Angelika Nickel - Der Muffler

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Die Geschwister Gisela und Lothar leben mit ihren Eltern in einem
Mietshaus, das es eigentlich überall geben kann.
Und nicht nur sie wohnen dort.
Auch Herrmann Schreien hat in dem Haus eine Wohnung.
Nachbar Schreien ist ein ständiger Nörgler. Er wartet nur darauf, dass Irgendwer, vor allem aber Kinder, Lärm machen, und er wieder einmal mit dem Besen gegen Decken und Bödenhämmern kann.
Der Muffler, wie ihn jeder nennt, macht jedem und allen gern das Leben schwer.
Das Ganze geht so lange, bis Lothar undGisela auf die beiden Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, und dem Leid der Kinder
endlich helfen, ein Ende zu machen, und dem Muffler gewaltige Lehren erteilen, so dasser gezwungen ist, über sein eigenes Handeln nachzudenken und auch er endlich zu einem freundlichen Nachbarn wird.
Der Muffler ist ein regelrechter Motzbeutel. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht seinen Nachbarn das Leben schwer macht.
Mit seinen Besen hämmert er andauernd gegen Decken und Böden, so wie er auch nur den Ansatz von Lärm hört.
Dabei: Er wartet regelrecht darauf, seine Besen in Aktion bringen zu können. Freudiges, gehässiges Grinsen hockt in seinem Gesicht, kaum dass die KinderSchule aus haben.
Auch Lothar und Gisela, die Geschwister Lümmel, leiden unter dem Mann. Jedoch nur solange, bis sie auf die beiden
Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, die dem alten Grantler das eigene Leben schwer zu machen beginnen, so dass der Nörgler endlich anfängt, darüber nachzudenken, was er seinen Nachbarn tatsächlich antut.
Mithilfe der beiden Hexenschwestern gelingt es letztendlich, aus dem Muffler einen freundlichen und zuvorkommenden Nachbarn zu machen. Allerdings ist der Weg bis dorthin weit und hält sowohl für den Muffler, als auch fürLothar und Gisela, so einiges an
irrwitzigen Überraschungen bereit.
Die Biedermanngasse, wo überall kann sie sein. In der Gasse selbst, steht ein Haus, da gehen sogar zwei Hexen ein und aus.

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»Keine Bange, das wird er nicht. Wir alle sind unsichtbar.« Brunhilde konnte sich ein belustigtes Grinsen nicht verkneifen.

»Unsichtbar«, staunte Lothar, nicht schlecht, der gar nicht glauben konnte, dass die Hexen sie auch unsichtbar werden lassen konnten.

»Sicher doch. Immerhin wollen wir doch nicht, dass er uns entdeckt«, flüsterte Hoxa nun auch, und stimmte Brunhilde zu.

Sofort nutzte Brunhilde die Gelegenheit und strich allen über die Köpfe und ihren Besen über die Stiele. Fortan waren allesamt auf der Stelle unsichtbar.

»Sind wir schon unsichtbar?«, wollte Gisela wissen, da sie alle immer noch sehen konnte.

»Ja«, war Hoxas Antwort.

»Ich kann uns aber noch sehen«, sagte nun auch Lothar, sehr enttäuscht.

»Sicher doch. Wir können uns nach wie vor gegenseitig sehen; nur der dort vorne«, Brunhilde deutete auf den immer noch schlafenden Muffler, »der kann uns weder sehen noch hören.«

»Echt nicht?« Gisela war wieder einmal sprach- und fassungslos.

»Sicher, sicher!«, lachte Hoxa.

»Und jetzt lasst uns loslegen«, lachte Brunhilde und pfiff durch die Zähne, wieder einmal. Bereits im gleichen Augenblick ging die Lautstärke des Fernsehers nach oben, so dass der Muffler erschrocken aus dem Sessel hochfuhr.

