Daimon Legion - Deadman's Hostel
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Sie war müde. Am liebsten wollte sie sich hinlegen und einschlafen. Der Asphalt erschien ihr so weich wie ein Federbett. Bestimmt würde sie nie mehr aufwachen.
Na ja, und wenn schon? , dachte sie und zuckte schlapp die Schultern.
Matt fiel das Mädchen auf die Knie.
Winzige Steinchen stachen in ihre Haut.
„Tut mir leid. Aber ich kann nicht mehr.
Bin bald bei dir.“
Schuldgefühle quälten sie. Was hatte sie sich nur dabei gedacht? Hatte sie wahrhaftig geglaubt, ihrem Schicksal irgendwie davonlaufen zu können? Sie war doch nur ein dummes, kleines, hilfloses Ding …
Traurig sah Sheryl auf in den grenzenlosen Himmel, der in der Dämmerung in vielen Rottönen brannte. Roch den klaren Duft der Wüste. Hörte die Grillen zirpen, den Kojoten heulen. Tiere der Wüste, denen ihr Körper Nahrung sein würde. Nichts wird in der Natur verschwendet. Sie hörte das Rauschen des Windes. Und mit ihm kam das Geräusch von -
Sofort war die junge Frau wieder auf den Beinen und hörte mit gespannten Nerven genauer hin.
Täuschte sie sich? Halluzinationen wären normal in ihrem Zustand.
Ist das wirklich …
Nach allen Richtungen lauschte Sheryl und – nein, sie hatte sich nicht geirrt: Sie hörte Musik!
Und sie sah etwas! Vielleicht nur eine halbe Meile entfernt!
Wieso war es ihr nicht schon eher aufgefallen? Sie schob es auf den Sonnenstich.
Abseits der Straße stand ein Haus – ein riesiger Gebäudekomplex sogar! Mehrstöckig und wie ein liegendes U aufgebaut. In einigen der über hundert Fenster brannte Licht – es war demnach bewohnt. Obwohl Sheryl am Ende ihrer Kräfte war, fasste sie neuen Mut und stolperte halb im Trab auf das schemenhafte Gemäuer zu.
Sie verfiel in hohes Gelächter, weil dieser rettende Bau wirklich keine irreführende Luftspiegelung war. Die Aussicht auf Essen, Trinken, eine Dusche und ein weiches Bett ließ sie übermütig werden. Ihr Lachen wurde immer lauter, geradezu hysterisch, je näher sie der Zuflucht kam.
Mein Film ist noch nicht vorbei! Kann sein, dass er sogar den Oscar gewinnt!
Ein hart gefahrener Sandpfad führte offiziell vom Highway fort und hinein in den Hof des recht klobig erscheinenden Hauses, welches aus schmucklosen Betonplatten zusammengesetzt war. Trotz der Schlichtheit schien das Gebäude in einem soliden Zustand zu sein, relativ sauber und gepflegt.
Es war ein Hostel, wie Sheryl es beim Eintreffen auf einem gut sichtbaren, im Boden verankerten Kunststoffschild lesen konnte. Es zeigte einen grinsenden Totenschädel, auf dessen riesigen bleichen Zähnen deutlich der Name stand:
DEADMAN´S HOSTEL
Deadman ’ s? , wunderte sich das Mädchen. Wird das nicht normalerweise anders geschrieben?
Entweder hatte der Schreiber keine Ahnung, oder es war ein skurriler Eigenname. Wer hieß schon Totmann mit Nachnamen? Weil jedoch in diesem Land so manches möglich war, zuckte sie die Schultern und machte sich keine Gedanken diesbezüglich mehr.
Ein Richtungspfeil wies ihr den sicheren Weg zum Empfang.
Gut, dieser Wink wäre nicht nötig gewesen.
Die Rezeption hatte ihren Sitz im rechten, unteren Ausläufer des Us. Von außen sah sie nur schief hängende, graue Plastikrollos in den Fenstern, hinter denen ein trübes Licht brannte.
Aus der offenen Tür erreichten sie die Akkorde der Gitarrenmusik, welche in dieser nächtlichen Ruhe laut dröhnend wie ein Düsenjet klangen. Eigentlich war das Gejaule weniger schlimm.
Sheryl wischte sich den Schweiß von der Stirn und folgte auf unsicheren Füßen den verzerrt gemischten Klängen aus Rock und Country. Ganz vorsichtig klopfte sie an den freien Holzrahmen und rief ins Rauminnere: „Hallo?“
„Tot oder lebendig?“, hörte sie eine sehr gelangweilte, fast monotone Stimme hinter dem ihr gegenüberliegenden Tresen antworten.
