Dieter M. Hörner - Dreh den Schubkarren um!
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Ich war finanziell erfolgreich und hatte meine Wünsche fest im Blick. Nur mich selbst verlor ich aus den Augen.
Ich vergaß meinen Kern und den Grund, warum ich in dieser Welt lebe.
Ich vergaß innezuhalten, auf mein Herz zu hören und dem Ruf meiner Seele zu folgen. Ich benutzte meine Gabe, mein Talent der Sprache, dazu, irgendwelche Luxusprodukte zu verkaufen.
Ich fiel in die alltägliche Trance hinein und erkannte nicht, dass das Hamsterrad nur von innen wie eine Karriereleiter aussieht.
Ich rannte, rannte, rannte, bis zu jenem Moment auf einem Autobahnrastplatz, als meine Seele anfing zu weinen.
Ich war 35 Jahre alt und stand erneut vor den Trümmern meines Lebens. Auch die zweite Scheidung kam auf mich zu. Das Einzige, was sich verändert hatte, war mein Kontostand. Doch auch dieser passte sich den Gegebenheiten an, sodass ich nach einiger Zeit wieder an der gleichen Stelle stand wie damals, als ich meine Mama fragte, ob die Matratze noch auf dem Speicher sei.
Doch dieses Mal nahm ich mir die Zeit, genau zu reflektieren. Ich richtete mich vollkommen auf das aus, was „meins“ ist.
Ich hörte auf mich zu verbiegen, ging in die Selbstliebe. Und es funktionierte wunderbar. Ich gründete mit meiner Petra, die ich kurz darauf kennenlernte, und meinem Freund Wolfi die Positiv Factory und meine wunderbare Tochter Tashina kam in mein Leben.
Ich verpflichtete mich selbst dazu, es nie mehr zuzulassen, dass mein Schubkarren so voll wird, bis ich daran zerbreche!
Natürlich es gab auch später immer wieder Momente, in denen ich meinen Lebens-Schubkarren anhalten und leichter machen musste. Doch ich ließ es nie mehr soweit kommen, dass er mir zu schwer wurde. Ich lernte aus meinen Erfahrungen. Ich lernte, dass ich den Inhalt meines Schubkarrens zum größten Teil selbst kreiere und dass ich entscheiden kann, wer was hineinwirft und was ich darin lassen will. Welch schöne, kraftgebende Erkenntnis!
Ist dir bewusst, dass der Inhalt deines Lebens-Schubkarrens ganz allein in deiner Verantwortung liegt?
Was befindet sich aktuell in deinem Schubkarren? Welche Wünsche, Freuden, Ängste und Sorgen beschäftigen dich?
Wer hat deinen Lebens-Schubkarren gefüllt? Du oder andere?
Ist dir bewusst, dass es gleichgültig ist, wer das war?
Ist dir bewusst, dass es ebenso in deiner Verantwortung liegt, das zu entfernen, was dir nicht gefällt?
Wem gestattest du Dinge hineinzuwerfen? Wem hörst du zu? Wer beeinflusst dich? Wer tut dir gut? Wer eher nicht?
Ist dir bewusst, dass all die Dinge in deinem Lebens-Schubkarren etwas mit deinen Gedanken, Emotionen und Lebensentscheidungen, also mit deinen Handlungen, aber auch deiner Inaktivität zu tun haben?
Wer entscheidet eigentlich, was in deinem Schubkarren landet und was nicht?
Gibt es Menschen, die dich beim Befüllen oder Entleeren deines Schubkarrens unterstützen können?
Weißt du, was dir fehlt oder wovon du zu viel hast und wann es Zeit ist „Stopp“ zu sagen?
Ist dir klar, wie du etwas stoppen kannst, damit dein Umfeld auch eine Chance hat, es zu verstehen?
Bist du auch bereit zu dir zu stehen und dein Ding zu machen, auch wenn andere es nicht verstehen oder du jemanden verletzen könntest?
Weißt du, wie es sich anfühlt, sich in Selbstliebe um den Inhalt seines Lebens-Schubkarrens zu kümmern?
Glaubst du, dass es sich lohnt, sich selbst um seinen Schubkarren zu kümmern?
Kapitel 4
Verkackt!

Der Schubkarrenmann steht vor seinem schwer beladenen Schubkarren. Ein platter Reifen hat ihn zum Anhalten gezwungen. Um den Reifen reparieren zu können, muss er den Schubkarren abladen. Bei dieser Gelegenheit versucht er seine Ladung zu ordnen.
