Daimon Legion - Deadman's Hostel
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Und wenn schon, er hat mir Schreckliches angetan , reagierte sie grimmig und legte das Buch grob beiseite.
Sheryl trat an das Doppelbett heran, welches den verkommenen Raum dominierte. In den zerwühlten Laken eingewickelt schlief dort der Mann, seitlich auf den Bauch gedreht und leise schnarchend. Neben ihm auf der Matratze lag eine leere Flasche Bourbon. Von der Anwesenheit des Mädchens hatte er gar nichts mitbekommen. Der Rausch musste ihn fest im Griff haben.
Wenn es mal nur der Alkohol ist. Wer weiß, was der Typ sich sonst noch spritzt! , dachte sie abfällig, dann schloss Sheryl auch hier das Fenster auf, um klare Luft hereinzulassen. Sonnenlicht flutete die verhangene Räucherhöhle und schien dem Mann direkt auf den bunt tätowierten Rumpf. Hauptsächlich bestand das Motiv aus aufgemalten Knochen. Vom Hals abwärts war das Rückgrat nachgebildet, wobei die einzelnen Wirbel fast an kleine Schädel erinnerten. Schulterblätter, Rippen … statt von Muskeln oder Adern waren sie von Flammen überzogen. Im Schatten des Lendenbereichs wanden sich zwischen verrotteten Organen Würmer, Maden und Aaskäfer.
Sheryls Unterfangen beeindruckte den Schläfer wenig. Er schnarchte weiter und schmatzte kurz im Schlaf.
Wie der so die Ruhe weghaben konnte, war ihr schleierhaft. Während ihr diverse Sorgen und Schmerzen durch Geist und Körper fuhren, war für den alles in bester Ordnung.
Neidisch auf seinen gesunden Schlaf, stieg sie wütend auf die Matratze und warf ihn kurzerhand – nicht ohne Anstrengung – von dieser runter. Polternd landete er mit einem gequälten Stöhnen am Boden, was ihr nur recht war. Er konnte auch mal ein bisschen leiden, er hatte es mehr als verdient! Am besten, man sperrte ihn gleich weg!
Benommen zog sich der Mann mühsam etwas wieder an der Bettkante hoch. „Scheiße!“, fluchte er mit kratziger Stimme und kniff wegen der ungewohnten Helligkeit die Augen zusammen.
„Du perverser Mistkerl!“, kreischte Sheryl ihn von oben herab an.
Knurrend hielt er sich den Kopf und murmelte bloß: „Brüll nicht so, verdammt …“
„Du Drecksack!“
„So weit warste schon …“
„Was hast du mir angetan?!“
„Eh?“, verstand er offenbar nicht, was sie von ihm wollte. Seine Stirn legte sich in Falten.
„Du hast mich vergewaltigt, du Arschloch!“
Scheiße.
In der Regel sollte Ace derjenige mit dem Filmriss sein. Der kleinen Ratte hatte er dem Anschein nach das Hirn rausgevögelt! Und wenn die nicht bald mit dem verfluchten Geplärre aufhörte und weiter die Luft an diesem frühen Morgen mit idiotischen Moralpredigten belastete, würde er ihr den dürren Hals umdrehen! Die Schuld konnte sie jemand anderem in die Schuhe schieben, aber doch nicht ihm! Wer wollte denn unbedingt bleiben?! Sie war ja nicht gefangen, oder so …
„Halt dein dummes Maul!“, wurde er jetzt mal richtig laut, dass sein Gebrüll von den Wänden hallte und wahrscheinlich noch meilenweit in die Wüste hinaus zu hören war.
Das hatte gesessen.
Mit großen Augen wurde sie stumm.
Endlich Ruhe. Verdammter Mist.
Schon sackte die Göre kraftlos auf seinem Bett zusammen und fing an zu heulen.
Genervt von ihrer Gefühlskrise, setzte er sich auf den Boden hin und kratzte durch sein Haar.
„Schalt mal deine Birne ein, Schätzchen!“, fuhr er sie rau an. „Haste sie noch alle?
Wir haben ’nen Deal, klar? Und du warst einverstanden! Haben’s mit Handschlag besiegelt, also komm mir jetzt nicht mit blöden Vorwürfen! Ficken ist dein Teil der Abmachung! Kapiert?“
„Ich war verzweifelt!“, jammerte sie und tropfte sein Laken mit Rotz und Wasser voll.
„Klar, was sonst?!“, verstand er nicht, was sie damit sagen wollte.
