Siri Lindberg - Lilienwinter

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Jerusha und Kiéran haben es geschafft, ihre Liebe zu bewahren – doch noch ist ihr Leben und das aller Bewohner Ouendas in Gefahr, noch immer droht ein Krieg zwischen den Eliscan und Menschen. Um sich selbst davon zu überzeugen, ob die Menschen wirklich einen Krieg vorbereiten, begibt sich Qedyr, der König der Elis Aénor, unerkannt nach Ouenda. Jerusha und Kiéran begleiten ihn. Doch als sie zur Rettung eines Fürsten eilen, steht das Schicksal einer ganzen Welt auf der Kippe… denn zur gleichen Zeit greift Jerushas alter Feind Aláes im Reich der Eliscan nach der Macht…

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„Dort wurden, so sagt man, vor einem Jahreslauf vier Eliscan von Menschen angegriffen und schwer verletzt“, sagte Qedyr, er klang sehr ernst.

Wieder Jerushas Stimme, sie las den zweiten Punkt vor. „ Uming, an der Grenze zwischen Benaris und Yantosi. Was soll dort passiert sein?“

„Dort sammeln sich Berichten nach Bewaffnete und üben den Kampf gegen Eliscan. Doch wir wissen nicht genau, ob wir diesen Berichten vertrauen können.“

Nur mit äußerster Selbstbeherrschung schaffte es Kiéran, seine gleichmütige Miene beizubehalten. Xatos´ Rache, hoffentlich stimmte das alles wirklich nicht. Dass ein wütender Mob über Leute herfiel, die für Anderweltler gehalten wurden, konnte passieren ... und was war, wenn in Uming tatsächlich Manöver stattfanden? Vielleicht waren es die Priester des Schwarzen Spiegels, die sich dort auf den schlimmsten Fall vorbereiteten. Das einzige, was ihm Hoffnung gab, war die Lage des Ortes. Nahe der Grenze zweier Fürstentümer ... das kann ich mir nicht wirklich vorstellen, welcher Regent würde das tun? Er riskiert doch, seinen Nachbarn gegen sich aufzubringen ... außerdem ist das Ganze zu weit im Westen, und die Bedrohung kommt aus Richtung Khorat, aus dem Osten ...

Wieder Jerushas Stimme, sie las den dritten Punkt vor. „ Ger Iena, in Yantosi .“

„Dort rüstet man für den Krieg, heißt es“, ergänzte Qedyr.

Ger Iena, die Burg von Fürst Ceruscan! Kiéran stöhnte innerlich, er hatte gehofft, dass sein Weg ihn nie mehr dorthin führen würde. Doch wie es schien, war diese Hoffnung vergebens gewesen. War das ein schlechter Scherz der Götter, Xatos´ Rache für die Statue, an der Jerusha arbeitete?

Nein, wahrscheinlich einfach Pech.

***

Schon während sie vorlas, hatte Jerusha rasch im Kopf überschlagen, welche Entfernungen sie auf dieser Reise würden überwinden müssen. Ein wenig zweifelnd wandte sie sich an den König. „Diese Reise wird sicher Wochen dauern, kann Euer Volk Euch denn so lange entbehren?“

Qedyr lächelte. „Meine Frau Célafiora regiert ohnehin gemeinsam mit mir, jetzt muss sie eine Weile alleine klarkommen, ich denke, das ist machbar.“

„Dann los“, sagte Kiéran. „Wir haben keine Zeit zu verlieren.“

Sie ritten hintereinander, Jerusha voran – sie hatte Kompass und Karte, deshalb würde es ihre Aufgabe sein, sie ans Ziel zu bringen. Hoffentlich lotse ich uns in die richtige Richtung, ging es ihr durch den Kopf. Es fehlt gerade noch, dass wir irgendwo ganz anders landen, nur weil ich einen miesen Orientierungssinn habe!

„Wenn wir die ganze Nacht reiten, gelangen wir morgen schon zur Grenze nach Benaris“, kündigte sie an, und ihre Gäste nickten und lächelten. Jerusha war so aufgeregt, dass sie sich nicht einmal müde fühlte. Das kam erst später, als die Sonne schon wieder aufgegangen war und immer höher stieg. Als sie gerade durch ein dünn besiedeltes Waldgebiet ritten, beschloss Jerusha, eine Rast vorzuschlagen. Die Eliscan wirkten nicht im Geringsten müde, das lag vermutlich daran, dass sie kaum Schlaf brauchten. Doch sie stimmten höflich zu, Pause zu machen und eine Kleinigkeit zu essen.

Eifrig half Colmarél, Bruchholz für ein Feuer zusammenzutragen. „Es ist so aufregend, hier unterwegs zu sein“, schwärmte er. Als Jerusha ihn anblickte, fiel ihr etwas auf, das ihr auf einen Schlag die Stimmung verdarb – die Eliscan blinzelten nicht! Das hatte sie völlig vergessen.

