Robert Hoffmann - Die unbeschriebene Welt

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Paul wacht ohne jede Erinnerung in der Nähe eines mächtigen Wasserfalls auf. Er erkundet die Gegend und trifft auf eine Siedlung: Memoria. Dort erfährt er, dass sämtliche Bewohner ebenso einst ohne Erinnerung in dieser Welt erwacht sind.
Er lernt Maria kennen, eine Frau, die mithilfe des Brunnens (einem großen silbernen Zylinder in der Mitte der Siedlung) Häuser aus dem Boden emporsteigen lässt. Sie kümmert sich um die Belange der Stadt. Pauls Erstaunen wächst, als sie ihm die Schmiede zeigt, eine automatische Fabrik, in der Rohstoffe jeder Art umgewandelt werden können. Niemand weiß wer diese seltsamen Gebäude einst erbaute, sie waren bereits dort, bevor die ersten in Memoria erwachten.
Paul und Maria fühlen sich zueinander hingezogen, jedoch kann Maria kaum begreifen, warum Paul sich nicht mit dem Erinnerungsverlust abfinden will, wo es ihm in Memoria doch an nichts mangelt. Aber Paul lassen die Rätsel dieser Welt nicht in Ruhe. Erst als er weit draußen das Unbegreifliche mit eigenen Augen sieht, gibt er auf und findet seinen Platz in dieser kulturell lebendigen Stadt.
Dann eines Tages kommen die Erinnerungen zurück. Alte Ansichten und Ideologien gewinnen wieder die Oberhand. Mitten in dem Chaos und den Ängsten einer erwachten Stadt, offenbart sich Paul die ganze Tragweite dieser neuen, unbeschriebenen Welt.

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»Also ... es ist keine gewöhnliche Schmiede. Sie liegt etwas außerhalb der Stadt. Ein erstaunlicher Bau, sag ich dir. Er wandelt so Zeugs wie Holz, Erz und Getreide um, aber das wirst du bald selber sehen.«

Der Weg zieht eine Schneise durch den Wald und das entfernte Rauschen des Wasserfalls versiegt endgültig. Wir laufen einen Hügel hinauf. In der Entfernung sehe ich etwas schimmern, es bewegt sich gemächlich auf uns zu, dann erkenne ich schwarze Reifen unter einer silbernen Fahrerkabine.

»Wo wir grad von Austin sprechen, da ist er«, meint Will und zeigt auf das Fahrzeug. Es wirkt wie eine Mischung aus Strandbuggy und Mondfahrzeug, einfach aber robust. Ein kräftiger Mann mit grauen, scheckigen Haaren sitzt hinter dem Steuer.

»Tag, William. Hast du einen Neuen aufgegabelt?«, ruft er mit tiefer Stimme.

Will hebt grüßend die Hand.

»Ja, nur war es quasi umgekehrt. Paul hat mich aufgegabelt.«

Austin nickt mir kurz zu.

»Na, besser, wenn sie zuerst auf dich treffen«, meint er und fährt an uns vorbei.

Will zeigt mit dem Daumen über seine Schulter zum Vehikel.

»Also der Tog, wie wir ihn nennen, ist unser einziges Fahrzeug. Er stand, wenn ich mich recht erinnere, einfach in der Schmiede rum. Wir haben schon überlegt ihn zu kopieren, aber dafür ist er, wie Sid meint, zu kompliziert.«

Ich schüttle den Kopf.

»Ich verstehe das nicht. Der Tog und die Schmiede waren einfach da?«

Er nickt. »Aber irgendwer muss sie doch gebaut haben? Wer weiß, vielleicht hast du den Tog gebaut und kannst dich nur nicht mehr daran erinnern?«

»Ich glaube nicht, dass ich den Tog gebaut hab«, erwidert er, »aber gelegentlich frag ich mich schon, ob ich das eine oder andere, womöglich bereits einmal gemacht habe.«

»Wenn ich mich umschaue, habe ich jedenfalls nicht das Gefühl, diesen Weg schon einmal gegangen oder diesen Wasserfall schon einmal gesehen zu haben«, erwidere ich.

»Das hast du sicherlich auch nicht. Ich kenne jeden in Memoria und wir sind uns heute das erste Mal begegnet ... also ... zumindest, seitdem ich mich erinnern kann.«

»Aber wie bin ich dann dort oben hingelangt?«

Er zieht die Schultern hoch.

»Das ... ich weiß nicht ... ist das so wichtig?«

Ich bleibe stehen und schaue ihn fragend an. Er scheint irritiert, beinahe erschreckt von meinem Blick.

»Paul, solche Fragen stellen wir uns einfach nicht mehr. Uns geht es gut!«, versichert er und nickt nachdrücklich.

Ich überlege, ob es einem gut gehen kann, wenn man sich keine Fragen mehr stellt? Aber ich nicke wieder zögerlich und wir setzen unseren Weg fort.

Der Wald wird lichter und zwischen den Zweigen kann ich die ersten gelben Häuser erkennen.

»Da ist es«, sagt Will.

