Siri Lindberg - Lilienwinter

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Jerusha und Kiéran haben es geschafft, ihre Liebe zu bewahren – doch noch ist ihr Leben und das aller Bewohner Ouendas in Gefahr, noch immer droht ein Krieg zwischen den Eliscan und Menschen. Um sich selbst davon zu überzeugen, ob die Menschen wirklich einen Krieg vorbereiten, begibt sich Qedyr, der König der Elis Aénor, unerkannt nach Ouenda. Jerusha und Kiéran begleiten ihn. Doch als sie zur Rettung eines Fürsten eilen, steht das Schicksal einer ganzen Welt auf der Kippe… denn zur gleichen Zeit greift Jerushas alter Feind Aláes im Reich der Eliscan nach der Macht…

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„Du hast anderes im Kopf, ich weiß, meine Liebe“, beruhigte sie Grísho.

„Ach, weißt du etwa, was ansteht?“ Allmählich kam es Je­rusha so vor, als sei schon jeder informiert darüber, was sie vorhatten.

„Nicht genau, ich weiß nur, dass ihr reisen werdet – das war schwer zu übersehen.“ Die Frage, ob er als Reisegefährte erwünscht war, hing in der Luft, doch Jerusha konnte sie nicht alleine beantworten.

„Was meinst du, Kiéran?“, wandte sie sich an ihren Gefährten. „Kann er mitkommen, oder ist das keine gute Idee?“

Kiéran wandte sich um, und Jerusha sah, dass seine Augen etwas folgten – im Gegensatz zu ihr konnte er Grísho sehen, seit er das Amulett aus dem Tempel der Schwarzen Spiegel trug. „Grísho ... wärst du bereit, für uns zu kundschaften?“, fragte er. „Dann würden wir uns sehr freuen, wenn du uns begleiten könntest.“

„Bereit? Ob ich bereit bin? Selbstredend!“, gab Grísho geschmeichelt zurück, und Jerusha freute sich, dass er dabei sein würde.

Sie unterhielten sich noch ein wenig, dann verfielen sie in Schweigen, während sie warteten. Der Himmel war dicht mit Wolken bedeckt, und Jerusha konnte nicht erkennen, wie hoch der Sichelmond stand. Hoffentlich, hoffentlich treffen die Eliscan noch ein! Sonst liegt es nicht mehr in unserer Hand, ob es einen Krieg geben wird oder nicht ...

Es schien eine Ewigkeit zu dauern, bis Kiéran schließlich knapp sagte: „Sie kommen.“ Er wandte sich in eine bestimmte Richtung und blickte in die Dunkelheit.

Jerushas ganzer Körper spannte sich an. Es war soweit.

Dann waren sie plötzlich da, lautlos wie Schatten. Als erstes erschien eine junge, hochgewachsene Frau auf einem schwarzen Pferd mit sahnefarbener Mähne auf der Lichtung. Ihr Gesicht war ungeschminkt, doch es hatte eine schlichte, strenge Schönheit, die Verzierung nicht nötig hatte.

Die Frau sah sich um, nur kurz blieb ihr Blick an Jerusha und ihrem Gefährten hängen, dann stieß sie einen leisen Ruf aus, und zwei weitere Reiter kamen aus dem Wald hervor. Sie saßen ab und gingen langsam auf sie zu. Jerusha erkannte Colmarél, er lächelte stolz und seine prachtvollen roten Locken fielen ihm auf die Schultern. Er ging einen Schritt hinter einer Gestalt, deren Gesicht unter der Kapuze eines einfachen Reisemantels verborgen war. Alle Eliscan trugen Handschuhe, um das silberne Mondsymbol an ihrer Hand zu verbergen.

Zwei Armlängen vor Jerusha und Kiéran blieben die beiden stehen, dann schlug der Mann langsam seine Kapuze zurück. Ja, es war der König – obwohl Jerusha ihn nur einmal kurz gesehen hatte, erkannte sie ihn sofort. Seine intensiven dunklen Augen sondierten sie, und obwohl sie es weder geplant noch besprochen hatten, verbeugten Jerusha und Kiéran sich beide tief vor ihm.

Etwas verlegen richtete sich Jerusha wieder auf und nahm sich die Zeit, Qedyr genauer zu mustern. Qedyr hatte ein kantiges Gesicht mit einer wuchtigen Nase, seine Statur war solide und muskulös, nicht so feingliedrig wie die seiner Gefährten. Zum Glück ist er für einen Eliscan nicht sonderlich schön. Das ist gut für diese Reise, schließlich müssen wir unerkannt bleiben – Colmarél und die Frau sind schon Blickfang genug!

Aber was war mit seiner Ausstrahlung? Schon bei Kiéran dachten die Menschen oft, dass er ein Earel sein müsse, ein Clanführer – er fiel auf, und bei Qedyr würde das nicht anders sein. Würde nicht sofort jeder merken, dass er ein Fürst war, wenn auch keiner aus dieser Welt?