„Verdammt – ihre Augen“, flüsterte sie Kiéran zu, und ihr Gefährte seufzte. „Rattendreck, ich habe auch nicht daran gedacht. Wird schon gehen, man bemerkt es nur, wenn man ihnen längere Zeit ins Gesicht schaut.“

Jerusha brühte einen Cayoral auf, während Kiéran ein einfaches Mahl aus Brot und Käse vorbereitete. Auch die Eliscan packten Proviant aus und boten es ihnen an. „Was ist das?“, fragte Jerusha neugierig, als Qedyr ihr eine Art grünes Stäbchen reichte.

„Eingelegte Schilfsprossen, bei Halbmond geerntet“, sagte Qedyr und nippte vorsichtig an seiner Tasse mit Cayoral. „Ah, ein Gewürztee! Sehr schmeckhaft.“

Jerusha schmunzelte. „Schmackhaft.“ Was sich von der Schilfsprosse nicht behaupten ließ, Jerusha fand sie arg faserig und auch Kiéran sah nicht begeistert aus von der Spezialität.

Absichtlich hatte sie einen Rastplatz in der Nähe eines Nussbaums gewählt. Ihre Stute Damaris war gerade dabei, friedlich Blätter davon abzurupfen. „He, was bist du denn für eine? Schmeckt dir das wirklich?“, fragte Jerusha lachend. Jetzt wirkte ihr Pferd völlig ruhig und ausgeglichen, vielleicht hatte ihm gestern einfach nicht gefallen, bei Nacht draußen zu sein.

Nachdem sie mit Hilfe der Nussschalen Rawelhas Pferd in ein normal gefärbtes Tier verwandelt hatten, ritten sie weiter und erreichten tatsächlich schon am frühen Nachmittag die Grenze nach Benaris. Wachen gab es hier keine. Ein paar verwitterte Grenzsteine, mehr war nicht zu sehen, denn zwischen den beiden Fürstentümern herrschte schon seit längerer Zeit Frieden. Bis zum Wald von Atordar, zum Ort des angeblichen Zwischenfalls, waren es noch etwa drei Tagesreisen.

Jerusha und Kiéran hatten beschlossen, die erste Nacht draußen zu verbringen, damit sie und die Eliscan sich in Ruhe aneinander gewöhnen konnten. Bei Dämmerung suchten sie sich eine Lichtung im Wald, um dort ihr Lager aufzuschlagen. Die Eliscan blickten zwar drein, als wären sie am liebsten noch weiter geritten, doch Jerusha war so müde, dass sie immer wieder im Sattel einnickte. Damaris entging das anscheinend nicht, denn jedes Mal begann sie zu tänzeln, als wolle sie sie aufwecken.

Diesmal war es Qedyr, der half, das Feuer vorzubereiten. Jerusha fühlte sich noch ein wenig eingeschüchtert von seiner Gegenwart – nie hätte sie sich träumen lassen, dass sie einmal Seite an Seite mit einem Eliscan-König Holz sammeln würde!

„Ihr seid Bildhauerin, habe ich erfahren?“, meinte er freundlich, vielleicht um ihr die Scheu zu nehmen.

Jerusha nickte. „Ja, und deshalb habe ich mir auch etwas ausgedacht – ich werde als Erinnerung an diese ganz besondere Reise bei jedem Nachtlager ein Zeichen in einen Stein in der Nähe meißeln. Lilie und Drachen, wenn Ihr einverstanden seid.“

„Bin ich. Das klingt nach einer ausgezeichneten Idee“, sagte Qedyr, zerrte einen toten Baum aus dem Gebüsch und zerlegte ihn mit gezielten Fußtritten auf handliche Größe. Doch eins der Stücke war zu dick, sein Fuß prallte immer wieder ab. „ Zarre Mak!“, schimpfte er leise, und Jerusha lächelte, anscheinend hatte sie gerade ihren allerersten Eliscan-Fluch gelernt.

Rawelha fiel es sichtlich schwerer, sich zu entspannen – sie versuchte nicht, sich mit ihnen zu unterhalten, behielt Qedyr immer in Sichtweite und wirkte unruhig. Ihrer Haltung nach erwartet sie, dass jeden Moment ein Trupp Soldaten aus dem Gebüsch springt ...

Colmarél übernahm es, aus dem Proviant der Eliscan einen Eintopf zu kochen. Zwar hatte Jerusha keine Ahnung, was darin war, und die violette Farbe schreckte sie etwas ab, doch er schmeckte himmlisch, scharf-würzig und süß zugleich. Besonders lecker war es zusammen mit dem flachen Brot aus gemahlenen Nüssen, das Colmarél aus seinen Satteltaschen zum Vorschein brachte. „Köstlich“, sagte Kiéran und ließ sich einen Nachschlag geben.

Nach dem Essen plauderten sie noch etwas, dann zog sich Kiéran für seine täglichen Übungen ein Stück in den Wald zurück. Jerusha sah ihn nicht mehr, es war zu dunkel, doch die Augen der Eliscan waren anscheinend sanftes Mondlicht gewohnt. Immer wieder schauten sie, während sie sich mit Jerusha unterhielten, in Kiérans Richtung, blickten sich dann an und nickten beifällig. Besonders die stille Rawelha wirkte zum ersten Mal neugierig.

„Der Lin´tháresh macht das sehr gut“, sagte Colmarél zufrieden. „Wusstet ihr, dass Silmar ihn im Zweikampf nicht besiegen konnte?“

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