H. C. Schwarz - Hardcore

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Ergänzt von sehr persönlich gehaltenen Tagebucheinträgen wird die Geschichte eines Pornoregisseurs erzählt, der eine existenzielle Krise durchlebt, die schließlich in einem Selbstmordversuch gipfelt. Da er in seinem labilen Zustand eine Gefahr für sich und andere darstellt, landet er in der psychiatrischen Notaufnahme.
Im Zuge des sich an seine Zwangseinweisung anschließenden Entgiftungsprogramms kommen die lange verdrängten Erinnerungen an den sexuellen Missbrauch hoch, dem er als Kind ausgesetzt war. Noch während seines Aufenthalts in der Anstalt lernt er im Rahmen einer Gruppentherapie eine Frau kennen, die einer ähnlichen traumatischen Erfahrung ausgesetzt war. Sie verlieben sich ineinander und fliehen aus der psychiatrischen Klinik, um inmitten eines großen, naturbelassenen Waldes in einem alten Forsthaus gemeinsam einen Neuanfang zu wagen.
Bei dem Text «HARDCORE – Tagebuch eines missbrauchten Mannes» handelt es sich nicht nur um eine Liebesgeschichte der besonderen Art, sondern auch um den authentischen Bericht über den Weg eines Paares hin zu einer geheilten, liebevollen Sexualität. Er erzählt von der Sehnsucht eines Mannes nach innerem Frieden und von seinem Prozess der Aussöhnung mit dem Weiblichen, das in jedem Mann zuhause ist.

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Zuhause angekommen, füllte ich erst einmal meinen Drogenbunker auf. Durch meine Strategie der mittelfristigen Bevorratung überschritt ich jede Grenze, die als Konsument noch legal gewesen wäre. Dadurch hatte ich zwar immer den passenden Turn zur Hand, konnte mir jederzeit alles einfahren, wonach mir gerade der Sinn stand, es förderte allerdings auch meinen Hang zur Paranoia. Und da Angst eine starke Motivation ist, wurde es für mich zur obersten Pflicht, ein perfektes Versteck für meine Rauschmittel zu finden. Nach langwierigem Getüftel, fand ich es schließlich in einem selbstgebastelten Geheimfach, dass ich hinter dem Sicherungskasten meiner Wohnung installierte. Schwer zu finden und mit Gummidichtungen und einer extra Plastikfolie, die ich nach jedem Öffnen erneuerte, absolut geruchsneutral verschlossen. Falls eines Tages der Ernstfall eintreten sollte und die Bullen mit einem Spürhund kamen, würden sie leer ausgehen.

Mit der obligatorischen, längst überfälligen Nase Koks, leitete ich das Abendprogramm ein. Nach dem ganzen Dope kam sie erwartungsgemäß gut, brachte meine etwas lethargisch anmutenden Sinne in Sekundenbruchteilen wieder optimal auf Touren. Zu den in Moll gehaltenen Klängen einer Nu-Metall-Band stylte ich mich für einen wilden Ritt durch das Nachtleben der Großstadt, ready to rock'n roll.

Hinter den Fenstern meiner großzügig geschnittenen Vierzimmerwohnung wurde es langsam dunkel, ein vielversprechender Sommerabend begab sich in die Startformation. Jetzt erst einmal etwas Leckeres spachteln und dann mit einer Dose eiskaltem Bier hinunter zum Hafen schlendern. Ich freute mich auf einen ausgedehnten Verdauungsspaziergang am Ufer des Flusses entlang. Bis zu meinem Date hatte ich noch Zeit ohne Ende. Erst gegen Mitternacht war ich mit Marie, in einem zurzeit besonders angesagten Club in einem der umliegenden Szeneviertel, verabredet.

Unser erstes Zusammentreffen nach einer längeren Auszeit fand stets in der freien Wildbahn statt. Wildkatze trifft auf einsamen Wolf. Auf der Lauer liegen. Unerwartet aus der Anonymität auftauchen für einen neckenden Nackenbiss und sofort wieder in Deckung gehen. Ein bisschen flirten, tanzen und mit ihr Fangen spielen. Gemächlich auf Betriebstemperatur kommen. Und dann vögeln, bis der Arzt kommt. Vielleicht auf dem Weg nachhause als Vorgeschmack eine schnelle, heftige Nummer in einem Gebüsch am Wegesrand ballern. Marie brauchte reichlich konkreten Input, um richtig in Fahrt zu kommen. Ich hingegen hätte schon bei dem Gedanken an ihre glattrasierte Möse aus dem Stand explodieren können.

1.23 Mein Tagebuch / 10

Im Nachhinein betrachtet

war es die Begegnung mit einer Frau, durch die sich mir meine dunkle Seite in aller Deutlichkeit offenbarte. Es lag natürlich nicht allein an ihr, letztendlich war sie nur ein Auslöser von vielen, eine weitere Wegmarkierung an einer Kreuzung, eine Option abzubiegen und damit die Schieflage meiner Lebenssituation zu verstärken.

Eine Facette meiner Persönlichkeit, von deren Existenz ich zwar immer eine dunkle Ahnung hatte, der ich mich aber bisher nicht stellen musste. Doch seit Marie in mein Leben trat und mich mit ihrer radikalen Gewaltspirale brutaler Lust dazu zwang, mich entweder zu outen oder schleunigst das Weite zu suchen, gab es kein Zurück mehr. Plötzlich tauchte dieses andere Selbst aus dem Schatten auf und stand direkt vor mir, dieses andere, maßlos hässliche Selbst, auf dessen Anblick ich allzu gerne verzichtet hätte. Die grausame Seite männlicher Gier, der grausame, schwarze König, dessen Nachfahr und Erbe ich zu sein schien. Eine unerträgliche, erschreckende Vorstellung, ein Männerbild zu verkörpern, dass ich im außen, in der patriarchalen Gesellschaft, absolut ablehnte und verteufelte.

