Siri Lindberg - Lilienwinter

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Jerusha und Kiéran haben es geschafft, ihre Liebe zu bewahren – doch noch ist ihr Leben und das aller Bewohner Ouendas in Gefahr, noch immer droht ein Krieg zwischen den Eliscan und Menschen. Um sich selbst davon zu überzeugen, ob die Menschen wirklich einen Krieg vorbereiten, begibt sich Qedyr, der König der Elis Aénor, unerkannt nach Ouenda. Jerusha und Kiéran begleiten ihn. Doch als sie zur Rettung eines Fürsten eilen, steht das Schicksal einer ganzen Welt auf der Kippe… denn zur gleichen Zeit greift Jerushas alter Feind Aláes im Reich der Eliscan nach der Macht…

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„Garantiert!“ Kiéran musste schreien, damit sie ihn über das Heulen des Windes verstand.

Ein greller Blitz fuhr in einen Baum neben der Straße, und der Donner sprengte Jerusha beinahe die Ohren. Erschrocken scheute Damaris und brach zur Seite aus, Jerusha schaffte es kaum, sich auf ihr zu halten. Sie hing halb neben ihrem Hals und hatte außerdem einen Steigbügel verloren – wenn ihre Stute durchging, dann sah es übel aus für sie. Verzweifelt klammerte sich Jerusha an den Lederzügeln fest, obwohl ihre Hände vom langen Reiten schon steif und wund waren, und angelte mit der Fußspitze nach dem Steigbügel. Wo war das verdammte Ding?

Kiéran holte sie ein und beförderte sie mit einem Schubs wieder in den Sattel. „Danke“, keuchte Jerusha und strich sich das klatschnasse Haar aus der Stirn.

Als sie endlich das nächste Gasthaus auf der Handelsstraße erreichten, den Hof zur Goldenen Schlange , warteten nicht, wie sie gehofft hatten, drei Reisende unter dem Vordach.

„Die werden doch nicht etwa weitergeritten sein?“ Jerusha erwartete keine Antwort, und von Kiéran kam auch keine. Er hatte es jetzt richtig eilig, ließ sich schon aus dem Sattel gleiten, bevor Louc zum Stehen gekommen war, und zerrte den Wallach hinter sich her in den Stall, der wie üblich in einem Seitengebäude des Gasthofes untergebracht war.

Jerusha atmete auf, als sie sah, dass dort die drei Eliscan-Pferde angebunden waren und ihre Nasen in Bottiche mit Getreide steckten. Anscheinend hatte das Wetter ihre drei Begleiter dazu gebracht, sämtliche Ängste zu überwinden und den Gasthof schon zu betreten.

Weniger begeistert war sie darüber, dass der Stalljunge, der Qedyrs Hengst mit einem Strohwisch trocken rieb, vor Bewunderung fast zerfloss. „Was für ein Tier! Ghalils Schande, solche Hufe habe ich noch nie gesehen, die schimmern richtig, und was für ein …“

Jerusha hörte sich die Hymne nicht weiter an, sie hetzte hinter Kiéran her, der mit langen Schritten auf dem Weg war zur Gaststube. Sie mussten durch einen Gang zwischen den Gebäuden und gelangten zu einer Tür, die in die Gaststube führte… doch bevor sie sie öffnen konnten, kam ihnen schon jemand entgegen: Colmarél. Er war leichenblass und stürzte aus der Gaststube, als seien tausend Dämonen hinter ihm her.

„Col! Was ist passiert?“ Kiéran packte ihn am Arm. „Wo sind die anderen?“

Doch Colmarél schaute ihn nur kurz an, dann stützte er sich kraftlos gegen die Wand und erbrach sich. Kiéran ließ ihn stehen, hastete weiter und riss die Tür zur Gaststube auf. Jerusha holte ihn im gleichen Moment ein, alarmiert blickte sie sich um. Shimounah sei Dank, dort standen Qedyr und Rawelha eng beieinander an einer Seite der Gaststube, sie wirkten eingeschüchtert, aber unverletzt.

„Sag mir, was du siehst“, kommandierte Kiéran knapp.

Rasch blickte sich Jerusha um in dem Raum mit den gemauerten Ziegelwänden und rohen Holzbalken an der Decke. Leise beschrieb sie, was sie sah: Etwa zehn Gäste, ihrem Aussehen nach hauptsächlich Händler, aber auch Männer in der Kleidung einfacher Bauern und zwei gelangweilt wirkende, unrasierte Söldner, saßen auf roh gezimmerten Bänken und Tischen. Einige von ihnen schienen gerade erst vor dem Gewitter hierher geflüchtet zu sein, denn vor dem Feuer, das im großen Kamin loderte, hingen zahlreiche Umhänge zum Trocknen. Einige der Gäste schauten neugierig zu ihnen herüber, versuchten wohl festzustellen, was überhaupt los war – niemand wirkte aggressiv oder hatte gar eine Waffe gezogen. Es roch nicht nach Wut und Angst in der Gaststube, sondern nach feuchter Wolle, Gewürzbier und einem Braten, der irgendwo brutzelte. Gerade tauchte der bärtige Wirt aus der Küche auf, nickte ihnen zu und deutete auf einen freien Tisch.

