Malcom Brady - Endstation Sehnsucht

Здесь есть возможность читать онлайн «Malcom Brady - Endstation Sehnsucht» — ознакомительный отрывок электронной книги совершенно бесплатно, а после прочтения отрывка купить полную версию. В некоторых случаях можно слушать аудио, скачать через торрент в формате fb2 и присутствует краткое содержание. Жанр: unrecognised, на немецком языке. Описание произведения, (предисловие) а так же отзывы посетителей доступны на портале библиотеки ЛибКат.

Endstation Sehnsucht: краткое содержание, описание и аннотация

Предлагаем к чтению аннотацию, описание, краткое содержание или предисловие (зависит от того, что написал сам автор книги «Endstation Sehnsucht»). Если вы не нашли необходимую информацию о книге — напишите в комментариях, мы постараемся отыскать её.

Die beiden Freunde Claudio Guerrero und Luis Legoas lernen auf einer Kreuzfahrt den kubanischen Musiker Ruben Cadelo kennen. Beeindruckt von dessen Lebensgeschichte entschließen sie sich spontan dazu seine Familie aus Kuba herauszuholen. Bei der Flucht soll ihnen ausgerechnet der schwerkranke Kapitän Efraim Rodriguez helfen, der nach Auskunft seiner Ärzte nur noch ein Jahr zu leben hat. Auf der tropischen Karibikinsel Kuba stellen sich die Dinge zunächst jedoch ganz anders dar und die beiden Freunde genießen das fröhliche Leben auf der Ferieninsel. Durch den Trunkenbold Norberto erfahren sie von der Lage der 1711 mit wertvoller Ladung gesunkenen, spanischen Galeone Santisima Trinidad und es gelingt ihnen sogar einen Teil des Schatzes zu bergen. Doch wie wollen sie die wertvollen Objekte zusammen mit fünf Flüchtlingen aus Kuba herausbekommen? Zumal der zwielichtige holländische Geschäftsmann van Ruid von der Sache Wind bekommen hat und ihnen ganz schön im Nacken sitzt.

Endstation Sehnsucht — читать онлайн ознакомительный отрывок

Ниже представлен текст книги, разбитый по страницам. Система сохранения места последней прочитанной страницы, позволяет с удобством читать онлайн бесплатно книгу «Endstation Sehnsucht», без необходимости каждый раз заново искать на чём Вы остановились. Поставьте закладку, и сможете в любой момент перейти на страницу, на которой закончили чтение.

Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

„Ach was, das stimmt doch gar nicht. Sie interessieren mich nur nicht besonders, was ich auch gerne zu gebe.“

„Na wenn die das wüssten“, scherzte Alvaro. Jetzt musste auch Efraim grinsen. Er wusste ganz genau, er würde der Gala und dem Posieren nicht entkommen können. Daher fügte er sich seinem Schicksal.

Luis und Claudio waren den ganzen Morgen zusammen mit Melba über den Laufparcour gerannt. Jetzt wollten sie ihre sportlichen Aktivitäten langsam ausklingen lassen und nur noch die Sonne am Pool genießen. Sie schafften es noch der fragwürdigen Kunstauktion in der Showboat Lounge auf Deck sechs aus dem Weg zu gehen. Von dem Kauf so genannter originaler Kunstwerke auf einem Kreuzfahrtschiff hatte man ihnen dringend abgeraten. Dem formalen Abendessen mit der großen Kapitänsgala hingegen konnten sie nicht entkommen. Im Gegensatz zu Melba, die sich bereits voller Vorfreude zum Umziehen in ihre Kabine zurückgezogen hatte, standen die beiden Freunde der bevorstehenden Kleiderauswahl eher etwas skeptisch gegenüber.

Gemäß dem Aussehen manch anderer Kreuzfahrtteilnehmer an jenem Abend, schien es den meisten Reisenden nicht viel besser zu gehen. Aufgetakelt bis zum äußersten stöckelten unförmige und in die Jahre gekommene rundliche Damen in kaum enden wollenden High Heels über die Royal Promenade auf Deck fünf, vorbei an Sorrentos Pizza, dem Cafe Promenade, Jerrys Ice Cream Shop, dem Friseursalon und der Squeeze Juice Bar in Richtung MacBeths Speisesaal.

