Angelika Nickel - Der Muffler

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Die Geschwister Gisela und Lothar leben mit ihren Eltern in einem
Mietshaus, das es eigentlich überall geben kann.
Und nicht nur sie wohnen dort.
Auch Herrmann Schreien hat in dem Haus eine Wohnung.
Nachbar Schreien ist ein ständiger Nörgler. Er wartet nur darauf, dass Irgendwer, vor allem aber Kinder, Lärm machen, und er wieder einmal mit dem Besen gegen Decken und Bödenhämmern kann.
Der Muffler, wie ihn jeder nennt, macht jedem und allen gern das Leben schwer.
Das Ganze geht so lange, bis Lothar undGisela auf die beiden Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, und dem Leid der Kinder
endlich helfen, ein Ende zu machen, und dem Muffler gewaltige Lehren erteilen, so dasser gezwungen ist, über sein eigenes Handeln nachzudenken und auch er endlich zu einem freundlichen Nachbarn wird.
Der Muffler ist ein regelrechter Motzbeutel. Es vergeht kein Tag, an dem er nicht seinen Nachbarn das Leben schwer macht.
Mit seinen Besen hämmert er andauernd gegen Decken und Böden, so wie er auch nur den Ansatz von Lärm hört.
Dabei: Er wartet regelrecht darauf, seine Besen in Aktion bringen zu können. Freudiges, gehässiges Grinsen hockt in seinem Gesicht, kaum dass die KinderSchule aus haben.
Auch Lothar und Gisela, die Geschwister Lümmel, leiden unter dem Mann. Jedoch nur solange, bis sie auf die beiden
Hexen Brunhilde und Hoxa treffen, die dem alten Grantler das eigene Leben schwer zu machen beginnen, so dass der Nörgler endlich anfängt, darüber nachzudenken, was er seinen Nachbarn tatsächlich antut.
Mithilfe der beiden Hexenschwestern gelingt es letztendlich, aus dem Muffler einen freundlichen und zuvorkommenden Nachbarn zu machen. Allerdings ist der Weg bis dorthin weit und hält sowohl für den Muffler, als auch fürLothar und Gisela, so einiges an
irrwitzigen Überraschungen bereit.
Die Biedermanngasse, wo überall kann sie sein. In der Gasse selbst, steht ein Haus, da gehen sogar zwei Hexen ein und aus.

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6 - Klopf, klopf

Das Abendbrot verlief an diesem Abend schweigend.

Mutter Ilse fühlte sich nicht besonders und hatte sich bereits früh hingelegt, so dass Bernd gezwungen war, seinen Kindern das Essen zu richten. Und Papa Bernd konnte vieles, aber nicht kochen. Von daher schnitt er Brot auf und stellte Gurken und Marmelade auf den Tisch. Wurst und Käse einzukaufen, hatte er vergessen, zu tun.

Lothar nagte an einer Essiggurke, während Gisela Musebrot aß, das sie hin und wieder in ihren Kakao tunkte.

Nach dem Zähneputzen ging sie zu Lothar und las ihm eine Gute-Nacht-Geschichte vor.

Danach kuschelte sie sich neben ihn ins Bett, nachdem er sie darum gebeten hatte, bei ihm zu bleiben, bis er eingeschlafen war.

Warum auch immer, heute Abend fürchtete, sich der kleine Junge, vor der kommenden Nacht.

Kurz vor dreiundzwanzig Uhr fauchte von irgendwoher eine Katze.

Gisela drehte sich zur Seite, als Lothars Arm zu ihr herüber schwang und ihr ins Gesicht schlug. Dadurch wurde sie wach und bemerkte, dass sie doch tatsächlich im Bett ihres Bruders eingeschlafen war.

Leise schlich sie sich aus dem Bett. Sie wollte nicht, dass Lothar wach wurde.

Gerade, als sie sein Zimmer verlassen wollte, wurde sie auf ein Geräusch aufmerksam. Zuerst fiel ihr Blick zu dem Besen, der in einer Ecke des Zimmers stand.

Es war der Besen, den Besen-Fritze ihnen geschenkt hatte.