***

Es hatte wieder begonnen zu regnen, aber Kiéran spürte es kaum. Er dachte zurück an die Nacht des Aes Erieth – der Mond-Zeremonie – und an seinen Kniefall vor diesem Mann, der wahrscheinlich Tausende von Jahren alt war. Damals hatte er um Gnade für Ouenda gebeten, und jetzt war Qedyr hier, eine bessere Antwort gab es nicht. Kiéran war so bewegt, dass er kaum zu sprechen wagte.

Es war der König, der schließlich das Schweigen brach. „Kiéran SaJintar“, sagte er, und es war Kiéran, als höre er seinen Namen das erste Mal, so fremdartig und melodisch klang er, wenn Qedyr ihn aussprach. „Jerusha KiTenaro. Ich muss mich daran gewöhnen, euch so zu nennen, wie es in eurer Welt üblich ist. Sonst merkt jeder, dass wir nicht von hier sind.“ Irgendwie wusste Kiéran, dass er jetzt lächelte.

Kiéran fiel gerade noch rechtzeitig das Eliscan-Wort für Majestät wieder ein. „ Thybrelis , es ist uns eine Ehre, Euch durch Ouenda zu geleiten, und am besten nennen wir uns ab jetzt einfach beim Erstnamen, wenn Ihr einverstanden seid.“

Der König nickte leicht und bedeutete seinen beiden Begleitern mit einer Geste vorzutreten. „Rawelha“, stellte er die Frau vor, die wohl seine Leibwächterin war; sie war etwas größer als der König und ihre Gestalt hatte für Kiérans neue Augen einen hellen, fast silbrigen Glanz. „Colmarél“, sagte Qedyr, und auch sein zweiter Begleiter trat jetzt vor, Kiéran erkannte ihn an dem rotgoldenen Schimmer seiner Erscheinung.

Jerusha räusperte sich. „ Gi sa wyín, ardesh k´ion “, sagte sie. „Sprecht ihr alle Ouén? Es würde Verdacht erregen, wenn wir uns in Alter Handelssprache unterhalten.“

„Natürlich.“ Qedyr neigte den Kopf. „Dieser Gedanke kam uns auch, deshalb habe ich Rawelha für die Begleitung ausgewählt – sie beherrscht mehrere Sprachen ...“

„ ... und ich habe Tag und Nacht gelernt“, mischte sich Colmarél eifrig ein. Zu Kiérans Überraschung duldete es Qedyr, dass sein jüngerer Begleiter ihn unterbrach, er beachtete es einfach nicht und sagte: „Wir haben alte Schriften studiert und unsere Kundschafter in euren Reichen befragt, damit es uns gelingt, nicht aufzufallen. Haben wir passende Kleidung gewählt?“

Fragend blickte Kiéran zu Jerusha hinüber, er selbst sah solche Details ja nicht mehr. An Jerushas Stimme hörte er, dass sie sich das Lachen verbeißen musste. „Fast. Rawelha ... diese Lederkappe tragt Ihr falsch herum. Colmarél, die Haare offen zu tragen, ist in diesem Fürstentum Frauen vorbehalten, besser Ihr bindet sie hinten zusammen. Und ach ja, Euer Pferd. Rawelha ... ich fürchte, wir müssen es ein bisschen färben. Sonst wird es Aufsehen erregen, denn schwarze Pferde mit weißer Mähne gibt es bei uns nicht.“

„Färben?“, fragte die Leibwächterin, ihre Stimme klang leise und etwas eingeschüchtert, mädchenhaft. Doch wenn man ihr den Schutz des Königs anvertraut hat, muss sie eine außergewöhnliche Kämpferin sein. Kiéran beobachtete sie, doch solange er sie nicht in der Bewegung sah, fiel es ihm schwer, ihre Fähigkeiten einzuschätzen. Wenn sie ebenso schnell ist wie Silmar, könnte sie mich wahrscheinlich in ein paar Minuten erledigen.

„Das mit dem Färben ist nicht so schwierig wie es klingt“, versicherte ihr Jerusha rasch. „Bei unserem nächsten Rastplatz bereiten wir einen Sud aus Nussschalen zu, der verwandelt das Weiß in ein dunkles Braun.“

„Wir werden ohnehin behaupten, dass ihr aus Elisondo seid, es ist also nicht weiter schlimm, wenn ihr anderen Leuten etwas ausländisch vorkommt“, meinte Kiéran. „Elisondo ist so weit weg, dass kaum einer weiß, wie die Leute dort leben. Man traut ihnen alle Merkwürdigkeiten zu.“ Von den verschiedenen Ländern, in denen er als Sohn eines Gesandten gelebt hatte, konnte er sich an Elisondo am klarsten erinnern, und es waren gute Erinnerungen.

„Ah ja, Elisondo, das Land der blauen Wolken – es ist beliebt bei unsereins“, sagte Qedyr, er klang erfreut.

„Umso besser“, übernahm Jerusha wieder das Wort. „Nun zu unserer Reiseroute – wohin wollt ihr? Kennt ihr die Namen von Orten, an denen die Menschen angeblich den Krieg gegen euch vorbereiten?“

„Ja“, sagte Colmarél und holte etwas aus seinem Umhang, wahrscheinlich eine Schriftrolle. Jerusha las halblaut vor, was darauf stand: „ Oordak, nahe dem Wald von Atordar .“

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