Claudio hatte sich für eine helle Leinenhose und ein elegantes, dunkles Hemd, mit dazu passender Weste entschieden, bevor er sich auf den Weg in Richtung Speisesaal auf Deck vier machte. Beim Eintreffen am Tisch vierundsechzig waren die Neunzehn Uhr bereits um einiges verstrichen, denn er hatte noch vorher eine Tasse Kaffee in einem der zahlreichen Cafés auf dem Promenadendeck genossen und seine Augen nicht von den neusten Modetrends lassen wollen. Die hätte er sich allerdings getrost sparen können, denn beim Anblick der zurechtgemachten Melba blieb ihm glatt die Spucke weg. Sie war wirklich eine Göttin und der Star des Abends in dem prallgefüllten Speisesaal.

Kapitän Efraim Rodriguez ließ noch auf sich warten. Wie er solche Anlässe hasste. Nicht nur weil er sich in den engen, schwarzen Smoking zwängen musste. Ihm graute vor der geballten Aufmerksamkeit, den belanglosen Gesprächen und den vielen Fototerminen. Viel lieber würde er jetzt in seiner Kabine hocken und ein paar Akkorde auf der Gitarre klimpern, aber was sein musste, musste eben sein.

Der Empfang war grenzenlos, der Applaus wollte gar nicht aufhören, als er geflankt von seinen beiden Offizieren den Speisesaal betrat. Tisch fünfundsechzig stand auf einer leichten Anhöhe und war für drei Personen gedeckt. Efraim stand auf, erhob sein Glas und hielt die übliche Begrüßungsrede. Alles war reine Routine und schon viele Male vollzogen worden. Die Blitzlichter der Kameras leuchteten auf und dann war es auch schon fast wieder vorbei. Francesco Orlando brachte die Menükarte und nahm die ersten Bestellungen für die Vorspeise auf. Wie zufällig fielen die Augen des Kapitäns auf den Nachbartisch und blieben an jemand ganz Besonderem hängen. Seine Pupillen öffneten sich weit und seine Augen glänzten als er in das perfekt geschnittene Gesicht von Melba Gonzales Martinez schaute. Für einen kurzen Moment hatte sie seinen Blick erwidert und es hatte ihn beinahe umgehauen.

„Was für eine Schönheit!“ Er konnte sich gar nicht satt sehen an der jungen Dame, musste allerdings in Ausübung seiner Stellung, die Fassung wahren, denn immerhin war er die Obrigkeit an Bord. Außerdem war er kein Mann schneller Gefühle und Emotionen. Auch Luis konnte seinen Blick nicht von Melba lassen, die ihm zu allem Überfluss auch noch genau gegenüber saß. Ihr Aussehen war einfach perfekt und selbst die anwesenden Damen blickten neidisch, aus den Augenwinkeln, zu ihr hinüber. Dabei war sie längst nicht so aufgetakelt wie die meisten ihrer Geschlechtsgenossinnen. Nur das eben alles an ihr stimmte. Sogar die kleine goldene Spange, die sie sich in ihr langes Haar gesteckt hatte.

Während der Nacht passierte die Marilu die kanarischen Inseln. Der dritte Reisetag begann recht trübe. Der Himmel war Regenverhangen und dazu gab es Windböen bis Stärke acht. Das weiße Schiff wiegte sich über Backbord und Steuerbord und tauchte zusätzlich mit Heck und Bug in die hohen Wellen ein. Dieses bei den meisten Passagieren gar nicht beliebte „Schlingern“ dauerte bereits einige Stunden an und wenn die Marilu einmal aus ihrem Rhythmus ausbrach, dann gab es gleich einen harten Schlag gegen die Außenhaut des Schiffes. Für viele Reisenden bedeutete dieser Moment ein akrobatisches Turnen über die Decks während andere leidend in ihren Kojen lagen und sich der Vorstellung hingaben, dass die von Francesco Orlando servierten, exklusiven Mahlzeiten in ihren Mägen dieselben, wilden Sprünge machten, wie alles andere auf dem riesigen Schiff. Sie litten bis hin zur Selbstaufgabe unter der Zwangsweisen Teilnahme an einem Schauspiel, dem sie nicht entrinnen konnten.

Efraim öffnete frühmorgens die Schiebetür auf der Backbordseite und betrat das Oberdeck. Die tückischen Bewegungen der Wellen schien seinem Körper überhaupt nichts aus zumachen. Er gesellte sich zu einem der Matrosen, der dort die angeketteten Liegestühle kontrollierte, und peilte mit dem Fernglas die Lage. Auf der anderen Seite der Reling entdeckte er eine einzelne Gestalt in einer blauen Öljacke.