Doch der Besen stand nur da, genauso, wie es sich für einen Besen gehörte.

Wieder hörte sie das Geräusch. Dieses Mal jedoch kam es ihr lauter vor.

Klopf, klopf, machte es.

Verschreckt schaute sie zum Fenster hin. Von dort kam das Geräusch, dieses Klopfen. Ein Klopfen, das sich anhörte, als würde jemand mit den Fingernägeln über die Fensterscheibe kratzen.

Kalt schoss es dem Mädchen über die Schulter, und Gänsehaut übersäte ihre Arme. »Hier kann doch niemand ans Fenster klopfen«, flüsterte sie erschrocken, vor sich hin. »Wir wohnen doch im dritten Stock.«

Und nochmals klopfte es gegen das Fenster. Jetzt jedoch bei Weitem ungeduldiger als zuvor.

Gisela ließ sich auf die Knie fallen und krabbelte geduckt zum Fenster hin. Zum Laufen war sie zu ängstlich.

Als sie vorm Fenster ankam, zog sie sich langsam an der Fensterbank hoch, und blickte in zwei neugierige Augen, die von draußen zu ihr herein sahen.

Erschrocken wich sie zurück und stieß dabei gegen Lothars Schulranzen, der mitten im Zimmer lag, und stolperte über ihn.

Lothar, durch das Gepolter wach geworden, fuhr in seinem Bett hoch. »Wer ist da?«, flüsterte er mit zitternden Lippen. »Wer macht so’n Krach?«

»Ich bin’s, Lothar. Gisela.«

»Warum machst du denn solch einen Radau?«, fragte er und rieb sich verschlafen die Augen.

»Sei still! Irgendjemand ist vor dem Fenster«, zischte seine Schwester, und er hörte, dass ihre Stimme vor Angst zitterte.

»Blödsinn. Niemand ist am Fenster. Kann gar nicht sein.« Er streckte die Hand aus und machte das spärliche Nachtlicht an, das neben seinem Bett auf dem Nachttisch stand.

Gisela hockte immer noch auf dem Boden. Beide Beine in die Riemen von Lothars Ranzen, verstrickt.

Lothar machte einen Satz aus dem Bett und stürmte an seiner Schwester vorbei, aufs Fenster zu.

Plötzlich hielt er inne.

Er streckte die Hand aus und deutete zur Fensterscheibe hin. »Da, da ist, ja wirklich jemand«, stotterte er.

»Sag‘ ich doch«, kam es von seiner Schwester zurück.

Urplötzlich schwang das Fenster mit einem Schwung auf.

»Wollt ihr mich die ganze Nacht dort draußen warten lassen?«, fragte eine leicht erzürnte Stimme.

»Wie bitte?« Gisela war mit einem Satz hoch und zu Lothar hin gesprungen und zog ihren Bruder zu sich in die Arme. Verflogen war all ihre Angst. Jetzt, da es darum ging, ihren Bruder zu beschützen.

»Habt ihr denn mein Klopfen nicht gehört?«

Im gleichen Augenblick, erkannten die beiden die Frau, die unterdessen die Beine über die Fensterbank geschwungen hatte und zu ihnen ins Zimmer gekommen war.

»Ich hab‘ doch versprochen, dass ich euch helfen werde. Und, dass ich weiß, wo ihr wohnt, das hab‘ ich euch auch gesagt«, sagte sie, und rückte die Feder auf ihrem Hut zurecht.

»Der Muffler hat auch immer einen Hut auf«, hauchte Lothar, und konnte es immer noch nicht fassen, dass die Frau in seinem Zimmer aufgetaucht war. Auch noch durchs Fenster, mitten in der Nacht! Und das im dritten Stock.

»Das ist gut zu wissen.« Sie stellte sich breitbeinig vor den Kindern auf. »Wie ist es, habt ihr Lust, auf einen Ausflug?«

»Einen Ausflug? Um diese Uhrzeit, wo doch alle noch schlafen?« Gisela zog ihren Bruder noch fester an sich heran, dabei vergaß sie sogar die Grammatik in ihrer Aussprache, auf die sie normalerweise doch so viel Wert legte.

