Saskia Françoise Elvers - Künstlerseelen

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MARCUS CHRISTLIEB, ein Bundesminister für besondere Aufgaben, wird vom Bundeskanzler persönlich beauftragt eine neue Regierungsform zu testen.
In einem Interview hat sich der berühmte Schauspieler EDGAR BRANDIG zu den Kritiken seines neuen Films geäußert und vertritt dabei die Meinung, der Gesellschaft auf Probe die Kunst zu entziehen – die Menschen sollen lernen die eigene Kultur wertzuschätzen.
Die Regierung nimmt sich Edgars Idee an, um ihre neue Regierungsart daran zu erproben. In ihren Augen beinhaltet dieser Testlauf nur einen geringen Anteil an Konsequenzen, falls es zum Scheitern verurteilt ist.
Mit Begeisterung nimmt das Volk das Projekt an, obwohl der Kunstentzug neue Gesetze mich sich bringt, die nach einer dafür erbauten Mauer ebenfalls für Unruhe sorgen. Während Demonstrationen auszuarten drohen, muss sich die Regierung entscheiden, ob sie den Testverlauf abbrechen oder fortfahren will.

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„Gut, dann lernt jetzt folgendes - beleidigt, ignoriert oder diskriminiert ihr andere, fällt es auf euch zurück, nicht auf die Person gegen die ihr sichtlich ankämpft. Dumme Menschen helfen, ermuntern euch, reden gegen an oder rächen sich irgendwann. Die klugen Menschen lassen euch im Glauben, dass sie euren wahren Charakter nicht erkannt haben, weil sie wissen, das Leben holt euch wieder ein.

Mit eurem heutigen Verhalten formt ihr eure unvorhersehbare Zukunft, die bereits mit dem morgigen Sonnenaufgang beginnt. Ihr wisst nie wohin euer Weg euch führt, doch ihr könnt heute bestimmen, ob die Personen die euren Weg ein zweites Mal kreuzen, euch in schweren Zeiten ignorieren oder die Hände reichen.

Wenn euch die Kunst eines lehrt, dann das alles Schöne seine Zeit braucht - egal ob aus Menschenhand geschaffen oder von der Natur vorherbestimmt. Bilder brauchen Zeit zum Trocknen und Samen Zeit zum Keimen. Doch das Endresultat wird nie gut sein, wenn man die falsche Grundierung oder nährstoffarmen Boden gewählt hat.

Nun würde ich gerne auf meinen Ausgangspunkt zurückkommen: Wie stehen die anderen zu dem Thema? Sebastian würde sich bestohlen fühlen, was ein logischer Gedanke ist - Tim dagegen würde die Künstler verstehen und womöglich lernen damit zu leben. Was müsste passieren, damit ihr euch nicht bestohlen fühlt, sondern lernt damit zu leben?“

Ohne ein vorheriges Handzeichen antwortet ein Mädchen namens Ella: „Wenn wir darüber abstimmen.“

Silvie wirkt beglückt. „Eine demokratische Abstimmung würde dazu beitragen, dass jeder eingreifen könnte. Für wen wäre das in Ordnung - bitte mal ein Handzeichen.“

Überraschenderweise meldet sich die gesamte Klasse.

„Okay, also wenn die Mehrheit dafür stimmen würde, wäre das für alle in Ordnung?“

Die Köpfe der Schüler wackeln unschlüssig hin und her ohne eine klare Meinung abzugeben, obwohl ihre Hände vor wenigen Sekunden noch sicher in der Luft standen.

„Sebastian, wäre es für dich in Ordnung?“ Silvie sieht ihn freundlich an, damit die restliche Angst verfliegt, die sie durch ihren Schlag gegen die Tafel ausgelöst hat.

„Naja, es wäre zwar nicht schön, aber da wir alle abgestimmt haben, müsste ich mich dem annehmen.“ Sebastian zuckt verunsichert mit der Schulter.

„Alter, stimmt doch nicht - ich würde dagegen angehen. Demonstrieren, oder so. Wenigstens meinen Besitz will ich behalten. Stell dir mal vor, die nehmen dir dein Handy weg und löschen alle Lieder - dann hast du nichts mehr“, pöbelt Sebastians Sitznachbar Marko.

„Man könnte doch selber Musik machen“, klingt sich Tim in das Gespräch mit ein.

„Ruhig dahinten“, lenkt Marko ab und kassiert von Silvie den nächsten bösen Blick.

„Er hat Recht. Man könnte selber Musik machen, dass wäre ja nicht verboten“, sagt Ella.

„Wie ist eure Meinung?“, fragt Silvie begeistert den Rest der Klasse.

„Das wäre super. Mädchen mögen es, wenn Jungs ihre künstlerische Ader zeigen“, freut sich eine Blondine hinten in der Ecke namens Sonja.

„Wir könnten Musen werden“, fügt ihre beste Freundin hinzu, deren Namensschild Silvie nicht lesen kann, da die Schrift zu klein ist.

Die Jugendlichen werden erneut unruhig und Silvie blickt auf ihre Uhr. Da ihre neue Kunstklasse gerade einen harmonischen Abschluss gefunden hat, entschließt sie sich dazu den Unterricht früher zu beenden.

