Nick Stein - Atelier des Todes

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Lassen Sie sich von einer Mörderin fesseln, die zehn Menschen auf ihrem davon völlig unbelasteten Gewissen hat. Viola Kroll, eine erfolgreiche, schöne und gut situierte Lektorin aus Berlin, ist eine aparte und kluge Person. Und doch ist sie aus dem gleichen psychopathischen Holz geschnitzt, aus dem auch manche Präsidenten und Topmanager gemacht sind. Was hat sie dazu gebracht?
Morden ist für Viola eine Kunst. Jeder ihrer Morde bringt sie ihrem Ziel näher, ein perfektes Kunstwerk zu erschaffen.
Die Künstlerin kommt der Perfektion sehr nahe. Nur dumme Zufälle bringen Polizei auf ihre Spur. Gegen das Glück der Dummen haben Kunst, Intelligenz und Planung kaum eine Chance, und so gerät Viola in Gefahr, dass ihre Höhenflüge bald enden …
Viola Kroll mordet spurlos. Bis sie eines Tages an einen ebenbürtigen Kollegen gerät, auch er ein verborgen lebender Mörder aus dem Literaturbetrieb, und zugleich wegen seiner Anonymität ein perfektes Opfer für Viola.
Doch ihre Opfer machen Fehler. In mühsamer Kleinarbeit nähert sich ihr die Polizei. Wird sie Viola einholen?
Nick Stein präsentiert uns eine sympathische Mörderin, bei der es schade wäre, wenn die Polizei sie schnappen würde. Lernen Sie Viola kennen und lassen Sie sich von ihr einwickeln! Oder setzen Sie auf Kommissar Lukas Jansen, der sie schnappen will, komme was wolle…

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Stattdessen sang sie den Text von Wolf Biermanns Ermutigung, dem Lieblingslied ihres Vaters (sic).

Und wie oben schon gesagt, nahm sie die Sache selbst in die Hand. Der Junge neben ihr, Jan, erstarrte, als er ihre Hand spürte, und blickte starr geradeaus. Sünde, sagte sein Blick. Sein Puls beschleunigte sich trotzdem.

Jans Verhalten war nicht konform zum Liedertext. Komm, lass dich nicht verhärten , sang Viola leise, während ihre tastenden Finger das genaue Gegenteil feststellten. Wenige Worte später, sie sang gerade die allzu spitz sind, stechen und brechen ab sogleich , brach sie erschreckt ab. »Iih«, empörte sie sich leise, »was war das denn?«

Ihr ruheloser Geist, der im Hintergrund weiterarbeitete, stellte Assoziationen her. Erbrechen statt brechen.

Sie wusste natürlich, was das war. Sie hatte sich trotzdem erschreckt. Während sie da das Lieblingslied ihres Vaters geträllert hatte, krümmte sich Jan neben ihr schamhaft zusammen und gab einen merkwürdigen Laut von sich.

Der Pfarrer sah zu ihnen hinüber und runzelte die Stirn. Hatte er etwas bemerkt?

Viola wischte ihre Hand an Jans Hose ab. »Was bist du denn bloß für ein Schlaffi?«, murmelte sie ihm zu. »Wenn ich das den anderen erzähle!«

Während sich die beiden aus der Kirche stahlen, sie hochaufgerichtet und erfreut, er vornübergebeugt und schamrot, fühlte Viola eine große Genugtuung. Sie hatte den ersten Schritt hinter sich, mit vierzehn. Und irgendwie hatte sie gewonnen, der Junge würde mit niemandem darüber reden, das war sicher. Sie vielleicht. War sie das erste Mädchen in der Klasse mit Erfahrungen?

Für ein paar Wochen war ihr diese Erfahrung genug.

Kurz darauf wollte Viola mehr wissen. Und sie musste die Kontrolle behalten. Den Jungs nicht erlauben, das zu tun, was sie wollten. Sie, Viola, musste das Heft in der Hand halten, nicht die Jungs. Sagen, wo es langging. Sie nicht triumphieren lassen.

Sie wählte einen neuen Weg. An einem warmen Herbstabend, am Wochenende; sie hatte langen Ausgang.

Sie hatte sich am Schloss Bellevue mit einem Hervé verabredet, den sie am Tag zuvor in einem Café am Ku’damm kennengelernt hatte. Sie plauderte ein wenig, spazierte mit ihm den Spreeweg hinunter, bis sie am Großen Stern angelangt waren, von dessen Mitte die Goldelse leuchtete.

Es war bereits dunkel geworden.

Wie immer rollte der Verkehr um die Siegesgöttin herum, in vielen Spuren, fast wie am Champs Élysée, also fast wie in Paris, der Stadt der Liebe. Sie zog den jungen, unschlüssigen, aber gut gebauten und hübschen Mann durch den Verkehr auf die Insel hin, wo sie ihn umwarf, ihm die Hose öffnete und sich über ihn beugte.

»Nicht!«, flüsterte er voller Angst und Scham. »Die können uns doch alle sehen!«

Viola ließ sich Zeit. Sie fühlte sich wie im Buch Wie funktioniert das? , als sie Hervé trotz seiner großen Angst vor dem Entdecktwerden in Form brachte und untersuchte. Details wollen wir Ihnen hier gern ersparen, Sie wissen selbst, wie es geht.

Sie hatte ihn mit fast allen Sinnen gekostet, als sie im Licht der vorbei huschenden Autos die Verkehrsinsel, deren Namen jetzt nur bedingt passte, wieder verließen, die junge Siegesgöttin und der gebrauchte junge Mann.