„Ich war nicht zurechnungsfähig!“
„Erzähl kein’ Mist, hast sehr wohl verstanden, worum’s geht! Mach jetzt kein’ beschissenen Rückzieher, bloß, weil du Panik bekomm’ hast! Ich hab geliefert und du bezahlst, also hör auf zu flenn’!“
Das Gegenteil war der Fall.
Weinend fiel sie zur Seite und rollte sich wie ein Kätzchen zusammen, um gehörig zu verzweifeln.
Ich hasse Teenager , dachte Ace gereizt.
Unsicher kam er auf die nackten Füße und suchte im Zimmer nach einer vollen Schachtel Zigaretten. Beim Fernseher lagen welche, inklusive Feuerzeug. Rauchend wartete er einige Lungenzüge ab und warf dabei einen kurzen Blick in die Küche.
Er hatte mal wieder das Abschließen vergessen. Und das blöde Weib riss gleich alle Bretter auf, als hätte sie hier was zu sagen! Wenn er etwas nicht mochte, dann naseweise Bälger, die sich in seinem Domizil breitmachten und glaubten, alles umändern zu können. Schnaufend gab Ace einen wüsten Fluch von sich und kehrte sich wieder dem Bett zu.
Die heult ja immer noch …
„Scheiße, jetzt tu nicht so, als wärste das Opfer!“, schimpfte er. „Hast doch was gekriegt dafür, oder? Und wenn du echt nicht gewollt hättest, hätte ich auch die Bullen rufen könn’, wie auch immer …“
Sie schluchzte.
„Verdammt!“, stöhnte er auf und warf wütend die Kippe in einen eh vollen Aschenbecher. „Kurze, von der Heulerei wird’s nicht besser! Komm gefälligst klar!“
Doch die Kleine kugelte sich nur noch mehr ein.
Angefressen und mit einer neuen Fluppe im Mund setzte Ace sich zu ihr auf den unteren Bettrand und zog das rechte Bein an, um sich darauf abzustützen. Wortlos betrachtete er ihren vor Kummer zitternden Leib.
Na, da hab ich mir ja was angelacht …
Wirklich ein zartbesaitetes, zerbrechliches, junges Ding. Im Vergleich zu ihm fast winzig und sehr schwach. Flachsblondes, langes Haar, das ihr über die schmalen Schultern fiel. Von der Wüste verbrannte Haut. Ihre schlanken Beine hatte sie bis an die wenig üppige, doch mit Sommersprossen befleckte Brust gedrückt und ließ ihn unweigerlich auf ihre Spalte starren. Er erinnerte sich, wie weich und eng sie war. Auch wenn sie noch nicht die vollen Vorzüge einer erwachsenen Frau besaß, reizte ihr Geschlecht ihn durchaus. Sein Schwanz zuckte leicht bei der kleinsten Witterung ihres Duftes …
Aber jetzt war für seine Libido ein schlechter Zeitpunkt.
Zeig mal, dass du erwachsen bist, Alter.
„Gefällt dir das Zimmer?“, fragte er und versuchte, möglichst beiläufig zu klingen.
Sehr langsam hob sie den hochroten Kopf und fragte kratzig: „Was?“
Er nahm einen Zug und wiederholte: „Ob dir das Zimmer gefällt …
Ich weiß, ist kein Luxustempel, aber sauber. Bett, Küche, Bad, Internet und verhungern tuste auch nicht. Vielleicht weit ab vom Schuss, aber aushaltbar. Ist das okay?“
Sie wischte sich die verweinten Augen trocken und gab leise zu: „Äh … ja. Ist okay … viel besser … als das ‘Paradise’. Ähm … d-danke …“
Ace grinste unverschämt, kratzte sich den Bart am Kinn und spottete nebenbei: „Oh ja, das ‘Paradise’. Was für ’n Drecknest. Da holt man sich echt die Krätze über Nacht. Aber die Chefin kann gut blasen.“
Diese Aussage schien sie doch sehr zu schockieren. Mit angeekeltem Blick setzte sich das Mädchen etwas auf. Zu ihm hielt sie einen furchtsamen Sicherheitsabstand und versuchte, ihm so wenig wie notwendig in die dunklen Augen zu sehen. Seinen direkten Blick hatten die Menschen noch nie lange ertragen können …
„Wie heißte eigentlich, Kleine?“, übte er sich, weiter verständnisvoll zu reagieren.
Sie strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und antwortete: „Sheryl. Sheryl McColgan.“
„Ace.“
„Ace?“
„Wie ace of spades“, sagte er und wies auf das schwarz gestochene Pik auf seiner Brust, das von blutigen Noten und Schwalben umspielt wurde. Allerdings bezweifelte er, dass die Göre den Sinn dahinter verstand. Muss sie ja auch nicht, oder?
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