„Er hat schon den Tempel verlassen“, sagte es und winkte die Verfolger zurück.
Nun blickte es geringschätzig auf Rasbury nieder.
„Was dich angeht, ‚Dieb‘, so darfst du meine Ruhestätte nicht mehr betreten. Verlasse diesen Ort nun auf der Stelle!“
Damit war das Urteil gefällt und die Druiden wiesen John und Arnulf den Weg aus dem Tempel, was aber nicht nötig gewesen wäre. Denn nur zu gern waren die beiden bereit zu gehen.
Draußen im Hain atmeten sie die frische Nachtluft ein, während Arnulf seine Zunge aus dem Maul heraushängen ließ und zu hecheln begann. Dann machte sich der Werwolf auf den Weg. John stolperte ihm instinktiv hinterdrein. Zu sehr waren seine Gedanken noch von den Ereignissen im Tempel beansprucht. So blieb er immer wieder kurzzeitig zurück, bevor er erneut zu dem Werwolf aufschloss. Dies ging eine ganze Weile so, bis sie den Rand des Hains erreicht hatten und Arnulf abrupt stehen blieb.
„Ist das nicht riskant, so ohne Tarnung herumzulaufen? Immerhin sucht dich der Nachtdienst“, bemerkte Arnulf, als er Johns wallatypische Erscheinung betrachtete.
„Keine Sorge. Für unsere Reise ins Niemandsland reicht das hier.“
Aus seiner linken Jackentasche zog John eine kleine Dose hervor, deren Inhalt, eine glibberartige Substanz, er sich sogleich in die Haare schmierte. Vorsichtig strich er sein naturgrünes, gelocktes Haar glatt nach hinten. Nach ein paar Sekunden schon färbte es sich in das Tiefschwarz der Atlanten. Doch dabei beließ es der Schattenmann nicht. Aus seiner rechten Jackentasche holte er eine kleine Kapsel mit einer Spritzvorrichtung. Diese hielt er sich an die Haut und drückte ab. Der Inhalt der Kapsel entleerte sich und seine Haut wandelte sich vom matten Braunton der Wallas in das helle Weiß eines Atlanten. Zusätzlich zu seiner neuen Haarpracht und Hautfarbe setzte er sich noch ein paar Augenlinsen ein, woraufhin seine nussbraunen Augen sich in ein kaltes Blau umfärbten.
„Nach dem Vorfall im Tempel ist es wohl ratsam, auf herkömmliche Verkleidung zu vertrauen“, erklärte John, nachdem er den fragenden Blick des Werwolfs registriert hatte.
„Und außerdem“, fügte er noch hinzu, „nenne mich von jetzt an nur noch Jack Swift. Unter diesem Namen habe ich alles organisiert.“
„Alles klar“, meinte Arnulf und nickte verständig. „Und wohin jetzt?“
„Zum Raumhafen.“
„Und dann?“
„Nach Atlantis!“, sagte John entschlossen und marschierte an Arnulf vorbei.
Amüsiert folgte der Werwolf dem energisch voranschreitenden Rasbury bis zum Raumhafen von Miris.
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