Matthias Grau - Kuschel und die Sommerferien

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Kuschel und die Sommerferien: краткое содержание, описание и аннотация

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Alles beginnt mit Blech: Übermütig schießt Kuschel eine leere Coladose mit dem Fuß durch die offene Tür in den Garten ihrer Groß­eltern. Natürlich nimmt sie Opas Mahnung, alle Dinge hätten eine Seele und wollten gut behandelt werden, zuerst nicht richtig ernst. Doch schon im nächsten Moment wird sie erkennen, dass mehr Leben in ihrer Umgebung steckt, als sie dachte. So rutscht sie in der folgenden Ferien­woche unerwartet von einem Abenteuer in das nächste und begegnet dabei einigen Fabelwesen, von denen man eigentlich annahm, sie existierten nur in Märchen. «Kuschel und die Sommerferien» beschreibt eine bunte Welt voller Sensationen und Kinderträume. Eine spannende Geschichte mit skurrilem Humor und verrückten Einfällen für große Kinder und kleine Erwachsene, vor allem aber ein kluges Buch für schlaue Leute. Das Buch enthält farbige Illustrationen und ist zu einem günstigeren Preis auch in Schwarzweiß erhältlich.

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Kurz hinter dem Ortsschild zeigte Papa auf ein verfallenes, altes Häuschen: „Sieh mal, Schatz, hier war früher eine Bäckerei drin. Der Bäcker hatte eine sehr hübsche Tochter, die manchmal im Laden stand und Backwaren verkaufte. Nur wegen ihr konnten meine Eltern mich damals zum Brötchenholen überreden, sonst wäre ich freiwillig niemals so früh aufgestanden.“ Mama warf ihm einen bösen Blick zu, den er aber nicht bemerkte, weil er noch immer der hübschen Bäckerstochter hinterherträumte. Kuschel hatte es jedoch genau beobachtet und musste lachen.

„Und das ist der Jachthafen. Dort lagern die Hobbykapitäne ihre Boote.“ Kuschel machte ein nachdenkliches Gesicht: „Was ist das, ein Hobbykapitän?“ Papa erklärte: „Das ist einer, der nur zum Vergnügen Boot fährt. Im Gegensatz zu einem Fischer, der macht das beruflich, um davon leben zu können.“ – „Okee!“ – „Und hier ist der Hafen für die Fischkutter, erinnerst du dich?“ Papa zeigte nach rechts auf die Holzschuppen, die entlang des Kais aufgestellt waren. „Weißt du, was ein Kai ist, Kuschel?“ – „Nein, was denn?“ – „So bezeichnet man das mit Steinmauern befestigte Ufer in Häfen. So können die Schiffe besser be- und entladen werden.“ Kuschel grübelte: „Dann ist mein Mitschüler Kai also nach einer Hafenmauer benannt?“ Mama schmunzelte: „Nein, das hat nichts miteinander zu tun!“

Sie ließen den Hafen hinter sich, auch den Lebensmittelladen und bogen kurz darauf in einen sandigen Feldweg ein, der an Obstbäumen und kleinen dörflichen Häusern vorbeiführte. Nach wenigen Metern hielt das Auto neben einem weiß gestrichenen Haus. Ein älteres Pärchen trat aus der Haustür und kam winkend den Weg zum Gartentor herunter.

„Hallo! Hallohooo! Ihr seid ja schon da! Wo ist denn unser Kuschel?“ Es waren Oma und Opa, sie öffneten das Tor. Kuschel sprang aus dem Auto, noch bevor es angehalten hatte und rannte ihnen entgegen. „Omi, Opi …“ – „Hallo, meine Kleine, wir freuen uns so, dich endlich mal wiederzusehen. Du bist ja inzwischen ganz schön groß geworden! Aber kommt doch erst mal rein.“ – „Nein, nein, wir wollen gleich weiter“, rief Mama, während sie Kuschels Reisetasche aus dem Kofferraum holte, „wir müssen uns rechtzeitig im Hotel anmelden, sonst verfällt die Reservierung. Wir sehen uns ja in den nächsten Tagen. Komm, Kuschel, sag auf Wiedersehen!“ Sie verabschiedeten sich: „Bis bald!“, und das Auto brauste davon.

Oma führte das Mädchen ins Haus. „Du musst sehr hungrig sein, nach der langen Fahrt. Wir haben dein Lieblingsgericht gekocht, Königsberger Klopse, die mochtest du gern, stimmt’s?“ – „Oh ja, sehr sogar!“ Kuschel setzte sich auf einen der alten Küchenstühle, Oma deckte den Tisch. „Heute gibt’s für dich ausnahmsweise mal Cola. Aber verrate das bloß nicht deinen Eltern, sonst bekommen wir mächtig Ärger!“ Augenzwinkernd goss Opa das zuckersüße Getränk aus der Dose in ein Glas, schob es zu Kuschel hinüber und verteilte das Essen. „Ich gebe dir erst mal etwas weniger, wenn du noch mehr willst, kannst du gern einen Nachschlag bekommen.“ – „Okee!“ Kuschel stürzte sich auf das herrlich duftende Mahl, und im Nu war der Teller leergeputzt. Oma staunte. „Aber Kind, iss doch langsam, es nimmt dir doch niemand was weg.“ Opa schaute ebenso erstaunt. Er fragte: „Möchtest du noch etwas mehr?“ Kuschel nickte. Der Teller war kaum aufgefüllt, schon war er wieder leer. Kuschel schmatzte vergnügt. „Das war lecker! Dankeschön!“ Oma freute sich. „Gern geschehen, Liebes. Nun erzähl mal, was möchtest du denn machen in der Ferienwoche?“ Das Mädchen baumelte mit den Beinen, legte den Zeigefinger auf die Stupsnase und überlegte. „Mhmm … ich glaube, ich möchte ein wenig herumstreunen. Mit dem Wind um die Wette laufen. Und am Strand die Sandkörner zählen.“ Oma und Opa lachten. „Na, dann lauf, du kleiner Streuner! Du weißt ja, wo der Strand ist.“

