H. C. Schwarz - Hardcore

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Ergänzt von sehr persönlich gehaltenen Tagebucheinträgen wird die Geschichte eines Pornoregisseurs erzählt, der eine existenzielle Krise durchlebt, die schließlich in einem Selbstmordversuch gipfelt. Da er in seinem labilen Zustand eine Gefahr für sich und andere darstellt, landet er in der psychiatrischen Notaufnahme.
Im Zuge des sich an seine Zwangseinweisung anschließenden Entgiftungsprogramms kommen die lange verdrängten Erinnerungen an den sexuellen Missbrauch hoch, dem er als Kind ausgesetzt war. Noch während seines Aufenthalts in der Anstalt lernt er im Rahmen einer Gruppentherapie eine Frau kennen, die einer ähnlichen traumatischen Erfahrung ausgesetzt war. Sie verlieben sich ineinander und fliehen aus der psychiatrischen Klinik, um inmitten eines großen, naturbelassenen Waldes in einem alten Forsthaus gemeinsam einen Neuanfang zu wagen.
Bei dem Text «HARDCORE – Tagebuch eines missbrauchten Mannes» handelt es sich nicht nur um eine Liebesgeschichte der besonderen Art, sondern auch um den authentischen Bericht über den Weg eines Paares hin zu einer geheilten, liebevollen Sexualität. Er erzählt von der Sehnsucht eines Mannes nach innerem Frieden und von seinem Prozess der Aussöhnung mit dem Weiblichen, das in jedem Mann zuhause ist.

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Ja, sie war schon ein echter Männermagnet, meine Wildkatze.

Es turnte mich total an zuzusehen, wie sie mit den Jungs Katz und Maus spielte, ihnen mit minimalem Einsatz ihre Köpfe verdrehte. Sie besaß ein übernatürliches Talent darin, die Boys aufzugeilen. Mit jedem Hüftschwung, mit jedem Beben ihrer durchtrainierten Arschbacken, animierte sie sie, alles zu geben und trichterte ihnen falsche Hoffnungen ein, bis sie kurz davor waren, vollends den Verstand zu verlieren.

Aber ich, Clemens Mahler, war der Eine, mit dem sie nachher heimwärts ziehen würde. Ich war der Eine, mit dem sie sofort zur Sache gehen würde, weil sie bereits voll auf Touren war von dem Vorspiel mit all den anderen namenlosen Typen.

1.25 Mein Tagebuch / 11

Unsere äußeren Hüllen

prallen in rasend schnellem Rhythmus gegeneinander. Wir wollen schnell an das Ziel kommen. Unsere Bewegungen sind hastig und fahrig. Ich spüre mich nicht. Und ich spüre meine Partnerin nicht. Wir sind räumlich ganz nah beieinander und dennoch meilenweit voneinander entfernt. Es ist beängstigend, nichts zu spüren. Unsere Panzer und die Hastigkeit unserer oberflächlichen Berührungen verhindern jede Art von Nähe.

In mir ist alles ganz stumm, mein Herz spricht nicht mit mir. Ich brauche ganz viel äußere Aktion, damit dieses Gefühl der Taubheit verfliegt. Doch trotz des hektischen Gerammels, bleiben meine Empfindungen eher oberflächlich und unbefriedigend. Der h arte Sex hat unsere Körper und Sinne abgestumpft.

Inne zu halten, in mich hinein zu lauschen und diese Leere in mir wahrzunehmen, kostet mich sehr viel Mut. Dann wird die Nähe fast unerträglich, denn wir sind so schrecklich nackt und unmaskiert beim Sex, können uns nicht hinter Worten oder Kleidung verstecken.

Kann ich auch guten Sex haben, ohne mich dabei zeigen zu müssen? Kann ich mit meiner Frau schlafen, ohne ihr dabei zu begegnen, ohne ihr in die Augen zu sehen und sie ganz und gar wahrzunehmen?Um zu vermeiden, dass zwischen uns diese entlarvende Nähe entsteht, haben wir versucht, uns mit hartem, auf den Orgasmus fixierten, Geschlechtsverkehr von unserem Gefühl bohrender Einsamkeit und dem damit verbundenem Zustand innerer Leere abzulenken. Kurzfristig schien diese Methode zu funktionieren, denn auch rabiater, rein genitaler Sex erzeugt durch extrem viel Reibung den Eindruck von Wärme und lässt gewisse geile Gefühle aufkommen.

Dass sich diese nur an der Oberfläche abspielen und unsere Orgasmen dementsprechend flau sind, haben wir einkalkuliert. Es ist besser als nichts.

1.26 Hardcore

Sie schrie

um ihr Leben. Schrie in die raue, schwielige Hand, die ihren Mund verschloss, ihre Lippen hart an ihre Zähne quetschte, ihr weh tat.

Trotz des dämmrigen Zwielichts konnte sie deutlich erkennen, dass dieser Mann sie leiden sehen wollte, sie sah es in seinen Augen. Sie sah die Vorfreude darin, ein grausames Funkeln. Dieser Überfall war für ihn nur eine Art sadistisches Aufwärmtraining. Mit jeder Bewegung schärfte er die rasiermesserscharfe Klinge seiner Verachtung, pumpte sich bis zum Anschlag voll mit lüsternem Heißhunger auf ihren Schmerz.