Der Weg führt direkt auf einen hohen Torbogen aus Holz zu. Er ist mit kunstvoll geschnitzten Ornamenten überzogen. Es gibt weder eine Mauer noch irgendwelche Türen. Der Bogen steht frei vor dem Eingang zur Siedlung. Er wirkt eher wie ein massives Schild als ein Tor. Über dem Bogen ruht ein mächtiger Sockel, auf dem eingeschnitzt in großen Buchstaben MEMORIA steht. Wir gehen durch das Tor und betreten die Stadt. Der Kiesweg knirscht unter unseren Schritten und windet sich einen leichten Anstieg hinauf. Die meisten Häuser sind quadratisch und besitzen zwei Etagen. Eine Brise trägt den Geruch von frischem Brot durch die Luft. Aus einem Haus höre ich Gelächter. Das Erdgeschoss einiger Gebäude ist zur Straßenseite offengelegt. In einem Parterre kann ich einem Mann beim Schnitzen einer Figur zusehen. In einem anderen drängen sich Menschen an Tischen und stoßen mit ihren Gläsern an. Wir nähern uns einem ovalen Platz, in dessen Mitte ein massiver, silberner Zylinder von etwa einem Meter Durchmesser haushoch emporragt. Er besteht aus dem gleichen Material wie die Wand hinter dem Wasserfall. Der Platz ist umgeben von kleinen runden Rasenflächen, in denen steinerne Skulpturen gelblich in der Abendsonne glitzern. Überall schlendern Menschen in eleganter Kleidung durch die Gegend. Meine Anwesenheit wird hier und da von einem nickenden Gruß zur Kenntnis genommen. Ich bin mir nicht sicher, was ich eigentlich erwartet hatte, aber diese rege Stadt erstaunt mich. Nichts deutet darauf hin, dass sie isoliert oder rückständig wäre, dass es eine Stadt von Erinnerungslosen sei.

»Ihr seid hier gut organisiert«, meine ich schließlich.

»Organisiert ...«, wiederholt er langsam, als hätte er das Wort zum ersten Mal gehört. »Ach was, jeder geht dem nach, was er am besten kann. — Lass uns gleich zu Maria gehen, sie wird dir ne Behausung einrichten. Sie weiß gut Bescheid mit dem Brunnen«, fügt er an und zeigt auf die silberne Säule. Am Sockel des Zylinders befindet sich ein Becken. Der Zylinder ruht jedoch nicht zentriert, sondern versetzt am Beckenrand. Er sieht tatsächlich wie ein Brunnen aus. Auf der vom Becken abgewandten Seite gibt es eine etwa zehn Zentimeter hohe Plattform direkt vor dem Zylinder. Ich beuge mich vor und blicke in das Becken. Es ist mit etlichen, etwa daumengroßen, blauen Kugeln gefüllt. In diesem Moment kommt eine Frau vorbei, lächelt mich an und nimmt sich einige Kugeln aus dem Becken.

»Gut, und wozu dient nun der Brunnen?«

Will bläst die Backen auf, als hätte ich ihm eine unlösbare Aufgabe gestellt.

»Mit dem Ding können wir die Stadt ausbauen. Klingt womöglich seltsam, ... da wachsen Häuser aus dem Boden«, erklärt er.

»Ich verstehe das nicht, ihr seid hier aufgewacht und habt dann diese Stadt gefunden?«

Er schüttelt den Kopf.

»Nein, damals gab es noch keine Stadt, nur den Brunnen.«

Wir gehen auf das Haus zu, welches auf der linken Seite vom Platz liegt.

»Ihr habt das alles selbst aufgebaut?«

Er nickt. »Keine einfache Zeit, ... zum Glück hatten wir Salvento. Er hat schnell herausgefunden, wie Brunnen und Schmiede funktionieren. Maria kam erst später dazu.«

Ein schmaler Weg führt uns durch eine Rasenfläche. Vor dem Haus befindet sich eine Veranda. In einer Ecke stehen zwei alte Stühle und ein winziger Tisch. Die gelben Wände und die großen Fenster geben dem Gebäude ein schlichtes, aber dennoch idyllisches Aussehen. Will klopft an die Tür, da fällt mir der glänzende Knauf ins Auge. Er hat die Form einer Blume aus poliertem Metall. In den Blättern sind rote Steineinlagen eingearbeitet. In der Blütenmitte schimmert ein Schmetterling in einer runden Glasverzierung.

»Ja, immer herein«, höre ich eine Frauenstimme rufen. Noch bevor Will reagiert, packe ich den Knauf und öffne die Tür. Wir betreten einen kurzen Korridor. Zur linken Seite liegt ein großer Raum, in dem eine Frau mit langen, dunkelbraunen Haaren an einem massiven Esstisch sitzt.

»Hallo Will, kommt rein und setzt euch«, sagt sie.

Auf dem Tisch stehen ein Topf, eine Schale und etwas Brot. Sie schöpft sich mit einer Kelle Suppe in die Schale. Der Tisch ist umgeben von zwei einfachen Bänken. Das Fenster hinter ihr zeichnet eine leuchtende Kontur auf ihren Körper und taucht das Zimmer in ein helles Gelb. Ein würziger Geruch von Muskat und Orange liegt in der Luft. Will setzt sich ihr gegenüber und deutet mir an, mich danebenzusetzen.

»Maria, ich hab jemand Neues gefunden, oben am Wasserfall«

»Mensch Will, dort ist alles sehr instabil. Sei bloß vorsichtig!«

Ihre durch eine Haarsträhne verdeckten Augen springen kurz zu mir und zurück zu Will.

»Ich mag es nicht, wenn du jemand Neues sagst. So etwas kann einem fraglos Angst einflößen. Mir hat es damals Angst gemacht«, erwidert sie und greift zum Löffel neben der Schale. »Kennst du schon deinen Namen?«

»Ja, Paul«, sage ich und lege meine Ellenbogen auf den Tisch.

»Hat dich Will schon aufgeklärt?«

»Er hat mir von dem Brunnen erzählt und das sich hier niemand mehr erinnern kann.«

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