Harry Urben - Operation Sandmann Band 1

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Operation Sandmann Band 1: краткое содержание, описание и аннотация

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Vergangenheit:
Eine außerirdische Zivilisation ist Millionen Jahre vor der Entstehung der Menschheit auf der Erde gelandet. Diese Außerirdischen haben später – vor über 300.000 Jahren – mit gerichteter Panspermie gezielt die Evolution des modernen Menschen beeinflusst und kehren in der Gegenwart wieder zurück, um das Resultat der Entwicklung zu begutachten.
Gegenwart:
Nach ausführlichem Studium der heutigen menschlichen Zivilisation und deren technischem Fortschritt kommen die Besucher zum Schluss, dass die Menschheit auf dem direkten Weg zur eigenen Vernichtung ist. Eine handvoll Menschen ahnen das bevorstehende Unheil. Bald darauf wird die Menschheit mit massiven Attacken wachgerüttelt und soll dadurch zur Vernunft gebracht werden. Dies gelingt grösstenteils und somit scheinen die Aliens das Interesse an der Erde und deren Bewohner zu verlieren.
Zukunft:
Die Bewohner der mittlerweile in Betrieb genommenen Mondbasis werden jedoch bald feststellen, dass sich die Außerirdischen keineswegs zurückgezogen haben. Nach einer ersten Kontaktaufnahme bieten sie zum Schein ihre Hilfe bei der geplanten Besiedlung des Mars an.

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Der Fahrer grunzte zustimmend und schritt auf das Fahrzeug zu. Die Dämmerung war nun bereits so weit fortgeschritten, dass er von weitem die offene Rücksitztüre bemerkte. Er rannte die letzten Meter.

»Verflucht, er ist weg! Wie konnte das passieren? Er hat doch tief geschlafen...«

Sein Kollege leuchtete mit der Lampe durch die aufgerissene Stelle im Stacheldrahtzaun. Im Sand konnte man schwache Fußabdrücke erkennen. Ein Blick auf das Handy verriet ihm, dass das Ortungsprogramm funktionierte und Tayé ganz in der Nähe sein musste.

»Komm, wir müssen ihn zurückholen. Er darf uns nicht entwischen.«

Sie folgten den Fußspuren im Laufschritt. Als sie eine kleine Sanddüne umrunden wollten, standen ihnen unvermittelt zwei bewaffnete in heller Tarnkleidung uniformierte Wachmänner gegenüber.

» Tawaquf! «, schrie einer der beiden und hob bedrohlich seine Waffe. » Tawaquf 'aw 'atlaq alnaar! «

»Bei Allah, bitte nicht schießen, wir sind nur Reisende und hatten einen Unfall«, rief der Beifahrer, der einigermaßen Arabisch sprach. »Wir brauchen eure Hilfe.«

Der Wortführer der beiden libyschen Wachmänner hob nur stumm den Lauf seiner AK-47 und deutete damit in die Richtung, aus der die beiden Amerikaner gekommen waren. Wortlos gingen sie den Weg zurück. An der Stelle angekommen, wo der Land Rover mit der Kühlerhaube den Zaun durchbrochen hatte, befahl der eine Wächter den beiden Männern, sich in den Sand zu setzen und die Hände hinter den Köpfen zu verschränken. Der andere Uniformierte tastete die beiden gründlich ab und untersuchte anschließend den Wagen. Nachdem er außer den Handys nichts verdächtiges gefunden hatte, drehte er sich um und sagte in holprigem englisch:

»Nur Reisende, ja? Ihr seht aus wie Amerikaner, aber nicht wie amerikanische Touristen. Wo sind eure Dokumente?«

Geistesgegenwärtig antwortete der Beifahrer:

»Wir wurden etwa hundert Kilometer südlich von hier von Beduinen überfallen. Die haben uns alle Papiere abgenommen und...«

»Schweig, Lügner! Ihr kommt in unser Land, fahrt unsere Zäune kaputt, betretet unerlaubt privates Gelände und wollt uns erst noch ein Märchen erzählen? Merkt euch eines: Wir Araber sind gute Märchenerzähler aber nicht Ihr Ungläubigen.«

Die beiden Amerikaner schwitzten aus allen Poren, was jedoch nicht ausschließlich an der stetig steigenden Temperatur lag. Sie fürchteten mittlerweile um ihr Leben. Der libysche Soldat brach in schallendes Gelächter aus.

»Ihr solltet euch mal sehen, ein jämmerliches Häufchen Elend, dessen Anblick meine Augen beleidigt. Steht auf! 'Iilaa al'amam! «

7 Der Fund

Auf der Höhe des Yangudi Rassa National Parks in Äthiopien, etwa 20 Kilometer westlich der Route 18 gelegen, befindet sich inmitten eines ausgetrockneten Sumpfgebietes die Ausgrabungsstätte Bodo d'Ar. Sie ist benannt nach dem gleichnamigen Flüsschen, das einige Kilometer weiter in den Awash River mündet. Von 1975 bis 1978 wurden dort unter den vielen Wirbeltierfossilien bemerkenswerte Funde in Form von Teilen eines hominiden Schädels gemacht. Bei weiteren Ausgrabungen zwischen 1981 und 1990 wurden noch mehr Schädelteile sowie Teile eines Oberarmknochens gefunden.