„In der Kunst geht es darum sich gegenseitig zu Inspirieren und voneinander zu lernen. Das bedeutet, dass auch die Musen aus der letzten Reihe ab der nächsten Stunde kreativ werden müssen. Nur wer sich fallen lässt und etwas mit neuen Augen betrachtet, wird wahre Schönheit erkennen und im Stande sein sie selber zu erschaffen. Mit diesen Worten, Schluss für heute. Vielen Dank für eure Teilnahme am Gespräch. Packt eure Sachen und verschwindet leise nach Hause.“

Als jemand die Klassentür öffnet, wird es schlagartig still und alle huschen leise in die Freiheit.

Nachrichten

Als Lena Nöthe morgens aufsteht, ahnt sie noch nicht, was ihr Beitrag vom Vortag ausgelöst hat. Erst als ihr Chef sie zu sich ins Büro zitiert, rechnet sie mit dem Schlimmsten, denn sie hat ohne seine Einwilligung das Thema Edgar Brandig groß in den Nachrichten gebracht.

„Sie werden am Brandig-Fall dran bleiben“, setzt ihr Chef ein, als sie sich auf einem Stuhl niedergelassen hat.

„Bitte?“, fragt Lena nach, um bestätigt zu bekommen, dass sie sich nicht verhört hat.

„Bundesminister Marcus Christlieb hat sich bei mir gemeldet. Die Regierung zieht Edgar Brandigs Idee in Erwägung. Wir stehen nun im direkten Kontakt mit der Regierung. Die wollen mit uns kooperieren - Dank Ihnen.“

Lena klappt die Kinnlade runter. Fassungslos verlässt sie kurz darauf das Büro ihres Chefs, um die nächste Nachrichtensendung vorzubereiten. Diese Neuigkeiten sollen schnellstmöglich an die Öffentlichkeit gehen.

Es ist ihre Chance. Sie hat das Level der Nachrichtenmoderatoren neu gesetzt. An ihren Namen wird sich jeder erinnern, weil sie Steine zum Rollen gebracht hat. Das Schicksal hat sich für sie entschieden, nachdem sie sich eine eigene Chance gebaut hat.

Pärchen

Tatjana Illner hat von den neuen Brandig-Nachrichten noch nichts mitbekommen, als sie das letzte Kinoticket an Robert Plettenberg verkauft und ihren Feierabend einläutet.

Sie verschwindet im Mitarbeiterraum, wechselt ihre Kleidung, öffnet die streng gebundenen roten Haare und lässt ihre wellige Mähne über ihre Schultern fallen. Noch ein wenig Parfum aufgetragen und schon sprintet sie mit Jacke und Tasche zu Robert hinunter, welcher im gegenüberliegenden Restaurant sitzt und auf sie wartet.

„Du hast uns hoffentlich die besten Plätze gebucht“, witzelt Robert und nimmt seiner Freundin die Getränkekarte aus der Hand. Ein Zeichen dafür, dass er bereits bestellt hat.

„Wie oft habe ich dir gesagt, dass du mir vorher Bescheid geben sollst, damit ich die Karten über mein Mitarbeiterkonto abrechnen kann? So zahlst du jedes Mal den vollen Preis.“ Tatjana nimmt die Getränkekarte wieder in die Hand.

„Habe ich dich jemals um den Mitarbeiterrabatt gebeten?“, hakt Robert angespannt nach.

„Nein, aber du musst das Geld auch nicht zum Fenster rauswerfen, nur weil dein Vater reich ist“, antwortet Tatjana genervt.

„Mein Vater hat damit nichts zu tun. Ich dachte, das hatten wir bereits geklärt ...“

Ein Kellner kommt und stellt die bestellten Getränke ab, woraufhin sich Tatjana für ein Lächeln zusammenreißt. Erst als der Kellner aus der Sichtweite ist, fängt sie erneut an: „Ich kann es nicht leiden, wenn du das machst. Jedes Mal protzt du mit deinem Geld vor meiner Nase herum.“

„Ich tue was? Du tust gerade so, als würde ich dir ständig Geld unter die Nase halten damit du daran riechst“, witzelt Robert, um die Stimmung zu heben.

„Du nimmst das gar nicht ernst.“

„Natürlich, aber seit ich meinen Job habe wirfst mir ständig diesen Schwachsinn vor. Irgendwann kann ich das nur noch mit Humor nehmen, sonst platze ich.“

„Schwachsinn? Meine Gefühle sind also Schwachsinn, ja?“

„Das ist alles, was du aus meiner Antwort gehört hast? Echt jetzt? Wie wäre es mal, wenn du meine Gefühle wahrnimmst? Stattdessen übergehst du sie. Wie oft habe ich dir erklärt, wieso ich den Rabatt nicht in Anspruch nehmen möchte? Und wie oft habe ich dir erklärt, wie beleidigt und abgewertet ich mich von dir fühle, wenn du immer mit der Reiche-Sohn-Nummer kommst? Anstatt dich zu freuen, dass ich arbeiten gehe und das verdiente Geld dafür nutze mit dir etwas Schönes zu unternehmen, übergehst du meine Gefühle und fängst mit dämlichen Diskussionen an. Wenn du dein Geld sparen möchtest, kannst du das gerne tun. Akzeptiere also bitte mal, dass ich ebenfalls selber entscheiden kann, was ich mit meinem Geld mache. Wenn ich nicht sparen möchte, dann tue ich das nicht.“

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