»Mist, verdammter. Dass diese Dinger auch einfach von sich aus lauter werden«, meckerte er, lautstark, vor sich hin. Er suchte nach der Fernbedienung. Dummerweise lag sie auf dem Fernsehtisch.

»Wann hab‘ ich die denn dort hingelegt?«, wunderte er sich und lief zum Fernseher, nahm die Fernbedienung und schaltete die Lautstärke zurück.

Hoxa glitt von ihrem Besen und flüsterte ihm dabei etwas zwischen die Borsten.

Der Besen wieherte. Tatsächlich, er wieherte! Und da Hoxa wollte, dass es auch der Muffler hörte, schaute der Muffler sich suchend nach dem Geräusch um.

»Los jetzt!«, rief Hoxa dem Besen zu. Der Besen gehorchte aufs Wort. Sofort hub er auf den Boden ein, so dass es dem Muffler vorkam, als würde von unten gegen die Decke geschlagen werden.

»Is‘ ja gut. Kann ich ‘was dafür, dass der Kasten von alleine lauter geworden ist«, maulte er.

Doch das Hämmern hörte nicht auf. Immer lauter wurde es. So laut, dass sich Herrmann Schreien eine Zeit lang die Ohren zuhielt.

Als das Klopfen überhaupt nicht mehr aufhörte, stapfte er in die Küche und holte seinen Besen. Sowie er im Wohnzimmer zurück war, stieß er wütend mit dem Besenstiel gegen den Boden. »Wenn da unten jetzt bald Ruhe ist!«, schrie er dabei, völlig aufgebracht darüber, dass ihm, ausgerechnet ihm, geklopft wurde.

Doch statt, dass von unten jetzt Ruhe eingekehrt wäre, klopfte es nun auch noch von der Decke zu ihm herunter.

Brunhilde hatte ebenfalls ihrem Besen Zeichen gegeben und ihm befohlen, mit zu poltern, allerdings gegen die Decke.

Je mehr die Hexenbesen hämmerten und polterten, desto wütender wurde der Muffler. Immer heftiger schlug er gegen Decke und Boden, und immer lauter war das Echo, das zu ihm zurück kam.

Hoxa verdrehte lachend die Augen. Gleich darauf ertönte ein Martinshorn und Blaulicht flackerte durch Mufflers Fenster herein.

»Oh, kacke. Die Polizei.« Eilig nahm der Muffler den Besen und versteckte ihn im Schlafzimmer unterm Bett.

Als er wieder ins Wohnzimmer zurück ging, stand ein Polizist mitten im Zimmer.

»Wie …, wie kommen Sie denn hier herein?«, stotterte Herrmann Schreien, und warf dabei einen hastigen Blick über seine Schulter, hin zur Abschlusstür. Doch die war zu.

»Na wie schon!«, antwortete der Polizist. »Kann es sein, dass Sie bereits seit einiger Zeit Ihre Nachbarn mit Lärm belästigen? Lauter Fernseher, dacht‘ ich’s mir doch«, sagte er und blickte zum Fernseher hin.

»Der ist von alleine laut geworden. War eingeschlafen«, versuchte der Muffler, dem Polizisten, die nächtliche Störung zu erklären.

»Das mag ein Grund, aber keine Entschuldigung sein.« Der Polizist lief im Zimmer auf und ab. Suchend schaute er sich um. »Wo haben Sie das Ding versteckt?«, fragte er, dabei schoben sich seine Augenbrauen dicht zusammen.

»Versteckt? Wen?« Schreien schluckte.

»Ihren Radaumacher, mit dem Sie andauernd Ihre Nachbarn belästigen«, sagte der Polizist in gefährlich ruhigem Ton.

»Ich belästigte niemanden! Wer behauptet so etwas?«

»Die Polizei ist immer über alles genaustens informiert.«

Wieder schluckte der Muffler. »Ich habe nichts gemacht. Nur der Fernseher war halt laut geworden«, wiederholte er nochmals.

»Und der Besen, wo ist der?« Der Polizist ließ nicht locker.