Sie erhoben sich, Oma räumte das benutzte Geschirr zusammen und trug es hinüber zur Spüle. Dabei kippelte die Coladose, fiel vom Tablett, kullerte auf dem gemusterten Küchenboden herum und kam schließlich direkt vor Kuschels Füßen zum Stillstand. Das Mädchen kicherte übermütig, holte aus und schoss die Dose mit einem kräftigen Fußtritt durch die offenstehende Tür. Opa ermahnte sie gutmütig: „Nicht doch, Kleines, so darf man nicht mit Dingen umgehen.“ Kuschel war verunsichert: „Aber … das ist doch nur ’ne Dose!“ – „Nicht nur Lebewesen wollen gut behandelt werden, Schatz, auch Dinge haben eine Seele. Alles, was dich umgibt, steckt voller Leben. Wenn du dir ein wenig Mühe gibst, wirst du das schnell entdecken. Jetzt geh, du Schlingel, hol die Dose zurück!“ Kuschel grummelte mürrisch: „Naaa guuut!“, und lief barfuß hinaus. Sie rannte über den Rasen, durchsuchte die Büsche, flitzte um die Obstbäume herum, konnte die Dose aber nirgends entdecken. Also schlüpfte sie durch das Gartentor und krabbelte auf der anderen Seite zwischen dichtem Gestrüpp umher, leider wieder ohne Erfolg. Nanu? Wo konnte sie nur sein? „Ach, was soll’s!“ Kuschel ließ die Sucherei bleiben und stand auf, mit den Händen den Staub von den Hosenbeinen abklopfend. „Ich will jetzt den Strand sehen!“

Sie folgte dem sandigen Weg. Er führte sie erst ein Stück geradeaus bis zu den Hühnerställen, verlief dann leicht abschüssig und knickte schließlich nach rechts ab. Die Zäune neben den Ställen waren schmutzig, es klebten eine Menge weiße Federn und Unrat daran. Der unangenehme Geruch raubte Kuschel den Atem. „Igitt, hier stinkt es ja gewaltig!“ Um diesen unangenehmen Ort schneller hinter sich zu lassen, zog sie das Tempo etwas an. Erst unten, beim Schilf, wurde es besser. Dort sorgte die Brise für einen frischen Duft nach Sonne, Sand, Seetang und Meer.

Kuschel suchte nach dem geheimen Pfad im Schilf, der nur Einheimischen bekannt war. Sie fand ihn, lief zwischen den Halmen entlang und versuchte, durch hektisches Herumwedeln mit den Armen, sich nicht von den vielen, gierigen Mücken stechen zu lassen, die zwischen den Blättern versteckt auf leckere Opfer warteten.

Endlich, der sumpfige Morast wurde trockener und mündete in einem weißen Sandstrand. Über ihm der riesige, blaue Himmel und vereinzelt ein paar Möwen. Das Mädchen schaute ihnen gut gelaunt hinterher, als es plötzlich einen schmerzhaften Biss im linken Fuß verspürte.

„Autsch! Aua, aua, aua …“ Kuschel sprang mit wehleidigem Gesicht auf einem Bein im Kreis und hielt sich den schmerzenden Fuß. Sie war in eine leere Blechdose getreten, und die hatte sich halb um den Fuß herumgefaltet. „Verdammt!“ Mit den Händen bog sie die Dose auseinander, bis sie sich entfernen ließ, und warf sie wütend weit von sich. Grimmig dreinblickend humpelte Kuschel in Richtung Wasser. Schon nach wenigen Metern vernahm sie eine vorwurfsvolle Stimme: „Warum bist du so gemein zu mir?“

Erschrocken hielt sie inne und flüsterte zaghaft: „Wer spricht denn da?“ – „Na, wer wohl. Ich natürlich … die Dose!“ Kuschel fragte staunend: „Die Dose kann sprechen?“ – „Jaaajaaa … die Dose kann sprechen!“, äffte die Dose im selben Tonfall nach. „Ja … aber … wieso?“ – „Wieso nicht?“, fragte die Dose zurück. „Aber du bist doch nur ’ne Dose!“ – „Och … na schönen Dank auch!“, schimpfte die Dose. „Danke, dass du mir gezeigt hast, wo mein Platz in der Welt ist! Es ist doch immer schön zu wissen, wo man hingehört! Nur ’ne Dose!“, meckerte die Dose mit rostiger Stimme.

Das Mädchen stand noch immer da wie versteinert und starrte das zerknitterte Stück Blech an. Die Dose starrte verärgert zurück und blaffte: „Was guckst du denn so? Als wenn es nicht schon schlimm genug wäre, dass du mich misshandelt hast, stehst du jetzt auch noch gaffend herum und ergötzt dich an meinem traurigen Anblick. Sieh nur, was du angerichtet hast!“ Betrübt schaute sie an sich herunter, bemühte sich verzweifelt, die vielen Falten in ihrem Blechkleid zu glätten, was ihr aber nicht besonders gut gelang. „Ich war mal knitterfrei und glänzend, mit einem bunten Kleid, voller Hoffnung und Cola … bis ich dir vor die Füße geriet. Von da an ging es bergab.“

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