Auf diese unerwartete Gegenfrage, die sie bestimmt falsch verstanden hatte, reagierte das Mädchen verdutzt mit: „Wie bitte?“
„Tod oder lebendig?“, fragte der Mann erneut. Sein Ton wurde zwar lauter, aktiver, aber auch rauer.
Achtsam trat Sheryl in das anspruchslos gestaltete Büro und ging zögerlichen Schrittes näher auf die Geschäftstheke zu. Seitlich an der kahlen, mit nichtssagender Tapete verzierten Wand stand ein kleines, abgenutztes schwarzes Ledersofa, das sie zu gern benutzt hätte, um sich darauf niederzulegen. Schmerzlich sentimental dachte das Mädchen an den fehlenden Schlaf, dass es völlig vergaß, irgendwas zu erwidern.
„Verdammt!“, fluchte der Mann derb und sein Kopf erhob sich etwas über die Holzkante, um einen zornigen Blick auf den Gast zu werfen, der da leise durch den Raum schlich.
„Biste tot oder lebendig?!“
„Ich“, stammelte Sheryl verschreckt, „ich lebe natürlich!“
„Sicher?“, fragte der Fremde skeptisch.
„Ja!“, blieb sie entschlossen bei ihrer Aussage und trat direkt vor ihn.
Launisch atmete der Hausverwalter oder gar Vermieter aus und stand gemächlich von seinem Bürodrehstuhl auf. Große, grobe Hände stützten sich auf der erhöhten Theke ab. Er beugte sich drohend, gleich einem angriffsbereiten Puma, zu ihr vor.
Das erste Merkmal, was Sheryl an ihm auffiel, waren seine Augen. Graubraune Murmeln im rot geäderten Weiß. In ihnen lag weder Güte noch die geschäftliche Neutralität einem Kunden gegenüber. Sie waren hart. Kalt und stumpf. Der Mann hatte Augen aus Stein. Und darunter derart tiefviolette Schatten, als hätte er zig Nächte lang keine Ruhe gefunden. Sein Gesicht wirkte ausgezehrt durch die deutlich abgezeichneten Wangenknochen, dass es sich kaum von dem Totenkopf-Schild draußen unterschied. Hellbraune Barthaare zierten wild den scharf gezogenen Kiefer und umrandeten einen mürrisch zusammengepressten Mund.
An zweiter Stelle bemerkte sie die vielen bunten Tätowierungen, die sich offensichtlich von der Kehle abwärts über jeden Zoll seiner bleichen Haut zogen. Sie sah einen täuschend echt wirkenden Skorpion auf seiner Hauptschlagader links am Hals pulsieren; einen widerlich grinsenden Zombie-Joker und ein Anzug tragendes Gentlemen-Skelett in Gesellschaft von Maden, Spinnen und Netzen auf den muskulösen Oberarmen prangern; Pokerspielkarten und Geld in Flammen; einen schwarzen, orange gefleckten Frosch mit finsteren Augen und Pistolenkugeln …
Um Himmels willen.
Er stank. Nach herben Männerduft, Alkohol und Zigarettenqualm. Das Unterhemd, welches er trug, musste vor Äonen mal weiß gewesen sein, und die verwaschene Jeans zeigte Spuren von ranzigem Kettenfett und Maschinenöl.
Unwillkürlich wich Sheryl vor ihm zurück. Nicht bloß wegen dem beißenden Geruch und seinem abweisenden Verhalten, sondern auch, weil er über einen Kopf größer war als sie. Er erweckte den Eindruck, gerade erst aus einer langjährigen Haft entlassen worden zu sein. Irgendwie zweifelte das Mädchen nicht daran, dass dies durchaus der Fall sein konnte.
„Am Leben, eh?“, raunte er mit einem Knurren und blies ihr dabei den erstickenden Rauch der Zigarette ins Gesicht, die er sich frisch zwischen die trockenen Lippen geklemmt hatte. „Und was zum Geier willste hier?“
„Äh …“, suchte sie nach Worten und blickte dabei auf seine unruhig trommelnden Finger. Selbst die Handrücken waren bis hoch zu den Nägeln zerstochen mit stacheldrahtähnlichen Kerben, ekligen Krabbeltieren und … Sie erkannte jeweils vier Buchstaben auf den knochigen Gliedern, bevor das Trommeln noch schneller wurde.
„Schätzchen, hast hier nichts verloren!“, fuhr er sie kalt an. „Verschwinde!“
„D-das kann ich nicht!“, fand sie endlich die Sprache wieder, da ihr klar wurde, was er von ihr verlangte. Und wohin das führen würde.
„Sicher kannste“, maulte er und wies auf die Tür.
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