1982, nach meinem Öleinkauf, besuche ich mein erstes Persönlichkeits-Seminar und bin sofort hoch begeistert von diesen Themen. Es geht um das Thema Unbewusstes und ich bin erstaunt, dass es so etwas gibt. In mir soll diese Kraftzentrale sein, mit der ich all die Dinge erreichen kann, die ich mir ersehne? Wahnsinn!
Alles verstehe ich nicht, doch das Wesentliche eröffnet sich mir tief im Herzen. Du kannst dein Leben selbst in die Hand nehmen! Die Worte des Seminarleiters fließen förmlich in mich hinein. Er spricht etwas an, von dem ich weiß, dass es meine Zukunft werden wird! Das ist es, was ich tun möchte, denke ich mir. Ich möchte Seminare geben!
Das Unternehmen bietet kurz darauf eine interne Präsentationsausbildung an, bei der man für einen Produkt-Vortrag geschult wird. Ich melde mich an, werde zugelassen und absolviere diese Ausbildung. Es sind schreckliche Tage für mich. Das, was da von mir verlangt wird, kann ich nicht leisten. Oh Gott, wie machen die das alle? Ich kann nicht mal gerade stehen, meine Beine zittern, mir ist schlecht, ich schwitze schon beim Gedanken, da vor zu müssen. Der Ausbildungsgleiter hat ein Einsehen mit mir, ich muss nicht einmal vor die Gruppe. Überraschenderweise bekomme ich am Ende das Speaker-Zertifikat überreicht und der Referent spricht mich direkt an:
„Herr Hörner, um das Sprechen in der Praxis zu lernen, haben Sie die Möglichkeit an der nächsten Veranstaltung den Produktvortrag zu referieren, trauen Sie sich das zu?“
Was, so schnell? Das klappt nie, Hilfe, ich will nicht! Ich habe während der ganzen Schulung still im Raum gesessen, was soll das? Meint der das im Ernst? Da sind doch die anderen, die können das viel besser! Meine Gedanken rasen, ich spüre meinen hochroten Kopf und stottere irgendwas. Er bleibt ruhig und schaut mich nur an. In meinen Gedanken tauchen die Worte aus dem Persönlichkeits-Seminar auf, ich höre die Stimme des Trainers klar und deutlich in meinem Kopf:
„Sie haben in sich eine Kraftzentrale, die ist unerschöpflich. Sobald Sie diese Kraftzentrale aktivieren, steht Ihnen alles zur Verfügung. Geben Sie sich eine Chance, überwinden Sie Ihre Ängste und Zweifel, nehmen Sie diese Kraftzentrale in Besitz!“
Ok, Dieter, du Weichei, sag was, sag zu. Jetzt! Wird schon schiefgehen! Mein Mund spricht ganz von alleine:
„Ja, das traue ich mir zu. Das Konzept kann ich fast auswendig, danke für Ihr Vertrauen.“
„Gut, dann sind Sie nächsten Mittwoch als Produktsprecher eingeteilt“, ist die kurze Antwort.
Bis zu diesem schrecklichen Mittwoch verbringe ich schlaflose Nächte. Dann ist es soweit. Der erste Teil der Veranstaltung ist vorbei, nun geht es darum, die Produkte vorzustellen. Mein Name wird aufgerufen. Wie in Trance laufe ich nach vorne und beginne irgendwas zu erzählen. Ich spreche und merke selbst, mein Vortrag ist eine Katastrophe. Ich bringe es hinter mich, verlasse die Bühne und setze mich auf meinen Platz. So ein Mist, war das schlecht, ich habe die Hälfte vergessen, peinlich gestottert, oh Gott, ich will hier raus, ich will heim, bloß weg hier!
Meine Gedanken rasen, ich habe einen hochroten Kopf und spüre kalten Schweiß auf meiner Stirn. Vorne auf der Bühne beginnt der Redner zu sprechen:
„Meine Damen und Herren, ich möchte mich an dieser Stelle für meinen Vorredner Herrn Hörner entschuldigen. Wir haben einen Fehler gemacht ihn auf die Bühne zu lassen. Das wird uns nicht mehr passieren. Ich möchte hier die Aussagen nochmals wiederholen und verständlich aufzeigen. Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld!“
Ich sitze im Raum und weiß, er hatte recht. Ich spüre die Blicke der anderen und werde überraschenderweise ruhig und auf eine angenehme Art und Weise gelassen. Mir ist klar, dass ich das besser kann und vor allem, dass ich aktiv etwas unternehmen muss. Ich kann reden! Und ich weiß, wovon ich rede. Mein Dilemma ist schlicht und ergreifend mein fehlendes Vokabular.
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