„Alles ganz friedlich“, schloss Jerusha verwirrt – was bei allen Göttern konnte Colmarél so zugesetzt haben?

Sie und Kiéran gingen hinüber zu Qedyr und Rawelha. „Was ist los?“, fragte Kiéran leise. „Falls ihr es noch nicht wisst, Colmarél ist vor der Tür und stülpt gerade seinen Magen nach außen.“

Qedyr schaffte ein verkniffenes Lächeln. „Ich fürchte, unser junger Freund hat den Schock nicht ganz verwunden über die Art, wie Menschen sich ernähren.“

So langsam dämmerte Jerusha, was gemeint war, denn in diesem Moment nahm einer der Söldner seinen mittlerweile getrockneten Umhang vor dem Feuer weg, und sie und Kiéran sahen, dass über dem Feuer ein ganzes Spanferkel am Spieß briet. Ein kleines Mädchen war damit beschäftigt, den Spieß zu drehen, und gerade säbelte der Wirt mit einem großen, gezackten Messer eine Portion Braten auf einen Teller ab.

„Ihr esst so was nicht? Nur Pflanzen, oder?“, fragte Jerusha Rawelha, und die große junge Frau nickte schwach, ihr Gesicht war noch blasser als sonst.

Jerusha versuchte sich vorzustellen, wie sie sich wohl gefühlt hätte, wenn sie in ein Anderwesen-Gasthaus hineinmarschiert wäre, in dem gerade Mensch am Spieß zubereitet wurde. Das war vermutlich vergleichbar. Trotzdem war sie erleichtert, dass nichts Schlimmes passiert war.

„Ist es in Ordnung, wenn wir trotzdem hier bleiben?“, fragte Kiéran vorsichtig. „Draußen findet so eine Art Weltuntergang statt.“

„Ja. In Ordnung“, sagte Qedyr und ging mit festen Schritten zu einem der freien Tische. Tapfer, tapfer , fand Jerusha und ging nach Colmarél sehen. Der stand elend, mit hängenden Schultern im Gang, während eine Küchenmagd dabei war, die Schweinerei aufzuwischen. Jerusha hatte erwartet, dass die Magd ihn auszanken würde wegen der zusätzlichen Arbeit, doch weit gefehlt – die Küchenmagd konnte kaum die Augen von ihm lassen. Was leider dazu führte, dass sie das unschöne Produkt seines Magens eher verteilte als entfernte. Dabei plapperte sie unaufhörlich. „Sowas kann ja mal passieren, hoher Herr, mir ist das auch schon mal widerfahren, beim letzten Frühlingsfest – die Bowle, ach, die Bowle, die hat mir einfach den Rest gegeben! Also grämt Euch nicht, und ich bin übrigens Agnes aus dem Clan YaCidor und…“

„Entschuldigt, der hohe Herr muss jetzt leider gehen“, sagte Jerusha und zog den Elis am Ärmel davon.

Cetha Erieth , beim süßen Licht des Mondes, diese Frau war sehr freundlich zu mir“, meinte Colmarél halb verblüfft, halb geschmeichelt.

„Ja, und als nächstes hätte sie dir wahrscheinlich einen Heiratsantrag gemacht“, sagte Jerusha trocken. „Du wirkst vornehm, und Eliscan sind nun mal schöner als Menschen, weißt du?“

„Du meinst, sie fand mich schön?“

Jerusha musste lächeln. „Ja, natürlich. Du bist nun mal ein gutaussehender Mann.“

Fast staunend blickte Colmarél sie an, und Jerusha begriff. In einer Welt, in der jeder groß war und harmonische Gesichtszüge aufwies, war gutes Aussehen nichts Besonderes, es fiel höchstens auf, wenn jemand wie Qedyr vom Ideal abwich. Für die Eliscan musste Ouenda ein Reich von hässlichen Gnomen sein!

Colmarél wandte sich halb um und blickte zu der Küchenmagd zurück, doch Jerusha dachte nicht daran, ihn loszulassen, und zog ihn weiter. Es hat gerade noch gefehlt, dass es in diesem kleinen Gasthof im Nirgendwo amouröse Verwicklungen zwischen Menschen und Anderwesen gibt!

Schließlich kehrten sie zurück in die Gaststube, obwohl es nicht ganz leicht war, Colmarél dort hinein zu befördern, er stemmte die Füße gegen den Boden wie ein bockiges Maultier. Jerusha gab ihm einen leichten Schubs. „Schau am besten nicht hin“, raunte sie ihm zu, damit ihm vom Anblick des Spanferkels nicht schon wieder schlecht wurde, und führte ihn zum Tisch, an dem es sich die anderen bequem gemacht hatten.

Gerade näherte sich ihnen der Wirt. „Wohlstand dem Clan…“

„… und Wohlstand dem Earel“, ergänzte Qedyr, was der Wirt mit einem verblüfften Blick quittierte.

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