„Nanu“, sagte er zu seinem Seemann: „Haben wir noch eine Unerschrockene hier draußen?“

„In der Tat. dem war so, nur das die Person nicht nur unerschrocken sondern auch das hübscheste weibliche Wesen an Bord der Marilu war. Efraim zündete sich einen Cigarillo an und meinte: „ Die Dame habe ich bereits gestern in einem Abendkleid bewundern können. Sie sieht wirklich umwerfend aus.“

Der junge Matrose nickte ihm schweigend zu, während er seiner Arbeit nach ging. Jetzt blickte die junge Dame im Regenmantel zu ihnen herüber. Efraim nickte kurz zurück. Es war nicht mehr als eine freundliche Geste, dann ging er in seinen Salon und griff zu der angefangenen Flasche Tequilla. Er dachte an die Langeweile: „ Sollte sie wirklich aufkommen? In diesem Fall hätte ich noch nicht einmal mehr dieses eine Jahr verdient, das Doktor Robinson mir noch gibt. Aber, sie wird sicher nicht kommen! Ich habe mich noch niemals gelangweilt. Und ganz besonders im Bewusstsein, dass es nur noch ein Jahr dauert, müsste eigentlich jede Sekunde zu einer spannenden Sache werden.“

Gegen Abend war der Sturm dann vorbei und das „normale“ Leben an Bord nahm wieder seinen Lauf: Die niemals enden wollenen Buffets, Restaurationen, Animationen, Sport und Unterhaltungsveranstaltungen während sich das Schiff dem Äquator näherte. Roger schlenderte vom Speisesaal kommend vorbei am Studio B, der Karaoke Bühne und dem Spielsaal mit den unzähligen einarmigen Banditen. (Jemand hatte ihm erzählt, dass mit den Automaten ähnliche Umsätze erzielt werden wie mit dem gesamten Fahrkartenverkauf aller Kreuzfahrtteilnehmer ).

Dann folgte er der halbrunden Treppe hinauf auf Deck fünf und marschierte über die elegante gläserne Brücke schnurstracks zum Kunden-Informationsschalter. Dort wartete er geduldig in einer Schlange hinter amerikanischen Touristen, die nörgelnd ein unwichtiges Reiseproblem lösen wollten und trug sein Anliegen vor.

Er hatte seine Identitätskarte verlegt und auf einem Kreuzfahrtschiff bedeutete der sogenannte Seepass nun einmal alles.

Die kleine Plastikkarte erlaubte das Betreten und Verlassen der Kabine, das An und Von Bord Gehen des Schiffes und sie war absolut notwendig für jegliche Einkäufe die man an Bord tätigen wollte. Und wenn es sich nur um eine einfache Tube Zahnpasta handelte. Ist man auf einem Kreuzfahrtschiff ohne den Seepass, so gibt es einen praktisch gar nicht. Das Problem wurde jedoch schnell gelöst und er nahm sich vor nach dem Abendessen wieder einmal die gute Musik des bordeigenen Musikers zu genießen. Blues und Rockballaden aus den 60er und 70er Jahren waren genau das, wonach ihm an jenem Abend der Sinn stand, da seine Versuche bei Melba zu landen mehr als ins Stocken geraten waren. Wo war sie überhaupt? Er hatte sie den ganzen Tag noch nicht gesehen. Luis unterhielt sich an der Bar des Zwischendecks ausgiebig mit dem Weltenbummler über Wassersport, Tauchen und Bootsführerscheine. Anscheinend war der so gammlig aussehende Mann ein Ass in diesen Dingen, denn bereits seit mehreren Stunden hockten die beiden nunmehr ununterbrochen zusammen und plauderten.

Читать дальше
Тёмная тема
Сбросить

Интервал:

Закладка:

Сделать

Похожие книги на «Endstation Sehnsucht»

Представляем Вашему вниманию похожие книги на «Endstation Sehnsucht» списком для выбора. Мы отобрали схожую по названию и смыслу литературу в надежде предоставить читателям больше вариантов отыскать новые, интересные, ещё непрочитанные произведения.


Отзывы о книге «Endstation Sehnsucht»

Обсуждение, отзывы о книге «Endstation Sehnsucht» и просто собственные мнения читателей. Оставьте ваши комментарии, напишите, что Вы думаете о произведении, его смысле или главных героях. Укажите что конкретно понравилось, а что нет, и почему Вы так считаете.

x