»Wohin?«, flüsterte Lothar, aus Angst, dass seine Eltern ihn reden hörten und ins Zimmer stürzen würden.

»Na, wohin schon!«, antwortete die Frau, und schmunzelte dabei belustigt. »Ich dachte, es würde euch vielleicht Spaß machen, zu sehen, was wir beim Muffler alles anstellen wollen.«

»Wir?«, wunderte sich Gisela.

»Ja wer schon; meine Schwester und ich. Ihr kennt doch meine Schwester. Habt sie doch gesehen, heute Nachmittag, beim Besen-Fritze«, erklärte die Frau den Kindern, und war überrascht, dass die beiden nicht sofort verstanden, wen sie mit wir meinte.

»Ihre Schwester?«, wunderte sich nun auch Lothar.

Die Frau nickte, und wieder wippte die Feder an ihrem Hut mit.

»Na klaro«, lachte die Frau, und ihr Lachen klang in Giselas Ohren, wie das Gekreische einer Krähe.

Die Frau streckte ihre Hände nach den Kindern aus.

Zögernd ergriffen sie sie.

»Wie sind Sie denn zu uns herauf gekommen. Vor’s Fenster, meine ich«, fragte Gisela, die sich gar nicht sicher war, ob es richtig sein würde, mit einer fremden Frau, nachts aus dem Haus zu gehen. Selbst, wenn es auch nur durchs Fenster sein würde. Dennoch war die Frau eine Fremde; und ihre Eltern hatten ihnen strengstens untersagt, mit Fremden mitzugehen. Das Mädchen war unsicher. Sehr sogar.

Die Frau bemerkte Giselas Angst. »Vor mir braucht ihr keine Bange zu haben. Sicher haben eure Eltern Recht, wenn sie sagen, dass ihr nicht mit Fremden mitgehen dürft.« Sie zog mit zwei Fingern über die Feder an ihrem Hut, und im selben Augenblick, glaubten die Kinder, einen bunten Tukan auf dem Hut sitzen zu sehen. Nur, dass an dem Vogel nicht der Schnabel grellfarben war, sondern sein Gefieder. »Ich hab‘ euch doch gesagt, dass ich eine Hexe bin«, versuchte sie, den Kindern ihre Angst zu nehmen, während der Tukan sich wieder in die Feder an ihrem Hut zurück verwandelte.

»Also doch eine Hexe!« Lothar drehte sich, beinahe triumphierend, zu seiner Schwester um.

»Wie oft muss ich dir noch sagen, dass es keine Hexen gibt!«, fuhr Gisela ihren Bruder an. »Das ist irgendein Trick. Mehr auch nicht.«

»Gut, Kleine, dann ist es ein Trick. Wie du meinst. Aber jetzt kommt endlich. Immerhin haben wir nicht die ganze Nacht Zeit.« Die Frau umspannte die Hände der beiden fester und eilte mit ihnen hinaus aus dem Fenster.

»Halt! Nicht, wir fallen!«, rief Gisela erschrocken aus, während ihr Bruder nur mit großen Augen zu der Frau aufschaute, die ihn immer noch an der Hand eisern festhielt.

»Wo ist denn Ihre Schwester?«, wollte Lothar wissen, als sie bereits von draußen her, auf dem Fenstersims aufsaßen. »Ist sie keine Hexe? Kann sie nicht fliegen, so wie Sie?«

»Hörst du jetzt endlich mit dem Mist auf! Es gibt keine Hexen, Lothar!«, schimpfte Gisela.

In diesem Augenblick hörte sie die Frau sagen: »Hoxa ist dort unten und wartet auf uns.«

»Hoxa?«, wunderte Gisela sich.

»Meine Schwester. Und ich bin Brunhilde.« Sie ließ die Hände der Kinder los und strich ihnen über den Kopf, während die beiden sich hastig mit beiden Händen am Sims festklammerten, aus lauter Angst, in die Tiefe hinunter zu stürzen.

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