Der Verkehr war weiter an ihnen vorbeigeflossen, niemand hatte sich an den beiden Gestalten gestört. Nicht einer hatte hingesehen. Genau wie Viola es geplant und vorhergesehen hatte. Im Licht der Öffentlichkeit, und doch ungesehen und unbehelligt.

Viola hatte herrschen gelernt. Die Wahl des Ortes und die Wahl der Waffen. Würde es auch so weitergehen? Eines nicht allzu fernen Tages würde sie einem anderen Jungen Zugang gewähren, und dann sah es vielleicht anders aus. Sie hörte es täglich auf dem Schulhof, was die Jungs daraus machten, wie verächtlich sie über ihre Eroberungen sprachen und diese beschrieben.

Auch Hervé schickte sie wieder in die Wüste. Er hatte nichts von ihr, keine Adresse und keine Telefonnummer, nicht mal ihren Namen. Er wankte unsicher davon. Aufgeregt und entladen, zu einem Ziel gekommen und doch höchst verunsichert. Was war das eben gewesen?

Erst später würde er damit vor seinen Freunden prahlen: Was er sich alles traute!

Violas weiterer Lernweg verlief ähnlich. Sie legte sich nicht hin, sie setzte sich drauf. Sie bestimmte, was ablief. Natürlich probierte sie alles, auch passive Veranstaltungen, aber nur, wenn sie bereits Herrin der Situation war.

Als sie meinte, sie kenne schon alles, mit ausgereiften vierundzwanzig Jahren, traf sie einen, der sie überraschte. Einen reiferen, erfahrenen Mann, der ihre Art und ihr Vorgehen mit einem milden Lächeln abstrafte.

Es war einer ihrer Kunden, den sie als Bonbon nach einem getätigten Abschluss über den Verkauf ihres ersten wichtigen Werkes nachts im Hotel besuchte, eine Eroberung im Sinn. Wir werden noch mehr von diesem Mann hören.

Er zeigte Viola Raffinesse. Er kannte Dinge, von denen sie nie oder nur am Rande gehört hatte, Dinge, deren Erlernen sie viele Nächte mit Giovanni kosten sollte. Er hatte als jüngerer Mann Mädchen zu Edelhuren ausgebildet.

Er war ein wichtiger Mann bei der Mafia, die Kontrolle der Prostitution hatte er dabei schon längst hinter sich gelassen. Viola machte das alles nichts aus, sie war pragmatisch.

Diese Fertigkeiten waren nützlich, das war es, was zählte. Sie gaben ihr noch mehr Macht über Männer, machten sie gefügig. Sie waren gute Werkzeuge, und Gio, wie sie ihn nannte, weil es wie Joe klang und ihn zu einem Cowboy machte, brauchte keinen Triumph über sie.

Sie lernte sogar, sich hinzugeben, auch eine neue Erfahrung, und eine andere Strategie als direkte Herrschaft. Gio war ein guter Lehrer, kein Gegner.

Sie war nun eine vollendete Frau, eine, die gut aussah, gebildet war und ihren Körper und seine Einsatzmöglichkeiten voll beherrschte. Eine elegante Dame, die sich zu kleiden und die zu parlieren wusste, die zu allem ein gutes Zitat zur Hand hatte. Ein Star ihrer Szene. Deren Schwächen niemand erkannte.

Die Polizei

Gruppenarbeit macht klug

Jansen beschloss, sein Studium für die Untersuchung seines Falles zu nutzen. Zwei Fliegen mit einer Klappe. Faulheit, Findigkeit und nicht zuletzt der Umstand, dass man andere für sich arbeiten lassen konnte, hatten schon vielen bei der Auflösung von Fällen geholfen.

Seine erste Arbeitsgruppe gehörte zum Praxistraining 3.3, Polizeiliche Informationssysteme. Seine Gruppe war zu fünft, außer ihm waren noch jeweils zwei junge Frauen und Männer dabei.

Keiner von den anderen hatte eine Idee, wie sie eine praktische Übung zu diesem Thema auf die Beine stellen sollten. Dabei hatten die Polizeischüler Zugang zu allen Systemen und saßen deswegen auch in einem Übungsraum, der mit Computern und Bildschirmen vollgestopft war.

»Leute, ich hätte da was«, gab Jansen bekannt.

»Ich betreue einen Fall aus Hamburg, da wird eine wichtige Persönlichkeit des öffentlichen Lebens vermisst. Ist doch eigentlich genau unser Ding, oder?«

Die anderen nickten vorsichtig. Irgendetwas mussten sie schließlich machen. Wenn einer Ideen zum Thema hatte und die Führung übernahm, war das für so eine Übungsgruppe auch okay. Die anderen sahen ihn gespannt an. Jansen fuhr fort.

»Der Typ ist Lektor, er ist ein bekannter Mann, Dr. Golz, und nach einer aufregenden Nacht mit einer Sexualkunde-Professorin ist er erst ausgerastet und dann auf Nimmerwiedersehen verschwunden.«

Bei der Erwähnung einer erlebnisreichen Nacht und einer Sexualkunde-Professorin wachten die anderen auf. Sex zog immer.

»Es gab noch einen anderen Typen, der mit den beiden zusammen gesehen worden ist und das jetzt ableugnet. Ich würde mir die drei gern genauer vorknöpfen. Am Montag kommt es in Hamburg zu einer Gegenüberstellung, aber vorher möchte ich genau wissen, mit wem wir es zu tun haben, was sie verbindet, welche Konflikte es zwischen ihnen gibt, welche Geschichte sie haben, und was aus diesem Geflecht zu dem Verschwinden von diesem Dr. Golz geführt haben könnte. Dazu könnten wir unsere Informationssysteme nutzen, für etwas Reales, nichts Ausgedachtes.«

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