Malcom Brady - Endstation Sehnsucht

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Die beiden Freunde Claudio Guerrero und Luis Legoas lernen auf einer Kreuzfahrt den kubanischen Musiker Ruben Cadelo kennen. Beeindruckt von dessen Lebensgeschichte entschließen sie sich spontan dazu seine Familie aus Kuba herauszuholen. Bei der Flucht soll ihnen ausgerechnet der schwerkranke Kapitän Efraim Rodriguez helfen, der nach Auskunft seiner Ärzte nur noch ein Jahr zu leben hat. Auf der tropischen Karibikinsel Kuba stellen sich die Dinge zunächst jedoch ganz anders dar und die beiden Freunde genießen das fröhliche Leben auf der Ferieninsel. Durch den Trunkenbold Norberto erfahren sie von der Lage der 1711 mit wertvoller Ladung gesunkenen, spanischen Galeone Santisima Trinidad und es gelingt ihnen sogar einen Teil des Schatzes zu bergen. Doch wie wollen sie die wertvollen Objekte zusammen mit fünf Flüchtlingen aus Kuba herausbekommen? Zumal der zwielichtige holländische Geschäftsmann van Ruid von der Sache Wind bekommen hat und ihnen ganz schön im Nacken sitzt.

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Ich sehe sie gespannt an und habe den Beamten für einen Augenblick vergessen. Sie ist das schönste Mädchen, das ich je gesehen habe. Ich bleibe stumm vor ihr stehen. Sie lächelt, greift in ihre Handtasche und holt einen Schlüssel hervor.

„Kommen sie, ich lasse sie rein“, sagt sie freundlich.

Vielen Dank, sie arbeiten hier?“, frage ich überrascht. Sie nickt mit dem Kopf.

„Ich komme wegen des Lokals“, sage ich. „Senor Pérez hat versprochen, sich darum zu kümmern. Wegen der Instrumente.“

„Instrumente?“

„Ja, ich bin Musiker.“

„Salsa oder Rumba?“

„Nee, Rock!“

„Wie bitte?“

„Ich meine, ich bin Gitarrist in einer Rockband.“

„Und so etwas gibt es bei uns in Kuba?“

„Und ob. Wir benötigen einen Ort zum Unterstellen der Musikinstrumente. Das tägliche auf,-und abbauen, sowie der lästige Transport, sie verstehen?“

Noch ehe sie antworten kann, erscheint hinter ihr ein Mann im Türrahmen. Er trägt eine Offiziersuniform, was ihn mächtig wichtig erscheinen lässt.

„Ah, der Musiker“, begrüßte er mich. „Gut, dass sie kommen. Ich habe da vielleicht etwas für sie, aber kommen sie doch bitte mit nach oben. In meinem Büro spricht es sich leichter.“ Er behandelt mich zuvorkommend und korrekt. Was er mir anbietet, ist ein Kellerraum, der so aussieht wie eine Grotte. Er soll uns als Probe,- und Unterstellraum für die Instrumente dienen. Ich bedanke mich und verspreche sein Angebot mit den anderen zu besprechen. Beim Verlassen der Oficina treffe ich das Mädchen wieder. „Hey, wie wär`s“, frage ich. „Wollen wir am Abend etwas trinken gehen?“

Sie dreht sich um, geht zu einem Wandschrank, holt eine Mappe heraus und kommt dann zurück. „Ich weiß nicht so recht“, antwortet sie.

„Ach kommen sie schon. Oder haben sie einen Freund?“

„Nein, im Moment nicht.“

„Na sehen sie. Ich verspreche ihnen auch ganz artig zu sein.“

Sie überlegt. Dann sagt sie: „ Also gut, warten sie nach Feierabend auf mich.“

„Ja“, sage ich, „gern“. Sie dreht sich um und will zurück in ihr Büro.

„Halt rufe ich schnell. Ich weiß ja nicht mal ihren Namen.“

„Wie bitte“, fragt sie.

„Den Namen, wie heißen sie?“

„Oh“, sie kichert.

„Na, wie heißen sie denn?“

„Daynais!“ sagt sie und entfernt sich schnell.

So war es damals gewesen mit Dayanis. Der Proberaum sollte übrigens für fünf lange Jahre unser Domizil bleiben. Und das trotz tausender Insekten und Gerüchen nach Fäulnis und Fäkalien, die uns von nun an ständig begleiteten.

„Apropos Kuba, können sie nicht wenigstens auf einen Besuch in ihre Heimat zurück kehren?“, unterbrach der Kapitän Rubéns Gedankengänge.

