Malcom Brady - Händler des Todes

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In Lima wird ein deutscher Diplomat tot aufgefunden.
Die Umstände deuten auf einen Ritualmord hin. Der Schriftsteller Claudio Guerrero soll im Auftrag des Auswärtigen Amtes die peruanischen Polizeibehörden bei den Ermittlungen unterstützen. Er taucht tief in die Unterwelt eines Landes ein, welches im Spannungsfeld zwischen Kultur und Realität tief gespalten ist
Im peruanischen Dschungel stößt er auf Verbindungen zwischen einem Konzern und einer schrecklichen, antiken Legende des Landes. Verbissen folgt er einer alten Horror- Mythologie und lässt alle weiteren Indizien außer Acht – bis im Umfeld des Diplomaten weitere Morde geschehen und er selbst zur Zielscheibe von Anschlägen wird. Erst jetzt begreift er, dass hinter den Morden etwas ganz anderes steckt.

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„So, das wäre geschafft!“ Knapp zwanzig Meter weiter befand sich der schützende Eingang des Kennedy-Parks.

Reynaldo Mosquera stand mit dem Rücken gewandt zu den Fenstern seines großzügigen Büros und meditierte vor sich hin. Er liebte diese alten, hohen Räume. Allein die Fenster, eine riesige Boden-Dach-Konstruktion aus Bleiglas und geschmiedetem Eisen, waren mehr als vierhundert Jahre alt. Sie stammten noch aus der Zeit, als die Spanier das koloniale Lima als Drehkreuz für ihre Eroberungszüge benutzten. Durch die großen Fenster strömte helles Sonnenlicht in den Raum und formte einen rasterartigen Schatten, der ganz mit dem karierten Muster des hochwertigen Marmorfußbodens übereinstimmte. Die vorhandenen Möbel waren antik und ausgefallen. Integriert in das voluminöse Büro erstrahlten sie in ihrem vollen Glanz. Als Milagros die Tür öffnete, schaute er sie an und grüßte freundlich.

„ Ist wohl ziemlich ruhig bei dir heute, was?“ fragte sie.

Er nickte in Gedanken versunken, denn das war beileibe nicht zum ersten Mal so.

„Heute habe ich nur einen Termin für dich. Allerdings erst um neun. Du musst dich also noch ein bisschen gedulden.“

„Aber das ist ja noch eine ganze Stunde!“

„Bei dem Kunden handelt es sich um irgendein hohes Tier aus Deutschland. Er wird hier anrufen, sobald er fertig ist. Hat etwas von einer Konferenz gefaselt und davon, dass er sich danach noch kurz aufs Ohr legen will. Also so viel Zeit wirst du ja wohl haben!“

„Na ja, eigentlich habe ich Dona Rivera versprochen, nachher noch bei ihr vorbeizuschauen und…“

„Ja was und? Das kannst du doch immer noch, Dona Rivera läuft dir doch nicht davon! Und von dem Aleman bekommst du fünfhundert Dollar, dafür lohnt es sich doch ein bisschen zu warten, oder etwa nicht? Du sollst übrigens die Schwesterntracht mitbringen!“

Milagros zog eine Grimasse. „Ach schon wieder so einer, der auf Doktorspiele steht! In welchem Hotel ist er denn abgestiegen?“

„Nicht im Hotel. Du sollst direkt in sein Apartment kommen. Die Adresse habe ich dir aufgeschrieben. Ist gar nicht weit von hier. Er wohnt in einem der neuen Hochhäuser direkt am Malecon. Aber bitte, setzt dich doch noch für einen Augenblick hin. Magst Du Kaffee?“

„Ja gerne.“

Innerlich musste sie lachen. Noch vor einem Jahr hätte Reynaldo sie wahrscheinlich aus seinem Büro gejagt, aber heute sah die Sache ganz anders aus. Sie war sein Zugpferd und die meisten Kunden fragten speziell nach ihrem Service. Darunter befanden sich Geschäftsleute oder Abgeordnete, aber manchmal hatte sie auch einen richtig dicken Fisch an der Angel. Das war dann ein hochrangiger Politiker oder ein Diplomat, aber die waren meistens am Schlimmsten. Daher wusste Reynaldo nur zu gut, was er an ihr hatte und vor allem, dass er sich 100 prozentig auf sie verlassen konnte. Und das wiederum hatte ihr gemeinsames Geschäftsverhältnis zu ihren Gunsten verändert. Sie war so etwas wie sein Partner geworden.

Reynaldo brachte den Kaffee. Milagros zündete sich eine Zigarette an und inhalierte den Rauch. Dazu nippte sie an dem Kaffee, stand aber ganz plötzlich auf, ging zur Toilette, überprüfte ihr Makeup, kam wieder zurück, setzte sich und trank ihre Tasse aus. Danach zündete sie sich eine zweite Zigarette an und drückte den Stummel in den Aschenbecher, nachdem sie den Glimmstengel nur bis zur Hälfte geraucht hatte. Es waren gerade einmal fünfzehn Minuten vergangen.

„Ich geh jetzt rüber zu ihm“, sagte sie entschlossen.

