Daimon Legion - Deadman's Hostel

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Deadman's Hostel: краткое содержание, описание и аннотация

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"Tot oder lebendig?", lautet die erste Frage, als Sheryl erschöpft durch die Tür ins Deadman's Hostel stolpert. Eine andere Wahl hat sie nicht, als sich gut mit dem Vermieter der verlassen wirkenden Herberge zu stellen. Ganz gleich, wie merkwürdig Ace ihr auf den ersten Blick erscheinen mag, er ist ihre einzige Rettung. Doch zu welchen Bedingungen?

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„W-wir sind doch nicht im Mittelalter Europas!“, keuchte sie, über diese haltlose Behauptung empört.

„In manchen Ländern kannste das auch heute noch haben. Mit zehn oder zwölf kommste untern Hammer und wirst gevögelt, sobald du tropfst“, belehrte er sie gereizt und gab einen kurzen, kräftigen Hieb auf die Stuhllehne.

„Scheiße“, fluchte er, „der Deal ist gut! Überleg mal! Bett und Verpflegung fürs Ficken, besser kannste’s in deiner Situation nicht treffen – oder doch?

Wenn ja, dann verzieh dich von hier, da ist die Tür!

Kipp von mir aus draußen um! Vielleicht nimmt dich auch jemand mit, vögelt dich feste durch und dreht dir danach den Hals um – wenn du Glück hast! Ansonsten mach dich drauf gefasst, die nächste Zeit in der Gosse zu verbringen und von jedem verdammten Wichser bestiegen zu werden, bis du an irgendeiner hässlichen Krankheit krepierst! Oder geh zurück und lass’s dir von dem Scheiß-Dealer besorgen, damit du wie deine Alte verreckst! Egal, wie du dich entscheidest, ’n Schwanz zwischen den Bein’ wird dir nicht erspart bleiben!“

Sheryl presste die Lippen aufeinander.

Sie hatte Angst. Angst, weil der Mann recht hatte.

„Logisch betrachtet, Schätzchen“, sprach er ruhiger weiter und goss sich das leere Glas voll, „bin ich deine bessere Wahl. Wir haben beim Deal schließlich beide was von. Du sogar noch mehr als ich …

Aber ist ja dein Leben.“

Sie und … er?

Noch immer wurde ihr schlecht bei dem bloßen Gedanken daran, dass er ihre Haut berühren wollte. Sein ungepflegter Körper würde sich auch mit noch so viel Seife nicht mehr von ihr abwaschen lassen. Er würde sie in Besitz nehmen, damit sie überleben konnte.

Selbst wenn sie nur bis morgen früh bleiben würde … wo sollte sie danach hingehen?

Er hatte recht.

Er hatte leider recht.

Furchtsam kniff Sheryl die Augen zusammen und flehte, dass es doch einen anderen Weg geben könnte, als diesen Mann zu gehören. Doch ihr fiel nichts ein.

Sie dachte an Nick. Und wie schön ein solcher Moment mit ihm gewesen wäre.

„Na, wie sieht’s aus?“, holte der Fremde sie aus den Gedanken zurück. „Sind wir im Geschäft?“

Sie umschlang sich fest mit den Armen und blickte ihn an.

Wenn er gewaschen wäre …

Frisch rasiert noch …

Mit aller Kraft versuchte sie, sein abgetragenes Äußeres aufzuwerten. So betrachtet war er eigentlich auch … na ja, etwas hübsch. Zumindest schlank und sehnig. Das war besser als ein gieriger Lustmolch mit Halbglatze und Bierbauch. Wenn selbst ein dreckiger, unbearbeiteter Stein mit Wasser und Schleifpapier glänzen konnte, war dieser Typ vielleicht eine Art Rohdiamant. Jedenfalls hoffte sie das.

Während sie so nachdachte, rauchte er eine neue Zigarette und trommelte mit den Fingern auf seinem Oberschenkel herum. Er war ungeduldig.

„Wie … wie alt bist du?“, fragte Sheryl nervös.

„Nicht so alt, wie du denkst“, knurrte er leise, „obwohl … für ’nen Teenie wie dich bin ich bestimmt schon aufm Weg ins Grab.“

„Wie alt?“

„Vierunddreißig.“

Das Mädchen atmete durch.

Ja, es könnte schlimmer sein. Wenn er doppelt so alt wäre, zum Beispiel.

„Also …“, versuchte sie die Worte aus sich herauszupressen, „was hast du … dir vorgestellt? Was soll ich für dich tun?“

Er zuckte gelassen die Schultern und sagte: „Wenig kompliziert. ’ne schnelle Nummer. Unpersönlich. Einfach Sex und fertig. Kein Gekuschel, kein Streicheln, kein Küssen. Hasse diese Gefühlsscheiße.“

Sie nickte.