„Auf keinen Fall. Republikflucht ist ein sehr schweres Delikt.“

„Aber Fidel ist doch gar nicht mehr an der Macht. Es soll sich doch sehr viel verändert haben in ihrem Land?“

„Nach außen hin vielleicht, aber drinnen sitzen noch immer die gleichen Gesinnungsgenossen am Ruder. Die würden mich sofort einbuchten.“

„Und ihre Freunde und Verwandte?“

„Die gibt es selbstverständlich noch! Meine Verlobte, meine Schwester, mein Vater, ein paar Vettern und Cousinen, und natürlich meine Freunde und frühere Studienkollegen leben noch auf der Insel. Ihnen ist der Kontakt zu mir strengstens untersagt worden.“

„Das heißt, sie haben ihre Leute seit damals nie mehr wiedergesehen?“

„Leider nein. Es gibt keine Möglichkeit, da sie ja nicht reisen dürfen.“

„Mm...“

„Stellen sie sich vor, sie träumen von der Südsee, möchten einmal unbedingt dort hin. Aber sie können nicht, sie dürfen einfach nicht. Es gibt Menschen, die nur einmal rüber nach Mexico wollten oder auf einen Sprung nach Miami. Viele haben den Versuch bereits mit dem Tod bezahlt. Das System ist einfach unmenschlich.“

„Das ist wirklich schrecklich“, entfuhr es dem Kapitän anhand Rubéns Schilderung.

Für einen Moment lang herrschte ein tiefes Schweigen zwischen den beiden, welches nur von den leisen Tönen der Hintergrundmusik unterbrochen wurde. Dann deutete Rubén auf seine Gitarre.

„Ich muss wieder auf die Bühne. War nett mit ihnen zu plaudern Capitan.“

„Die Freude ist ganz meinerseits Rubén, aber ehe ich es vergesse, von der nächsten Reise an hat die Marilu einen anderen Kapitän!“

Der Kubaner erschrak und versuchte zu ergründen, ob diese Mitteilung nur als Scherz gemeint war.

„Es stimmt wirklich“, sagte Efraim. „Ich nehme mir Urlaub auf unbestimmte Zeit. Hab da hier und dort noch etwas zu erledigen und mit fünfzig möchte ich mir auch einige Träume verwirklichen.“

Rubén schluckte laut. „A...aber, sie kommen doch wieder Senor Capitan?“

„Das weiß ich jetzt noch nicht. Ich habe für ein paar Jahre Privatleben gespart und möchte mir einfach diese Auszeit gönnen. Mit Sicherheit besteige ich so schnell kein Kreuzfahrtschiff mehr! Vielleicht kaufe ich mir sogar ein Haus, irgendwo im Süden, wo es sich gut leben lässt.“

„Na, ob ihnen das nicht zu langweilig wird?“

„Ich denke nicht. Ich habe mir das Ganze gut überlegt und möchte noch so Einiges nachholen. Außerdem werde ich einmal anders reisen. Nicht immer nach der Uhr fahren und die Verantwortung für einen Haufen Passagiere tragen.“

„Mm...und wer übernimmt dann die Marilu?“

„Das kann ich noch nicht sagen. Ich habe erst einen Tag vor dem Auslaufen die Reederei verständigt.“

Damit war der Erklärung genug abgegeben fand der Kapitän. Er ging zu den Aufzügen, während sich Rubén nachdenklich die Gitarre umschnallte.

Kapitel 4

Kapitän Efraim Rodriguez war noch ein Schiffsführer der alten Stunde. Er fühlte sich als Kaufmann, Richter, Arzt und Seelsorger in einer Person und am liebsten stand er selbst auf der Brücke, schmeckte das salzige Seewasser, während er sein widerspenstiges Schiff bändigte. Die hightec Welt mit seiner ständig wachsenden Bürokratie war ihm zuwider, auch wenn er auf technische Errungenschaften wie das weltweite Ortungssystem zum Beispiel ungern verzichten mochte. Seine Vorstellung von einem idealen Kapitän stammte aus einer fast dreißigjährigen Erfahrung in der Seefahrt. Bereits in jungen Jahren hatte er kleinere Handelsschiffe auf kurzen Strecken im Mittelmeer befehligt. Dann hatte er sein Glück bei einer der größten Kreuzfahrtgesellschaften versucht und sich schon recht bald jenen vertrauensvollen Posten erworben, den er bis zum heutigen Tage inne hatte. Automation hin oder her, er wusste am besten wie und wann einer bevorstehenden Gefahr zu begegnen war.

Für die über tausend Schiffspassagiere war der Kapitän ein wichtiger Bestandteil der Seereise. Fast gehörte er in den Werbeprospekt wie die Unterkunft, die Verpflegung oder auch die Landausflüge. Daher war das erste Abendessen für die meisten Passagiere eher eine Enttäuschung. Der Kapitänsplatz war leer geblieben. Schon tauchten Fragen auf wie: „ Wo ist er, wie sieht er überhaupt aus, und wie alt mag er sein?“

Im Gegensatz zu den meisten seiner Kollegen hegte Efraim eine richtige Abneigung gegen den gesellschaftlichen Teil seines Berufes. Menschlich gesehen war ein bisschen Spröde, was aber der Beliebtheit bei seiner Mannschaft keinen Abbruch tat.

„Können sie mir nicht die Kapitänsgala abnehmen Alvaro?“ fragte er deshalb am dritten Abend seinen ersten Offizier.

„Alles, nur das nicht“, entgegnete der mit einem breiten Lächeln. „Da müssen Sie leider selbst durch. Wenn der Schwindel auffällt, dann wirft mich die Meute eigenhändig über Bord. Warum hegen sie eigentlich eine so ausgeprägte Abneigung gegen Passagiere?“

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