Matthias Grau - Kuschel und die Sommerferien

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Alles beginnt mit Blech: Übermütig schießt Kuschel eine leere Coladose mit dem Fuß durch die offene Tür in den Garten ihrer Groß­eltern. Natürlich nimmt sie Opas Mahnung, alle Dinge hätten eine Seele und wollten gut behandelt werden, zuerst nicht richtig ernst. Doch schon im nächsten Moment wird sie erkennen, dass mehr Leben in ihrer Umgebung steckt, als sie dachte. So rutscht sie in der folgenden Ferien­woche unerwartet von einem Abenteuer in das nächste und begegnet dabei einigen Fabelwesen, von denen man eigentlich annahm, sie existierten nur in Märchen. «Kuschel und die Sommerferien» beschreibt eine bunte Welt voller Sensationen und Kinderträume. Eine spannende Geschichte mit skurrilem Humor und verrückten Einfällen für große Kinder und kleine Erwachsene, vor allem aber ein kluges Buch für schlaue Leute. Das Buch enthält farbige Illustrationen und ist zu einem günstigeren Preis auch in Schwarzweiß erhältlich.

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Allmählich aus ihrer Erstarrung gelöst, fragte Kuschel: „Ja eben, wie bist du überhaupt bis hierher gekommen? Ich hatte dich doch nur durch die Tür geschossen!“ – „Oh ja, und das war nicht gerade sehr freundlich! Mir tut jetzt noch mein blecherner Hintern weh! Aber dass du auch noch mal nachtrittst, hier am Strand, das hätte ich nicht erwartet. Erst flog ich einem großen Hund vor die Pfoten, der schnappte sofort mit seinen spitzen Zähnen nach mir, sabberte mich dabei von oben bis unten voll und verschleppte mich hierher.“ Kuschel versuchte, die Dose aufzuheitern: „Das war doch sehr nett von dem Hund, hier am Strand ist es sehr schön!“ – „Ja, für dich vielleicht! Auf mich wartet hier nur ein langsames Ende. Eigentlich bin ich dazu bestimmt, nach der Benutzung wiederverwendet zu werden. Wenn mein Leben endet, werde ich mit meiner Familie, also den vielen anderen Dosen, wieder zusammengeführt. In großen Fabriken werden neue Dosen aus uns gemacht, oder Gartenstühle, oder Autos. Doch hier am Strand werde ich langsam verrotten. Der Regen, das salzige Meerwasser und die feuchte Luft werden mein glänzendes Kleid allmählich rosten lassen, ich werde mit der Zeit immer löchriger und unansehnlicher werden, irgendwann werde ich zu Staub zerfallen sein. Es wird viele Jahrzehnte dauern, vielleicht auch Jahrhunderte. Es wird langweilig werden und deprimierend.“

Nun machte auch Kuschel ein betrübtes Gesicht. „Tut mir sehr leid, das wusste ich nicht. Kann ich dir vielleicht irgendwie helfen?“ – „Ja, kannst du. Bring mich bitte in einen Abfallbehälter. Dann kümmert sich die Müllabfuhr um mich und führt mich wieder mit meiner Familie zusammen.“ – „Okee!“ Kuschel hob die Dose auf und trug sie behutsam zu einem orangefarbenen Behälter, auf dem mit großen Buchstaben geschrieben stand: Recycling. Kaum hatte sie die Dose durch den Schlitz geworfen, erhob sich im Inneren des Behälters kumpelhaftes Gegröle: „Hey, schaut mal Jungs, wer da ist! Das ist ja Cola! Hey, Cola, alter Blecheimer, wie geht’s dir denn so, erzähl mal! Hast du was Spannendes erlebt?“ – „Hi, Zitrus, du alte Brausetablette, lange nichts von dir gehört!“ Kuschel lauschte neugierig dem heiteren Wiedersehen. Unglaublich, da hat die Dose gleich ein paar alte Freunde wiedergetroffen. Was für ein toller Tag!

