Jürgen Ruhr - Final - Tanz

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Ein vermeintlich simpler Auftrag gerät zum Desaster: Jonathan Lärpers und Birgit Zickler werden von einer Versicherungsgesellschaft beauftragt, den Balletttänzer Sergio Palyska während einer Auslandstournee zu beschützen, da der sich zuvor ungewöhnlich hoch versichern ließ.
Schon beim ersten Auftritt in Paris wird der Tänzer entführt, was Jonathan und Birgit ohne eingreifen zu können, mitansehen müssen. Es liegt nahe, dass die Entführung des Balletttänzers geplant war, um die hohe Versicherungssumme zu kassieren. Doch als die Leiche des Tänzers auftaucht, erscheint die Geschichte in einem ganz neuen Licht.
Die Ehefrau des Toten gerät in den Fokus der Ermittlungen und plötzlich bekommen es Jonathan und seine Freunde auch noch mit der russischen Mafia zu tun.
Als dann Birgit entführt wird, drängt die Zeit und Jonathan folgt mit Christine Weru den Spuren der Gangster durch halb Frankreich. Zusammen mit einem französischen Kommissar finden sie Hinweise auf ihre entführte Kollegin, doch ob Birgit noch lebt, bleibt ungewiss …

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Der Motor brannte! Eine grelle Flamme fraß sich durch die Schläuche und Kabel und es knisterte verdächtig. Rasch trat ich einige Schritte zurück. Jetzt galt es zu handeln: Die Feuerwehr musste her, bevor der Wagen weiter in Brand geriet. Ich erinnerte mich daran, dass mein Handy auf dem Beifahrersitz lag und lief rasch auf die Fahrertür zu. Dann wich ich wieder zurück, denn der Fahrgastraum stand schon in hellen Flammen.

Vereinzelt stoppten Fahrzeuge und die Fahrer fotografierten das brennende Auto. Dann fuhren sie zufrieden weiter. Als ich einmal auf einen Wagen zu rannte und um Hilfe bitten wollte, gab der Mann hinter dem Steuer verängstigt Gas und fuhr mit quietschenden Reifen davon. Ich fragte mich, ob er Angst davor hatte, dass ich ihm seinen Wagen vielleicht auch noch anzünden würde ...

Als die Flammen zurückgingen, da offensichtlich alles verbrannt war, was verbrennen konnte, hörte ich in der Ferne die Sirene eines Feuerwehrwagens. Ich wunderte mich, dass mein Fahrzeug nicht explodiert war, so wie es in den Filmen immer gezeigt wurde und als sich das Auto mit dem Blaulicht näherte, kam ich hinter meiner Deckung hervor. Jetzt züngelte nur noch eine kleine Flamme im Motorraum herum.

Der Feuerwehrwagen hielt quietschend in sicherer Entfernung, Türen sprangen auf und barsche Befehle wurden geschrien. Mehrere Männer rollten einen dicken Schlauch vom hinteren Teil des Fahrzeuges aus und rückten vorsichtig auf meinem Wagen zu. Der Mann, dem wohl die Leitung des Einsatzes oblag, näherte sich ständig sichernd und rief dann einem seiner Kollegen, der den Schlauch hielt, einen Befehl zu, den ich nicht verstehen konnte. Der Mann ließ den Schlauch fallen und rannte im Laufschritt zurück zu dem Feuerwehrwagen, der die gesamte Straße blockierte. Mehrere Fahrzeuge standen auf beiden Fahrspuren und die Insassen filmten den Einsatz mit ihren Handys.

Der Mann kehrte jetzt mit einem kleinen Feuerlöscher zurück, den er seinem Einsatzleiter reichte. Der Feuerwehrchef warf einen Blick auf die auf dem Gerät aufgedruckte Bedienungsanleitung, nickte befriedigt und löschte schließlich den Brand im Motorraum, bevor der von selbst verlöschen konnte. Dann reichte er seinem Gehilfen den Feuerlöscher wieder zurück.

„Wie konnte das passieren?“, fragte er mich.

„Keine Ahnung. Der Motor ging aus und dann brannte er plötzlich.“ Ich bevorzugte die Kurzfassung, der Mann hatte bestimmt noch andere Dinge zu tun.

„Eine Schande“, meinte er, ließ aber offen, was er damit meinte. In Gedanken schloss ich mich seinen Worten an. „Das Wrack kann aber nicht hier stehenbleiben. Hier“, er hielt mir eine Visitenkarte hin, „rufen sie das Abschleppunternehmen an. Sagen sie, Manfred hätte ihnen die Nummer gegeben. Das Wrack muss jedenfalls schnellstens weg, sie blockieren ja den ganzen Fußgängerweg. Eine Schande ist das!“

Ich sah ihn hilflos an.

„Na, nun machen sie schon“, drängte mich der Einsatzleiter.

„Mein Handy.“ Ich zeigte auf die verkohlten Überreste, die einmal ein grüner Ford gewesen waren. „Es lag im Wagen.“

„Eine Schande.“ Er reichte mir sein Telefon. „Die Nummer ist schon vorgewählt, sie brauchen lediglich die grüne Taste zu drücken.“

„Eine Schande“, wisperte ich und dachte an mein Handy. Dann meldete sich der Abschleppdienst.

„Und vergessen sie nicht, zu erwähnen, dass es Manfred war, der ihnen die Nummer gab“, erinnerte mich der Feuerwehrmann und ich nannte brav den Namen.

Alsbald rückte die Feuerwehr wieder ab und ich stand verloren vor dem verbrannten Wagen. Jetzt hielt niemand mehr, um Fotos zu machen, das verkohlte Wrack war einfach zu uninteressant.