Angewidert schmeckte sie die brennende Säuernis seines Schweißes, roch den Hass, der ihm aus allen Poren dampfte. Er quoll über davon, stank widerlich nach einem Parfum namens Boshaftigkeit. Während er ihren Kopf in die Stahlzange seiner haarigen, muskulösen Arme quetschte, den Atem aus ihr herauspresste und sie mit Panzertape endgültig zum Verstummen brachte, fesselten die anderen beiden Männer sie mit Kabelbinder. Verschnürten ihre Hände und Füße so fest, dass das Hartplastik tief in ihr Fleisch schnitt.

Gemeinsam zerrten sie das menschliche Paket zu einem Liefer-wagen, der mit offener Schiebetür an der Straße stand. Dort wartete ein vierter Mann, der jetzt aus dem Auto sprang und den anderen half, sie im Laderaum mit breiten Spanngurten an Metallösen zu fixieren.

„Jetzt mach doch nicht so ein Gesicht, Mädchen.“, wollte ich ihr, von meiner sicheren Position hinter dem Kameramonitor aus, zurufen. „Das ist doch nur ein Spiel. Du solltest das alles gar nicht so ernst nehmen. Die Jungs meinen das gar nicht so.“

Doch ich hielt meine Klappe, wusste ich insgeheim doch, dass das nur ein Wunschgedanke war und nicht im mindesten der Wahrheit entsprach. Im Gegenteil, es war offensichtlich, dass die männlichen Darsteller, im Gegensatz zu ihr, so richtig im Reinen mit sich und ihrer Rolle als Vergewaltiger waren. In den Drehpausen tuschelten sie gutgelaunt miteinander, stopften massenweise Protein-Snacks in sich hinein und ließen am laufenden Band rüde Stammtischwitze vom Stapel. Und dann stolzierten sie breit grinsend und mit geschwellter Brust zurück an das Set, als ob sie aus dem reinsten Vergnügen hier wären und ihr Leben lang auf die Gelegenheit gewartet hätten, mal so richtig offiziell das Superschwein rauslassen zu dürfen.

Herzlichen Glückwunsch, dachte ich bei ihrem Anblick, jetzt seid ihr in den Rang käuflicher Monster aufgestiegen und befindet euch nur noch eine einzige Stufe unter dem professionellen Berufskiller.

Als die Darsteller heute morgen zum Drehbeginn antanzten, hatten sie eine Handvoll Kumpels im Schlepptau, eine richtige Fangemeinde. Die kranken Spanner freuten sich offenbar bereits auf eine prima Live-Show und waren regelrecht beleidigt, als ich laut wurde und sie hochkant rauswarf. Vier Vollidioten gleichzeitig am Set waren mehr als genug, noch mehr von der Sorte konnte ich unmöglich verkraften.

Offtext / Joggerin:

„Endlich Feierabend, jetzt ist ihre Zeit. Sie muss sofort raus aus der Bude, sonst fällt ihr die Decke auf den Kopf. Sommerlich warmes Dämmerlicht, der Park liegt verlassen da. Sie liebt diese Stille. Da ist keiner, der einen beobachtet und bewertet. Nun kann sie ganz sie selbst sein, pur und frei.“

„Ihr Atem geht ruhig und regelmäßig, ihre Schritte werden gedämpft durch das hohe Gras. Sie läuft gerne abseits der Wege, zwischen den Bäumen, dort, wo es auch am Tag schattig ist.“

„Ihre Freundinnen halten sie ja für verrückt, abends ganz alleine durch den Stadtpark zu joggen. Aber sie hat keine Angst. Oder will sich zumindest nicht von ihr lähmen lassen. Ein gewisses Risiko gibt es ja immer, das gehört zum Leben dazu. Und so läuft sie sich nicht nur den Stress des Alltags aus dem Körper, sondern auch gegen die leise Stimme der Furcht an, die wohl ein heimlicher Begleiter jeder Frau ist, die in einer Großstadt lebt...“

Genervt sprang ich auf, knallte den Schreibblock auf den Stuhl und tigerte übellaunig über das noch halbdunkle Filmset.

Verdammt, schoss es mir durch den Kopf, was wusste ich denn schon über das Gefühlsleben einer Frau?

Eigentlich fand ich das ganze Programm extrem abartig, aber mitgefangen war nun mal mitgehangen. Und der dämliche Offtext gehörte dazu. Vielleicht sollte ich mich weigern, das Drehbuch zu schreiben. Dann fühlte ich mich bestimmt weniger schuldig. Wenn ich nur irgendeine fertige Vorlage verfilmen würde, wäre ich kein voll verantwortlicher Mittäter, sondern eher so etwas wie ein ganz gewöhnlicher Erfüllungsgehilfe gewesen. Aber jetzt musste ich mir wohl oder übel eine komplette Vergewaltigungsstory aus den Fingern saugen.

Ich will deine Kreativität, hatte der Häuptling der Menschenfresser zu mir gesagt. Zuerst hatte ich mich geweigert, aber die doppelte Gage wirkte eben auch auf mich ungemein verführerisch. Trotz aller Versuche, mir den ganzen Wahnsinn schön zu reden, wusste ich genau, dass ich dabei war, einen Riesenfehler zu begehen. Ich hätte, wie geplant, in dem Moment kündigen sollen, als ich ein nettes Geldpolster auf der Seite hatte.

Doch was habe ich Idiot stattdessen gemacht? Mir dieses sauteure, dicke Protzmobil gekauft. Die Karre war zwar endgeil, leider aber auch das reinste Groschengrab. Auch wenn es sich mit meinem Selbstbild nicht vertrug, ich musste mir eingestehen, dass ich wie der Großteil der Menschheit gefangen war im Fegefeuer meiner Eitelkeit.

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