ich deine Mutter vielleicht auch mal pendeln? Ich kann ihr auch die Karten legen, vielleicht erfahren wir darin auch etwas“, schlägt Naomi vor.

Ich nicke eifrig. „Ja, auf jeden Fall! Komm mit, im Büro habe ich die Landkarten.“

„Moment“, meldet sich Darius wieder zu Wort und erhebt sich. „Ich denke, du hast jetzt Wichtigeres zu tun, Scarlett. Die Druiden sind unterwegs, sie wollen, dass du die Prophezeiung erfüllst. Und ich finde, du bist es mir schuldig, dass ich der erste Druide bin, dem du deine magischen Kräfte verleihst.“

Mein Mund klappt auf und ich sehe ihn finster und schockiert an. „Denkst du wirklich, dass diese blöde Prophezeiung mir wichtiger ist, als meine verschwundene Mutter wiederzufinden?“ Meine Worte klingen harsch, doch ich bereue meinen Ton ihm gegenüber nicht.

„Sie sollte dir wichtiger sein“, sagt er trocken und betont unbeeindruckt.

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