Der Abschleppdienst ließ sich Zeit und ich hoffte, Bernd würde mich inzwischen nicht bei der Polizei als vermisst melden. Doch endlich hielt ein Wagen, mit knallroten Aufschriften an den Türen, am Straßenrand. Der Fahrer, in einen gelben Overall mit Reflektoren gehüllt, quälte seine geschätzten hundertfünfzig Kilogramm aus dem Fahrerhaus und trat neben mich. Langsam zog er eine Schachtel Zigaretten aus der Hosentasche und zündete sich eine an.

„Abgebrannt?“, fragte er und betrachtete die verkohlten Reste sachkundig. „Eine Schande!“

Ich nickte: „Er ist einfach so stehengeblieben. Der Motor ist ausgegangen. Und dann fing er auch noch an zu brennen!“

„Ja, das passiert schon mal. Haben sie noch persönliche Gegenstände, die sie aus dem Wagen holen wollen, bevor ich ihn huckepack nehme?“

Ich schüttelte den Kopf. „Mein Handy, doch ich befürchte es ist alles verbrannt. Es ging so schnell, dass ich nichts mehr retten konnte.“

„Haben sie denn keinen Feuerlöscher im Wagen? Jeder hat einen Feuerlöscher im Wagen. Für den Fall, dass der einmal brennt. Mit einem Feuerlöscher lässt sich das Schlimmste verhindern. Ich wette, sie hatten auch keinen Talisman an Bord.“

„Talisman?“ Ich wusste nicht, was er meinte.

„Na, etwas, das sie beschützt. Eine Hasenpfote oder eine kleine Stoffpuppe, die man an den Rückspiegel hängen kann. Schauen sie“, er zeigte auf das Führerhaus des Abschleppwagens, an dessen Spiegel hinter der Windschutzscheibe ein kleines weißes Äffchen hing. „Der Affe beschützt Fahrer und Fahrzeug.“

„Ich glaube nicht an so etwas“, erklärte ich. Schließlich war ich Realist.

Er nickte seelenruhig und schnippte die Zigarettenkippe gegen das Blech meines verkohlten Wagens. „Sie müssen noch den Auftrag ausfüllen. Wo soll der Schrott denn hin? Ich kann ihn vor ihre Haustür stellen oder zu einer Werkstatt fahren.“

Ich blickte zweifelnd auf die Überreste und die zerplatzen Reifen. „Werkstatt?“, fragte ich dann. „Glauben sie, man kann da noch etwas reparieren?“

„Reparieren kann man alles, obwohl ...“ Er überlegte einen Moment. „Wenn sie meinen fachlichen Rat hören wollen: Oft lohnt sich das ja nicht mehr. Sie bräuchten neue Reifen, eine neue Lackierung, neue Sitze und einen neuen Motor. Da is...“

„Und eine neue Autobatterie“, unterbrach ich ihn. An den grauen Kasten erinnerte ich mich ganz genau.

„Richtig, die auch. Also, ich würde den Wagen ja verschrotten lassen und mir einen neuen kaufen. Eine Schande ist das!“

Wir einigten uns darauf, dass er das Wrack - gegen einen Aufpreis natürlich - zu einem Schrotthändler fahren würde. Ich musste nur die notwendigen Papiere unterschreiben.

Kurze Zeit später blickte ich dem davonfahrenden Abschleppwagen, mit meinem treuen Ford auf der Ladefläche, hinterher. Leider konnte der Mann mich nicht mitnehmen, das war streng verboten. Ich müsste mir halt ein Taxi rufen.

Eine Schande war das!

Jetzt strich ich über das glatte Blech des Ferraris. In meiner Jackentasche befand sich ein kleines weißes Äffchen, das ich an den Rückspiegel hängen wollte. Für alle Fälle.

„Herr Lärpers?“, hörte ich den Verkäufer neben mir sagen. „Ihr Wagen ist dann soweit. Würden sie bitte mit mir kommen?“

Ich nickte. Schweren Herzens trennte ich mich von dem Ferrari, der - wie ein großes Schild aussagte - die Leihgabe eines anderen Autohauses war und nur zu Ausstellungszwecken hier abgestellt wurde. Wir verließen den Ausstellungsraum und traten auf einen kleinen Parkplatz.

„Ich wünsche ihnen viel Spaß mit ihrem neuen Fahrzeug“, säuselte der Verkäufer und hielt mir den Schlüssel hin. Mein neuer Wagen, ein postgelber Kia Venga, den der Vorbesitzer aus irgendwelchen nostalgischen Gründen so hatte lackieren lassen, erwartete mich.

Jennifer, unsere blonde Fee für alles, begrüßte mich lächelnd. Sie stand hinter dem Tresen des Krav Maga Studios, in dem sich auch Bernds Büro, sowie im Erdgeschoss der Trainingsraum, das sogenannte Dojo, die Umkleideräume, Duschen und ein Gemeinschaftsraum, den wir Bibliothek nannten, befanden. Ein Atrium lud zum Ausruhen und Verweilen ein und neben zahlreichen Bänken gab es dort viele bunte Blumen, einen kleinen Springbrunnen und sogar einen Platz zum Grillen. Das Atrium war nach oben hin offen und damit natürlich wetterabhängig. Im Kellergeschoss lagen das Schwimmbecken, der Schießstand, ein Labor, das so sicher gebaut war, dass eine kleine Bombe, die in ihm explodieren würde, keinen Schaden anrichten konnte, sowie ein Raum, in dem sich diverse Gäste unterbringen ließen.

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