Dies alles hatte die Entscheidung des Anthropologie-Professors Jens Nielsson von der Universität Sheffield in Großbritannien, im gleichen Gebiet erneut Ausgrabungen vorzunehmen, stark beeinflusst. Auch er war ein Opfer der weltweiten Pandemie gewesen. Nachdem er aber vom Covid-19 Virus genesen war und die fürchterliche Corona-Seuche weitgehend eingedämmt werden konnte, widmete er sich wieder vermehrt seinem Projekt. Seit längerem schon studierte er den sogenannten Langschädel-Kult. Demzufolge soll dieser Kult bereits vor Urzeiten auch in dieser Region aufgetreten sein.

Er stellte deshalb, nachdem ihm die Forschungszuschüsse zugesichert wurden, ein kleines Team zusammen. Neil Edwards, den er seit kurzem auf Empfehlung von ganz oben zu seinem Assistenten ernannt hatte, war in erster Linie zuständig für die Organisation der technischen Infrastruktur, die für das Unternehmen Bodo nötig war. Einer der wichtigsten Punkte war die Kommunikation, die in dieser gottverlassenen Gegend lebenswichtig sein konnte. Man wusste von den ersten Expeditionen, dass beispielsweise Schlangen und andere Kriechtiere in diesem Gebiet durchaus eine Gefahr darstellen konnten. Deshalb gehörten entsprechende Gegengifte zur Standardausrüstung für eine solche Unternehmung. Genauso wichtig war aber die Gewissheit, dass ein abgesetzter Notruf den Empfänger auch erreichte. Neil hatte aus diesem Grund Satellitentelefone geordert, die hauptsächlich in Gebieten ohne terrestrische Mobilfunkversorgung zum Einsatz kamen. Diese Telefone waren zwar keineswegs abhörsicher, erfüllten aber ansonsten ihren Zweck.

Auch die Beschaffung von geeigneten Waffen zum Schutz der Expedition fiel ebenso in den Zuständigkeitsbereich des Assistenten. Obwohl Raubtiere wie Löwen, Leoparden und Hyänen außerhalb der Nationalparks nur noch selten beobachtet werden können, durfte dieses Risiko nicht vernachlässigt werden. Neil entschied sich aus praktischen Gründen, die entsprechenden Gewehre erst vor Ort zu organisieren.

***

Bereits am zweiten Arbeitstag ereignete sich ein gefährlicher Zwischenfall. Eine der Studentinnen, die im Rahmen ihrer praktischen Abschlussarbeiten als sehr willkommene Abwechslung an der Expedition teilnahm, hatte sich entgegen den Anweisungen von Professor Nielsson alleine vom Expeditionslager entfernt. Sie hatte am Vorabend von einem der Kollegen, einem russischen Austauschstudenten, erfahren, dass sich eine der Ausgrabungsstätten aus den späten Siebzigerjahren gleich neben dem Camp befindet. Als sie die beschriebene Stelle erreichte, sah sie sich neugierig um. Von den damaligen Grabungsarbeiten war fast nichts mehr zu erkennen. Einzig eine quadratische Vertiefung und Überreste von Holzpfählen, die damals zur Markierung der Suchfelder dienten, waren noch sichtbar. Sie hatte eigentlich mehr erwartet. Enttäuscht machte sie sich auf den Rückweg zum Camp.

Sie hatte noch keine zwanzig Schritte zurückgelegt, als sie plötzlich neben einem kleinen Erdhügel im kniehohen Gras eine Bewegung wahrnahm. Eine etwa eineinhalb Meter lange rotköpfige Speikobra fühlte sich offenbar von ihrer Anwesenheit gestört und hatte sich bedrohlich aufgerichtet. Erschrocken machte die junge Frau einen Schritt zur Seite und wurde im selben Moment von einer warmen Flüssigkeit im Gesicht getroffen. Reflexartig hatte sie ihre Augen geschlossen und sich weggedreht. Blindlings lief sie einige Meter zur Seite und wischte sich mit dem Hemdärmel über das Gesicht. Das verspritzte Gift der Kobra brannte wie Feuer auf ihrer Haut. Glücklicherweise hatte die Schlange nicht das bevorzugte Ziel getroffen, denn wenn das Gift in die Augen gelangte, konnte dies das Opfer unter Umständen vorübergehend erblinden lassen. Aber auch so zeigte die toxische Flüssigkeit eine beeindruckende Wirkung. Während die Frau versuchte, so schnell wie möglich das Camp zu erreichen, schwoll ihr Gesicht zunehmend an.

***

»Wo zum Teufel ist Victoria?« Neil war außer sich. Er blickte mit seinen stechend blauen Augen in die Runde. »Niemand verlässt das Camp auf eigene Faust, ohne sich vorher bei mir oder Professor Nielsson abzumelden. Und schon gar nicht alleine. Verdammt nochmal, wir sind hier nicht in Disneyland, sondern in der freien Wildnis, falls es noch niemand bemerkt haben sollte. Der Professor und ich haben euch doch bereits vor der Abreise auf mögliche Gefahren und die entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen hingewiesen. Haltet euch gefälligst daran!«

Die fünf Studenten machten ein betroffenes Gesicht. Professor Nielsson mischte sich ein. »Neil hat vollkommen recht. Schlussendlich bin ich für das Wohlergehen der Gruppe verantwortlich. Ich möchte, dass Ihr die Sicherheitsregeln genauso ernst nehmt, wie die Arbeit, die wir hier zu verrichten gedenken. Habe ich mich für alle verständlich ausgedrückt?«

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