Sie wandte sich um und lief zurück zum Strand auf das Wasser zu Der Wind - фото 2

Sie wandte sich um und lief zurück zum Strand, auf das Wasser zu. Der Wind rauschte sofort heran und nahm sie überschwänglich in Empfang. „Kuhuhuschel … was für eine Fffreude, dich wwwiederzusehen! Dein letzzzter Besssuch muss ja sssccchhhon bald ein Jahr hhher sein!“ – „Grüß dich, Wind! Ja, stimmt, ich war auch letzten Sommer hier. Hätte nicht gedacht, dass du dich an mich erinnerst.“ – „Aber liebesss Kind“, zischelte der Wind, „so einen fffrischen Fffratz wie dich behält man doch gern im Gedächtnis.“ Er pustete ihr übermütig in das eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder heraus. Kuschel gluckste vergnügt und hielt sich schnell die Ohren zu. „Iccchhh hab extra fffür dich alle Wolken beiseitegesssccchhhoben, ich hoffe, du amüsssierst dich gut! Und nun … muss ich erst mal weiterzzziehen, draußen auf dem Meer warten ein paar Sssegelbote auf mich … wir sehen uns ssspäter!“ –„Okee! Mach’s gut, Wind, und viel Spaß beim Wehen!“ Sie eilte ihm die letzten Meter bis zum Wasser winkend hinterher.

Die Wellen glitten geschmeidig und etwas verschlafen heran, doch als sie Kuschel entdeckten, legten sie sich kräftig ins Zeug, nahmen ordentlich Anlauf und schafften es schließlich, bis zu ihren Füßen vorzudringen. Sie krabbelten das Mädchen frech an den Fußsohlen, bis es kichernd von einem Fuß auf den anderen hüpfte. „Hört auf damit, das kitzelt!“

Ihre gute Laune erlitt jäh einen herben Dämpfer Ey du Dorftrampel Hör auf - фото 3

Ihre gute Laune erlitt jäh einen herben Dämpfer. „Ey, du Dorftrampel! Hör auf, hier herumzuspringen! Du machst uns alles kaputt!“ Die raue Stimme kam von unten. Kuschel sah hinab, konnte aber nichts erkennen. „Wer war das denn jetzt?“, fragte sie verwundert. „Hier, ich war das, Flipp, der Sandfloh!“ Das Mädchen hockte sich hin, um besser sehen zu können. Auf dem Sand entdeckte sie einen winzigen gelbbraunen Punkt. Es sah aus, als hätte der Punkt empört die Fäuste in die Hüften gestützt. Kuschel entgegnete: „Sei nicht so unhöflich! Ich komme aus der Stadt!“ Fieses Gelächter ertönte. „Hast du gehört, Flipp, sie kommt aus der Stadt.“ Das Lachen kam von Flopp, dem zweiten gelbbraunen Punkt, direkt neben dem ersten gelbbraunen Punkt. „Ja, ein Stadttrampel, hähähä …“ lästerte der dritte gelbbraune Punkt, der soeben zu den anderen beiden Punkten hinzugesprungen war. „Ich bin überhaupt kein Trampel“, empörte sich Kuschel, „ich bin Kuschel, das werdet ihr euch ja wohl noch merken können!“ – „Hach, immer dasselbe mit den Touristen!“, grantelte Flipp. Die drei Punkte flüsterten miteinander, dann sagte der mittlere Punkt in versöhnlicherem Tonfall: „Na ja, okay, entschuldige, war nicht so gemeint. Wir sind Flipp, Flopp und Flupp, drei Sandflöhe. Wir wohnen hier, zusammen mit Millionen anderen Sandflöhen, und du machst gerade unsere Strandhäuser kaputt.“ Kuschel schmollte, „Welche Strandhäuser denn? Ich sehe nur Sand, Seetang und angespültes Treibgut.“ – „Genau das sind doch unsere Häuser! Wir leben unter dem Seetang, und wenn es keinen gibt, buddeln wir uns in den feuchten Sand hinein. Dort verbringen wir den ganzen Tag, und wenn es dunkel wird, kommen wir heraus und feiern wilde Strandpartys.“ – „Und wieso seid ihr jetzt draußen? Es ist ja noch hell!“, wunderte sich Kuschel. Flupp hüpfte ein paar Zentimeter auf sie zu: „Na, weil du uns gestört hast! Wir können kleinste Erschütterungen genau spüren. Wenn jemand in unsere Nähe kommt, bringen wir uns sofort in Sicherheit.“ – „Mhm … tut mir leid“, entschuldigte sich Kuschel, „ich werde das nächste Mal etwas vorsichtiger sein. Versprochen!“ Nun hüpfte auch Flopp etwas näher: „Danke, sehr nett von dir, Kleines. Na dann, ein schönes Leben noch!“ Plötzlich vernahm Kuschel ein dreifaches leises Geräusch, das klang wie ,flipp‘, ,flopp‘ und ,flupp‘, und schon waren Flipp, Flopp und Flupp verschwunden.