„Ist noch ein bisschen früh Milagros.“

„Ach was, ich habe keine Lust mehr noch länger zu warten. Ich mach halt langsam. Mit den Stöckeln hier kann ich sowieso nicht schnell laufen.“ Sie zeigte auf ihre hohen Absätze. Reynaldo nickte ihr zu. „Ist schon gut. Du tust ja doch, was du für richtig hältst. Aber vergiss nicht die Schwesterntracht mitzunehmen.“ Er legte ihr eine gefüllte Plastiktüte auf den Tisch, die Milagros sogleich in ihre geräumige Handtasche stopfte.

„Si Senor!“ Dann stand sie auf und stöckelte anmutig aus dem Raum. Ihre Absätze klapperten noch, als sie am Ende des Ganges in den Aufzug stieg. Reynaldo konnte sich ein schwaches Lächeln nicht verkneifen. Er wusste was er an ihr hatte.

Die neuen Hochhäuser befanden sich in der Calle Venecia, nur zwei Blocks von Reynaldos Büro entfernt. Milagros passierte die schwere Drehtür im Foyer und ging, ohne sich beim Wachmann anzumelden, hinüber zum Aufzug. Niemand kümmerte sich ernsthaft darum was sie hier tat, oder zu wem sie wollte. Dafür sorgten unter anderem Reynaldos kleine Zuwendungen. Der Mann, den sie besuchen wollte, hieß Robert Werner. Was oder wer er war, wusste sie nicht. Es hätte sie auch nicht groß interessiert. Der Zimmernummer nach zu urteilen, musste er vermögend sein. Es war die 44. Die vierer Nummern bedeuteten viertes Stockwerk und hier befanden sich ausschließlich die Penthouse-Wohnungen. Sie fuhr hinauf und landete direkt vor seinem Apartment. Bevor sie an die Tür klopfte, überprüfte sie mittels eines kleinen Kosmetikspiegels, den sie immer in der Handtasche bei sich führte, abermals ihr Aussehen Alles war perfekt. Sie setzte ein verführerisches Lächeln auf und klopfte. Es kam keine Antwort. Sie schaute auf ihre Armbanduhr. Es war 20.30 Uhr.

Und wenn die Konferenz noch im Gange ist ?“

Sie klopfte nochmals und drückte automatisch gegen den Knauf. Zu ihrer Überraschung gab die Tür nach und ließ sich öffnen. Also musste dieser Werner bereits auf seinem Zimmer sein.

Das war er auch, aber ganz und gar nicht so, wie sie es sich vorgestellt hatte. Er hing im Salon an der Decke, verschnürt wie ein Paket, mit dem Kopf nach unten und rührte sich nicht. Zuerst glaubte Milagros noch an einen perversen Scherz und näherte sich ihm vorsichtig, aber dann blickte sie in ein verzerrtes, blutleeres Gesicht und bemerkte die blutverklebten Haare, sowie die rote Lache, die sich unter ihm gebildet hatte und nun im Begriff war sich auf dem hellen Velourteppich auszubreiten. Das war die bittere Realität. Nur das Messer, welches hinten in seinem Rücken steckte, sah sie nicht mehr. Reflexartig drehte sie sich um und lief aus dem Raum. Sie befand sich bereits wieder auf dem Weg nach unten, als endlich der erste Schrei aus ihr herausbrach.

Kapitel 2

Peter Baumann war Frühaufsteher. Ganz besonders liebte er den Augenblick, wenn am Horizont das perlenfarbige Licht zu einem rötlich-gelben Streifen heranwuchs. Besonders dann vermochte er am besten nachzudenken und Gedanken zu ordnen, die ihm noch im Schlaf gekommen waren. Er arbeitete beim Auswärtigen Amt und obwohl die ganze Mischpoke bereits vor vielen Jahren nach Berlin gezogen war, hatte er es vorgezogen seiner Heimatstadt Bonn treu zu bleiben und sein eigenes Büro im langen Eugen zu behalten. Seitdem pendelte er zwischen den beiden Städten hin und her oder die Kollegen kamen zu ihm und blieben dann meist über Nacht. So geschehen auch am gestrigen Abend, als er zusammen mit Klaus Bertram bis spät in die Nacht zusammengesessen, diskutiert und Wein getrunken hatte. Dabei war es um neue Verordnungen gegangen, die ausländischen Geschäftsleuten weitreichende Reisefreiheiten bringen sollten. Der Kollege Bertram schlief sein Resultat des gestrigen Alkoholexzesses auf dem bequemen Klappsofa in seinem Wohnzimmer aus. Peter hatte noch nicht einmal halb so viel getrunken, wie Klaus, trotzdem fühlte er sich schlapp und irgendwie abgespannt. Er versuchte sich zu entspannen, spürte jedoch sogleich eine aufkommende Verkrampfung seiner Muskeln in den Beinen und im Rücken. Er brummte etwas vor sich hin und ließ sich missmutig aus dem Bett rollen. Dabei konnte er mit seinem Leben ganz zufrieden sein. In jungen Jahren war er aus dem Bergischen Land nach Bonn gekommen und hatte sich um einen Beamtenposten beim Auswärtigen Amt beworben. Und das war ein gutes Stück Arbeit gewesen, denn man hatte ihm zunächst nichts in den Schoß gelegt. Ganz im Gegenteil, die Konkurrenz war sehr zahlreich gewesen. Dabei handelte es sich meistens um Diplomatensöhne, Wirtschaftswissenschaftler, Angehörige von Akademikern und Politikern, die alle etwas besaßen, dass er nicht hatte. Das Vitamin B, sprich Beziehungen.

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