„Für die Zukunft sollteste dir was merken, Krümel. Was wir hier tun, ist nur ’n Geschäft. Mach dir keine Illusion’ von wegen Beziehung oder Liebe. Ich rechne an dir die Miete ab und das war’s. Mehr ist da nicht. Und solang’s nicht unser Geschäft betrifft, sollteste dich weit von mir fernhalten.“

Das hatte sie definitiv vor.

Und was bildete sich dieser arrogante Kerl ein, dass sie ihn jemals lieben könnte? Es gab zigmal mehr schönere Jungen oder Männer, die keine kriminellen Vollversager waren.

„Ich verstehe“, nickte Sheryl erneut.

„Nun?“, forderte er sie auf.

Sie fasste sich noch fester und schaffte es ein drittes Mal zu nicken.

„Okay. Ich bin dabei.“

Er sprang vom Stuhl auf und reichte ihr die Hand zum Geschäftsabschluss.

Zögerlich ging sie auf die Geste ein und er schüttelte ihre Hand einmal kräftig. Seine Haut klebte.

„Alles klar!“, behauptete er sachlich und ließ sich wieder zurückfallen. Er griff nach einer Tabelle und trug dort mit rechter Hand etwas ein. Dasselbe tat er in einem Buch, legte es nach einigen Zeilen zur Seite und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. Etwas Silbernes huschte kurz über seine Lippen …

„Dein Zimmer ist bezugsfertig, bring dich später hin“, versprach der Vermieter und grinste dann frech: „Doch vorher … Komm’ wir zur ersten Rechnung, Schätzchen.“

Sheryls Herz klopfte bis zum Hals.

„J-jetzt gleich?“, bibberte sie unsicher.

Er nickte entschieden und befahl im kalten Ton: „Komm rum.“

Hinter die Theke?

Verwirrt blickte sie auf das Ledersofa zurück und gab zu: „Ich dachte -“

„Denken ist nicht deine Aufgabe, also komm her!“, schnitt er ihr barsch das Wort ab.

Sie gehorchte ihm schweigend und zog mit verkrampften Bewegungen ihren Rucksack von den Schultern, um diesen vor der Theke abzustellen.

In den winzigen Bereich hinter dem Geschäftstresen tretend, nahm das Mädchen allen Mut zusammen, als der Mann begann, den Schreibtisch freizuräumen. Er trank sein Glas Bourbon wie Wasser und rauchte gleich einer Dampflok.

„Zieh dich aus und setz dich hin“, ordnete er kurz gebunden an und verwies auf die jetzt leere Tischfläche aus schlichtem Buchenholz.

Schüchtern setzte Sheryl die Mütze ab, zog sich das gelbe Shirt über den Kopf und glitt aus Schuhen, Socken und Hose heraus. Ihre Ohren glühten vor Scham, weil er dreist ihre rosarote Unterwäsche betrachtete. Wenn ihre Eltern wüssten, dass ihre Tochter mit diesem abgehalfterten Typen …

„Komm schon, lass dich ansehen“, forderte er sie zum Weitermachen auf.

Ihre Finger zitterten, derweil sie versuchten, den BH-Verschluss zu öffnen.

Er schnaufte, griff nach der Flasche und reichte sie ihr.

„Cheers.“

Gehorsam nahm sie die Flasche an und trank einen Schluck Bourbon. Das Gesöff brannte in ihrer Kehle und Sheryl musste husten. Ein zweiter Schluck klatschte heiß in ihrem zusammengezogenen Magen auf. Der derbe Geschmack schüttelte sie.

Nachdem sie getrunken hatte, nahm er ihr den Alkohol ab und hielt ihr die Zigarette hin.

Sie unternahm einen Versuch und stellte mit erneutem Husten fest, dass das Rauchen ihr absolut nicht schmeckte. Aber in ihrem Kopf breitete sich ein unerklärliches Empfinden aus. Als würde alles in ihr plötzlich in Zeitlupe ablaufen. Die Gedanken wurden träge, wie auch ihre Bewegungen. Ihre Finger hörten auf zu zittern und Sheryl ließ vor diesem unbekannten Mann die letzten Hüllen fallen.

Sein Blick tastete sie ab. Von ihren schmalen Schultern, über die Rundungen ihrer spät wachsenden Brust und hin zu ihren werdenden Hüften. Sie hörte, wie sein Atem sich veränderte. Tiefer, wie von einem im Dickicht lauernden Raubtier, das sich zum Sprung bereitmachte. Sogar sein Herz konnte sie dumpf lauter schlagen hören.

Den Bourbon aus der Flasche trinkend, beobachtete er, wie sie an ihm vorbeizog.

Das flaue Gefühl in ihr ließ sie etwas taumeln.

Als Sheryl sich gesetzt hatte, stand er vom Stuhl auf, und sie vernahm betäubt seinen nächsten Befehl: „Beug dich nach hinten und mach die Beine aus’nander.“

Wie selbstverständlich hielt sie ihm die Hand fordernd hin.

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