Überrascht suchte das Mädchen die Sandoberfläche ab, aber die drei gelbbraunen Punkte waren nirgends mehr zu entdecken. Vorsichtig stieg es über die Stelle, an der die Flöhe gesessen hatten und lief weiter ins Wasser hinein, bis es zu den Knien reichte. Da vernahm sie eine tiefe, wohlklingende Frauenstimme. „Halt ein, mein Kind! Bitte warte kurz, bis ich vorüber bin. Die langen, giftigen Tentakeln, die ich hinter mir herziehe, brennen wie Brennnesseln, wenn man sie versehentlich berührt. In meinem Alter kann man auch nicht mehr so schnell.“ Kuschel entdeckte kurz vor sich eine geleeartige, halbdurchsichtige Erscheinung, majestätisch im Wasser gleitend. „Und wer bist du?“ Die Erscheinung verlangsamte ihr Tempo und wandte sich Kuschel zu: „Ich bin Appolonia, die Qualle. Ich schwimme bereits viele tausend Jahre durch die Meere.“ Kuschel fragte verblüfft: „Ehrlich? Sooo lange? Wie kommt es, dass du nicht alterst?“ Die Qualle seufzte. „Auch ich werde mit der Zeit älter. Wenn mein Körper nicht mehr so gut funktioniert, lasse ich mich auf den Meeresboden sinken und erneuere mich selbst. Ich werde wieder jung. Auf diese Weise bin ich unsterblich.“ – „Und warum ziehst du diese giftigen Fäden hinter dir her?“ Appolonia erklärte: „Ich ernähre mich von Plankton, das sind winzige, im Meer treibende Lebewesen, und von kleinen Fischen. Da ich kein Maul habe, mit dem ich flink zuschnappen könnte, auch keine Fangarme, und mich zudem noch recht langsam bewege, musste ich mir etwas anderes einfallen lassen. Ich entwickelte im Laufe der Zeit diese langen Fäden, die mit mikroskopisch kleinen Giftpfeilen bestückt sind. Berührt ein Fisch diese Fäden, wird er durch das Gift sofort gelähmt und kann nicht mehr entwischen. Wie du siehst, habe ich auch einen sehr empfindlichen Körper, der sofort zerreißen würde, wenn ein Fisch sich in meinen Tentakeln verfängt und zu stark daran zerrt. Darum benötige ich das Gift.“ Kuschel wurde bei dieser Beschreibung etwas unwohl. „Ist das nicht grausam, wenn du die Fische vergiftest?“ – „Das ist der Lauf des Lebens“, erklärte Appolonia, „jedes Lebewesen auf dieser Erde ernährt sich von anderen Lebewesen, die großen von den kleinen und die kleinen von den großen. Wir Quallen werden oft von größeren Fischen gefressen, diese dienen Tintenfischen als Nahrung, Tintenfische werden von Walen gejagt und Wale sinken nach ihrem Tod auf den Meeresgrund und werden von kleinen Würmern zersetzt, die wiederum von Fischen gefressen werden. So schließt sich der Kreis.“ Kuschel staunte voller Ehrfurcht. „Du weißt aber gut Bescheid!“ – „Ja, ich bin viel herumgekommen und habe unterwegs unzählige interessante Dinge gesehen. An diesem Strand hier war ich schon um die einhundert Mal. Und du? Wie oft bist du schon hier gewesen?“ Kuschel kratzte sich verlegen am Kopf. Angesichts des hohen Alters der Qualle wollte sie nicht ganz so unerfahren dastehen und flunkerte ein wenig: „Ich war … äh … zwanzig Mal hier.“ – „Das ist eine recht beachtliche Anzahl“, staunte die Qualle, „für einen, der so jung ist wie du. Ich habe dich hier noch nie gesehen. Vielleicht kann ich mich auch nur nicht mehr an dich erinnern. So ist das mit dem Älterwerden – man wird vergesslich. Nun, ich werde in Zukunft mal nach dir Ausschau halten, vielleicht begegnen wir uns ja wieder, entweder hier oder an einem anderen Strand. Und nun tritt bitte etwas zurück, Liebes, damit du nicht mit meinen giftigen Tentakeln in Berührung kommst.“ – „Okee!“ Kuschel gehorchte brav und betrachtete respektvoll die langen, gefährlich glitzernden Fäden, während die Qualle an ihr vorbeizog. „Mach’s gut, Appolonia, bis zum nächsten Mal!“ rief sie ihr hinterher.

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