»Besen?«, versuchte der Muffler, den Unwissenden zu spielen. »Ich weiß nichts, von einem Besen«, log er.

»Lügen Sie mich nicht an, Mann! Sie wissen genau, welchen Besen ich meine. Nämlich den, den Sie versteckt haben! Vor mir, der Polizei versteckt haben!«

»Ich habe gar nichts versteckt. Auch keinen Besen. Den schon gar nicht.« Schweiß brach dem Muffler aus.

»Also haben Sie doch einen Besen; und den vor mir, ausgerechnet vor mir, versteckt«, blökte der Polizist den Mann an.

»Nein, nicht doch«, versuchte Herr Schreien, sich immer noch, herauszureden. »Nichts habe ich versteckt vor Ihnen, rein gar nichts.« Beinahe weinerlich hörte er sich an, der Muffler, der sonst nichts anderes konnte, als mit allen und jedem nur herumzumeckern und zu stänkern.

Das Blaulicht, wenn sie doch wenigstens das Blaulicht ausmachen würden. Nicht mehr lange, und die ganze Nachbarschaft würde wissen, dass bei ihm die Polizei war.

Das kriegen die zurück. Sowie der Bulle wieder weg ist, werde ich mir für die nächsten Tage etwas ausdenken, schwor er seinen Nachbarn, Rache. Als wenn die etwas für sein nächtliches Dilemma dafür gekonnt hätten.

»Sie haben also nichts versteckt. Sicher?«, fragte der Polizist nochmals. »Ihre letzte Chance, die Wahrheit zu sagen.« In seinen Worten lag ein unterschwelliger Unterton; beinahe drohend widerhallten sie in den Ohren des Mufflers.

»Ich sage die Wahrheit«, wehrte der Mann sich, und dabei war er schon fast selbst soweit, seine eigene Lüge als Wahrheit zu glauben.

»Okay, wie Sie wollen! Soll doch ein jeder in dem Bett liegen, das er sich gemacht hat. Das gilt auch für Sie!« Der Polizist holte eine Trillerpfeife unter seiner Jacke hervor und blies hinein.

Ein greller Pfiff drang durch die Mauern des Hauses. Ohrenbetäubend laut, war er.

»Sind Sie verrückt geworden, Mann!«, tobte der Muffler zeitgleich los. »Sie wecken ja noch das ganze Haus auf.«

»Beamtenbeleidigung auch noch. Na, da kommt ja ’ne ganze Latte zusammen.« Er pfiff nochmals die Trillerpfeife, und kurz darauf kam der versteckte Besen aus seinem Versteck hervor und tänzelte zu dem Polizisten hin, dicht an dem Muffler vorbei.

Dem Muffler blieb der Mund offen stehen. Er griff sich an den Kopf. »Das gibt es doch gar nicht«, flüsterte er, keines klaren Gedankens mehr mächtig.

»Nächtliche Ruhestörung«, schrieb der Polizist auf seinen Notizblock, »durch einen Fernseher. Verstecken eines unschuldigen Besens. Beamtenbeleidigung durch Herrn Herrmann Schreien, den Muffler.«

»Wie bitte? Wie haben Sie mich eben genannt?«, legte der Muffler los.

»Ruhe! Sonst kommt’s noch teuerer!«

Verschreckt hielt der Muffler inne.

»Wo war ich stehen geblieben?« Der Polizist kratzte sich hinterm Ohr, und die Mütze rutschte ihm in den Nacken, dabei sah er zum Muffler hin und grinste. »Sie können Ihren Hut übrigens abziehen«, sagte er.

Erst da fiel Schreien auf, dass er noch seinen Hut aufhatte. War anscheinend mit ihm sogar eingeschlafen; was auch nicht zum ersten Mal passiert war.

»Nächtliche Ruhestörung. Beamtenbeleidigung. Festhalten einer fremdartigen Rasse.«

»Fremdartige Rasse?«, wunderte sich der Muffler.

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