Pure Illusion, denn der wahre Feind war ich selbst. Ich hatte mich nur geschickt hinter dem Anspruch versteckt, ein besserer, ein neuer Mann zu sein. Doch nun übernahm der Killertyp die Regie, dem es antörnte, Frauen zu quälen, zu demütigen, zu benutzen, ihnen weh zu tun.

Nachdem ich diesem Teil von mir verfallen war, ihn eine Zeitlang ausgelebt hatte und mit ihm eins geworden war, erkannte ich mit tiefem Schrecken, dass diese, von der Lust auf Zerstörung geprägte Art der Sexualität, langsam und unscheinbar zu meiner neuen Droge Nummer 1 geworden war, eine mit einem wesentlich höheren Suchtfaktor, als alle anderen Drogen, mit denen ich in meinem Leben bislang herumhantiert hatte.

Während unserer Beziehungen war es weder mir noch den Frauen bewusst, aber im Nachhinein erkannte ich, dass die masochistische Grenzenlosigkeit meiner Sexpartnerinnen, ihr Verlangen danach missbraucht und benutzt zu werden, Ausdruck ihres Wunsches war, dass ich Verantwortung für sie übernahm. Sie wollten mir mit dem zur Schau gestellten Verlust ihrer natürlichen Grenzen, mit dem Aufgeben von Selbstrespekt und Eigenliebe, die Verantwortung für sich aufzwingen. An ihrer Stelle sollte ich, mit der Verantwortung für sie, auch die Last der Schuldgefühle tragen und die Scham empfinden, die sie sich selbst gegenüber nicht eingestehen wollten.

1.24 Stahl-Marie

Hi Baby,

ich bin wieder im Lande.“

Ich musste ziemlich laut schreien, um zu ihr durchzudringen. Marie nickte mir beiläufig zu und tobte weiter, wild wie ein Derwisch zerhackte sie mit ihren Händen die Luft. Ein Anblick, bei dem ich automatisch begann, im Takt zu nicken. Die Musik ging auch mir unter die Haut, extrem progressiv und gitarrenlastig, ein Mix aus Punk und Metall. Die Nebelmaschine lief auf Hochtouren, die Luft war zum Schneiden und die Sichtweite betrug nur wenige Meter. Ich lehnte mich gegen eine vom Schweiß und Nikotin in zähflüssigen Klebstoff verwandelte Wand, nippte an meinem Bier und beobachtete mein Date beim Tanzen.

Sie war weder die Glücks- noch die Pech-Marie aus dem altdeutschen Märchen mit dem Titel „Frau Holle“. Ich hatte sie insgeheim Stahl-Marie getauft, denn sie war sowohl hart im Nehmen, als auch im Geben, ultrahart.

„Eins sage ich dir gleich... Alles, nur bitte nicht streicheln. Geschichten aus dem Streichelzoo suchst du dir am besten woanders.“

Aus diesen drei prägnanten Sätzen bestand damals der knappe Einstieg zu unsere Affäre. Und dann zog sie übergangslos, ohne eine Umarmung oder wenigstens einen Kuss, ihren Rock hoch und ihre Unterwäsche herunter und präsentierte mir mit der nüchternen Aufforderung, sie möglichst brutal von hinten durchzuficken, ein Branding in Herzform auf ihrer linken Arschbacke. Eine überaus schmerzhafte, bleibende Erinnerung an einen besonders besitzergreifenden Ex-Lover, gestand sie mir. Als Brandeisen hatte ihrer Schilderung nach, wohl die lange Klinge eines Fahrtenmesser herhalten müssen, mit dem ihr Gespiele beim Sex gerne herumhantierte.

Unsere erste sexuelle Handlung bestand aus einer schnellen Folge zunehmend harter Schläge mit der offenen Hand, die ihrem Hintern die Farbe eines feuerrot glühenden Sonnenuntergangs verliehen. Diese Art von Vorspiel schien ganz nach ihrem Geschmack zu sein, übergangslos forderte sie mich zu einem Stellungswechsel und einem ziemlich trockenen und rabiaten Analverkehr auf, dessen rasantes Tempo sie mit heiseren Schreien tierhaft quittierte.

Ich entdeckte bei dieser Gelegenheit eine Seite an mir, die ich in diesem Ausmaß bisher nicht gekannt hatte. Ich prügelte und fickte mich in einen derartigen Gewaltrausch hinein, dass ich das Gefühl für jede natürliche Grenze verlor.

Im Laufe dieser Nacht packte mich eine Art perverser Ehrgeiz. Ich wollte Marie testen, eine im weitesten Sinne normale Abwehrreaktion hervorrufen. Bis auf das Blut biss und kratzte ich sie, zog ihre Titten so rabiat in die Länge, dass mir beim Zusehen ganz mulmig wurde und ich mich zu fragen begann, ob die dicken Dinger aus Gummi wären. Während ich meine linke Faust in ihr Kreuz rammte, riss ich mit der rechten Hand ihren Kopf an den Haaren brutal nach hinten und bog ihren Körper im Takt meiner hemmungslosen Stöße immer weiter durch, bis ihre Wirbelsäule so gespannt war wie ein Flitzbogen.

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