Ulrich Urthaler - eins vorwärtsfallen

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Dies ist die tragikomische Geschichte des Tschusch Barbar, einem abgehalfterten Privatdetektiv. Seine wirtschaftliche Lage ist desaströs, obwohl er alles mitbringt, was ihn zu einem erfolgreichen Schnüffler prädestiniert, insbesondere sein phänomenales Gedächtnis. Nie vergisst Tschusch ein Gesicht und selbst nach Jahren kann er sich noch erinnern, wer wann was verbrochen hat, sodass sein Gehirn zu einer famosen Datenbank von Ausreißern, Ehebrechern und sonstigen Kleinkriminellen angewachsen ist.
Seine aktuellen Aufträge bringen jedoch auch einen Überlebenskünstler wie ihn an den Rand der Verzweiflung, gerät er doch in eine absurde Konstellation. Er ermittelt gegen einen angeblich Treulosen, der sich schließlich als sein bester Freund entpuppt, indes ganz anderen Lastern fröhnt. Zudem soll er im Auftrag einer alten Dame den entfleuchten Gatten zurückbringen, bis er herausfindet, dass der Betreffende bereits tot ist. Und als wäre dies nicht genug, wird er einziger Zeuge einer Entführung, die ihm die Polizei aber nicht glaubt, da niemand als vermisst gemeldet wird.
Doch Tschusch wäre nicht Tschusch, wenn er am Ende, trotzdem ihn die Mafia bedroht, nicht mit allem fertigwerden würde, allerdings auf seine ganz eigene Art, dem unfreiwilligen Vorwärtsfallen, von übel Meinenden auch als Fettnäpfchentreten bezeichnet.

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„Tschusch!“ Erschrocken blickte er auf. Judith röntgte ihn mit ihren Magnet-resonanzaugen, wohl bemerkend, dass ihr Bruder völlig abwesend war. „Hörst du überhaupt zu?“

„Sicher“, stammelte er.

„Und bei welcher Bibelstelle war ich gerade?“

„Naja“, riet Tschusch ins Blaue hinein, „bei der Geschichte, als Petrus den Herrn Jesus dreimal verleugnet.“

Judith verzog das Gesicht und murmelte etwas wie: „Schwein gehabt.“

Offenbar hatte er die korrekte Stelle getroffen, aber allzu schwer war das nicht, denn Betschwester Judith trug sie relativ häufig vor. Sie klappte das Buch zu und sagte, dass für heute Schluss sei. Tschusch atmete auf. Obwohl sie zwei Jahre jünger als er war, gerierte sie sich stets als seine Ersatzmutter und hoffte immer noch, ihn zu einem wahren Christenmenschen erziehen zu können. Warum er sich das alles gefallen ließ, wusste er selbst nicht. Wahrscheinlich war er einfach zu träge, um ihr die Hoffnung zu nehmen. Außerdem mochte er seine Schwester, so unterschiedlich sie auch waren.

Kaum hatte Judith die Wohnung verlassen, rief er Edmund an und erzählte ihm von der Entführung. Edmund nahm ihn durchaus ernst. Er kannte Tschusch seit über dreißig Jahren und wusste in etwa, wann sein Freund Unsinn redete und wann nicht.

„So lange niemand als vermisst gemeldet wird“, sagte Edmund, „kann ich da wenig machen. Möglicherweise hast du recht und das Opfer ist Ausländer, deshalb haben wir hier nichts vorliegen. Vielleicht ist er ja Österreicher, so wie du. Ich werde mal bei meinen Kollegen in Salzburg nachfragen lassen. Kann ja sein, dass dort jemand verschwunden ist. Du hörst von mir.“

Tschusch ärgerte sich, obwohl Edmund ihm von Anfang an Glauben schenkte. Er ärgerte sich, weil Edmund ihm wieder den Österreicher vor die Nase gehalten hatte. Nicht, dass Tschusch etwas gegen sein Geburtsland hatte, doch hasste er es, auf eine Nationalität reduziert und damit mal wieder, wenn auch auf subtile Weise, ausgegrenzt zu werden. In Österreich war er immer der Jugo gewesen, hier in Deutschland ein Ösi, folglich jedesmal Angehöriger eines nicht ganz ernst genommenen Völkchens. Als er einst, als er ausnahmsweise etwas Geld verdient hatte, nach Kroatien in die Ferien gefahren war, hatte man ihn ob seines Nachnamens sogleich als Slowenen identifiziert und ein Jahr später, im Urlaub in Montenegro, für einen waschechten Kroaten gehalten. In Serbien, bei der Rückreise, hatte man ihn als Montenegriner verunglimpft und damals, da er dem Betrüger Bronsky auf der Spur gewesen war, hatten ihn linke Leipziger Chaoten als Scheiß-Wessi beschimpft und in Klein Bademeusel gewisse Glatzen in Springerstiefeln als Pole, nur, weil er ein verrostetes Auto gefahren hatte.

Vor allem ärgerte er sich über sich selbst, weil er ein schlechtes Gewissen gegenüber Edmund hatte und so beschloss er, sich schnellstmöglich mit ihm zu treffen und ihm reinen Wein einzuschenken. Um sein Mütchen zu kühlen, ging er nochmals auf die Straße, Bewegung aufnehmen, Ballast abwerfen. Ziellos mäanderte er durch die Stadt. Es war bereits zwanzig Uhr, die Stunde der Ruhe, wenn die meisten noch beim Essen saßen oder vor den Nachrichten hockten, die letzten Geschäfte schlossen und die Nachtschwärmer noch nicht unterwegs waren. Tschusch mochte diese Spanne der Unentschiedenheit, da der Tag noch nicht zu Ende und die Nacht noch nicht begonnen hatte, wenn es noch ein bisschen hell war, aber zu kalt, um schon draußen zu sitzen. Wenn nicht entschieden war, wer von den Leuten auf der Straße Single und wer gebunden war. Wenn er niemand beneiden musste ob dessen privatem Glück, wenn er einfach einer unter vielen war.

Es war eine klare Nacht. Man konnte die Sterne sehen und einen infantil gezeichneten Sichelmond, als habe ein Kind ein Stück gelbes Papier ausgeschnitten und in den Nachthimmel geklebt. Über eine Stunde war er durch die Gegend marschiert und fand sich eher zufällig nahe der Gewürzmühlstraße wieder. Tschusch nutzte die Gelegenheit und schaute bei Gasteigers Haus vorbei. Die Fenster waren dunkel und auch sein wiederholtes Klingeln wurde nicht beantwortet. Der Mann schien nie daheim zu sein. Irgendetwas stimmte da nicht.

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